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Der treue Zionswächter · 1850-01-18 · 3 (18.1.1850) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
3 (18.1.1850)
Date
1850-01-18
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Das LebM. hsts sonnige Hefter« Lebendas sich «uftichW und erfreut qwden herrlichen Gaben dM yrqmv, verkümmern »nsznsammenschru«-- psen untersolche« Drucks der Mensch wurde hiyakgedrüngt zur nErde- 'der sreieAnfblick zuE Hmmelwurde ih« gmaM^ nun. das Wer, m sh« solltri zm -Geltungu kommennur dis rode Kraft sollte sich, an, rohen Swff> an dem Gestein hethätigen Md äußern-7 ja verbftdert. wnrhe ü« Dasein nutz wenn der Milde Leid! nachzRuhe sich sehnte und der lechzende Gau,neu nachSrquikuug rang -. siede, da waren es Geißelhiehe„ die Jöraxlans der Ruhe aufscheuchtssn,?'2y ^^L vv Ldas, 5> 15) und Wermuth wurde LtW zurLabung gereicht. — Und was haben; diePharaonen. der späteren Jahrhunderte gegenüber - dieftx Menschenwürde an Israel gethan f Haben sie, nichtauchhas Diadem gerissenvon seiner^ Stirne, und mit Füßen getreten? Haben sie nicht auch den eisernen Ring der Knechtschaft um seinen Fuß geschmiedet und die eherne Fessel an die Hand ihm gelegt, daß Israel sich «icht frei regen und bewegen konnte? Und wurde denn nicht auch sein Leben beengt sind begxänzt. daß es sich nicht frei ausbreite und seine Wurzeln »weit in die Familie Hineinschlage? Wurde denn nicht auch der Rau« abgesteckt, in welchem der Jude; einherfchreite? ös jw. „Jeden neugeborenen Sphn werfet in den Fluß", (das. 1, 22) befahl Pharoh in Egypten, und die Pharaonen der spätern Jahrhunderte tödteten das Kind vor der Geburt — denn sie bestimmten im Voraus die Zahl der jüdischen Seelen, die ein Strich Landes enthalten durfte, und was diese Zahl überschritt, durfte keinen Anspruch an die Gaben d§S Lebens geltend machen. Aber m. F,! Gottes Gerechtigkeit läßt mit sich keinen Spott treiben. Der Tyron, des Uebermuths brach zusammen; eS kamen heraugezvgen die wildflntheuden Gewässer und spülten die Tyrannei hinweg; Pharao und sein ganzes Heer ward von den Hochaufschlagenden Welle« verschlungen. Die Stunde den Befreiung hatte geschlagen, geschlagen an das Ohr Gottes, das lange, lange der Reue, der Besserung des Sünders offen gestanden, und nun dem Seufzer deS Unterdrückten sich erschloß » geschlagen mit wildem Entsetzen an das Herz, des Tyrannen und eS gpansend gemahnt, dass droben im Himmel eim gerechter Richter .wohnet, hex in seiner ewigen Hand hie Waagschale hält, «v Wehr die Lhqterr der Menschen faste» sie war, »es hinabgesunken dir Schaale ihren verdrehten Werke, und- Mizrai« mußt« drux Schi^sal.u»tekUege»,^dqs «ir ehestem Griffel dort Men Mer de» Skerne» ihm eiygezeichnet wurden «Gott stieg nieder Israel zu retten." (das. S, 8); er sah das Haus JSraels gebroche«, den iquern Zusammenhang der Familie zerrissen, das Band, das Eltern und Kinder umschlingt, gelöst, durch Mizraim gebrochen, zer. risse», gelost, nah so mußte die Strafe es treffen. Und atS, die achtzehn Jahrhunderte schweres Leib, eiserne Noch auf Israels Rücken angehäuft, als kein Pharaoh de« eherneu Riegel von dem Kerker losjchirben wollte, als Israel keine andere Hei« math haben durfte^ außer der Scholle Erde, die einst sein zrrmorschteS Gebein aufuahm, als kein weicher, warmer Strahl in sein Gefängnrß riudringen durfte, daß ihm wohl werde um's Herz und . lichter und freier um den Sinn: stehe, da kamen sie wieder herangezogen die wild fluthenden Gewässer der Zeit bewegenden Ideen und spülten die Tyrannei hin. WW^ uM^ rs stürzten ein hie Zwingmauern und die Marksteine der Knechtung wurden gebrochen aus ihren Fuge«,: die Luft der Freiheit strömte ein und eS trank das -beeugft Herz den frischen Odem und fühlte sich wohl und gestärkt. Israel wurde leiblich befreit, die einschnstrende Fessel war gesprengt nutz es durfte die wuudgedrückte Hand und der krampfhaft geschlungene Fusi sich wieder frei regen und der Bllck wieder ansschauen zum leuchtenden Himmel, der seine Weften frei im Aether schweben läßt — Israel hörteauf die Gemeinschaft mit dem Thiere zu theilen, eS wurde — ein freier Mensch. . . . ll. , , , Die Befreiung Israels aus Aegypten sollte zweitens eine g e ist lg e sei», wie eS heißt in unser« Terte: v-v' ftköe 7,7 ft, r»^v, v?b. «Wir wollen einen dreitägigen Weg in die Wüste chun und Gorr unser« Herrn opfern." Denn nimmt der Mensch schon durch die äußerliche Gestaltung seines Wesens den ersten Rang in der Schöpfung ein, «aS wird er nun erst durch die innere Begabung, durch jenes Himmelslicht, daS Gott in die. rohe Form gegossen, damit sie sich mit bewußter Kraftäußerung das Weltall unterwerfe? Was wird der Mensch erst durch den Geist, der zum

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