Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 1 (1845)
- Issue
- 22 (25.11.1845)
- Date
- 1845-11-25
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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177 ersten Gottesdienst der Reformgenossenschaft Hieselbst im Drucke erschienen, halte ich eS für meine Pflicht, als charakteristisch einen wichtigen Gegenstand zu erwähnen. der mir früher ganz entfallen war: Wissen Sie denn auch, was zu N'2sp am.2"2 von dem berüchtigten Rabbinen zum Vorlesen gut geheißen oder wol gar gewählt wurde? Dies war 2'l^«222L7^2- Da entwickelte er seine Talmudgelehrsamkeit über den Streit: ob P22 oder '2VN2 ist 2^172 «^2> Für letztere Meinung sich entscheidend und den reformirren Gottesdienst auch als ein neu 2'L'«22 2L'!?2 von 1815 sich denkend, war jene Stelle ihm und gewiß all den Besuchern des Gottesdienstes genehm; — Sie lesen darin aber gleich vorn: «,21N7> '<22 Vp "NIM 12'21 1212 22'2 ^2X21" ihr ganzes Grundelement ist Finsternis, und kein Licht, und so verwässerten sie den Geist Gottes, machten den Hellen Tag zur Finsterniß, während die übrigen Jeraeliren die etwaige Finsterniß dieses Tages zum Hellen Gotteslichre brachten und machten, und herum war ihr so lang erschnrer erster Tag. Glauben Sie indeß übrigens nicht, wenn auch der Rabbiner Ludwig I. zu M. konsequenter Weise diesmal seine N'2'2 am .2"2 zu Hause ließ, daß er deshalb immer so konsequent handelt, denn noch gar nicht lange sahen wir den Hrn. Doccor am 2'2p zu j)2"' mir 22-2 und!'V22 in der Synagoge zu M., dem Anscheine nach, andächng deren, und jedes Kind weiß es hier, obgleich es ganz incoamro geschehen sollte, daß, da bei dem eigentlichen Gottesdienste der Reformer der 2L>1L' streng verboren war, der Herr Rabbiner nach beendeter Vorstellung ganz im Geheim, einer, laut Beschluß der zweiten R.-B. modernisirren, vom K.-R. Maier eigens nach Berlin gesandten Posaune, zarte Fistelröne entlockte, aber dabei alle mögliche Sorgfalt anwandle, daß der gestrenge Hr. vr. Stern ja nichts von diesem gräulichen Obskurantismus gewahr werde. Alles aus Charakter. Aus dem Hannöverschen. Blicken wir auf unser Nachbarland Braunschweig, wie da seit dem Tode des unvergeßlichen würdigen Hrn. Landrabbinen S. Eger 2"p, jedes echt religiöse Gefühl mit der Wurzel auszurvlten bestrebt wird, da sollte einem daS Herz vor Wehmurh vergehen, vornehmlich aber, wenn dieses Alles unter dem Scheine geschieht. als habe der verstorbene Landrabbine schon im voraus dem ganzen Getriebe den Stempel der eigenen Legitimität aufgedrückt. Wer von deS sei. Hrn. Egers Bekannten weiß nicht daß dieser Fromme fast acht Jahre vor seinem Hintritt ganz blmd war. und nicht deS Schimmers des Hellen Tageslichts sich erfreuen konnte, und wenn geistig er auch zunahm jLl -2 2*2 2sN "2 '2'^p 22L'1'2 22P2 s2'PWL2 geistig selbst unter den herbsten Schmerzen und Mühseligkeiten des Lebens erstarkte und auftebre, so war körperlich doch leider zu sehr an ihm bewährt, 2122 21V2 «212- Nur dadurch konnte auch, und wie leicht erklärlich, mit seiner Bewilligung eine solche Agende in der dortigen Synagoge, wie sie eristirr, eingeführr werden. — Der Herr l)r. H., Leugner des ganzen Gorresrvorres, halte aber sters 2'222 21L2 im Auge, wie er ja auch aus diesem Gesichtspunkte vor noch nicht langer Zeit das Gehen am Sabbat von Dorf zu Dorf, um mit 122 zu deren, selbst bei einer vierstündigen Entfernung für erlaubt aussprach. Wir aber rufen ihm zu; ->0X2 251222 ^2«2' 22'22 121">2'v i'22 221s) ^12" -'"'1X2L 2 222 ^>2221 "j?12 2L'« -V1P — 2:12.2«-j2'L'2 Inkonsequenter Herr, wenn jener 2222 Ernst um die göttliche Sache wirklich gewesen wäre, wie könnte man denn eine so schön neu restaurirre, vergrößerte und nur Kanzel versehene Synagoge in der eigenen viele 2222 zählende Stadt Br. die ganze Woche während der täglichen Geberzeiren verwaist und unbesuchr ansehn, verschlossen lassen!? — Ist daS auch 2'222 21L2 oder Heuchelei!? Oder «st 2 2^2 2'L2 nur am Sabbat m«r Ueberrrecung und Entheiligung desselben anwendbar?— Als wir im vergangenen Sommer über Draunfchw. reisten, und uns die Synagoge am Mittwoch Mittag zeigen ließen, fanden wir sie so in aller Ordnung und dem Zustande. wie sie am Sabbat vorher verlassen wurde! — Ach! und wie drückte sich der fromme Begleiter darüber aus: daß dies herrlich vergrößerte und verschönerte Gotteshaus jetzt in der ganzen Woche so öde. Tag für Tag verschlossen ist, weder beim Morgennoch beim Abendgebet geöffnet wild, und sich öfter sogar am Freitag Abend schwer s22 einfinden soll, an dieien Sabbat - Abenden schon wirklich;22 fehlte! und ist der Sabbath aus, schließt man das Haus. Er giebt auch Gastrollen, der Draunschweiaer Hr. Landrabbiner, wovon das erste Prcbchrn kürzlich im Druck erschienen -st. Anfangs S'p:cwl>cr d. I. ucs's