Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 25 (22.6.1850)
- Date
- 1850-06-22
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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Und fragen wir zuletzt: ob durch die Verbindung der Schule von der Kirche, da dieselbe döch nur als eine Partei unter den sämmtlichenVaierland.sgenossen dastehe, nicht das nationale Gefühl getödtet werde? so wird wo! Niemand, der die heilige Schrift und die Schriften der hervorragendsten Männer der Kirche studirt hat, dies annehmen können, da dieselben fast ohne Ausnahme von der glühendsten VaterländÄiebe zeugen und durch ihre Vorschriften, so wie duMUnanche treffliche Bilder VW Patrioten nationales Mefühl kräftiger wecken und mehr beleben, als die so schätzbaren Profaüschristen der griechischen 'Und römischen Weisen in der goldenen Zeit von Hellas und Roma. Wird'ütan nun wol die Antworten auf die hier vorgelegten Fragen, bei unpartheiischer Würdigung, als richtig anerkennen, so muß man sich auch gegen die Trennung der Schule von der Kirche aussprechen. Loch erlaube ich mir noch einige Bemerkungen. Daß nur die innigste Verbindung der Schule mit der Kirche deren Zweck realisiren kann, gestehen, wie ich mich überzeugt habe, viele anerkannt tüchtige Lehrer zu, rrnd sie läugnen auch nicht, daß der Lehrerstand einer Wissenschaft, der Pädagogik dient, welche die Kirche ebenso wenig entbehren kann, als die Schule. Die Stimmen, welche für völlige Trennung der Schule von der Kirche ertönen, müssen also an andere Saiten anschlagen. Ich scheue mich nicht/sie zu nennen. Es sind folgende: ' 1) Nicht die Schule, sondern der Lehrerstand selbst stand seither und steht zum Theil in einem noch allzu fühlbaren Subördinariottsverhaltniß, nicht zur Kirche, sondern zu den Dienern derselben, den Geistlichen. 2) Die Schule und die Lehrer sind noch allzu abhängig von den Gemeinden. .3) Die Gehalte der Lehrer stehen nur selten im entsprechenden Verhältnisse' zü dWOpfern, welche sie ihrer Ausbildung gebrächt hüben, und zu ihrer Arbeit. '77 Daß Wrch diese drei Ursachen manche Mißverhältnisse hervorgerufen wurden, ist natürlich, da 1) nicht redet Geistliche die Lehrer der unter seiner Aufsicht stehenden Schulen als Mitarbeiter an einem Werke brüderlich, sondern als Untergebene herrisch veharrdeltn und behaydett; , 7 , S) nicht jede .(Aemein^ die^ Wichtigkeit der Schule und den Werth ihrer Lehrer erkannte und erkennt; 1? 3); viele Lehrer unter den Sorgen der Nahrung und Ley Bedrückung von manchen Geistlichen ihre Berufsfteudigkeit verloren hatten und noch immer verlieren. .. Dem ist abzuhelfeu:. 1) s dadurch, daß der Lehrer ständiges Mitglied der Lokalschulkommissiyn, in den oberen Schulbehörden, vertreten und: dem Gastlichen iu^allen die Schule betreffenden Angelegenheiten, mit Ausnahme der auf die Religion bezüglichen, coordinirt wird. Was; die; Stellung Ln der LokalschuHoWiission anbetrifft, so glaube;ich, daß hier dem Geistlichen nicht nur wegen seinerumsassenderen. theologischen und hum-nistischen Bildung, sondern auch als Lehrer der ganzm Gemeinde jdas Präsidium gebührt. 2) ^durch,^vass-diM. Pejvldungen selbst in Rücksicht! aufthie.nothwendige^ höhere Hildüng des LehrerstaMs undaufskineBerussfreudlgkel't,okne welche alles Lehren umsonst, seit; würde, um ein BtträchtliMs. erhörtZperdefl: , . Geschieht dieses, rdann; Lin ich überzeugt, die Versöhnung'zwischen deMDeistlicheN und Lehrerstande wird angöbahnr pndchesestigtein einträchtiges Zusammenwirken,? ein 'friedliches/^ srenndlLchev und glücklichesZusammenleben Hirv sich gestalten, Reibungen,-sowie Störungen inder-amtllchenThäkigkeit werden aufhvM> ünd^ die Trennung der Schule - von der KircheVwird^michkEchr 'Gegenstand der Verhandlungen feiM weder Ln Kammernnoch Konftronzett^uwedrr^MMinisteriennoch Konsistorien. Einigjr Äorte uöer die Stärke der ' MMenskW"böi'Äist-evu.; .... am. Schluffe eiuxr Hchulprükuntz gesprochen., : :? Dars^rch^ÄmrMchluWd^ dürssährig^Äöffent- ' lichen Schulprüsung noch einmal das Mort nehmen und. einige GMNk^/gnWr^^WManöMeZzschMor Nllen Dingen ^wol ermägM WirsjM^WbW^rvMen GegeUstanLlich^Nireden^nnternehnH^ Drt-"nnd zeitnnd sachgemäß LstMes, was,.aus die Schule Bezug hat; aber diefe vffttetKnsereu Blicken so viele RLch-