Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 20 (16.5.1850)
- Date
- 1850-05-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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rryr ihr Herz mit Gott zn vereinen, ein Fadender gleich dem der Zizitfaden das Blau zur Farbe hat, zum Zeichen der Treue, zur Erinnerung an den Himmel, zur)Darstellung her im Gottesgebot lieblich und mild sich missenden Farben des hellglänzenden Weißes — im Symbol des Wissens und des dunkeln Schwarzes — ein Symbol des Glaubens beide zusammen das Weiß bescheidenen Wissens und das Schwarz stark auf Gott vertrauenden Glaubens bilden den blauen schönen Himmel. Redner gehet nun endlich zum dritten Glaubenssatze dem übet Messias und die damit zusammenhängende, der Ankunft des Gottgesalbtcn vorangehenden Weltläuterung über. Liegt in diesem Glauben eine Verpflichtung, oder sind's bloße Hoffnungen, die etwa einen Anfang zum eigentlichen Glaubenssystem bilden? — Nein, antwortet der Redner, dieser dritte und letzte Glaubenssatz gehöret so nothwendig zum Systeme des Thoraglaubens, wie der alles vollendende Schlußstein ins Gebäude. Jakob, der Patriarch, redet schon vom Messias (1. B. M. 49, 10.) Moses, der Prophet besiegelt damit seinen letzten Gesang (L. B. M. 39, 43.) Bileam, ein heidnischer Seher,^ schauet im Dunkel der Zeiten solches Lickt entgegenschimmern (4. B. M. 24, 17) da muß nothwendig in diesem Glauben was Großes liegen—das liegt auch darin in der That. Hier geben wir abermals als des Redners eigene Worte wieder : Sehet euch frei die Welt an, und mit Wehmuth kehret ihr Euren Blick von außen nach innen zurück. Hat die Menschheit, nachdem sie schon so lange sich abgemüher, so viele Versuche und Anstrengungen gemacht, so viele Kämpfe in sich und unter sich und mit dem Element der Natur und dem Schicksale von außen durchgekochten, nachdem sie alle Höhen erklimmt, in alle Tiefen gestiegen, hat sie ihr Ziel erreicht, ihr Gemüth beruhigt? Ist der Sturm in ihrerBrust schon stille, wehet der sanfte Frühlingshauchschon in ihrem Herzen, daß sie sich erkennt und> sich liebt m allen ihren Gliedern, und sich mit allen ihren Theilen au sch ließt, rührend, warm, ihrem Vater im,Hammel? Oder ist nicht vielmehr eine schwache, leicht zer^ reißbare Decke gebreitet über die alten, weit, klaffenden Wunden, und darunter, saust^s und braust's noch fort von einem wirrigen Trieb, der das Herz nach allen Seiten zuckt und so das Herz zerreißt? Glaubenssatze hat sie angenommen und hatHaMM- Geglaubte wieder Weggeworfensir-ist eine Famiöe-- im großen VaterhausederMelt, und entzweit sich Kleinigkeiten halbes einmal beimThurnibau hat sie es versucht? sich brüderlich zu vereinen, da kommteine irrige Idee Ln den Kopf, und zerschmeißt und verwirft die Theile Ln alle Weltenden, daß sie sich: noch cheute tpieder--gesammelt.- Ach!- hie Theile, die Glieder der großen Familie sehen sich an, schauen wehmüthig gen Himwel,n strecken die - Hände sich sehnsuchtsvoll entgegen, suchen alle Eins, Gott und die Wahrheit- und doch kann -keine Verständigung, keine Vereinigung Und Liebe unter ihnen aufkommen, gleichsam-! als rliege die Liebe wie in Ketten gefesselt nieder. . Müssen dem Betrachter hier nicht heiße, heiße Zähren aus den,Augen fließen- Seufzer seinem Herzen entbrechen, flehend vom Himmel Heilung dieses kranken, bedauerlichen Zustandes? — Nun. siehe, ein Wort spricht es aus, diese Heilung, diese Genesung und Heruhigung des Ganzen! --Messias, der soll. erstehen am Tage der Versöhnung des Weltfriedens,, unter seinem Scepter wird die zerstreuete Mevjchenheerde sich sammeln in Einem Geist und Glauben, von diesem ihrem Regenten? u. Hirten in den Tempel der- Wahrheit, geführt. Dieses Führers Machtaber wird nicht allein -Waffen noch Kriegsheer, sein, sondern bloßer Wink und Hauch der Lippensie zeigen auf. die Bahn der Wahrheit, des Rechtes,- der Tugend, und hes GottesglaubenS hin, und die damals beleuchtete Menschheit folgte sofort . ohne. Widerstand. Solchen Weltschmerz, solchr WeMtzörMd WelthoMWg^NW das Heil der ganzen seiner Brust, Juda! das Weh der Menschheit tief fühlend, sagt,, Messias ist, noch nicht gekommen, er muß, er wird erst kommen, und,. eHchlMte-MMetzpMoss-, - nung, ward cmfiScheitrrhsufen.darum verbfqnnt> und.gab siedennoch, nicht auf,Das kann-es auch. nicht ohne - Zerstyrungü seines^ gauzen-Mlaubqysti i Denn, glaubt es an einen- Gottcher ganzen Welt^ nu»,! so. muß., es seinem Gotteswalten einen Plan unterbreiteN/ der dik ganzeWeltumfasie,glanbt es an. ein Gesetz der Seele-? Las-für die.Seele-das ist, was Natur, für den Körper, nun-- so^ muß die Vellf: wsrklichuug - dieses. Gesetz, uudseittfvLrLumph -iw her Welt eine über die ganzL-MeusichtzechMydringende- , That seinnicht aus einer, getreuntev Ration-Mt,.