Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 4 (25.1.1850)
- Date
- 1850-01-25
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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- ' Es stetft sich zum Ziele' aus . Dem Höchsien nachzua-plen^ Mit ftommen Sinn Zum Vater hin Pr- ' . M^SHrittez jetL zu lenken^ ) An Ihn bei Allen? denken. Zn Israel geheiligt sein. Verlanget Gottes Ehre- Von Israel' vechrMcht sein Durch seine weise Lehre. Ist Bekenntniß In Bedrängnis Hinweisen wir die Hülle Für Seeligkeit in Füllen - Ben Elabipol. Von I. Schwarz. Wer sitzt so bkaß und hagervorb-unker dem Feigenbaum.? Es. ist dA reuige Iägex^ihn schreckt ein böser Traum. Er hört ein traurig Liedchen, das tönt so geisterhaft. Er sieht einen schönen Jüngling. an dem die Wunde klafft. Und imnwrr bleicher. blasser wird ach der Jägersmann, Cn. bebt aus seinem Schlummer, wer hat ihn denn grtban? Er stiert nnt tiefen Augen nach dem Feigenbäume hin, Ihm zittern seine Hände, umnebelt wird sein Sinn. Das ist die blut'ge Stelle, wo er den Sänger erstach. Der Wald ist langst verschwunden und der Fichtenftamm, der brach. Es Hrötzt ays feitzer WurzK, einsblühendeS Bäumchen auf. Und honigsüße Feigen find immer grün darauf. Und nochmals sieht er den Schatten und nochmals hört er das Lied! Da stürzt er tobt zu Boden, seine Seele von binnen schied. Freie Städte. Frankfurt a. Dt. Am 21. Nom ward hier der junge Baron Willi von Rothschild getraut. Derselbe umging den radikalen Sradtrabbiner Leopold Steins Und ließ sich von dem allgemein hochgeachteten StM- und Landrabbiner Herrn Dr. Auerbach aus DarmstM trauen. — Und in der Thar verdient es Hexr D.r.. Auerbach, daß ihm diese Ehre zu Theil Ä)orms. Pirs« Woche ttaf ein RegierungSdeftet. hierein. daß die SuSpendftunz des Pee-igers und ReligignSiehrerS A. Adler von seinem Dienste enthielt, 77- Genannte Zuschrift enthält ungefähr folgendes: Obwol der seitherige Prediger Abraham Adler noch von den peinlichen Gerichten nicht verunheilk ist, so sieht dennoch die ^«chxs.Sl-^tHrrMxung sich veraNss laßt, denselben von seinem Amte zu entsetzen, und for, dert den Vorstand hiermit auf, genannte Anschrift der ganzen Gemeinde in einer Gemeindeversammlung bekannt zu machen. Dem Vorstand wird in gedachter Zuschrift ferner aufgegeben, eine Abschrift des Reskriptes dem Gymnasialdtrrktor, und eine dem Schulvorstande der Sraatschule zukommen zu lassest, weil Adler früher in genannten Anstalten den jüdischen RellgidnS- «nrerricht errherlte. — AkS Gtund der ÄmtSenrsetzung werden hauptsächlich erwähnt, Reden bei öffentlichen Volksversammlungen, bet welcher Gelegenheit der frühere Prediger sich des Hochpepraths schuldig machte. — ES werden der Gründe noch sehr viele angegeben, die uns wniger inkerejsiren dürsten, wir erblicken in dieser Sache die Hand Gottes, die waltende Gerechtigkeit. Hat man sich Seitens der vrthodoren Partei früher bemüht Adler zu entfernen und ist es nicht gelungen, so möge man sich chie Worte der h. Schrift ins Gedächrniß rufen:!pc-)yn vnß,'vzö rmö' '? Gott wird für euch streiten, ihr aber sollt stille sein.! Daß der Schrecken im Lager der Reformer groß ist, können Sie sich denken, denn Ke hatten ihre Stütze verloren. — Man will gegen dielen Beschluß proresiiren, aber alle Mühe ist vergeblich, die Sacke lag dem Ministerium vor. Aber dem hiesigen, wahrhaft Orthodoxen möchten wir zurufen, seid einig, zeigt euch als Männer, streite? für eure Sache Und laßt euch nicht von Männern, die stur 8-M Scheine nach orthodox sind, berhören. ' Schenket solchen unter euch, die euch überreden wollen» kleine Reformen einzuführen, kein Gehör, sondern betretet den Weg, welchen euch euer würdiger Rabbiner zeigt, dann wird das Geschrei ward, denn dieser würdige Geistliche kampfc unermüdet Einzelner in leerer Luft verhallen. Zn Sachen der für das' orthodoxe ZÜdethum nnd geht den jungen Religion giebt eS keine Halbheiten, entweder ganz or« Rqbbinen mit drrm schönsten Beispiele voran. hodox oder zn den Reformern. Auf zwei Schultern