Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 5 (1.2.1850)
- Date
- 1850-02-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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Drr Währung -ex Interessen des orthohören Iudenthums. K od a e to vr: /S n o^ .) > -.> i,...j..DfteLtor yntz,pbeff^rer-zu.Hltaua..,.-.....- 6. IThpjglANg 1. Fe-r«ar 1850. > dsltoua» j .p'v^ M v ' ^»r s. Bon dö'sern Blatte'erscheint wöchentlich einmal r- FrestagS., ein -ltzqgen-. Das. Abonnement auf rin-Jahr ist Er., (2?hlr..pr..3U. an^r.> Man . abonnirt bei yllen löhl. Postämtern, soliden BuchhandlttNgenttndZcÜungS'Trv'tdrtionen? . .Zshalt. maßeu lautet und allgemcm, gekanntzuwerden?ettendk Artikel- Urber Mofchiach. — Stabilität und Fortschritt. .-4 Die -Neuerer und. ihre^ Lebreu. .^-. -Zek» . tungSn a che ich t e n qyS:^ Kurhsssseu. Baiern^ WaM-u. — AW^er. d.W^echse/x.7-^> .. -. —..... ....... -;:?v'!—-774—s?77T:—, ... Über Mvfchiach Man hört so oft die leichtfertigsten nnd spottdaftesten Aeußerungen über dir unserer Nation von allen Propheten verheißeneKrlösuyg. Der wahrhaft gläubige Israelit bedarf weder der Belehrung noch her Ueberzeugpng und. Ermunterung. Gegenwärtige Arbeit kann also nur dazu bestimmt sein, den .Schwankenden im Glauben zu befestigen, sowie diejenigey, welche aus Unkuyde in der heiligen Schrift oder auS falscher Unterweisung und Deutung in derselben alle Hoffnung haben schwinden lassen, zu zeigen, daß auch nichtjüdische Gelehrte, aus Gründe», die sich auf dun Inhalt der Prophetie stützen, und auch voy der Kritik dtr Vernunft nicht umgestoßen werden können, zu gestehen, wie gerecht unvwahr- , hastig unsere Erwartungen seien. Baumgarten in seiner Universalgeschichte Bd. 28 citirt eine Stelle aus fsrrev, einem französischen Prediger. aeoomxli-ssemLnt Ües xropketies tom. ' 2 x. 203, die in der Uebersetzüng etwa folgender- .verdient;^ - ...... ..... ^Dieses Volk ist, auf dem ganzen Erdboden zerstreut, rc. es seufzt beinahe 2(P0 Zähre.unter rLjluer.Knechtschaft und. GefgMnschsi^ Ka»ch..man a^w^attch4grattben, daß es Mit vemsesben biS ans Ende der Welt so. bleibe» /wird,. und daß es in , seinem. Elende um kommen werde? Wäre dieses, so müßty, wir glauben, daß die ihnen geschenkten . Verheißungen, lauter Blendwerke wären, »nd daß sie durch falsche. Weissagungen und mit eüle.i Hoffnungen betrogen würden. Cs würde die. drilige Schrift lächerlich gemacht werden, wenn man uns sagen wollte, daß diese Verheißungen an den wenigen Juden erfüllt worden seien, welche die chr. Religion angenommen hätten, worunter nych dazu die. meisten nur Halbbekehrte waren, die weiter zu Nichts dienten, als daß sie die Sekte der Ebioniten und Nazaräer eioführten. .Wir müssen daher bekennen, daß diese großen und merkwürdigen Verheißungen ihre Erfüllung noch vor dem Ende der Welt erreichen werden. CS ist Ln der That eine von den Lehren des chr. Bekenntnisses, daß die Juden noch einmal werden berufen werden, und die wunderbare Art, wie sie bisher erhalten wurden, scheint, ein unwiderleglicher Beweis davon zn sein. Deiin es ist eine Sache ohne Beispiel und zugleich