Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 4 (25.1.1850)
- Date
- 1850-01-25
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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-Z0 und die Zudenheit schwebt in . einer so dringenden Krise. Muchige Entschiedenheit, offenes kräftiges der Gesammthett Noch thut, durch, welche, sie der driugeoden Gefahr, in der sie sich jetzt befindet, sonder Zweifel entrissen wirv. Und ich rausche mich nicht. Sie werden zum Bewußtsein gelangen, unsere Gemeinden.. unsere Vorstände werden einfehen, daß sie ihre gegenwärtige Existenz dem allgemeinen Vesten zum Opfer bringen müssen, Much wird beseelen, die unsere wahren geistigen Führer und Leiter find, und vom Neuen wird erstarken die Genossenschaft Israels, treu und gottergeben, und mit ihr in verjüngtem Glanze die Religion selbst. Wanderungen Ln Palästina. Der Berg Sinai. Der Sinai ist eine Gebirgsreihe in Arabia Petraca in einer Halbinsel, die von den beiden nördlichen Armen des rothen Meeres gebildet wird. Er ist sehr bekannt als diejenige Stelle, wo den Israeliten durch Moses das Gesetz gegeben wurde, er enthalt mehrere Anhöhen, welche fast ganz aus Granit gebildet, eine felsige Wüste bilden, mit einer unregelmäßigen runden Gestalt, durch viele enge Thäler durchschnitten, mit einem Durchmesser von 30—40 engl. Meilen. Dies Gebirge hat zwei vorzügliche Erhöhungen, welche die Araber Dschebl Muha, oder Moses-Berg und Dschebl Katerin, welche gewöhnlich mit Sinai und Horeb identificirt werden. Der Berg Sinai ist ein langer, schmaler Hügel, an dessen West- und SüdWcstseüe ein enges Thal sich befindet-. Hier ist wahrscheinlich das Thal Rephidim, wo die Israeliten lagerten, als sie aus der Wüste kamen. Da wird auch der Felsen gezeigt, deu Moses geschlagen und dem das Wasser entströmte, wodurch das durstige und schmachtende Volk erquickt wurde. Von seiner Härte wird er vorzugsweise der harte Fels, -vH genannt. Es ist ein schöner rother Granitstein, von einer Länge von 15 Fuß, einer Breite von 10 Fuß und einer Höhe von 12 Fuß. Er liegt lose mitten im Thale, welches an 200 Ellen breit ist. Er schien-, einst eine Klippe dos Sinai gewesen zu sein, welcher/ in mannigfaltigen Vorsprüngen in das Thal hineinragt. Vier oder fünf Spalten, eine über die andere erblickt man vorne am Felsen, sie sind ungefähr anderthalb. Fuß lang und einige Zoll tief. Merkwürdig ist. Laß sie in dep Breite des Gebirges sich erstrecken und nicht abwärts. Es ist ein Zwischenraum von einem Fuß zwischen Zehem, und durch die Wasserströme erscheinen sie ausgehöhlt. Auf die wunderbare Erhaltung Israels spielt der Psalmist 78. 15, 16. Er öffnete die Felsen in der Wüste und gab ihnen zu trinken aus den großen Tiefen, brachte Steine aus den Felsen, und 107, 41 eröffnete die Felsen und das Wasser strömte. Die Araber nennen den Stein „Meubah MoseS." Er wird von den Beduinen verehrt,'durch Streuen von Blumen und Strohbündeln, die siedahm bringen. Z wei Lied er, verfaßt vom Bezirksrabbiner I. Löwe n st e L n Ln Gailingen. Zur Feier der öffentlichen Prüfung in den Grundbegriffen der isr. Religion. Die Heiligung des göttlichen Namens. (Beschluß.) Der Engel Chorgesang erschallt In Himmelshöhcn droben; Ans unserm Munde wiederhallt Ihr Preisen und ihr Loben» Ihr Stimmenfang. Ihr Lobgesang Verkündet: »Gott ist heilig«! »Ist heilig, heillg, heilig»! Und Israel belauschet sie Und fü.,t sein Echo hinzu; Es ahmet rH)ch in Harmonie: . »O dreimal heilig bist du,« »Du großer Gott, Herr Zebaoth«! »Voll ist der weite Erdball Von Deiner Ehre überall.« Mit Lobgcsang allein jedoch Wird nicht geweiht das Leben, Wenn Worte fliegen noch so hoch Und niedrig bleibt das Streben. Zur Aehulichkeit Zn Heiligkeit . Hat Gott sein Volk erkoren, Am Sinai cs beschworen. D'rum heiligen soll ZakobS Haus . Den hochgelobtcn Namen;