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Der treue Zionswächter · 1850-05-24 · 21 (24.5.1850) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
21 (24.5.1850)
Date
1850-05-24
Page
– (sequence 4)
Language
German
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nathan hatte ihn damit vertheidigk, indemer sagte,er habe ihn beurlaubt, »m m seinem Vctterhäüse einem Familienfeste beizuwohnen. Daaber heißt es : /riTrvp rws;s -: ä-rnb't ^r>n ,'v) »W7» ' : Saul's Zorn enchrannte gegen Jonathan, und er-sagte zu ihm : Ausgearteler, widerspäststiger Sohn! weLß M denn nicht, daß du an dem Sohn Jsai's Gefallen findest, zü deiner Schande und zur Schande der Mutter, die dich geboren. Wahrlich! so lange der Sohn Isafs lebt, wirst weder du, noch deine Regierung bestehen können, darum schicke nach ihm und schaffe ibn mir zur Stelle/ denn er bat den Tod verschuldet. Jonathan aber «wiederte seinem Vater Saul, warum soll er sterben/ was bät er denn verbrochen? Da warf Saut den Spieß Nach ihm, nm ihn zu treffen. Jonathan aber wußte nun, daß es von seinem Vater beschlossen sei, David zu tödten. Cr stand voll Verdruß von der Tafel auf, Und nahm diesen ganzen - zweiten Ncmnvndstag keine Speise zu sich, weil er sich wegen David betrübte, daß fein Vater ihm beschämt hatte. ('s 'ö öbwc). M. v. Z., Wenn der Alkgütige die Güter des Lebens unter seinen Erdenkindcrn nicht zn gleichen Tdeilen spendete; weün er den'Einen größer, stärker, beglückter als den Andern werden ließ, so geschah / dieses, weil er verlangt, daß seine Kinder sich brüderlich lieben-- und einer feiner Crdensöhne: dem andern von seinen erhaltenen Gütern mittheilen soll. Nicht aber durch Miltheilung äußerer Besitzmittel nur, niM durch Almosenspenden allein, wird die Pflicht der Bruderliebe' dem- U nglücklichen gegenikder erfülltfoirderw mehr Noch durch bezongte Theilnahme im Unglück, nnv dnrch den Schutz, den der Mächtigere der ktkdeüven Uwschnld angedeihen! läßt. Wie herrlich düch' erfüllte der hochherzige Königsfehn diese Pflichtin ihvenr ganzen Umfangen In Größe und Pracht erzogen, fknd -er eS nicht Unter seiner Würde vem^ damals noch armen Hirten DÄrd feine unbegränzt^ Theilüä hMs mrd FrenNd-! schaft zu widmen. Und selbst, wenir er in David schon den künfllgen Köing Jsraeks erblickte, so setzte dieses feinem Cdelmwtho nur um so mehr die Krone auf, ' daß er fein aufrichtiges Bestreben dahin richtete, den unschuldig Verfolgte« zu beschützen, ihmdas Leben zw erhaltennicht achtend selbst dr« Mm ^des-Mters üüd -sein« Mochtckg , der ihm in Davfddeneinstige Ra^ skims, Th^onesi zeigte, i ÜÜd n tO er «Stich dm Stab gebrochen sah Wer deS KtrNÄdeÄ Haupt, äLK ermicht: mchr hoffeM konnte- Unglück von David durch Fürsprache äbwendew zu können, da betdübttn ihn nicht die ihn unschuldig betroffenen, Härten Vorwürfe sciües Vaters, mchb dir Todesgefahr,, dieihm der Zvrn des DätrrS LüLch - den Würffprrß bereitet Hane, sondern Hn betrübte rnrr üVÄr alles, Davids Derhävgniß, und er^rvar beschäftigt,- ihm rdurckfabgeschossene Pfeiles Zeichen zur Flucht zü gebend Thranen der Wehmuty netzten seine Wangenals er vom Freundß schiedden eb so gerne, selbst mit Aufopferung seines Theuersten, beschützt hätte, aber nicht zu beschützen vermochte.. Ein solches Leben- Handeln und Wirken/ soll unserer Seele znrnSpiegei di«ren> wie auch wir: Theilnchmend bei Len Fügungenwelche unseren Mitmenschen begegnen^ muffen stets bereit zum kräftigen Schutz d. Unschuld fein; selbst: Leiden: und Undank dafür geduldig ertrügen sollen, im Hinblick auf den Allgütigen, der das Gute sieht und belohnt. Eine Achöejnandersetzung dieser Wahrheiten möge den Jtthält unferes gegenwärtigen Vortrags Wir sehen i'm FrühNng und Sommer die Natur in herrlicher Blüthe; gkanzettdrs Grün schmnckt die Flur; es duflen d'rrBlnmen lieblick^e Schaaren; BlükheN Mid Frückte/ glänzen qn den < Bäumen; frisch fpvudrln: Me: QiMent ihr kvystallnes! Wasser» Jn^ Wep-MrWäf fließen die Stromes; angenehme warm« Lnftcken^MhöndnE drK' Ranane zi in WM-- der« nndv ergötz-NL MiL'QM erfriüwnv: Läs HeM- Wierganz, aSd^schbev WDDn^ dL^ MlM LOkalteL Wüttsep vor unserMMWM M Dm/ eUgeschäurkge' Lüfter; DNs' S terbegervand> hr'rllt Berge, und Thälür/ein vM^j^iegtHLH Mrr^MtblLMkk/ stehen.-Lie Baüme La f/ VÄMlkbnnd eriborbEsiMs die Blumen; erstarrt find die Quellen:; eine Eis-- decke bedeckt die FILM und verbindet! dir entgegen^ gesetzten Ufer; verfchenchdist d^ Ltei nemSänger Schaar ans Gebüschen und Wäldern.. Diese VeräNdermlWN

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