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Der treue Zionswächter · 1846-01-13 · 2 (13.1.1846) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
2 (13.1.1846)
Date
1846-01-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
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13 möge» und können wir Glauben und Vertrauen beimessen. Es liegt in all diesen Ergebnissen nichts weniger als eine gegründete Ursache zum öffentlichen Tadel und zur schändlichen Verunglimpfung, und nur eine einzige Quelle: Neid, Groll und Haß bleibt dafür zu suchen übrig. Aber was nützen boshafte und gleißnerische Ausfälle? Die Schule erfreut sich eines starken Anwachses, zählt gegenwärtig 140—150 Zöglinge, wodurch die finanziellen Kräfte, da Jeder gerne sein Schärflein beiträgt, um nur keinen der benannten Hrn. Lehrer zu verlieren, über alle Erwartung sich gehoben. — Und mögen wir zum Schluffe bloß den Geist der Eintracht und des Friedens in unserer Gemeinde wieder herbeiwünschen, auf daß Alles einmuthig der Unterstützung die er überaus wohltätigen Anstalt sich wieder zuwendc, und die Beseitigung noch bestehender Mängel und Gebrechen dringlichst sich zur Aufgabe mache. Möge man die Nothwendigkeit eines für wenigstens vier Classen erforderlichen, geräumlichen und bequemlichen Schullocals ernstlich beherzigen, und einsehen, wie gemielhete Wohnungen, mit aneinander grenzenden und ineinander führenden Zimmern, dem Unterricht unendlich störend, jeder Schulordnung fast die Möglichkeit benehmen. Möge man die Uebcl alle wägen, welche aus der Unzulänglichkeit eines Schulfondcs stets sich Herausstellen, da wie bereits jetzt zur nöthigen Berücksichtigung aller variircndeu Wünsche und Forderungen der auf ibrc Zahlungen pochenden Eltern, noch diejenige Unannehmlichkeit sich gesellt, daß nach Maaßgabe der Rcvenüen und zu leistenden Zahlungen, bei vier Klassen jeder der obgenannten Hrn. Lehrer täglich bloß vier Stunden beschäftigt werden kann, während für die übrige Zeit abwechselnd mau solcher Individuen sich bedienen müsse, die von Methode oder Schulordnung die leiseste Ahnung kaum haben. Mögen endlich gutgesinnte Eltern ihre auf fälschliche Vorurtheile gegründete Abneigung gegen die Schule abstreifend, zur Einsicht gelangen, in wie vieler Hinsicht der Unterricht an einer öffentlichen Schule für die geistige Heranbildung der Kinder ersprießlich, wie hier das Beispiel schon ermunternd, aneiferud, und das Ehrgefühl stärkend auf die jugendliche Seele wirkt. Mögen sie nicht zu spät und zu Iheuer die Wahrheit und die bittere Erfahrung erkaufen, wie oft unzuverlässig der Privatunterricht, von Personen ertheilt die hiezu nicht fähig und geeignet.— Dies unsere erste und letzte Erklärung, und der Wahrheit gemäße Berichtigung aller in Bezug der bisherigen Papaer Tatmud-Lvra-Lchulbestandes bereits abgevrnckren oder etwa fernerhin sich einschlcichende» lügenhaften Expektorationen. Papa, den 21. Tecbr. 1815. Zeitungsnachrichten. Preußen. BreSlau, d. 2. Jan. Dis jetzt harren die hiesigen jüdischen Theologen ihren Eent'alpunkr in der klarte zugleich dem ganzen Schwarm der Nachzügl r den Krieg. Es stürzr die Sä'aar von angehenden Volksleitern ans ihn los und erstickt ihn mir Sa n,.,hist es jetzt! Man bildet si.L nicht mehr een, unrer dem unmittelbaren Schube dieser hochgestellten Perjon zu stehen, und den für ein verirrreö Schaf halten zu müssen, der unbesonnen genug es gewagt Hane, sich dem vereinig'en Feinde entgegen zu stellen. Man greift jetzt nur einzelne Personen an, und zieht nichrmehr gegen Reformen und Reformatoren zu Felde. Bald wird die ehrenwerche Persönlichkeit eines Herrn Friedmann (o srmotrr snnplimtus!), bald die des Herrn Caivary der Gegenstand des Federkrieges. Die Einen fallen neidisch über Herrn vr. Grah, die Anden, rachsüchtig über Herrn Landsberg her. Das versteht sich von selbst daß den armen Theologen, den Märtyrern des neunzehnten Jahrhunderts, so viele Verteidiger, als Anfechter zu Gebote stehen. Doch wird bei dem Angriffe einzelner Individuen fast niemals der beiden Herren Doceoren Geiger und Grätz vergessen, und fast jeder Berichterstatter hält es für feine Pflicht, den Einen oder den Andern in die tiefste Tiefe, oder in die unerreichbarste Höbe;n versetzen. — Wie unglücklich mag sich wohl so mancher Scribler fühlen, daß vr- Levy so schnell in den sichern Hafen Rosenbergs eingelaufen ist, daß ihnen ein Gegenstand ihrer Betrachtungen ihrer Schmähungen und Lobeserhebungen so erbarmungslos entrissen worden ist, zv-

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