Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 7 (1851)
- Issue
- 1 (4.7.1851)
- Date
- 1851-07-04
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2625941-2625969-2625970--2412-2626940- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
Lcb' nEktztzw ASMS-hM unserer Jugend heschwörs ich Dich, schreib' mir bgld. G. n?sünrd 7'.:e? ^7!nr'-il .nlrsr.'n.r-.'d?ck -:'N-.'7r< rr.-:rm ,^'L-R -^^-rrvL in Hst rr-lnst-r-l ck:-tt -t.-:n :-:!-r.^'M.--K.--» Mc-'-: - .. - . 7---I 'Schon° kästgst" habe ich einen Brief, und ich möchte sagen? einen solchen Bvief von Dir erwartet. Wie"isk es auch anders - möglich k' etkinsss ich' mich sä' selbst' AW Mbit' M. dcmi'Spiegsk? den Mine' Msgän^entzeit mir' vor die 'Äügen hält?und wie solltest' DN Ls? MarW''ich aber nicht die BcräNt>rrung, die init »iirvhr-' gegangen, Dikans' eignem ÄUttleb^und schon ftül,er kekainirhäbe,' ach, ' siehst ' Du? ich hatte' Äk 'Much' noch' Nicht,' Dir Änsägen, daß es wö?"stiit unserer ^Freundschaft 'MS. sein' wttde, ich'fühlte mich nD''nicht'M^k''geistig,.' einen' solchen Verlnst zu erchagen. Das war mjt klar, wenn die Geister verschiedenen Weges gchew, danN ÄNn'ölt sie Herzen nicht mehr dieselbe Bahn wandeln ^- nnd ist nicht Religion mebr noch eine Sache des Herzens als des- Geistes? — und daß wir ans der Zerklüftung unserer Meinungen wol nimmer lmscr<^ geeinten" GcM'A rette»mwkden — und fit nicht Religio«..»nehr noch Kcfübi als Meinung.? -7-7 ..Nun, Du l ast gesprochen, ich will antworten,, selbst m der Erwartung antworleu^ dass Dir die Unmöglichkeit unserer ZnsauimcygchörNgkeit cinletMet? beim'setzt chabc ich gelernt meiner Überzenglmg Alles zu ÜWrü»' äuch'.Ms' Theüerste^ auch, die "Freundschaft." s Ja, ich-bin'Orthodoxe gewordeil, ich habe den. Weg wieder betreten, .dm mcin^ Vater gehandelt? den einzigen Weg, den das Ji,bcnthum. wandcch.k.anu-/ Met ich habe einen' falschen Namen gebraucht, er hat sich ans fremdem Gebiet in das.Msexe. gestohlen, wir Juden ' keimen weder ein orthodoxes noch 'ein reformirteS JuderthnNi/ für ichs gicbt es'nur Ein Jndenthum-- -wie Gott cs gelehrt, «Hie unsere Vatv /sf mis der nubeflecktm Hand gläubiger Geschlechter und-Zeiten..v^altm und es uns wieder, überliefert haben. Denn mir da, wo eS dem menschlichen Geiste ftvigegeben i st?- die Erütcn ' emer selbstgehssanzten. Saat' als Nahrungsmittel mlfzuMichern.imd alle.iilig. daran zu zehren, ..wählend, däsHimmelsmanuai.der. Offenbarung verächtlich--hei Seite.: geschoben werden darf, Nilv da, wo'Mau derEsewiffensfreiheit daö'Nccht cinränmt, anchHäs Wttlichs/'für Menschliches zu halten, da En cs 'einen otttzechoreti,. und' r'cfo^ in übcr gttcs menschliche Veniüufteln erhaben, es snbstitnlrt sich für Israels: Vernunft: „Siehe, ich lehxe euch Gesehe und Rechte^ wie.mir mein „Gott befohlen, daß ibr also, thutül dein Milde, wohin „ihr kommet, es eiiiznnthmeli. lind ibr sollt sic bcob- NnV khnn? dcnn 'dicS ist eure Weisbclt'Nild eure „Vernunft.'; S»—6)?- DaS,.JndenthnM will, sogar die iHcnnmft sich unterworfen wissen: :: .. .. «E^>,seiche sülcht dasBvchdieser Lehre aus deinem . -t,Munde,-Md forsche dann Tag nnd Nacht, vamittdn . - „hutestzn thlm, ganz, wie es darin geschrieben steht/ ', denN dgchi bist du glücklich auf deinen/Wegen, daun bist ::«dNMrststustig^.(JoschuL!4,8). ' undckndem cs fich als ein von Gott fertig Gegebenes ankündigt, und vom Äsraeliten unbedingte Hingebung verlangt, so kann es dgäMvch:?MHiue7.KtAnme ^^MO^OtlMMvelhetzrKben, aÄ-.sS eftchiKwdjt,sWkch« GrschvM Meitz yich.Venvlgjöbdir Jedoch M/Ntili -Ml: Ijißts sich wchti wegläikgimh die Neuzeit hat Israel in zwei Lager pm rssftu ''vH ih^> ar.iu,-,, di- «ichl Beschreibi^ng,, de^ heil^gett LandeS in dxei Theilf. '. : . : . 3. ,TheiN . / Enthaltend: Thien^Pstaiizen uudMineralreich.mbss, den.-vier Jabieszeireil.. Vom.Rabbiner I. Schwarz. Ins Deutsche. . Übersetzt von. E. B-odeuheimer. In diesem Tbcilc werde ich über' die im heiligen Lande sich befindlichen Produkte eine Beschreibung und genaue lWtärnug gebm- - - ' '' ' ' - : Ach! verSdetnnd wüste liegt das Land, nnd vieles von'dem-,- was ill.frül«rcn> Da gen nnd in der Ahmuzeit sich vsrgeftmdeii, längst schon schwand die Erinnerung air dasselbe, nnd auch'das' noch jetzt Vorhandene stebrt dem früheren weit nach, imd bar viel wow dem, was eS war, verloren. iDor Salz and Ächn'efel, ' welches. maiiche Gegend verzebrt, bebt man zurück. Da-ist keine Traube am Weinstocke mehr zi» erblicken» keine eFelge am jheigeub-»lme zu sebenl;: Gilcads wohlriechender -Bälsain hat anfgehöi'tt zu. sein. Der .Vozet in. der Luft schwebt ängstlich, das Ticker - des Feldes irrt-trailMid einher. Eine Klagestimme:- „Wir-sind: verloren!" erschallet von Zion. < t > . b i>.. Doch wenn: schmi der! Sch leier: der Zerstörung das Land! in: Trauer Hüller, und Trümmer nur Trümmev-sich reihen, kann man doch an Letztere» wabnielniitil, welche Pracht und Stärke bi»r einst: geblübt babep müssen. ' . l. .... Ich wcrde umi die verschiedenartigen Produkte? die ichselbit gefcbeii, genau beschreiben^ und deutlich erklär«»/ dettke' auch/- däßi es am Orte sein wird, solche Gegenstände zu beschreiben,-dis zwar: jetzt nicht mehr vorhanden,--aber von-srühercn morgenländischen! Gelehrten meistens, falsch beurthrftt mo.rd;n silch.-^--. -k) Haiistbiere. f) Rinder. In Palästina werden sehr wenige, meist magere Rinder gefunden, durch welche die Feldarbeit verrichtet wird, zuweilen pflügt man auch nnt Küken, welche, wenn sie nntzkoö und alt geworden, geschkachtet wLrden. Maslviek. wird einiges in der Gegend Zcphats gefundenderen Fleisch aber ganz geschmacklos und hart ist. - - - 2) Schaafe findet man ungemein viel, die einen Fettschweif von 10L haben, die Böcke, welche Hörner haben, sind größer nnd stärker als die Lämmer. Das Fett des Schweifes schmeckt wie das Fett der Gänse. : . 3); Die Aiege.» werden sehr klein gefunden, ihr Fett istgut und wohlschmeckend. Von dm Häuten: de» Ziegm niachtman Wässer- Milch- und:Ölschlänche. Im Durchschnitt sind die Ziegen schwarz, nur in der Gegeüd EhebvemS findet man eine! Art röthlicher Ziegm, die größer nnd stärker als die andern sind^ auch verfertigt man dit meisten- Schläuche ans ihrer Häirt.