Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 1 (6.1.1846)
- Date
- 1846-01-06
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Gtairge. sondern die -eklige Tora ist unser Panier, welches wir geweiht aus Gottes and am Sinai empfangen. Und Dunkel der Weltgeschichte vorangetragen. Um dieses wollen in geschlossenen Reihen wir versammelt stehen, cS verthcidigen und bewachen, bis der Herr es einst auf Zions Berg aufstecken wird, zum Vcrsammlungszeichen für die Schaarcn der Gläubigen. bis der Herr, der Himmel schuf und Erde, eS aufpflan» -en wird neben der Segensquelle, welche von Zion aus Heil und Seligkeit auSströmt nach allen Enden der Welt. Zeitungsnachrichten. Preußen. Berlin, d. 25. Dec. So waren denn, geehrter Herr Redakteur, am letztverfiossenen Sonntag die Würfel für Berlins religiöses Interesse gefallen, so wären wieder auf's Neue die Männer gewählt, denen daS Schicksal das Wohl und Wehe vieler Tausettde Israeliten in die Hände gegeben, die daS Heiligste seiner Interessen wahrnehmen sollen — die O'O^S-Wahl ist beendigt. . Ich versprach Ihnen neulich, als ich Ihnen die Zwistigkeiten in der hiesigen Gemeinde mittheilte, darauf zurückzukommen, und so möge denn Folgendes zur Aufklärung dienen: Wenn eine nette - Wahl staktfindet, s» wählt die Gemeinde sieben welche alsdann die O'OZiD wählen. So geschah es denn auch diesmal, und die Wahl der . fiel auf vier, dem orthodoxen, und drei, dem Reform-Zudenrhum angehörend. Die drei Lehrern jedoch, welche für ihre Sekte Gefähr glaubten, indem natürlich den Ersten die Stimmenmehrheit bei der Wahl verblieb wvklren jetzt mir Gewalt die als ungültig erklären, und eine neue Wahl projecriren. Allein dies könnte und durfte nicht angehen, da die Wahl nach allen gesetzlichen Formen vollzogen war, und so wandte man sich um eine Entscheidung an das Cultus-Minisierium. Dieselbe lautete jedoch: Da die ersten Vier mit der Wahl sich zufrieden erklären, so möge man bei den Lehrern noch einmal anfragen: ob sie die Wahl annehmen wollten oder nickt, und sollten im letzter» Falke an deren Stelle andere drei gewählt werden. Als die Herren dies sahen, erklärten sie sich damit zufrieden, und so konnte die O'2212-Wahl stattfinden Dieselbe entschied sich für fünf, der orthodoxen, uud zwei, ded Neform:Partei angehörend. *) Wir sehen, daß durch des Himmels Beistand wieder einmal das Uebergewicht der Stimmen unsrrm alten guten Väterglauben verblieb. und so lassen Sie uns denn vertrauend zu dem Allvater blicken, daß er die Gesinnungen der Führer unserer Gemeinde leiten möge, daß er die Werke der Reformer, die offenbar unsere Feinde und Widersacher sind, zernichten, und daß unsere Vorsteher, den verderblichen Einflüssen der Gegenwart ihr Ohr verschließend, zum wahren Heile unsers heiligen Glaubens handeln. Aus dem Würrembcrgischen. Glauben Sie eS nicht, w. H. Ncdacteur, dag, weil so selten man unsere Namen da erblickt, wo es sich um die. Besckützung und Erhaltung unserwahre» ZudenrhumS handelt, daß deshalb wir erkaltet sind gegen unsere heilige Gvttes-Nellgion, oder etwa sie verwechseln mit dem Geschwatze philisterhafter, moderner Tageshelden. Mir Nichten. Freilich lastet über uns und alle unsere frommen Glaubensbrüder ein eigenes harte- Geschick , indem die, deren Beruf es zuvörderst wäre, für die religiösen Interessen Aller zu wachen. Hürer der Religion zu sein, als Muster und Vorbild der Frömmigkeit uns vvranzugehen, ihrHüter» ») Die Namen thun .sttchtS. zur Sache.