Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 20 (16.5.1850)
- Date
- 1850-05-16
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
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159 Das Privilegium sti Mar" drn Betheiligten schädlich, weil sich iWest^dabüE allsMdsren EiMahmegüellen verstopfen müßten.' ZmUebtigen war Gerlach gegen die - Gewähr eistunH/ ' weil' die' Schülchtister, die- ' die Wurzel zur RebolÜtiön des? vorigen Jahres gelegt hätten, dann auch noch die Frucht der Barrikaden zu ärnten bekamen. Schließlich erlaubt er sich die witzig sein sollende herzlose Phrase:' Die Klage Über ihre,unr glücklichen Verhältnisse 'müsse man den Schullehrern schon darum nicht nehmen? weil sie Durch Ausbeutung dieses beliebten Themas< die Laüfbahn zu den höchsten politischen Ehren sich eröffnen könnten, und diese möge man ihnen ja nicht verschließen? Nach einigen Worten Kiskers wird der Schluß angenommen und Herr v. Ladenberg erwirbt sich das Verdienst, Herrn v. Gerlach zurechtzuweisen, indem er von der Form des Scherzes -Männlein im Auge bewachk, — war tn Liebe ihm zu» gethan, — hingihm mir Leib lunh Seele an^ M für ihn ließ er sein Leben — für ihn war sein ganM Destreben; -7er war" DM»' Herzens? Lust, —i.'"' -U'' Wonne seiner Brust; — für ihn häkk^er Wüste üüd Meer durchzogen; denn er war 'ihm von: ganzer Seele gewogen. -- .? - Dem zweiten Genossen hatte in Wort und Thät — er weniger als dem ersten sich genäh't; — doch/ daß er aüchi -geneigt/ Das -'haM^er' Du' jeder Zeit gezeigt/ ihm gebiM und Beistand' jewährek, — sich memaks von ihm abgekehrer. — " - Des dritten Gefährten war: et vergessig, — iM Dienste desselben gar lässig, in Lieb? 'zu ihm fehl: Mäßig. — . -?-- ' /? -- , Da wandte sich einst des Mannes Glück — in von der auch er Gebrauch machen könnte keinen machen zu wollen erkiarr, sondern bei der Form des Ernstes stehen bleibt. Den Ausdruck der Gewährleistung empfiehlt er, wie er sich auch durchaus gegen Schwächung des Artikels erklärt. Mehrmals von lautem Beifall^unterbrochen, verwahrt er sich nochmals, wie schon früher gegen eine Barrikadenauffassung der Verfassung. Dieser Artikel, sagt er, verdankt seinen Ursprung nicht der Barrikade, sondern der Ueberzeugung der Negierung Bei der hierauf vor sich gehenden Abstimmung'wird nach Verwerfung des Amendements von Böckum DölfS.' das -Hansemannsche angenommen, ebenso der neue § 24. Hiermit ist die Berachung über diesen Abschnitt der Verfassüng beendigt. Die hiesige Genossenschaft für Reform im Zudenthum hat, nachdem alle Versuche einer gütlichen Vereinigung ^untz Auseinandersetzung) Mit der älteren jüdischen Gemeinde fehlgeschlagen, sich nunmehr als eine von letzterer abgesonderte Gemeinde, unter den Namen „jüdische, ReformGemeinde in Berlin" konsiituirl und ihre ÄMrkent,png?hls solche, soMie die.Mrleihung von KoxpyratMstechren -pder^ doch der Rechte einer juridifche» Person bei der-Sta^lsregieruyg nachgesuchk. -7»»):0<>DGor>c<l»7 e l l e? -Die drei Frdunde. . s "?? -- '' 'von Zbu Chisdai. - Einer der/Größtn — Mde'>'inst'sireMehoHn:'' — den ersten nahm er in Acht, wie man das Mißgeschick. — Sein Reichlhum ward entwendet, — seine Ehre geschändet —- er fiel in Ungnade beiiy König und behielt' nichts in Händen, das Unglück ah» zuwenden, für sich zu verwenden, — und er mußte sich wenden ap die Freunde, die seine Verrrauken sonst waren, — ihnen sein Leid und Weh zu offenbarenm>r flehender Stimm^zu suchen Rath und That. Dies begann er beim' eksten und bat: -77-' H werrher Geführte — voll freundlicher Zarre) — Du weißt, wie ich dich stets verehrte, — welche Liebe ich für dH im Busen nährte, — dir Alles bis auf mein Lebe» gewahrte! nun ist gekommen der Tag zss ersetzen, — mir zu helfen mit deinen Schätzen. /—-Heil mir, der an dir erworben einen Freund,"' 'gü'tyäthig., upd..<rzj, bietig, -- dankbar und pergütig l, Es sprechen die Weisen: Pas beste Gerälh ist, das dich wahrt,/-/ der beste Bruder, wer deine/' Bitte willfahrt Ferner: Ein'Freund,'ein'''treuer — ist ein Schah, den 'verzehret kein Feuer! .'??^ - /''' '/////'"//' Da erwiederte der Srste: an PiNep^ Nehs. kann ich -m!'ch"nicht' 'knehr" letzen/'-^" an,' ^eLner"Freun,dschafr mich nicht seh!t^kß8ße'n-7-''benn^meinen Freunden UN-) Geselliss — kann. ich dich nicht, an die Seite stellen. — Ihnen wende' ich W-"' sie sind mein würd'ßer als du!, /-/' 'ÄuAr /alle/ mH nicht ein, — deiner Hilf/mein ^rh^und Erwerb,z^ weih'n, um selber Dann ^jre/DeDürftsg'zü sein. 7-7-, Es spreche/, die Meisen': ''Demütigen,.njuß mäii vor Gott/ Loch'?'m'ehr^vör'Dem''Rette/Du/:HMr.. Noch.?— /.,,,>,???^ Wahrlich, ich kann öic' mit weiter nichts dienen.