Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1853-02-18 · 4 (18.2.1853) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
4 (18.2.1853)
Date
1853-02-18
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
79% known words query
IRI
…/2625941-2626010-2626014--2625-2627193
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

AuSubNüg'-de-'Rechts- M 'd^'MrechNMt'a'itü'-)Hiß^tHte. Des Freitags wurde« . ihm )vo». jedem Mrmögendeu Geschenke überreicht, und alsdann, in der Synagoge ein Almemor aufgestellt, das mit gestickten seidenen Decken bedangen war. Am folgenden Tage wurde er nun von alle» Großen nügehött/ div ^hniaMann ,N feierlichem Zuge,, dem er.mit verMtem^Antlitz^zoran/chritt^ in die Synagoge geleiteten. '"Hier 'aUgeltckgt^ÜütdÄr' Äe' Vedute' m feierlichem. Gesänge »dis^ zyur - Aushehew-der. -Thora recitirt, worauf denn -ie^ThPU .-uS.-er.. Lade, gehoben, und - auf das Almeüior dem Nast gebracht wurde. Dieser>. las dm! ersten Abschnitt aus derselben vor, unVälsdanir vdllendeten die Rosche Zeschiboth das Übrige. Hierauf - begann der Nasi seine,-Draschah, worin er besonders zur Ünterstüßung der Zeschiboth' vürch milde Gaben ermuntert undselbst eine'Summ» zu diesem ZÄeck«: aus seinen eigenen Mitteln dazu bestimmte, ^so daß Alle diesem Beispiele folgten, und ä» diesem S'abbath gewöhnlich eine bedeutende Summe Geldes zur Erhaltung dieser Institute bestimmt wurde. Nach Beendigung, der Draschah wurde der Nasi gesegnet und hierauf verrichtete dieser ein Gebet für die Rosche Zeschiboth alSdann für diejenigen/ die mijde! Gaben zchy.ZwrckeM- ThorastudiumS bewilligt hatten, sstr, Hlr, /biss, siüh das. Ge>sieinwo.^h wirkten, und für jedes Land 'insbesondere. Nach Beendigung dieser Feierlichkeitwurde derselbe-' voü den Großen Äiedern'aA Hause geleitet, . die alsdawi mitüihm/üu seiner! Tafeh "speisten^ Zm Tischgebete. st>uxde ihm^>noch ein besonder.Seg«m erchütt., Bon dieser Zeit an besuchte ernichs mehr die' Synagoge, sondern verrichtete sein Gebet in einem'in^einW H^üseiWiiNckten Äed-' lokale. Wollte per' Nasi mit Her» Mni-«.iprechMs«'MiKtz?.»r'. zuvor um Audienzibel demselben aNsuchm,. ^ox.anff ihst.',der Myig. gewöhnlich seinen Wag^n schickte, in chelchen der Naß jedoch nicht Platz! Nahnti ' sondern^'hinter'demselben in " einem gesticktes Kleide herging. Vor ihm gingen fünfzig Manu, nrrnv Hetzer Jsraelite/ der. diestm. Zuge begegue^e^ mußte i^zy^ folgen. Bor dem Nasi her ging immer ein Diener der Geld vertheilte. Am. königlichen Höfe würde er von'den lostigiichen'Bedientest'eiN«^ pfangeu, die ihm vor den König .führten, vor-Lem sich-der -Nasi ehrerbietig bückte und.das eine Knie beugie. .,Anf deü,Königs Befehl wurde ihm alsdann von den Dienern ein Stuhl 'gebracht, auf den er sich, zur Sinken des Königs stlebirließ.^ Nach 'gegenseitiger- Begrüßung trug der Nasi seine > Bitte dem Könige vor, und. nach Gewährung derselben richtete er? sich auf, gab. dem Könige einen Segen, worauf er entlassen wurde. 7— ' Zeitungsnachrichten. Freie" Städte." Frankfurt. Unsere neue Synagoge, die bereits längere Zeit Unter Dach gebracht ist, schreitet ihrer Vollendung immer -näher, und wir hoffen noch diesen Sommer der feierlichen Einweihung beiwohnen zu können- Auch die Steinssche Parthei ist setzt eifrig bemüht, eine neue Synagoge zit erbauen man hat aber bis jetzt die dazu erforderliche Summe noch nicht anfbringen können. Hirsches Gemeinde gewinnt lmiiter mehr an Mitgliedern,! urtd:««U chrchk-ttt»,''sävisivm i .fkd^.rrK-ISfn» j Do.xwilge^.!hi«Ntt-xerWal Möch^flich in festig Haust hiilt» : gczn^ beHkisiert. — Für junge die'sich ^-M 'talmudlschnt Fache widmen,' hsilt Hetti 'StMinÄ'' 'Meiürü'. zweistündigen 'Dortxag: So entwickelt dieser Rann ngch - a-M Sestch^chin eiuss rnhmvolle- Thäsi-kett,, „ wir? Pünschen j seinem, frommen Wirken den schönsten Erfolg. —! ' „. .. P..r,e« «... Köln, den 2. Februar. -Unsere Dorstehervahlen.haben bereÜS i begbniiest, üstd dieÄDLti^üng ^stlbestSei^eNr beS^ConfistttinmF! Dird »Matr Mtz«. -iDitrÄahsim' -we^detz'' -«Ä« rMfchjette nach N'MenS cönsenatjv ^ySsrlstn,- was-?eine». KepM bwn dsn l orthodoxen und. -sroUnzcn^Geßnnungen der, hiesigen Kemehidel gliLder abgiebt. ' ^AsinWt»^ Säb-ÄH '«KV chter em -WM vt. Zacöbsvhu aüS Schlesien-predigest..: - s - - --? .ul. : Gr^Hhe^vg^um Posett^ ^' NAiwiv J^evMtzst-chertcht«-- stat; die Gkmeikd« zu Pinne, "Hrrrn'Äabbiller Munk auS Krojanke-zu-ihren Rab» bjyMsfMtnch.. r'Wesch^.ftyKtzeKfimnmo- -ül^r MeSytenmmhzrrscht, ^zeigte besonders,diz Ay »yd Heists wie dex benannte! ^adbiiieü eingehäL würde. In Gavtter 'wlwartetie» ihn ünd^zekne Famjlie nm, Bähühof der Vorsiand. ,wjt den Frau^i. -; mz^rzryr, Eguipasien begleitet,.. traf er gegen 8 Uhr Abend? iü Myelin, t'kehrteHwrst in einem'H^tet.ein, :.täo e'l^ 'Dchchbtt j Abendessen gehalten -wurde« r. jM^av» chrach^en.-de« He«».'! biner die jungen Leute einen ^ackelzug und NglelteienHü''uUtet -Wr-hM.'ftt sstüt'ätzohnnng/ NoiWnzMVeingtHichtet war. Esy^shlche^ in uuseref. Gegend. seltener Empfang zeigt, wie .di^ Gemeinde im Voraus mit vollem Vertrauen dem Rabbiner ergeben ist. -Mögebirst»!Vertrauest wozu auch, die Gemeinde in der That berechtlgLsist, »iei dnrch Scheelsucht oder Mißgunst ge- . trübt ivtüien, mögt'vielmehr jener' Wunsch in Erfüllung gehest! .VMA» VS'«'»?' VI'I v>»!» , Anzeigen. En Mger ^ahre an einem en ZroÄ' Lage^ Hamburg's placirt, woselbst^ mit den kauftnänmschen Usmieen sich vollkonsmenIekamzt zu machen, ihm hinlängliche Gelegenheit geboten ward, verläßt wegen . Aufhebung des Geschäfts zum Mai d..,Z. sein bisheriges Engagement. .-Derselbe, mit gründlicher Kenntniß der doD. ital. Buchführung versehen, so wie wit der deutschen und englischen Correspondenz.genügend vertraut,..suchten einen! i größeren Comptoir, einen seinen Fähigkeiten entsprechenden neuen WitkrrngskreiK Mit den

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.