Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 5 (1.2.1850)
- Date
- 1850-02-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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über allen Begriffdaß der Eckige dieselben diese L70S Jahre hei Mer ZWrenrintz Mer alle Völker so erhalten har, daß sie nicht denselben ver» mischt wurden, oder ihren Glauben und ihre Sitten annahmen, wie andere zerstreute Nationen gethan haben, welches ganz deutlich anzeigt, dqß DA Herr dieselben zu einer gewissen großen Absicht bis hiehkr gespart habe. Gesetzt nun, sie könnten ihrer Religion entfredrdet werden, und es erfolgt gleich,darquf daö Ende der Welt, sö daß weder sie noch ihre Kinder die herrlichen Vorzüge genießen konnten, die ihnen versprochen wurden, wie kösiiltt alSbaün gesagtwerden,daß die ihnen geschenktenWeiSsagüngen erfüllt würden? Sollen so Lssew ^Millnüieü SeeleÜ Mneü dieser 1700 Jahre verloren sein, und vergleich ungs weise nur am Ende der Welt selig werden? Oder werden diese zureichend sein, die hohe Vorstellung aüszufüllendie die herrlichen Verheißungen, die dieser Nation gegeben wurden, unS ganz oIenbar machen. Und hier lasset uns ferner bemerken, daß die Verheißungen vom Messias ihnek Webür wurden, daß sie vom Anbeginn her in der sichern Hoffnung seiner Zukunft auferzvgen wurdön, und sie ihn für den größten Segen halten, womit sie vom Himmel begnadigt werden, re. Bisher käw statt des herrlichen und außerordentlichen SegWs, worauf sie hofften nichts Nls eiüe la'ngeMihb ddn Unglück über sie, dergleichen nie eine andere NM'vn in der Welt betroffen hat. Sollten aber 'endlich, (wie erwähnt), gegen das Ende der Welt einige wenige Millionen durch einen Ueberkritt ein besseres Schicksal erleben als die übrigen, und sollte düs der ganze Vortheil sein, den sie von diesen herrlichen Weissagungen haben fallen, so könNte Ln diessm Falle das göttliche Verhalten mit seinen Verheißungen nicht zusammen gereimt werden. Es Muß daher eine Zeit kommen, in welcher der Messias über die jüdische Nation -herrscheu, und sie über Me 'Völker in der Welt erheben wird, wiie es die deutlichen Weissagungen erfordern." rc. Müssen diese Kraftworte eines chr. Predigers nicht alle diejenigen jüdischen Geistlichen Und Laien tief beschämen, welche alles Heil nur im bürgerlichen *) *) Ein Professor der'biblifcheN Exegese schreibt in Einern Festprogramme: ^uanäo tanäem et güetu Lnem bov äiuturnum exiliüm Mbitürüm, s! Wohlleben finheuD UnS möge zu jeder Zeit der ZnhüA dD zn^lpeNWlaubetzslM^ vör deM Geiste schweben: - k'ov wrrpn'c n'cw ppöc rvwk 'sh .Na'c vi' Ln rö prnü Stabilität und Fortschritt Fortschritt. ist das, Feldgeschrei der. jüdische» Gegner des Judenihums, Fortschritt! wahrlich, eine großartig bestehende Devise. Welcher Mensch, der über die Bestimmung der Menschheit und seiner eigenen nur etwas nachgedacht hat, huldiget nicht dem Fortschritte? Wie Wnde es um Civilisation, Industrie und Humanität und Wissenschaft, wenn die Menschheit nicht tzttÄerwähWßWtgesiWtteÄ, und bis auf unsere Zeit in dem Zustande, wie sie Nus dem rohtn Heidenthume hervorgetreten, stabil geblieben wäre. Die allerhöchste Weisheit hat schon ursprünglich in den Menschen den Trieb gepflanzt, unaufhörlich fortschtelteü gu wollen, und wenn alles Wissen unstreitig von der Erfahrung seinen Anfang nimmt, so muß auch alles Wissen bei zunehmender Erfahrung fortfchreiten. Selbst die spekulative Philosophie, die Ihrd. Grundsätze n priori ausstellt, muß sich doch durch die Benutzung der Ergebnisse der Forschung voraugegangener Denker immer mehr erweitern und berichtige», und kann Hüäüeüs rpsvs Mtzrrotzss, M mter Nlo« ürtköcküxr Pöruntur ^otzponckMt, 8e Ä vvrd, ipii iMMM ttüstsm Äuflitichtts ^püteniütz flüM «oMmiü 'rdimm ÄUckiotzi viäerl wÄNnt, in-imis iti dvÄK» Meprnm 4a törea MrieN» s'pvm MM dÄloesrs Mut RMMsir, lovo^cka Atzissi'M Wt Hievnt pv litieUtn Mersttt vtttnldus vi^ilrüs vptUNt uo'mtuntttr. 6 Bis wann aber und zu welchem Enke dieses langwvrige Exil dauern wird, werden, wenn Du.'die. Juden seihst,fragst' die unter ihnen, welche als Drthodo're gelten antworten: 'Sie hoffen auf die Lage des HWatz. Denn 'aber vwjelWn. welche aufgeklärt, nicht sowslidsr väterlichen ^TrctditiaN- M der rtüreren Wiffeüfchaft Oifliffen za schrinrn vorziehea, ^weniger aüf den Himmel alle ihre>Hoffnung,zu ssammeln sich nicht leK» blöden, als auf die Erde, so 4verdm sie an der Stelle HrS Messias die politische Wiedergeburt erhoffen und emavzipirt^ju werden mit allen Kräften wünschen und erstreben.