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Der treue Zionswächter · 1850-02-08 · 6 (8.2.1850) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
6 (8.2.1850)
Date
1850-02-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
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4L rung und noch tausende andrer Mittel der Erhaltung h»r d«r§ gitztM Dchüpher auch dem Erdevfohue «erden Lehen bis -M Hatzen Monschenalrer z» Men.- Aber: auch der . L-Hige Mensch bedarf der Nittel zu seiner ErhqlMg, weil überall Deetz und Körper ausihrer DatzLnShahw gleich« SchritteZhalteni iWre Mttel. dep Fritzung : ihres Seins, würde» auch Seele Kräfte erschlaffen, getztzmt werde», und endlich gauz dahin sschystudeu» So lange die Himmelsrochrer iy. himWscher HeiMth, im Lichte des Herrn gemandejr^ daMöptze sie Frische aus der unmittelbaren Nah« ihres asigütigen BaterS, da schöpfte sie Lebenaus dem UNversiegreichen Porn deS ewige» Seins. Aber sie kan« zur Erde hernieder^ ward eingeschlossen in eine vergängliche Hülle, welche den Keim ihrer Ausiüsung in sich, tragt., ^o gtzäAm j„ der freien Entwicklung, ihres Wtz^nS^. und einherwandelnd in der. Gluth irdischer Lüste, würde die Seele verschmachten, und ihre Kratz erschlaffe, wena ihr nicht, wie dem Körper, stäcketche, Nahrung gereicht, würde. Sie würde der Lüsternheit der Sinuenwelt erliegen, wenn sie keine Stütze fände, sichanfcechr zu erhalten; ihr Licht würde erlbschen, und. sie würde im Dunkel, der Ecdenwelt umherirr,»^ wenn ihm nicht oft nährender Brennstoff von oben zusiöße. Der Dienst des Herrn ist die geistige Nahrung, welche hienieden die Seele stärkt. Das ewige Wort ist die himmlische Quelle, aus der sie hier auf Erden ihren Fiederdurst löschen soll. Die Heiligkeit der Gegenwart des. Allerhöchsten ist das Licht, welches ihr Dunkel erleuchtet. Doch wie vermag die Seele sich loszuwinden von allen Banden des irdischen Treibens; wie vermag sie das Dunkel zu durchbrechen, welches sie umschließt? Wie vermag die Himmlische sich für das Höhere zu läutern und zu heiligen, wo überall nur das Irdische fesselt? Dadnrch, daß sie sich deu Gefühlen reiner Andacht, der Erhebung des allerhächHey^ .Hamens, in dem Hause hingiebk, welches Gvttes Hans gtziannr wird, in dem Hause, welches ausschtzesteirk dem Dtznste des Allerhöchsten gewidmet ist, Hier, dev heiligen Lade gegenüber, in welcher unser höchstes Kleinod, unsere heilige Thora sich befindet, im Bilde des Anerheil'gsten, welches in Jerusalems Temye^.elnst uurer den, Flügeln der Cherubim die BundeStafel» barg, und nach der Morgensette hin ge- MeM^M dtz Ruinen dieses ^empelS liegen, da fühlt stz sich Gott näher, gebracht,, «eil sie hier von der. Außenwelt, nur. dem Gedanken seiner Erhabenheit und setvltr Hri/iWt lebt. ^. So, lobt denn, de» Namen, des Htzkitz Hhje.^i«e.Htz»er,, die Ihr Hier im Haute de» Herrn im Vorhirtz upfereS Gotteshaus«- steht. Schon unsere Weitznlehrttn -- diese Weit bildet den Bochyf des SvigkeirsaastasteS; bereite dich darum reche eHsig im Vorhsf^ vgr,, damit unaufgehalten du in den Pajllast eiytretetz/kannst,. Wp aber mLr« diese V.orbereltu»- eher möglich, und rvaL somit dem Begriff des VorhoftS emspreclWHex, als haS , Gotteshaus aus Erden, da- Haus der. Heiligung, und Andacht? Darum Ihx, die Ihr htzs. MjMtteshauals im Borhyse seines EwigkeitSpallasteS steht, heiligt im Gefühle Euch an seinem. heiUge» Nalyeu, und schöpft Nahrung und Lehen hier für Eure schmachtende^Seele. . . ' Nitht lm .Läutern des Gefühls allein aber, sinder die ^ermaMtze^Keetz Stärkung für ihre, Lebtn-reift^ Liesea Gefühl muß auch, durch Worte sich äußern, Erst dann, wenn dagepreßte Herz durch Workäußerung sich Lutz gemacht, erst alshann kehrt heilige Kuh« in dasselbe «kn; erst alsdann kömmt die Seele zum Be» wusistzm,ihrer selbst, zur Würdigung »hrer hohen Bestimmung. Aus dieser Worraußerupg innerer andächtiger Regungen, wird das Geber. Wenn die Seele io Anschauung der Größe und Allmacht ihres SchöpserS versunken, zur Bewunderung hingerissen wirb; wenn die Schöpfung mit ihren unzähligen Naturwundern, heiliges Erstaunen in ihr erzeugt: dann wird dieses überströmende Gefühl, sich durch Lobeserhebung ihres hocherhabea thronenden Begründers und Erhalters äußern. Wenn irdische Sorgen die Seele im Dunkel hüllen; wenn Befürchtungen kommenden Ungemachs sie umfloren, dann wird sie im Aussprechen dieser Sorgen vor dem Allwissenden und im Erflehen seiner Gnade und Hülfe, Veriranen schöpfen und Beruhigung finde t. Wenn unter der Last des Kummeruns Ungemachs die Seele zn erliefen droht, so wird sie durch inbrünstiges G'l)er. sich mir ihrem Barer vereinigend, enipfi»den, daß von ihm nichts Böses, kommen kann, und dadurch sich asifrichren und erstarken. Wenn Leiden»chaften M Seele umstricken» und in. den Abgrund der Sünde hsnabziehem so ist es yeltige Andacht, womit sie sich, entfesselt, und ihren freien Aufschwung zu ihrem himmlischen Baker erwirkt Wenn das Bewußtsein empfangener, unzähliger Wohltaten der Seele die Pein bereiter, ihrem unendlichen Woh^llhärer seine Güte durch nichts vergelten zu können, >o wird sie durch ein Dank»

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