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Der treue Zionswächter · 1850-06-28 · 26 (28.6.1850) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
26 (28.6.1850)
Date
1850-06-28
Page
– (sequence 4)
Language
German
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tbums von dem Vorwurfe nicht freisprechen-- daß sie seit der Entstehung dieser Krankheit, wenn sie einmal eine Kur vorgcnvmmen, immer nur paliative Mittel angewendet haben. Um diese unsere Anklage zu motiviren. Und die schädlichen Folgen,-welche Liescö Verfahren herbeigcführk hatte, deutlich zu zeigen, scheu wir uns genöthigt, unsere Blicke auf. die' Zeit der Entstehung dieser Krankheit und auf die Ursachen, durch die sie entstanden istzurückzstwerrden. Seit der Mitte des 17: dis gegen Ende des IS Jahrhunderts, üblicher Zeitrechnung, suchten mehrere christliche Gelehrte nicht allein das Christenthum, sondern alle offenbarte Religion zu bekämpfen- und alles abzuläugnen, was nicht durch die bloße Vernunft bewiesen und begriffen werden kann: Diese Gelehrten stritten aber nicht allein änff einerlei Weise; einige, besonders in England und Frankreich erklärten gradezu alle geoffenbarte Religion für Fabel, und die Religionsstiftcr für Betrüger ovdr betrogene Schwärmer, andere aber, besonders in Dcmschland erklärten die Rcligionsstifter für wirkliche Gesandten Gottes und ihre Lehrer für göttlicheoffenbarte Wahrheiten, allein nicht Ln dem Sinnedaß Gott diese Wahrheiten unmittelbar diesen Männern offenbarte, sondern, „daß er im Zusammenhänge der Dinge, in dem Gemüthe dieser großen, dazu vorzüglich geschickten Männer, reinere und bessere religiöse und moralische Begriffe entstehen ließ, als bisher unter ihren Zeitgenossen herrschend waren, um durch sie die Welt nach und nach zu einer richtiger» Erkenntniß und Verehrung seiner selbst zu fuhren." Darauf wurde weiter geschlossen. Es läßt sich nun folgendermaßen leicht beweisen Und. einseben, daß ihre Einsichten nicht das »on plui-» ultra alles Glaubens und Wissens in Moralischen und religiösen Dingen sein konnten, daß dieselbenrroch. mit manchen Mängeln und Jrrthnmcrn ver-- mischt sein mußten, denn ihre natürlichen Fähig» leiten blieben dieselben, es wurde nichts nn-MittelbaE in ihnen Hervorgebracht, sondern alle die bessern Einsichten, i die - sie ihren - Zeitgenossen mittheiltenentwickelten sich bei ihnen so wie bei andern Menschen- und mußten daher der Lage der jedesmaligen Umstände, und der-Snmrna moralischer und religiöser Weisheit, die -bei dieser Laffe möglich war, gemäß sein. Es konnte daher nicht fehlen, daß noch manche Unvollkommenheit dabei statt fand, so wie dies von aller " Menschlichen Erkenn tniß - michb trennbar' ich UNstte PsiichtUistles /aber/ ihre; ELnsichkenpzu benutzen, und mit Hülfe derselb en immer weiter - -zü zu gehen.- ' Dieses. dhWeOhd^ Wad/das Herrschende System der - christlichen ''Gdlebrtdu'- in' Deutschland gegen Ende-des-18. JahMüilderts-?-nnd/ dä?ffrade u m diese l be Zeit die Missen schästä üch be i-de»' ZW en in Deutschland einheimisch-i-zst werden angefüngen Hütte, so warHs Matürlich-tz daß dis Meisten;-Juden unker.'denen,:i^id'4siM'Ver5-WissMfMstub^Äßigten^ dieses Systenr adoptirtcstwelches; sie über ans das Judenthum besonders lanznwelldeu-Md aNszübildew suchten. Ihre GrUntzfätzs - sind llungesähr folhende^ Der Stifter unftrerMclrMn, Moses-/ war ein Mann, wie ihn die Vorsehung wähltwenn sie zu einer der weitgreifendsten Umwälzungen ein Werkzeug braucht; er-: Moses hatte schon bei den Stammelten! seiner Nation reine Lehren und - lautere, von aller Un- und Abgötterei befreicte 'Religion s begriffe vorgefnndeN-! / Die Nomadenfamilie war aberzur Zeit Moses zu einem großen Volke vermehrt worden,-und dieses Volk fand der Gesetzgeber unter Barbären und Götzendienern im Drück und Elend der tiefsten Sklaverei versunken und gegen jede Wahrheit fühllos gemacht, er befreiete cs aus der Dienstbarkeitführte es aus Egypten, und suchte es sticht /allein zu -einer selbstständigen; Nation zu bilden, - sondern ihm auch jene gesunden und unverfälschten Begriffe vow Gott und dessen Eigenschaften, das - HriliAe Eigenthum seiner Vor-; eltern wicderzugeben,,iek wollte,;-dieses Volk von Knechten zu esttem -VvlkerGpttes Machen. -Witz-War es aber möglich- Häesen.erhabenen .Plaü' mit diesem Volke uuszufuhren^ Dir abstrakteNlfn'btilen Wahr-l heiten. einem vorher - armen, sinnlichen/ ru der Wüste vhlte uNalmung .MhMreP^nden Volke lehrest zu wollen ^; Und-er MM auch Hör That;gleich im-, Anfänge' seines Mrrkensauf eine Klippe, die seinem llnternehMuaufewig/henMptxrgang drohcte. Schönin den ersten- Tagen der Gesetzgebung fiel der rvbe Haufe Hw/ HW M>rdWjchste Dbgtzttere^ -wachte -sich einen Götzen, Wä betete ihn,an.. Moses ließ aber den Muth 'ulcht silGn, , er verfolgte feinen Plan, unh-wird, Hnrch dieses Ereigniß bekehrtauf eine Methode geführt,-durch; die allein es ihm glücken konnte, seinen Zwechsticht Tzu verfehlen. Die Sinne mußte« bei einem so äußerst sinnlichen Volke be-

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