Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 5 (1.2.1850)
- Date
- 1850-02-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
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ihre WfluMzu»Wm^)nmd.Juteressestd.örthopöxett Judentbums zu Mahren, und dessen Grundsäße wissenschaftlich molivi^ keineswegs dem Judenthume Etwas. vergeben, wie man uns so gern bereden mochte^ ün^ eben' so wenig haben sie mit dem Ausdrucke »,o'rthydostes Judenthum, die Bekenntnisse der Ncförmisten und der dxr Neologie huldigenden Älabbiner als Judenthum anerkannt. Daß die Mitglieder dieser Vereine Juden sind und bleiben, ist allerdings wahr, denn es giebt .keine Macht, die einen Juden vom Judentbume auszuschließen pqrmöge, so wie Niemand die Macht, hat, sich vom Judenthume lossagen zu können, allein dieKaraiten sind es nicht.weniger, deswegen ist ihr iöcken.ntmß uns aber kein Judenthume Hären die ^eformittey ehrlich genug, Muherzig gesiehH, dgß'sie^stas Judenthum abschaffew wollen, so hatten dirfrowWN Rabbinen sich geradezu. Msprsicken' kKnne'si'^'»die Interessen des Judenthums.^n wahMt"; .,cha jene ihre Prinzipien für Judenthum geben, so halten diese mit Recht, es für npthweMi'^Fu^Msere^beff lige Religion einen. besonderen eigenen NämzÄ zu gebrauchen, um uvs. von d^st.KstMmMn M DiWscheideu. Es wäre aher. zwecklos^ mit ih^ zu streiten, ob sie berechtigt seien, i^re Wrq Ju.dstnthum zu nennen^ nennen doch . dt.e^.Mr^en,"iM jeKre das ächte- Jupenthum, ohnstpasswist es. M nöthig erachten, einW^r<-.daAPen/.zw verlieren. Uns genügt die Erklärung, ^dasi..M^Kse/AMnthume nicht die unsrigen sind, und daß wir mit ihnen allen, keine Gemeinschaft chaheu., . Unter den vielen HchiwpflzWen.m/t.'.de'sie.»r,dLe Reformisten uns Antireformistest/ bszeichneU,. als Zeloten, Obskuranten, ,Sauaüke.x'.^>,,Liebst cs drei .Benennungen, die wir uns selbst , auch' beilegen können. Diese sind: Orthodp^re^ FgWalWigst'stnd Stabile. Wir können, und dürfen uns Mthötiore mennen. Denn,r st auch der^ ed^lschf^>egttff.per Orthodoxie, Rechtglänbigkeiir°H^eg^Hisin.e.wle der^ Mbe > gewöhnlich als, GegeAsjrtz./^r'1'^^er.^P.örie, Verketzerung der AudexsdenWpstw.W'rgüshstÄird, dem Judenthume. fremd, und .jn demsechen blos' eine Lleichförmigtz Handlungsweise gefor^rt^'^ förmige Denkweise aber für -indem die..D^r.kuu.gßwesse per. Menschen^' ijach dem Ausdrucke unserer ialmudischeN Lehrer, sioth'- ÄenW'Weitst''ArfchüVM^seieN^dre^ ustftre Oes sichtszstge fstvwr ^2 stcs Äpsstiw?- fst ist pemungeachtet dkefo oft wistdstrholte Behauptung dev Reformisten, dass das Judenthum gar keine Dogmen haWNste falsche nüd itriM Wir haben nicht allein Glaubenslehrendie seit Jahrtausenden von allen jüdischen Gläubigen allgemein anerkannt sind/ sondern auch selche, mit . deren Negirüng man aus dcm IüdentHume austritr. Zu welchen letzteren unstreitig auch der OffenbaruUgsglaube gehört: der Manbe, daß Gott nicht etwa als Leiter der Weltbegebenheiten, große Geister ers weckt hat, um rrligiöse Institute Neu einzuführen söüderu daß er feinest heiligen Willen ünmittelbär auf eine, der menschlichen Vernunft' üstbcgrelffiche Weise unfern VökfaWn auf dem Berge Sinakdnrch den größten aller ProWetWlunfern Lehrer Mosts geoffcnbart,und mit Wien eistest Bund geschlossen hätte, feine geöffeNbarten-^Geföße .zn beovachMN Unsere Vorfahren habest dstpch WiHiKiges Ein treten in diesen chMLgenHünd'^sst^sich^üstöln'hreNächtbm-- ütcn Pie VerbMiichkeil -MernöwtüeU/ alle diese geossenbatten Oesetze, näch^chev ebenfasss ^geoffenbästtest ErklätüM cheWbpn üNd zn beobächtest; der Judewelcher diese Gesetze ganz'WestWiliversie--''Pdtt°>-'stüWnur^irgend einö überlieferte Erklärung, kint Eravltiöti^ ÄHst für keiste göttliche OssestEststg'iinerkenNk/ undMr sticht verbindlich Erklärt/'chät Viesen 'heiligen BUNV gebrochen/uüd ist ' asts' dtm Judenthume getreten; w'wstMv ' -stÄ7 Dkmstach sind uns die Ausdrücke, HütstttthuM'' Und orthödöxcs Indenthuns-.id'MW. -5 L- ' Wir könsten 'Ms'-'/üüch''ddMgMöiges nennen; da wir allerdings glaubest-' däsi Pie ^geoffen barten 8östmen dein ^ndeÜthÜUe wesentlich^ sind, ' ünö'M» Men Jndtst beWachtek wd^MlchWen-^obgleich es eine UilwähWit ist, 'pstß'' Ui^M'^Mrsst fFtzrstien allein genügest,' nielüreh'r lehtt-^tsts'üstfet Gküstöb-. Paß fede/ Mcss noäf W WngMWÄ'M bedewtstngslös scheinrNde - FötMaüf^ nnsiste^möMtschr Besserung Eknfluß üben Msse/ wie fchön die Vdr* gebete zu West formellest Wligrösen HäUdlung Zur Genüge beweisen, tvövvn' ich hieräls WeWiel das Vorgebet bei Anlegung der Tephilin anführe, dieses lautet; ^Jch bereite Dch vöst zur-Mnlstgüng der Tephilin, d^Mdest° vlest AbfchükM W der ^ota ist