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Der treue Zionswächter · 1851-08-01 · 3 (1.8.1851) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
7 (1851)
Issue
3 (1.8.1851)
Date
1851-08-01
Page
– (sequence 3)
Language
German
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an jenem Tage wird es sprechen:^ FüMahr, nur. weil tzsptt nicht,mehrin meiner Mitte ist,, habe« -diese,Seib'tw-Mich betroffen." -So trat für Israel hie dritte Weise der Lichtentziehnug ein. — Seme große Sonne war ihm am nächtlichen Himmel gesunken, z-u) w:' >2 vn pro '2 vb.n^.. —. wehe, der Tag hat sich gewendet, es dehnen sich, schon die Abendschatten; und immer länger wurden die Schatten, ynd immer tiefcr sank die Sonne, bis, ach! iiwe letzten Strahlen seinem Gesichtskreis entschwanden und Dunkel es deckte. . So Hatten, die Mglücklichen Folgen mit Israels Fall .gleiche^Schritte gehalten Es hatte die Wächter seiner Lehre verschmäht, die es. znrBessernng gemahnt, und seine Sünden hatten sich gehäuft, bis sie zwischen ihm und seinem Gotte verfinsternd sich gelagert, ihm aus kurze Zeit wenigstens schon sein Gnadcnwaltcn entziehend. Dadurch nicht gebessert, sank cS tiefer noch-und vergaß Gvttcslehre, und jetzt wußte Ls-auch Gott nicht mehr zu suchen, der allem vermögend war, ihm Hülfe zu senden. Und als-cs am tiefste» gcsnnken, als es seinen' himniltsche» Vater verlängnct, und alle Laster bei sich eingebürgert hatte, da wich Gott ans seiner Mitte, den Tempel seiner Herrlichkeit den Flammen preisgebcud und JSräcl'dcm würgenden Schwerte seiner Feinde. - - Und meinv Verehrten! die Wege des Falls Israels, wie sie der TeMr^zerstvrttttgoorangegangen,^ haben sic mcht auch die geistige Zerrüttung erzeugt, welche jetzt bei einem großen Theilc Israels der Jetztzeit einheimisch geworden? Es ist kaum mehr als cm halbes, Jahrhundert, ca stand für Israels, ganze -Religionsgenossenschast.das,Indenthnm noch als kräftiger Baum in Lebensf.ische., Da aber begann man zsscrst an seiner Rinde zu rütteln. Sie ist ält-und vcrrostci, und ninß weichen, sagten unsere Reformer; rabbinischc Schntzgcsetze vernnstalten dm schönen Stamm der .mosaischeu-glieligion.und müssen entfernt werden. Mit frevelnder Hand jivard von ihnen die zweirailsciidjahrige schützende Rinde abgerissen, bis für sic der Stamm.der Gottcslehre entblößt, .Frost und Stürmen und nagenden.Insekten, preisgegeben war, . und ihr -Iudcnthnm Beute der Verwesung ward. , Und schon ist. bei ihnen .die.Verwesung bis-.- anS..iynerst.e.Mark.gedrungen.: ähr Gott ist .nicht? mehr: der Gott Israels, ihre Moral nicht mehr die.unsere. .Arnch, die Folgen jener Venhilderimg sind aber, nicht, atlsgeblieben. Wahres Wlück, wahrer äleichi!>iim, die nur, in innerer Rübe und Zufriedenhett gefunden werden, und wie man.sse besonders an 3inhc- und Festtagen in den Häuser», der. frommen. Israeliten traf, trifft man sie wol in den Wohnungen jener Längner, bei denender-Rausch der Vergnügungssucht die - innere Gen'issensstimme täglich überlechen muß? Aber der. es verheißen, einst wieder Israels Richter und Rathgebcr einznsetzen, seine heilige Lehre in ihrer. Reinheit als Panier ans Zionsburg anfzupstänzen, und. Mit seiner Herrlichkeit wieder in seinem Erdenteinpel zn thronen, der wird auch Israels Risse heilen, seine Verirrten wieder sammeln, damit ein Hirt und eine Heerde sei. — Amen! Are Henrrtüiß des MdenthumS ««r aus stlueu eignen Wüeslen zu schöpfen, (SchlnßZ '' ' ' ' ' ' Noch mehr. Während in dem Gebiete des mmmehr hin-' geschiedenen, , anßerjüdsschen Altcrthums' höchstens ruhmsüchtiger Unverstand sich breit zu.machen pflegte, wird unsere jetzt noch lebensvolle, nrkräftige Antiquität inmitten einer immer wechselnden Gegenwart, nebst der Verkehrtheit des Unverstandes auch der entstellenden, die Gesichtspunkte verrückende Böswilligkeit zur.Beute. Die Beziehungen, in die fast Jeder zum Iudenthume gesetzt ist, »lachen es. einerseits zum Gegenstände allgemeiner Interessen, während sie andrerseits die ans vorurtheilsfteier Forschung hervorgeheude wahre Keuntniß desselben hindern. Wenn nnn dieser doppelte Übelstand, die Theilnahme eines größer» Pitblikums, trotz seiner völligen Ignoranz und seines theilwrisen Dorurtheils, die Übertragung der Erzengnisse jüdischen Geistes in ein anderes gänzlich fremdes Sprachgebiet nicht wünschcnSwerth und rathsam macht, so wird sie — und dies ist unserer Ansicht nach entscheidend — völlig unmöglich gemacht, durch den wesentlichen Werth der hebräischen Sprache in Produktionen des acht jüdischen Geistes. In der ans unmittelbaren Befehl Gottes niedergeschriebenen Torah hat jedes Wort, ja, jeder einzelne Buchstabe, selbst, wo er ohne sprachlichen Einfluß ans den einfachen, schlichten Wonsinn des Ganzen blesbt, das unbestreitbare Recht, einer selbstständigen Bedeutung für sich zu beanspruchen. Daher > oft-.ein Wort als Quelle oder .mindestens als Mii^ensür 'boschräirkeude oder erweiternde Bestimmungen dient, die als in menschlicher Sprachweise unbegründet, der Übersetzung entgehen müsse». 'Die'einem Jeden einleuchtende Unmöglichkeit, dem Buchstaben in einer Übersetzung sein Recht zu wahren, schließt, zumal vöm orthodoxen Standpunkte aus die Möglichkeit einer entsprechenden Übertragung ganz und gar ans. ' .. Wenn die so weit geführte Betrachtung, wie wir hoffen, richtig ist, so folgt unbedingt daraus, daß alle derartigen ÜbersetzungSvcrsnche jüdisch-religiöser Schriften ganz Wider das Interesse der Wissenschaft und der Orthodoxie, laufen, indem sie nur dem Unverstände und dem bösen Willen Nahrung zn biettn vermögen. Demzufolge müssen wir uns endlich für'berechtigt,' ja verpflichtet halten, jeden frommen Inden und besonders die Rabbinen änfziffordern, allen solchen lkilternthmNngell. ihre Unterstützung durchaus zu'versagen. Mögen diejenigen, denen es um Kenntnis, dev Lebren des Indcuthnnis 'zk thnw ist, , anS den eigene'» Quellen selbst schöpfen.'. I ''',' —<<- Beschreib«ng des heiligen Landes in drei Theile Vom Rabbiner I. Schwarz. Ins Deutsche übersetzt von I E. Bodenhcimer. ' .(Fortsetzung.) I) Das Kameel,, (Gamal) Gemalim menikorh von Rabeiul Ladiah Hagoben, Neakah übersetzt, ist. das weibliche Kameel, welches unsere . Weise» schon in Schabotb Fol. 41 erwähnen. DaS Kameel hat Eigentlich httr seine<>Hermath, und dient zum L astiragc»r. . . In der Sandeberre, bei Asok, hex agvptzfchen Gränze zn, wird eine besondere.Art pvn Kameelcu gefunden, die nur einen Höckers aus den Rücken, und sehr dünne Füße' haben ' Den Kopf tragen sie sehr niedrig. Ans ebenem. Sandboden kommen diese

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