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Der treue Zionswächter · 1850-05-04 · 18 (4.5.1850) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
18 (4.5.1850)
Date
1850-05-04
Page
– (sequence 4)
Language
German
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140 Gebete Mrten 2* **) ***)) wurde doch sogür unter-den chasmonäern n«d Herödäern das Wiederaufblühen des Davidischen Thrones heiß gewünscht. Wie vertrug sich denn da ihr PatriörisMus mit solchen Wünschen? War cs nicht Verrath an dem eignen Vaterland, Verrath an der eigne» Königsfamilie, wenn der Hohepriester stehete: 0'27p 7'w »w»? Die also fragenkennen das Wesen unserer messianischen Hoffnungen nicht, kennen nicht den wahren Welkenzweck, nicht die wahre israelitische, die wahre menschheitliche Bestimmung, oder wollen sie nicht kennen. Israel hat auf Erden keine andere Aufgabe, als durch das Leben in Gott sich zu reinigen, zu läutern, sich herauszuschalen aus den irdischen Lüsten und den Trieben der Sinnlichkeit, Israel soll heilig werden, es soll ganz hingegeben sein dem Willen Gottes, dem Dienste Gottes, Seiner Weihe, Seinem Gefallen und Verlangen. Gott hat ihm dazu die Mittel und Wege angewiesen. Einen Theil dieser Mittel und Wege haben wir mir uns genommen, als wir den heiligen Poden der Verheißung verlassen und auf die weite Erde uns hinstreuten, durch den größten und wichtigsten Theil aber derselben, als die Opferverordnungen und tempeldienstlichen Gebote u. s. w., der an den heiligen Boden geknüpft war, und in unserer Zerstreuung für uns außer Wirksamkeit trat, ist Uns zu gleicher Zeit ein bedeutendes, das b e d e u tendste Moment zur Erreichung unseres israelitischen Berufes entrissen worden, und solange wir nicht.sprechen können, wie lieblich sind auf den Bergen die Tritte des Heilbote'n! der Frieden verkündet, gute Botschaft meldet. Hülfe verkündet, der zu Zion spricht: Dein Gott regiert (Ies. 52, 7); za, solange Zion verödet und Moria von dem Tempel nickt gekrönt ist, werden wir vergebens an unserer Vollkommenheit qrbeiten, unser Leben wird ein halbes bleiben, unser israelitisches Leben sich nie würdig vollenden. Ihr freilich, die ihr das Juden thum in die blasse Farbe verschwimmender Phrasen kleidet, die ihr das Iudenthum in den Faltenwurf moderner Hirngespinnste stecket und Alles aus ihm wegradirt, was euch mit Siche 7'v» 32 d. wozu auch rni'0206 dieses messianische Gcbetstück gehörte, oonk. 1,1222 11 h. **) Ioma 32 b. ***) Zoma rbiä Rambam: ü»°r> 7'-: 2"ci» 1,7122,. den -Freuden der Welt in Zwiespalt bringtihr Mnet an keine> Zeit Wch ^strengere Forderungen an euch stellen wird, die noch größere Verzichtleistung auf das irdrsche Treiben und Drängen gebietenwird. Denn wir wahrlich! 7wir wollen keine Weltherrschaft; kein Gelüsten nach: demantneu Kronen und güldnem Scepter drückt -dirheißen Thränen uns ins Auge, um den Wiederaufbau des versunkenen Davidischen Throneswir wellen nur Israelit e u sein in der vollkommensten Beden--, tung und Weite des Wortes, um ganz und ungestört Gott uns zn. widmen, um mit der Wieder, Herstellung Zions daS Heil der Welt zu gründen, wie die Propheten dieses^ von Wem abhängig gemacht, und nicht eines ohne das andere verkündigt haben und wie wir' täglich in unserm Abendgebet sprechen : Hilf rinS Gott, unser Herr, versammle uns vön den Völkern, deinem heiligen Namen zu danken, deinen Rühm zn preisen, und alle Völker, die du gemacht, werden kommen, und sich vor dir bücken, Herr! und deinem NäMen die Ehre - geben.. ' " ,' ''' '' ' i'/, woctil! 1L7P onipl, V'vp;p 12LIPI'7'12V'VP —-»-xr-LsMo«-«-— Die Göttlichkeit der Thora. Skiz^s einer Rede ^' ' ' ' ' vom' Rabbiner'L. Der EinseituMMe^'der Hede war 5. M. 4, 9. Da ranknüpfte der ^edner seme Festbetrachtung . überdieKr^ lichkeit der Thora am Wir können uns nicht versagen,, folgende Htellen aus der Hinkeitüng 'hier wörtsich^ - ^wieHrzugebess:'^ Welt, MenfAenherz, Mensch cvzunLe,, char ^oft W' ün sere H ä te rre.ligion,, zurvttdWiWs, du wirM PWe,.nnd me^KM den Glauben^ , greifen , ihss an,^^ auf; der Glaube schweigt^zieheksichm seln Heilig- Siche Roimbam ÄÄwWy M»iE Ä-. v'vL'r, vrO?Br2'rrl?7S-.-<Ä^,o°ZsKZ i77^/»D bp>vdew ->72 ,or>v2M 07M2 V»V2 M -r,ioL^», i,wch lipir!, »72 ' . M»ch»TS *") Jesaf S, 4^- Zep-an. 3, S- Secharj. 14. 9 und unzählige andere Stellen.

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