Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 6 (8.2.1850)
- Date
- 1850-02-08
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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46 gebet, Mkichtlg reinem Herzen entquisiendsich Lkndernüg zü vsrschaffett suchen.' Wo aber käüilen wdl diese 'Opfer der Andacht reiner flammen, wo' der Srbensohü' sich' inniger mit Gokt verbinden, als wenu er entfernt vom weltlichen Getriebe', geschieden von täglicher UiNgebüng/ in emem Gchreshause welches nur" drm" Äien'ste dLs' Merhöchst'ech geweiht'ist, seinHekz vor seMmi Sichöpfec' aüsfchüirkl? Hier entschwebt er gleichsam d^r Erve mit allen ihren 'Anzüglichkeiten'; Hiec"sergkßr rr^hW Erdenr leben Mit seinem ^Lanv; hier, än der tzdöMerech Htm, me'ls'vfotte, schmilzt, angehäüchr 'vö'ck'' MÜiUen!^Äeisflerdie Eisrinde/ welche das gefühllöse Her^ nÄschließt/' darnir' es chdch und warm, für das Große, füt^ das' Heilige schlage. Hier im Götteshause, 'chodetErdensohn vom ganzen äußern Leben sich abschließt, um sich ganz seinem Schöpfer zu weihen und zü' ^hkü zu er, Heden, hier schwinden alle äußern Üntersch'swk'NhÄtnieN/ die im Welt- und Staatleben Geltung hadeN. Jung und' alt, arm und reich, hoch NNd niedrig/Isräelite und Nichtiüraelire, erkennen sich hier 'al'S^KsNdch'cineS Vaters; 'Alle vereint Vas geMeiWiNe Slreben', chlefcM' gütigen Allvater in Ergebung ünk> Liebe' zu VleNen/ Hier, lobt denn den'Herrn, Ihr'seine Ä'iMer,'^laNg'e'' Ihr chier noch in der Vorhalle des hsmml'schen Görkes, Hauses steht. Hier verherrlicht' den /Namen' "se'M er' Helligkeit: erhebt Euch in And acht üöer' W o ll U st " u ü d Sünde,"über KumMer und Sorgen/ über' chnNräßig lüsternes Verlangen 'nach' irdischen Gütern,'Und hcHiter Euch zum Euurilt in das höhere Görreshaus der ewig, n Seligkeit vor. Hier betet den Herrn' t,'shelliger Versammlung an wenn ölis"' MorgengcMn' ihm'"-se.jNe Loblieder singt, und Engelschärr an seinem'erhabenen" Throne ihn verherrlichen; hierstndet inAndacht 'Euch versammelt, wenn die .sinkende Sonne der Allmacht huldigt, und der gestirnte Abendhimmel seine Mas-stat verkündet. " " ' " - Diese Vereinigung sieht man "in"der 'StMgoge veranschaulicht durch den Ort, ' wo^ de/Vstbekir üN der Spitze der betenden Gemeinde sieh/ als'Vertreter' für sie die wichrigern Gebete himmelan zu schicken/ znm Zeichen, daß alle Betenden des H'a'uD' NÜr eiN Bestreben haben, ihre Erhebung zum yimmlifchen Vätek/ zum Zeichen, daß sie alle das 'Gefühl^det- ^Mch'd -vereint, wodurch allein es möglW''-wird/ daß rkn Mund die Regungen vieler Herzen auszusprechen vermag. ' / '- m. ,.u:n Wenn der erste Zweck 'des GotteshausE dirH^/ ligüng des Geistes, würdig veranschaulicht witd, dÄvch' die heilige Lade, welche Israels' Heiligstes ümschkUßt^ und" am östlichen Ende des Hüuses^sich "befindet. 'r-vE Ende - welches ZionS TrümMern)^ wo ' einst Gottes' Herrlichkeit m seinem Erdenheiligthüme" getrhont, nächsten liegt;^wenn ferner der zAesr^ZDkck'-bWWo'üeSir' Hausesdie vereinigte Erhebung znm Herrn Mrch Anrc dacht und' Gebet/ passend verairschauticht ist^chnrch'den' Ort. wo gleichsam alle Anbachlssinien kn öMetn -Enchn Mnkte' sich vereinen- ^so tst^ es --der- Okt^' Wimckt-W-' das Lesen des göttlichen Wsrtes^ welcher MöÄk dritten' Zweck des Gotteshauses dientfäv die Erleüchmwg des' Er ist, für das Belehren'aus der/ heiligest Thora/ Oeistes' aarchasieüdsteNderMM de^'Synagoge/wir unsere Alten' es angeördnet. Äüf Stnai's' HHeir war' Moses zur Wohnung des Unsterblichen ewporgestibgen,' und hatte das hitnmlische Kleinod zur Ebde herniekergebrachr; das Gesetz, mit Flamnienschrift Wchrisb'eN auf die Tafeln des Bundes Müs - ''StiftsWts'Ä'är'-'ep/ richtet/ in welcher dieses'köstliche Kleinod" im Älieri heiligsten'untest den Flügeln der Cherübstn'tühete/^Wie' der Kern geborgen in dir Mirte des^chtztebteÜ' Wef^s lägeknd,- wie dir Lichtpunkt umgürtet von " 'seinem Strahlenkränze, so rhrönre das ÄUsrheiligste in der" Mitte Israels; zunächst Umgeben'won^d^N Lehrern' des' Gesetzes/'' urid" nach allen Setten hin umlagert vbi/ E Heerschaaren des Herrn ' Dir heilige Toragrschrieben' auf Gesetzkollen, verrriit fär'-üns die Sreklb jeüer Dum de'stafeln.' Ist e s daher nvkhwenLig, daß Iskael das . Dünkel, welches' hienieden den Geist' umflortlichte' durch das strahlende göttliche Work so rst "gbwiß'das' Gotteshaus der geeigeNtsi'eOrr dafür, wslcljrsnur dem' Heiligen und Göttlichen gewidmet ist. Und die Mitte' dirr Syn agog'e ist die'passen de Zielte/ sÜr'daS Dörleft'isi der göttlichen Lehre,-zum Zeichen-- daß von^ ihr geistiges' Leben nach allen EÄrest hin'WsströÄt'rdaß alle Gläubigen'gförcheN- Anrhetb an' diesem ^HeilW haben, 'ünd fein'e Wone an ÄlleN «m gleichen'MaaD gerichtet''' werdest/'"'-'ZuA^Z'eich^w^lrber'''Mchi^ däß''alle ZSracliken berufen sind, dieses Hrisigthum zu b'ttvachew und zu verrheidigen. ' Da-' wo iM Schlachtgetütnmel hoch in den Lüften die Fahne wehtdürr ^animkln rings um dieselbe sich die-Hefden,' -mit Löweninürh dieses Heiligthum der Streiter zü verrheidigen. Wber Hügel von Erschlagenen muß der Feind heranstAtmen/