Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 8 (1852)
- Issue
- 10 (7.5.1852)
- Date
- 1852-05-07
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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89 Jehuda Alklei,' Rabbiner auS Semlin, kam ungefähr vor einigen Wochen hier an. Durch genügende Dokumente wies .er sich , als solcher aus, so wie beglaubigte Atteste seines Vorstandes wnrpiTv als Zweck seiner Reise angaben. Zum Nebersluß hatte.auch daS Berliner Rabbinat in seinerallbekannten schreibscligeu Weisedenselben mit einer Befugniß zum Sammeln für.»'P ausgerüstet In dieser doppelten Eigenschaft stellte sich derselbe auch dem Herrn Oberrabbiner Cttlinger zu Altona -vor dem er außerdem noch sich als zu prodnciren bemühet war. Bei semem Weggchen ließ er demselben,' eine - betitelte Brochüre zurück, die anfangs wenig beachtet wurde, sich aber bald als: wie fanatischst; Missions-Schrift erwies. Darin sucht der 'Verfasser mit allen möglichen Maten aus in« und zu beweisen,, daß der jetzige Sultan Abdul Medschid nichts weniger alsder wahr« sei, mithin sammtliche Rabbiner' nichts Eiligereszn thug hätten, als ihre Gemeinden den Jslatn^'boch ^geuug der Blas«. phcmir. Aus vielen andern wollen wir nur folgende eine Stelle hervorb'Lben: - ' - ' . - '! .-kb opm-stor>'P)o»s-.'.>L»^vok»-ihv«>0üsp> » v»„ > b'i' ^>25 .vmv, ,«w ir^'vr'i va"rn üw v^'rw P>? v«:^o 0w .vw^o Ürrm-, sw L>ov'«n '''v -r»>ie rri? r^os- - -.-.pü» VMS -Iwwv cvjapy vmy-L jviw r»*i »dhr . i:n»v2>,-, vp? ns dvLvor'.» ir» p7»p „ : f: wesws' vdvie vür-Hw Li»wPirw..vW.svr-.«Modyu»,/ : -. no s»j» o:r>, . vrapn-iSÄ--«- apv« n Und so gehl esweiter.' Vom nwnosa wird--dw umfassendste Gebrauch gemacht, so!>^V v», n*, .^uov« und viele andere von ähnlichem Kaliber. --Die Schrift, war mcht alsbald in ihrem wahren Charakter erkannt, als Seitens .desDberrabb. Ettli'ngcr die uiNfassendsteNSchrittederanlaßtwurden, den Missiönäir in seiner wahrhaften Gestalt hinznstelken, das arglose .Publikum vor seiner Gemcingefährlichkeit zu warnen. "Hier in Hamburg ist dieser Zweck genügend erreicht, und obschon der sog. Rabbiner cs versucht, sich zn entschuldigen, indein ckan angMsch ihn mißverstanden hätte, so ist solchen Beweisen gegenüber eine derartigen Entschuldigung nichts als ein.fernerer Beweis unerhörtester Verworfenheit. Don hier aus beabsichtigt derselbe sich nach London zu begeben, um dort sein-Werk -sortznsetzÄ,-- oder besser erst eigentlich .anzufangen; inhest dürfen wir..zuversschtlich HZ dem Scharfsinn hcs..Dr. Adser eS voraussehen, daß auch er - den Vogel bald seiner wahren Gestalt nach erkannt baben, und : demgemäß absertigeu wird.- Wir aber wollen schließlich- und das ist!-tzer Hauptzweck .dieser Mittheilung, aste Rahbrnev-und südlichen. Gebinden .auf diesen Jehudi Alklai aufmerksam »lachen, daß sie den sogenannten Semliner Rabbiner, sobald er in einer; der beiden, von -ihm angegebenen ofsiciellen Zwecke sich -ihnen! nähern sollte, genügend kennen, um ihn als .k»7oi N'vv einfach - zurüchuweisen, somit sein beabsichtigtes Missionswerk zn Schanden .zn machen. ----- , > Lübeck. Dem Bnrgeraüsfchuffe ist ein Decret-deS Senats. .heLrefffpv-.Erlassung eines W.sttzeS zugegangeu, wzhurch f>ic Gleichstellung der Juden mit den übrigen Staatsangehörigen auch in gcwerbloser.Berechtigung ausdrücklich ausgesprochen , werden soll; dasselbe ward an eine Commission verwiesen. KOmgreich Pchy-W, Die Wege des Herrn sind unerforfchlrch- , seine Gerichte gerecht, wenn auch dem menschlichen Auge verborgen.- Dress und ähnliche Grkänken hcchen gewiß mit uns alle die wahr» haften Glaubensbrüder empfunden, -denen-ie Trauerkuade über das am nsp »'on-''7 zu Berlin erfolgte Ableben unseres Lands» manneS i'Lr7»ü>bp ',20 7'snm V^vomM? p*?»^i277f7rp geworden. In-der That» da ist wieder-ein Stück I^denthum selbst -zu Grabe getragen worden. Wer den Feuereifer kannte, mit dem der Dahingeschiedene schon vor feiner Uebersiedeluvg stach dw' pp in unserer Mitte hier? Allewas henJotercssen der 2:'^ förderlich erschien, rastlos erstrebt«, wie er. selbst ein ächter fwb ein «»2 0277p'pö rv poiiv Änein, zumal, für Ver» brcitüng, von?7w und 20,'unermüvet wirkte, der maßte damals eS bereits erkennen, daß hier kein alltäglicher Charakter vor, herrschend sei/ - So stufenweise sich stets mehr den wMichey Interessen entziehend, ward endlich die Sehnsucht nach iy ihm' so mächtigdaß er mit Weib undLindern die Heimat verlassend, stach »'0 übersiedelte. '-"-Da«-ek in. was er für Mitten-^vie-er ein wahrer wp Alles, was den Menschen , auf Erdest thener, Weib- Kinder- Gesundheit und Vermögen nach einander'verlor, stets aber mit' bewunderungswürdiger Ruhe und GotteSesgebung die härtesten SchicksatSsMäge ertrug — ip der Thät? da War der wahrhafte «Tw« in jedem Zuge zu erkenne«. Zwei Mal unternahm er vvst >"P auS und 'zur Förderung der dortigen ÄngeWstheiien Reisen nach pkLvi«-, zuletzt, als r'i-v -.'ausgerüstet Unit: Vertrauen und Gerechtsamen Seitens säMMtYcher-LÄv f^.,wirn». «He por. ihpt kein .anderer ol,-» . Was.^r feiger fetzten Rei'e äbellnals im Interesse von 'gechW? Wie er überaü den BolkSsinn-fE daS gemeinsame Vätertand geweckt, wie er durch Ausrufe und Circulare überall zu rhättger:-Beihülfe ermuntert wie er durch.Einrichtung der to« geuannten^n-Büchschem die in Tausenden und abermals Tau» stnden von Eiemplaren^ bereits unter den jüdischen Frauen aller Länder Eingang gefunden, bas weitläufig zn schildern, würde drw 'Räirm dieser Blätter übersteigen. -Da-wurde er, auf dem Rückwege.nach >"ö begrissen. nach Berlin hin verschlagen. Ach, in der SMdwsiste war keifl ergiebigerBoden für seipe Thätigkeit. mafl verstandihn nicht.waü man ihn höchstens döt war eine Shanne Erdd für den müden Pilger. Wre er so Vielts im Leben erduldete!, Muß es,uns als höchste ihr ihn.Mten, .daß er nicht dort, ruhen dürste/ auf gcweiheken Boden, dem ^Zdeal seines Msein-7 aber nun steht er um so höher--und reiner für unS da.- «in-»Ideal! in UNbegränzter- Verklärung, ein -.viw7-2» p»7t nur noch insofern für »uw vorhanden. -M voa seinem unS Men ein Theil wenigstens zufließen.z'u fassen. P a k ä st i « a. Jerusalem. In derfesten Voraussetzung, daß eine Löbl. Reduktion-'min Unterzeichneten es nicht verübeln wird, erlaube ich .Mir zg. bitten, .diese.mei.ne.Zeilcn iy Ihr, auch hier allgemein hochgeschätztes Blatt aufnrhmen zu wollen» Währcnv.Mines sechsjährigen WohücnS hier in Jerusalem wurhe ich hon Hehreren oft auHe/öEert.^kerÄnüfakem. und wenn möglich, iwer'ganz Palästina vMZ'c'it zu-Zeit Nachricht . . zu gedenk -Ich -konnte mich aus verschiedenen giftigen Gründen darauf nicht Insassen, da. ich nun aber zufällig ernähren,'daß Herr Dr. Nenmann aus Mesrrrtz, nicht weit von' Warschau, -der.erst kaum ein halbes Zqiwrdier-M, gvgefangzn xizi-en Ar/ -tikel .über Palästina, oder.eigentlich 'besser über ,sich telbst in die »Allgem- Ztg. des JudenthuaiS.« -No.,8. .cinzurücken, so