Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 6 (1850)
- Issue
- 3 (18.1.1850)
- Date
- 1850-01-18
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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- Job 1× ep/1005326
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harter Noth -und Mühseligkeit, der Geißel dessPeinigerS hingegebetz. EsMar eine schwere PrWngs- ^zett für Israel, sein Aufenthalt jn Aegppten; ür den Staub getreten war seine Menschenwürde, sein Gottesbewußtsein gestürzt aus der> Seele, sein Israelitenruf entfremdet dem Herzen. Da beschloß Gott sich ihrer anzunehmen, (das. 2, 25.il. Moscheh der Gotteömann ward entsandt zumsTyrannen, die Befreiung Israels zu /ordern, und a(S dieser den Befehl GottE zu erfüllen -sich aveigerte, da> würde er heimgesucht von jenen zehn Plagen, die ihm die Gewißheit in sein verhärtetes Gemöth senkten) Paß - des Herrn Wort Niemand widerstehen könne, und es ward erfüllt, was Gott verheißen seinem treuen Pienxr Mosckeh: 27hp vc-n 7»z, vd^c'pplp 7^ »2, ,jUln Mt, starker Hand wird, er sie ziehen lassen, und mit starker Hand sie austreiben auS seinem Lande, (das. 6, 1.) In unserer Sidrah, welche von der Berufung Moscheh's zum Befreier Israels handelt, wird uns in lebendigen Augen geschildert, daß He. BefreiuW Israels ans Egppten eine zweifach^ werden sollte, nämlich aus geistiger und auS leiblicher Knechtschaft, und Paß der göttliche Zweck, dieser Befreiung Israels Aufschwung? zum Gottglanbeu, war. Ich habe m. B. u. Sch.! dlese Htunde Ler Andachtjurgenauen Keuntuißnahme dieses Punkte hestiuWst, uw Euch in der Befreiung Israels quS Mypten em lehrreiches Bild für unsere iAeit M zeigen. Darum lasset uns nun 1 i u; zuerst: seine Befreiung -aus leiblicher Knechtschaft, - zum zweiten: seine Prfteiung -gM gej, stiger Knechtschaft- UM - zum dritten: den göttlichen Zweck dieser Befreiung, nämlich, haß Israel zur wahren, ächten BelsgipMt gelange, - zum Inhalt unserer Äufryerfsamkeit machen», - Zur Unterlage dieser Betrachtung dienen Ms die Beck 2. M. 3, 7. 12. 18. Gott sei mit Ms und Msery Streben. . - l. - ... - Pie Befreiung Iseaels ans Egypten sollte erstens sein eine leibliche, wie. eK-heißt in uyseyem Tertworter Ted Mvp 5>h 'N'di »rh7 '7 vßu rzb2p .PV7» '2 i'kw 'Tvp „Gott sprach s; gesehen habe ich das Elend meines Volkes, das in Mizraim, und ihr Geschrei habe ich vernommen vor ihren Drängern, denn ich kemie seine Schmerzen." --7 M. F iMkr Mensch, der äußere Mehsch schon mit dem bloßen Gebilde seines Körpers ist der vollkommenste Organismus, steht an der Spitze, auf der höchsten Stufe in der Natur. Sehet darohe Gestein und sehet die gegliederte Pflanze, das Thier und den Menschen, wie ist doch die Kluft so unendlich groß zwischen diesen vier Wesengattungen in die die Schöpfung, sich theilt, wie tritt der Mensch in so überraschendem sGegensatz der übrigen Welt entgrgeK Lasset noch schlummern seine geistige Kraft, wecket noch nicht daS Vermögen der Seele, durch welches er fast den Engeln gleichgestellt wird. Blicket vorläufig nur aus den wunderbaren Bau seines Leches,- M,hLe maftstätiMMM Körpers, aus seinen! aufrechten Güng,^auf den nach oben gewandten Blick, auf die zarten Nerven, in die der Geist sein wallendes Leben erst gießen soll, werdet ihr da nicht mttMjob sprechen rM »ÄÄi ja schon an Meinem Körper schaue ich Gott. (Ijob 19, 26), .schon der äußeren Bildung des Menschen ist hie Himmelsschrift her Göttlichkeit ausgeprägt dUndweil der Mensch schon seinem äußerlich gestalteten Weseü nach Den ersten Rang Ln der Schöpfung einmmutt, weil Dem Weltall durch ihn erst der Stempel der Vollkommenheit aufgedrückt wurde, so soll, ihm diesen, AM Niemand - rauben dürfen, sy soll Diese Würde von Niemand angetastet werdenderMenschüberragt die Wcsenmassen niben ihm, er beanspeuchk jdü GWHEechtigung der ihm ähnlichen GMöpfe:der Menschen. Und nun, m. B. rr. Sch.! was hat Pharoh in Aegyptt-p Mmmber^Esev Mmfchenwürde, an Israel gethan I Hat. er ihm nicht die Krone vom Haupts genomme« Md sie tief in den Staub gewälzt.? Dennwovurchvrrsinkt mehr der Mensch in Verwahrlosung als durch SklÄveMwodurch entäußerr er M «ehr seines Adels, als durch Krrechrschaft? Wenn dis Kitte HenAackew Hn! Boden zieht, ist. der Mensch da mcht an die - Erde gefesselt gleich dem LhixrZ V?Kvsov M »7^ '; 7VL tzpr mv„Sie -Hütten Ihr -Mi verbittert erMktdieh: Schr^ durch fchwerrnMenst» Durch Erd- und ZL^ekwerkdurch Aekdarbett, Md sie strengten sie zu harten Frohnen an." O. M. L, 13.)