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Der treue Zionswächter · 1853-02-18 · 4 (18.2.1853) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
4 (18.2.1853)
Date
1853-02-18
Page
– (sequence 2)
Language
German
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entkeimt, dm Lehren' gediegener MorÄ evtNommeü, dann'sind wir zu den schönsten Hoffnungen berechtigt, mit frohem Blick schauen wir, schauet der Zögling in die Zukunft. Sollte über das Gegentbeil Statt gefunden haben, wurde chm statt süßer, wohlschmeckender Frucht, nur herbe, bittere dargeboten, ist Jrreligion,zJmpiMlnn Misse Herrschen^ Meg. dü-Damun da Zwietracht sowie anderer Laster und Sünden in der Äohnung, dann ist eS um die Unschuld des Kindes geschehen, immer tie/cr wird es versenkt in den .Pfnhl deS Verderbens, davon kein Aufkommen mehr ist, und mögen dann die Schulen noch so gut, der Lehrer »och ^sr^ religiös seiu, nie wird er wicker emen^er^ fteulichen Pfad finden, einen Tugendweg, worauf der Schüler wieder mit Erfolg geleitet werden könnte! Wir wünschen mtt allen edlen Menschenfreunden, Laß die letztangegchene Richtung immer mehr ihren Boden verliere, ihr Terrain immer mehr beschränkt werde, das der religiösen und wahren Richtung hingegen fein«: Grenzen erweitere, nach allen Seiten und allen Sphären des Lebens hin, Geltung, Ausbreitung nud Herrschaft gewinne. Gottesfurcht'«vH Menschenliebe find die Säulen, die Grnffd-, Pfeiler, worauf die häusliche Erziehung beruht, sie find die leitenden Sterne, die beiden Pole um welche sich das garize israelitische Leben bewegt.'.' 'ÄÜ'vM'n-v Sabb. 91, fr. Üo n'-pos iwäi Sind diese dem fügend' lichen Herzen eingeprägt, so lassen fich leicht die andern Tugenden begründest, und schädliche Gewohnheit und verderbliches La^er vertilgest. Man erwecke Liebe zur Wöhlthätigkeit im praktischen Leben, zur Gerechtigkeit, zur Wahrheit,' zur Pietät, entferne jedes Uebel, jedes Laster, man beseitige 'de» Hindx-.'.GHmwlÜe,. feines. Eigensinn. Die Lüge, Täuschung, Betrüg,' Heimtücke werde bestraft, Lieblosigkeit, Mrsanthropke werde vermieden; Rache. Beleidigung, Verlemudimg, jede lieblose Benrthekknng, ede nachtheilige Aeußerung einer andssm Person in Gegenwart der Kinder, ist von sehr schlimmen Folgen begleitet. Die Ettern müssen mit den Kindern? vertraut sein, es darf ersteren Nichts entgehen von den Handlungen der zarten Jugendsie.müssen die Temperamente nud Charaktere der Kinder genau beobachten, damit sie bei den Belohnungen und Bestrafungen mit. Behutsamkeit, Vorsicht zu verfahren wissen; den Kinder» keine Herrschaft lassen, ihre Neigung zum Zerstören, zur Grausamkeit unterdrücken, ihre Neugierde blos ans nützliches, ivortheilhaft es Wissen beschränken. Mau belehre sie über 122^2 pnh Ü2rb d!>-non Äi op» i^, man belehre sie, daß man nicht anders sprechen darf, als man denkt, wie eS so strafbar nnd schändlich ist, wenn man freundlich einem m's Gesicht spricht, und im Herzen von ihm denkt, daß er in gewissen Dingen Unrecht gcthan, weswegen man ihm nicht recht zugetban sein könne, ohne es ihm auf irgend eine Art merken zu lassen, n'-mrw; man mache sie darauf aufmerksam, wie abscheulich der lasterhafte Mensch, wie wohlthüenv dagegen es sei, wenn wir einen ebrenwerthen Menschen erblicken, der seine hehre Bestimmung erfüllt, der fromm, brav und gut ist, wäre er auch der ärmste, der unansehnlichste, der gebrechlichste. Ileberhaupt werde jenes Herrliche Prknci'p im Hanse zum leitenden mtt de» Kindem verfahre», aber nach ällzugroße'NckchgichtzM wird später sehr zu beklagen sein. Zurechtweisung und Bestrafung find unerläßlich bei der Erziehung, »»2Mo ar, v-wv 2^-ij":. Zen, ernste Sorgfalt, treuer Fleiß, scharfe Beobachtung, erfordert eine gute, segensreiche Erziehung. Ich könnte noch von Nieder, hqltDg des-Stotzes, dex--.HS»bilduytz- MLHße und,intellektuelle Gaben? der" Gewohnheit aN fein? Genüsse, Beförderung der Nüchternheit, Beso nnenheit und Mäßigkeit reden. Dies würde «ss'er eine gencme?ErorterüngcheranfäMn^' in Beziehimg ^anf die honible Eitetkttt und GeNÜßsücht unserer ZeitDDelchr ^ich chier nicht berührtti, ^sondern .unr -nochdik^ Führung.des,WudeS » jüdisch-religiöser Beziehung bis dies tu die Schule eintritt, kurz angebcn will. Dä^ KM sehe Mr Migiose -Übungen vor fich, und es wird au das Rituelle und Zeremonielle sich leicht ge» wohnen, man mache es auf die schönen Anordnungen, das Heilsame nnv Gute unserer gesetzlichen Vorschriften aufmerksamdaß es sie mit Eifer- Liebe und GemüthlichkLit erfaßte Wenn dar Kind sprechen kann; heißt es Iorch deatz 245, 5, lehre man er VLV-vH?>j und «sr oriüir: prün PWLund so > belehre man <»l »ach und »ach bis man es im sechsten oder siebenten Jahr in eine Schule gehen läßt. Auch im häuslichen Kreise möchte mäw eS-vielleicht schon belehren dürfe«,- daß ein Allmächtiges Wesen^ , über Ms sei, welches alleunsere rctigiösen Und moralischen Hand? lüttgtn, wie sie der Jsraelltzw Erfüllen hak, («amenltch bei den verschiedenen 21222) Ms geboten, Jean Panl in seiner Levcmna' sagt: ,,Je jünger das Kind istdestv weniger höre eS daS- UM aussprechliche nennenrdas ihm dntch eki WortnarzumÄus-- sprechtichen wirdaber es sehe dessen Symbole:^ -u. ' - Somit ist nun eine innere gemüthliche und religiöse Richtung! eürgeschlagen--welche der religiöse Lehrer in der Schule - weiter sortsübren kann, in steter härnionischer Znsammenwirkung mik' den Eltern. Hierdurch wird ein>Gtschlecht . begründet,- -das zu de» schönsten Hoffnungen l»ertchtig1, das, die erfteullchen Keime des Güten in sich trägt, bewahret, und einst aus führen w irdznm Wohls semer i selbst, seiner Mitmenschen. l Die Einsetzung -eS Nafi in Babylonien. Wenn man m Babylonien einen Nass einsetzte, so versammelten sich alle Vorsteher der Schule», Ättesten »nd Richter, die m der Hauptstadt , dts babylonische«-Reiches 'waren.-''- Jir einem herrlich geschmückten nnd verzierten Hanse, dessen Nännie mit den schönsten seidenen Decken bedangen waren, in welchen die Stühle der Ältesten und unter diesen der des zü Wählenden von besonderer Pracht war, ging der Art der Einsetzung vor sich. Nachdem der Nass Platz genommen, zu dessen Rechten der No sch Jeschiba don Snra und zu dessen Linken der von Pum-. bcditha saß, richteten die betden letzteren einige ermahnende! Worte au ihn, daß er in seinem neuen Amte nicht stolz und bochmüihig auf seine Brüder herabblicken solle. Am Donnerstag geleitete man ihn in die Synagoge unter Tronlpetcnnnd Posaunenichall, wo man ihm den Segen ertheilte, worauf man ihn. alsdann wieder in derselben Weise nach Hanse geleitete, und ihn erhoben 72222-! 7,20.'22 stzr? Nicht zu hart sollen die Eltern nochmals zn gewissenhafter Amtssührimg-ermahnte, und die L -

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