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Der treue Zionswächter · 1850-03-08 · 10 (8.3.1850) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
10 (8.3.1850)
Date
1850-03-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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größte. — In WM Grmeindest blechtes, wie-5ekänut, nicht allein bei den strengsten AstforVerungen im Lehrfache.; da werben nicht nur von jedem einzelnen Mitgliede besondere Vorschläge gemacht- Methoden vörgeschlagen, gelosthudeltgetadelt und recensirt, da muß der Lehrer auch Noch zugleich und vwL, ja was noch mehr, cve/ und was endlich noch mehr gilt, auch .Prediger sein. Was soll nun von all^diesem zuerst, was zuletzt geschehen? Wem soll diese eine Person, die alle diese guten Eigenschaften in sich vereinigen muß, gefallen, wem mißfallen? Soll er für die Moral arbeiten, so tritt das Physische hervor und sucht sich Geltung zu verschaffen. Soll er als Nuntius fungiren, so beginnt oft ein öffentlicher Gottesdienst, dieser dauert langer, als man glaubte. Die Schulstunde schlägt, die Kinder sind bereits im Schullokale versammelt; allein der Lehrer will und muß sich erst sammeln >n'. . — Während dieser Zeit wird die' Jugend überlaut; von Tönen geht's zu Raufereien/ und — Klagen der Art wollen ihm beim Eintritt ins Schulzimmer nicht behagen; die Kinder appelliren bei den Eltern und —— —-—. Ferner Es ist hohe Zeit, schon will der Sabbat beginnen, bald das Fest, diese Feierzeiten erheischen Vorbereitung, sowol zur Leitung des Gottesdienstes selbstals zu der, bei dieser Gelegenheit verfaßten Predigt. Der Lehrer nimmt sich in seinem engen Stübchen zusammen und dä bei vergleichen Gelegenheiten sowol die meisten KonsümUonen geschehen, imgleichen die meisten Differenzen in den Gemeinden vorfallen, —- wer pocht nun cm der Thür? Man wartet mit Federvieh! Und unter den Wartenden befinden sich auch stoch einige Metzgerboten, auch einige Köchinnen, die das Geschlachtete entadert haben wollen. Vor dem Peßachseste. soll E als.Aberbackmerster,/ so wie vor dem Wochen- Mh'. Hüttenfcste als Gärtner fnngiren. Um den Lelchen ihren Tribut zn zollen, muff er vor alleyMydern die Hauptperfon -sein, die stas Erfor- MlichschelveMelligt uyd ndchsieben Tage nachher so Abeudss wie Morgens die Trauerndelt. besuchen rc.! re. - Best Gastereien die Gäste /zusammen bitten, nichts minder bei,Hochzeitsgelagen, wo er bald nachher mit einer Rede die Trauung in eigener Person vornehmen muß. Es bedarf wot keiner weiteren Erklärung, welche widerstreitende Dinge dieser Eine Manch irrffch aufnehmen müA Im irgM) einem: WterkaDngSMe haG EEssMetMtevstenGoltzen: rechneü//<Ja>-Schxeiber/diefeL kennt den Monrrakt eines solchen Gemeinvegeistlichen, worin es'?buch-, stäblich -heißt: „Und darf: sich derselbe sticht über Nstcht ans dem Hause entjMnon^rc.l---Allesim: neunzehnten Jahrhundert? beim/modernen Judenthmne! 7^-Dir vernünftigen Schulkinder sehen diesem Unfuge staunend zu,: während Der eigentliche Lehrer beim bösen Spiel gut« Miene; machen maß, niw p-vm i'sci Die jüdische geistliche Oberbehörde dieses alles kennendsitzt mit der größten Mühe und Gleichgültigkeitverstummt Ha! 7- Und du: uneingeweihter Leser möchtest etwa glauben, daß solch ein vielwissenves und vielschaffendrs Subjekt so hoch salarirt werde ai;s ein hoher Staatsbeamter? Ob, um solches Zu glauben, wol Grund genug vorhanden wäre? — Nein, du irrst dennoch! Doch etwa so hoch wie ein Polizeibeamter? — Nein, auch hier muß ich widersprechen/ Doch wot so viel wie ein Polizeidiener? Ja, doch oft kaum so viel, um seinen kärglichen Unterhalt, besonders-, wenn er Familienvater ist — zu haben. Dennoch mag er daraus rechnen, daß er für alles dies beim Anbeginn der Festzeiten -Mürrische; und zänkische Gesichter antrifft; zumal, wenn er in ihre» Launen nicht zu fügen sich versteht. Doch wozu dios- Fakta,' die dem größten Theik unserer- GtaubensLrüdvr allzubekannt sind, Ich Halle viekmehrdieseUmschreibmrg für L'p Um unser vorgestelltss Ziel nicht zu verfehlen, wenden wir uns daher ° wieher zur Schule. Was wir antalksenv andere n.M-enschmr nicht bemerken, Md was ussMN'chnMMch^auMllt-. ist: «Schullehrer auffallend,; dazu kommtbesonders noch, daß er es? stichtso. schr mit7 Erwachsenen? als nM Kindern WLhun hat, /Das; isi eben M Grund, warum man EMWeMk.MzirM unds/Etädie» -Israels so;setzWarM^bedaM7!WaL?nnV??ist/i Heminarien ^zn rrr^test,;BMyaM MNW Mchv -zum Schulamkss vorznllereiM.Mehrers/ MglMs» KustaLtB»! iü Deutschlandstehen-schon Mlanger Zerr Lm. Ruft der^ Vorzüglichkeit, z. B/Me jüdischen Seminare zu Berlin und Kassel. , 2^/ Mit- Nächstem wird auch - in Hamrovrr^ eme solch« Anstält;ms Leben trete».: dabeiwäre nnü:im voraus zu wünschen-, dasiwie bei ähnlichen AnstäLken

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