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Der treue Zionswächter · 1853-01-07 · 1 (7.1.1853) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
9 (1853)
Issue
1 (7.1.1853)
Date
1853-01-07
Page
– (sequence 3)
Language
German
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3 eiitstrht --cKr Mchichttikhes-MW-LM-aw grschichilrHenManb«!./: Drrgeschichtliche Glaube bericht - einsstharltz-lass 5dev- RcdlWeibü des .Erzählcrsdaß: er- Wahrheit crzählen -will, oandomüheitS. aus' denn inneren luiniiuelbareirtziefühl, daß. die'Smmswerkzengealler Menschen gleichartig,--du'r. -nach - denselben 6iefttzeu, :wckhrneluUcn, i und daß das Wahrgenommene -in seinem Wesen-dem entspricht,7 wie es unser» Tinnen erscheint.: - Auch'.dieser -GIM'ö-rstobennicht gemcin^ -ü-.-F ::-.'/3).Diese dritte Art: des Glaubens: ist der religiöse Glaube; iiiam-ricuut ibn-: auch -den seligniachendech^ den rechtfertigendem GlaybeM>Deuü wer' ihn 'har, den rechrftrtigt.ev-vvv-Golt.und macht selig.-e: 1 i Bciui alltäglichen gcivöhnljchen'GlaubeN-sagt man:-ich glaube-- das. - --.rLeiim historischen/ich -glaube Dic^'. Beim religiösen- -, ich l glaube au Dich. WM--bcisch'd«s.?n:D.erjeNige glaubt, au dien Tugend, der die Tilgend imscluem Herzessnträgt-ödery dttses.-BiLwußtscin die Brust/bebtss' mit.Wönueöerfültt. - Nnü'cher-Tritte' glaubt , an Trene> . dernTa-pfere an -Tapferkeit.--nIDev Dmättzrrr wirdiMuem.Menschen TMlo-<!-d'er- Feige-kvinenl Mnth-'znlrauens So; Wuben irviv an -dic-lülsterl'lichkeit:iiüssrer-S0elr:Nittdadurch-:- weil wiv-ewiges-- Lchcn -inmnscrm.Gerste -tii^uns; tragenmSo'- glauben nur au Gött>» weil und -werWGvN in'üns Mt und Wir - rn ibml Dieser Glarste ist dev-Gknnvi'-ünstkök Tugtnid:--denn-' jede'wahre Tilgeüd"ist-'mir''elnr->besottdere'-Gestäld!K^.GStteSlitzbis in nnserim Herzens Dieser- Gtaubr-lrch't.'M'st. NlSr'Bcföußcftkttunserer Unsterblichkeit'; .denn Gott lstdas>ewizc" Leben. Dieser- Glairbe. ist kcin-nMchcree'WähnM':chen --n-- r-e 7 :, -Dikser Glaube-! ist. keistFüxwahrihcÜten- -weil ü Vs'mir 'Mn anderer.Mensch gesagt hat. --GoR selbst-sügt es unS'iU -nUsetlltl Herzen, .daß'-'cr ist.-' Wir.Mdcntdieses- Leben GoileS -üttchtNicht^ erst, -durch Grübeln/ wir haben es-nnS nicht erdacht, nicht ausgcdacht; »icht erst.durch wissenschaftlichr-kSchlüsse stonumm: wir 'zu dieser Ucberzcuguuz. Gott lebt unmittelbar in Uns.. Gr sprichtzu uns durch das Gewissen; er wirkt in uns als Liebe. Wenn sichdaS meuschltche Westu^eutwurelt-. süeiritt^ieseL^üinerLrgüit-. liche Leben in sein Bewußtsein, das ist Glaube, das ist Liebe. Das ist der wahre Glaube, der'religiöse Glaube. Er ist iiuincr thälig in der Liebe. Zeitungsnachrichten. Freie Städte. . -Lübeck, im Monat Tebeth .-613.. - - Wir freuen irnL, durch dieses Organ für die Iiiteressem-des wahren Judeulhnius alle Berichte, welche die Zeitungen über den zweifelhaften Bestand unicrer Emancipation zu wiederholten Malen zur - allgemeinen Unnde brachten, für völlig nnwabr bezeichnen zu können. Es ist vielmehr die vollkommene Gleichstellung der Israeiuen mit allen anderen. Bürgern -des Freistaates. Lübeck, durch Senats- und Vürgerichaftsbeschluß garantiri, und'wir haben L'vck'nicht zn befürchten, daß uns die damit verknüpften ehrenden" und erfreulichen Rechte je wieder entzogen oder geschmälert werden. Wenn ^anch'i'hishev.'keinH-Av.'rcMr lkkcrnahme-Mer OlnyMe-rrLtpMi wurde, .' p:tlabcn wirchlerin.-durchnus-tkine-Zilrücksehnng - zmertz, 'kennen,'--und--wenn »K jemals'stirür-sotcheMm---könnte«,dieselbe-doch kenreswegss.' zu beklagen; -WÄrigstens habestwipHwlnmrhin.daS-- fcolie-Bewußtsein,---daß" im .Gesetze .LuShäliAi-Leine".' AnSnjchme, ausgesprochen - ist. n 7N:! r> : -ri-n.-!-'; ' -.5--:.- -ö: Seit:. Kr? Veröffecklichimg? jeher''hürgerlichäi: Resolution dm StNalsL'Propositiom'.rist weder von Oben cherab,- noch in dm: mittlere» oder-nntereü Kreisen des. Volkes eine Stüimic dagegen: erhöben worden-; -eS gehören äach zwei Mitglieder der-Bürgetschast der - jüdischen Genmnde-am- G . - n,-,- - - '- Zn - diescrGlcichbcrechligimgist aber die jüdische Bevölkerung dahier' nicht -dadurch^ gilavgt,"-daß ihre WtglieLer etwa durch NeichtbllM/ -durch' nwdernen-BildungSglanx, /durch.Nachahm creü eines ftentden Enlkns,r-dmch Betheiligung an-nicht-jüdischen Ger' nüsseü und Festlichkeiten-hervorragtc- . nein» in sthrrr bedrücktestsm Lagem gewerblirher Bez i e hung- - rvä htendefis-'i w Mo l äl i ng gleichsailt ' zäsämlnengedrängt lebte, mir -strenger: Sorgfalt an .ihrem alten! polnischen MtuS. hing- ' Leine Nsuscung im-CnltnS kannte, um GeschiMivol mit.NichteJsräettten. - verkehrt»; - im: Genüssenaber sich - an'die religiössn lB'tschvLnknnM l'. hielt, nur mmr -solchem und' keinm audem klmständem Herritrkr -die wohlwollende-Re-- gierlnlg-- wic -durch , himmlische Senkmg/din - neuem Hesctzeiltwnrsvor, nahm ihn'die Bürgerschaft fast einstimmig au, und ward demselben - hierauf gesetzliche Kraft verlichen.-'^So-beberrschv^ochjetzt religiöser SM.stchj-Mlqchrstru-stn.Nlä'LW'; ein geregelter Geschäftsgang findet immer-mehr; Interessenten, der Wohlstand erhebt!Ach;??? , allmalig,: -der freundliche Verkehr, mit' den,Mit- ' bürgermiwird^lehhafter-u-eimi-Anschmiese» .und Msdringen - bei ' Gennffett^And.^öffentlichm- Vergnügimgma verlangt -na» nicht,. verschmäht.nianuvielmehr; die.9lechtglänbigkeit.-wird hier ge< achtet, .niemals gestört; sie ist. die erste.Bsdirtgung, welche am i alle Gemeindebcamtmgestellt wird, die hiereine Äfttjnghme. - finden/wollen..--n. '. . Sobesteht-in uuserm friedliebenden Staate,, die alte Religion und Religiositätnebendir vollkomNtenew Freiheit im allem gewerblichen, und staatlichen Beziehungen, ohne »mcinairLcr. .im Wiberspmch zu gerathcm dm.die.Vorsehung auch so lange, nicht erheben lassen wird, als der-alte Glaubeinnd dle religiöse Werkthätigkeit mit Einschluß, alleri-Pflichten der-Nächstenliebe wie in der Zeit fortbestehr, , als .der Himmclnmfere Gemeinde diese Rechte zn erlangen für würdig-hielt.:: Pal ä st i » a. Z-rnsateMs dcn l2. 56l3. Mit Vergnügen Ncile ich Ihnen. wcrtMer Herr Nedactcur- Ferneres über vic friedliche, Lage der deutsch-Israelitischen Gcincinhc,, deren in Zlucin. geschätzten Blatte erwähnt worden,- mit. Unsere Synagoge und siutz jetzt in ein, größeres Locah verlegt worden. Mit llnrccht und irftbstnillch suchen die-Neuen allenthalben im solcher llnterordrurng. der religiösen Interessen dem .äußeren Wöhlleben dm Stützpirnkt für die Wahrung ihres Ansehens und ihrer Rechte; die Erfahrungen dteseS Jahres-vom Schwanken der Emancipation in deutschen Staaten können alö -Belege dienen-

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