Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 19 (10.5.1850)
- Date
- 1850-05-10
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 80% known words query
- IRI
…/2625941-2625942-2625961--2340-2626861- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
zn finden Nnd ihm mächtig Ln die Augen leuchtende sei ein Brillant gleichsam, derwohin derGelst sich wendet, ihm wie vor der Nase liegt --- er betrachte die. Pflanze, bettckchte Lag und Nacht,-, betrachte seinen eigenen Körperbau, schaue in den tiefen Gang seines Schicksals, oder in den noch liefern ganzer Völker, daraus auch jene sinnreichen MidraschMvrte hindenten''ns vM v'rn D'-r2 die Grd?, die Morgenröthe und drei Sonne - u. ft: w. haben Flügel — Hlügeli für den sie betrachtenden Menschengeist, um ihn o >zur Bewunderung:, kleines - Gottes hinaufzutragea. ' Aber dennoch — -fahrt Redner fort/-— ich-sweiß nicht warum, ob es war die kühne Kraft des Menschengeistes, der immer nur weit hinaus flehet- und dadurch das Nahe übersiehst, oder ob es war Schwäche undKurzsichtigkeit, man fand den Edelsten des Gotresdaseins, der wie einThautropfen an jedem Rosenblatte der Schöpfung hängt, nicht. — Redner deutet damit das herrliche Psalmlied (Pft t.9), wo praktisch schön dieser auffallende Widerspruch der natürlichen Leichtigkeit der Erkenntniß Gottes an flch, und ihrem dennoch bis zur Lkdra, Duykelhleiben für den Menschen, in-den Worten ausgcörüÄt wird: Ein Tag - strömt den Andern die Lehre zu, eine Nacht offenbart der andern die Kunde, cs ist aber, als gebe es keine Lehre, als ertönten keine Worte (o'-ni pb» -rmb W ihre Stimme wird — vom Meuschengeifte — Nicht ge-. Hort, obgleich über die ganze Erde ihr Saitenspiel erklingt, und bis an des Weltalls Gkänze ihr Wort hallt. Das zeigtder Redner kurz in der ganzen Gottesbegriffsgeschichte des Heiddnthums nach, deren Hauptphasen: auf-dreiflch zurückführen lassen: Feftgebunden sein au der Oberfläche-sinnlicher Erscheinungen, nichts Geistiges dahinter ahnend und daher Anbetung des groben Sinnlichen selbst; - — Aufsuchung einer-höherngeistigen Kraft hinter jedem Sinnlichen aber auch versinkend Ln ein Gewühl geahntervergötterter Kräfte; — endlich Emporsteigen zn einer Einheit/-einer alltegierenden/Hauptkraft, zu welcher Höhe, im Heiden thume nur - d. - Wenigsten, die Philosophensich aüfschwangensiebeteten zwar nur Einen -Gott an, jedoch dieser ihr-Gott,!wär ein Beschränkter, mit und in der.Natur eriftirender/ vom Naturgesetzt selbst. Gebmrdener.' 7 Lhora zuerst lüftctc-deuLbersiUuiversumwerbrelteteten Schleier¬ und liess a l le r- Welt nicht bloß für Philosophen eiN'StrahssdWru^'xWr^rMteü/Göttrr^nutnrß entfliegM>-:Magtzs uMMMBuMs?xrstmnElMe. HM WfnnK MchWGotLH-mMel! HM, Erber mNrm thadMeschieMugm -daß-MaujNichimöhri wevrr zu kurz -noch flch bLmd jin7die Liefe sah- LsouderU dnS Nechte-MsMerMeste faM. VoudieserStufe führr Lhora- -zu meiner Höher«-. zur sErkenntniß GotteS Nicht, .bloß ju, chmdern^bexMer-Mrur-uwieMvtt das iNaturgesetz . giebt und ^wieder löstwo -es das : Heil; der-Menschheit fordert^dasküudigtderBeginn der Zehngebote .an.--- Lch biy der Herrdein/Gott, (Herr der; ganzen Natur;aher/anch besonders dein Gott durch die djr erwiesene Lhaten wiöer die Natur) der dich ausAegypten-ldem-SAavenhausegefuhrt .(bei welcher Thal die ganze Natur mit ihrenRiesenkräften zerschmettert zu den Füßen;/Heines^ Gottes zittettdarum sollst ünd-kannstdu nicht in dem 2rrthum bisheriges Heidenthum verfallen) nicht anbeten vergötterte NaturweseN; und- Kräften vor meinem Antlitze in der Natur (denn du hast auch deinen Gott über der.Natur und,einenzuweiteu Unterschied zwischen beiden wahrgenommen,?um beide so leicht verwechseln;zu können). -- So neu diese von der Thora' am Sinai . .aufgedeckte xGotteserkenntniß, ebenso neu uno merkwürdig ist die Darstellnngsweise . Thoras bei .-dieser; - anfgedeckten - - Erkenntuißder höchste-; allgemeinsteMegrW/'den-der/Mensch nur denken, kann-«Gott<^; der. dem .Mensch - wie - ei» weißer^ blendender lLichtstrahLk Unter her Hatld-entschlüpftdem hier: sogar -iede.iDarstelluW-lftr:Flgür und kör p er li ch er F or m ge n vmm en- -w ird,: d ieser/ w irv dennoch hier mit /überraschender Genaüigkeitgezerchnet-l idaß! §sraeli :in7 Beziehung seines t Selbstesseinen Gotd so genankennt-r wir ein Bilddäßman mitAngen:sieht,iMora;sagt:Bücke,dich7nichtzu den Göftern>/nnddienetihüennichts (wenn^chlAch dfl: mich 7 alsallerhöchstes!-Wesen^übev/cher- Mamr erkannt- Mahne, nickch ichfsrö zu-ch och - ch MM ich Am dich-/Wnrm> Mensch,MjkWmM zhimWegentheilich- / bin. En-eifer»vLexM0tLf/i(Vem nichts kalküMm Handeln der --Menschen,znsieht-ch sonherWsvie ein Vatep^ warmes Interesse.daränchat-um Lihrer-selbst wi llen) : indem a ch den kei wüh fnnd N icht vergesse) an- Vier Krümmung 7 uüdÄFälre-i^im ^Menrüche Hes Vaters (um sie auszuglätten iüw gerade, zu machenso weit, sie slch auch in den Aeiteir;und Bln tstrom der 7 Geschlechter und ihrer; Zahrhnnderto verliert-^