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Der treue Zionswächter · 1852-07-16 · 15 (16.7.1852) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
8 (1852)
Issue
15 (16.7.1852)
Date
1852-07-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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gttr'ost und obnc' Fiircht vor men sWchen Ränken/ vor feindlicher Tücke/leben' und sterben.' . . WM) GrthodoxeS ZudenthZrm h»»rd <Negenwart. ' ' ' ' ^'Wftseßirn^/' ' '''- Nin diese unsere Änikläge zu mötivirest-^ und die schädlichen Folgrn/.^MD dieses',,V«sqbrmsHxrbeHMlfrk'b-'tte,^ME5st zeigen/ sehen wir stns/genotbigt, unsere'Blicke /ans'-ie''A«t,.^er Ent stehung dieser Krankheit und' ans die Arsä^ey, ^dnrch -sc sie entstanden. ist, zuruckznwenden. Seit der Mite des I'i'/l'is geg/st Ende des 18. .JgsirbmibeD/Ältcher' AeltrHnnng,'. süchten inehrei:e chriU. Delchrle. nicht allein das' Ehrlsteiftlntm, sondern Me - pAHmie /ÄeliglM / zr/bekampfen^ M''Mes'Ä^'ülaMen^' waö picht durchs die bloße Bernnnfl. bewiesen und'begri^en werden kann. Dieze Gele.hrscu stritten aber nicht all/chis/E besynders m England, und Frankreich c'rklch'tep igradegu alse^ offen'-; baxr^.AeliDÄ'füx. Fabel', und die ReügioMtfter^für' BeivLgrr oder getrogene Zchwäriner/ andere aber,' ^eutschlavb erklär-ttu/-ie.AttigiMs(t.Dr snr wirttich/sÄesandien Gotses und ihre ./ehre, für götslich offeubärte^Wabri,eiten, allein nicht'in dem Suche, ,dgß chölt/diesc Wahrheiten uninsttelb^ Männeril /chubarte, sondern „daß 'er lm/'AnsämMrhM/^tzer Dinge/M dem Genlüthc diestt größch .dazu, vorzüglich : reinere und bessere religiöse und ^mötMch/Begrttse.eiitffeöen ließ, als btober unter ihren Zeitgenossen Herrschend ' waren» um durch sic die Well nach Md-MH Hu/enzer rrichzlgern Erkennlniß und Verehrung seiner selbst zu „sühnen.". Daraus wurde weiter ge-: /blossen. „Es läßt sich nun solgendermaßetttcichl^beweisen und cmsehen, daß ihre Ansichten nschl 'das' uoli i-liis ulitü alle? Wissens und! Glaubens in-morati.scheuundrcligjbsen Dingen sein lounren, daß dieselben swch mir manchrnMäugrln und Jrrthümern vermischt sein müßten, denn : ihre natürlichen Hähigkircu! blieb«« dieselben, es wurde nichts innMtelbad: in-ahnen hsrvorgebracht, sondern alle die bessern Einsichten, dresie, ihren Zeitgenossen, Miltbciltcn, entwickrltcnsich beii ihnen so: wie beb andern Menschen, nnd mußten daher der Lage der'iedestl»tiz«n. UmstLl«r/mtd der SNinma moralischer nnd religiöser Weisheit diebei dieser ' Lage möglich wargewiß-sein:: Es' loutitr- /daher nichtfehlen/ , daß noch manche Unvollkonimriiheile«: dabei Mttsandso wie'dies von aller menschlichen Erkenntnißnuichtttrennbav-ast.!: /Unsere Pflicht ist es übtt/' ihre Elnsichten: zü^enaKen;! iund - mit ,'HAfe derselben inimer weiter-zu gehe»-/ - Dieses ohNgesähr-war: daherrschende System der-christlichen Gelehrtenin' Deulschlauv gcgctt'Endt des 18. Jahrhnnderts- ' Und-da grave um -dieselbe Zeit die Wissenschaft auch bei de» Inden in Deutschland einheimisch zu werden angefangen batte, so war es natürlich, daß -die meisten Juden unter denen die sich der Wissenschaft defleisiigttn, die scs'Gy stein adovtirlen> welches sie aber auf-das Zndenthüm'besonders a'nzirwenden und auszubilden suchten. - Ihre- Grundsätze' sind ungefähr folgende: " ' '-n- Der Stifter unserer Meligion, Moses, war eiwÄarnr, w» ihn die Vorsehung wählt, wenn sie zu einer der weitgreiseiidsten Umwälzungen ein Werkzeug braucht; Mofts, Kartei schon bei den Stammeltern feiner Nation reine ^Lehren utch. laaters, von aller Un> an- Abgötterei befreiete ReligionSbrgriffe vorgefunden. Die Romadensamtkie tvar aber 'zurZeit,MaseS'-zL einem großen Volke vcrmobrk' wordeui und dicftü -Volk fand- --cri-Gesetzgeher unter Barbardn nnd Götzendienern! - im. Drucknnd - Elender! tiefsten Sklaverei versunken, nnd gegen jede Wahrheit-.fübllos .gemacht. Et'll'efteile kS laus der Dmistb-rVtv ssubrre/eö./auS Egnpten, und suchte-es nicht altein zu / rmer selbskställdigen- Nalion zn bilden, sondern' ihm auch sene gesnudsu undunverfälschte» Begriffe von Gon-Und dessen Eigenschaften r das heilige. Eigentbum seiner Vörelttrnj- Wiederzngebcn, er wollte dieses Bolkvon Knechten zn rintin Volke Göltemachen./- Wie war es - aber möglich, -diesen rrbäbenen Plan mir diesem Volke -äaszstführen? die -abstrakten, subtilen Wahrheiten > / - einem vorher arme« nnd ) sinnlichen, in ider Wüste vbne-Nabr»mgv umhnstreifenden Volke lehren-.'zu wolle,!?-Und er stieß auch in derTbitt. gleich im Anfänge seines Wirkens ans leine Klippe,) die semem^Uiiteruebmen. auf ewigi den Untergang drohece. Schon ut den ersten TaM-der.Geschgebimg siel: der rohe/Hanfe in dieschrecklichste-.AbgütLerei, wachte sich rinen /Götzen, »nv - betete, rb« an/.! MvsiS/,siestiaber den:.Mnth nicht sinken, ei' verfolgte /scinen.Ptau/und wirb, durch dieses Ereignis; belehrt, auf eine Methode gefvhrr, durch.tzie.allein esfthm glücken.'kotiutc.. seinen: Zweck »icht zu -.ver/Men.!; >Die/Siunc mußten! bei einem so . äußerst sinnlichen . Volke beschäftigt, werden. Jederandem Art-' von Blldung.war.es außider Stuftj.auf welcher es stand,:.inicht fämg. dahtr-tzak er ibtrenidas Ceremomal- : ge setz- -Dieseverpflichtete - es, zu Handlungen, i-uu-udtt.-große Maxime.der Verfassimg ivar: nur Tdun/und Lassem dorzuschreiben, z,un>Nachdcilkeu. aber iblos zn veranlassen. Die: geschriebenen Gesetze waren, wenig, :ut;d selbst-diese,? ohu? mündliche Erklärung, größtrütheils'.anverstäudlichL -ES war-sundanieutal,, daß üb,r yie Gesetze nichts' Schriftliches verfaßt werdeu. durfte., Mehrere -Stellen aus dem Talmud beweise» umkiderspvcchsich. daß nach dein Plan des ersten Gesetzgeberdie Weisen -jedes- Zeitalters fteie Hand bedielten, . den jedesmaligen Bedürfnissen der. Zeft, der Sitten nnd dem all gemeutert Korlschrttt) der > Natipst .gemäß, die Zeitgesetze zu erweitern, und.:.tt»zuschränke.n, mälwr M bestimmen oder ganz aufznheben. (Fortsetzung, folgt.) -.--"-'.--'.-7- ----- - »I oHo?«»* > Im Talmud/-!ria^t/^o,Mj!h/WllüfPird folgendes erzählt: Rabbi Gamlftl (der Naffi) und Pgbbi Josna machten einst zusammen eine Ocejeift.' DeS Ersteren Proviant bestand in Brod. deS Letzteren aber Ln Bros und Meht. Das Schiss verweilte sich aber viel länger auf der See als g, wohnlich, das Brod ging zu Ende, und sie wären verloren gewesen, hätte nicht R. I. glücklicherweise so viel Mehl bei sich gehabt, daß er dem N. G. davon mittheilen konnte. Hierbei fiel unter ihnen folgender Dialog vor: R. K.r Wußtest du den» wirklich daß die Reise sich so in die Länge ziehen könnt,, daß du aus Vorsicht auch Mehl mitgenommen hast? R- H. D ja.' Ein Stern ist vorhanden, der alle 7S Jahre etüstral'zum Vorschein kömmt, und die Schiffe irre leitet. Diese Zeit nun ist da, und ich dachte, vielleicht würde er erscheinen» und wir verhungern

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