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Der treue Zionswächter · 1850-01-11 · 2 (11.1.1850) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
6 (1850)
Issue
2 (11.1.1850)
Date
1850-01-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
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14 Jude, oder — Nichts. Da nun der Glaube, wie der Unglaube ihre Konsequenzen haben, so kann der Gläubige die in der o"v2ci 2022c enw vorgezeichnete^ l'7e> rnic auch nicht verletzen, so wie der Ungläubige dieselbe nicht verbindlich halten kann. Die Kluft zwischen beiden ist zu groß, als daß, ein ^U8temilieu dazwischen Platz greifen könnte. Es hat keine Basis, weit es ein Hirngespinst ist. Daher auch die Erscheinung, daß die sich zu dieser Richtung Bekennenden für ihre eigne Sache nicht zu eifern, keine Opfer zu bringen im Stande sind, sie haben Amphibienvlut; sie besitzen keinen Zündstoff, um ihre Richtung anzufeuern, sie sind religiöse Pflcgmatiker. Da sie nnn dieses selbst fühlen müssen, so können wir denselben nur noch den scheinbar vernünftigen Grund unterlegen, daß sie dabei einen materiellen Nutzen im Auge haben. 5nc22,7'22v2 Darum Jsraelite! '7 cw 'nn?'>w. Du mußt dem Ewigen deinem Gott ganz angehören, gehörst du ihm nicht ganz an, so gehörst du ihm gar nicht an. L. Wanderrrrrgen in Palästina. Der Bach Ki schon. (Beschluß.) Ein Engländer, der im März des Jahres 1833 diesen Orr besuchte, erzählt Folgendes: Der Strom war sehr angeschwollen in Folge der Regengüsse und kam herabgestürzt durch die Felsen, gleich einem fernen Donner. Die Folge davon war, daß wir uns entkleiden und die Kleider auf den Sätteln befestigen mußten. So schwömmen wir mit den Pferden durch die Strömung! Nachdem er diesen Fluß durchschritten, nahm er seine Richtung längs des Fußes des Berges Carmel, welcher von dem Gipfel bis zum Fuße mit sehr schönem Gesträuch bewaldet ist, mit Blumen von den prachtvollsten Farben geschmückt. An verschiedenen Stellen waren Leute mit dem Pflanzen von Olivenbäumcn beschäftigt, welche in wilder Ueppigkeit hier M wachsen schienen. Da ist Ueberfluß an Wildpret, das sich in dem ganzen Waldgebirge zahlreich vorfindet. Wilde Eber, Gazellen und Hasen finden Schutz in diesen Waldungen, und alle Ströme sind voll von Wasservögeln verschiedener Art. An der äußersten Spitze dieses Gebirges finden wir eine Verwirklichung der Prophezeiung Amo's (Kap. 1, 2) daß der Gipfel des Berges verwelkt, und die öde Erscheinung dieses Heidelandes, welche sich bis ins Meer erstreckt, und eine Spitze bei der Bucht von Acre bildet, steht im grellen Kontrast mit dem herrlichen Grün der andern Theile des Gebirges. , Der Berg Carmel. Der Berg Carmel besteht aus einer Reihe sehr felsiger Hügel, die sich fast drei Meilen nach Norden und Süden ausdehnen, und bei dem Vorgebirge auslausen, das die Bucht von Acout Acre bildet. Von der Spitze des Berges sieht man diese Stadt in geringer Entfernung. Dieser Berg erhebt sich ungefähr 1800 Fuß über das Meer, welches seinen Fuß bespuhlr. Zugleich bildet er eines der größten und auffallendsten Vorgebirge, die längs der Küste des mittelländischen Meeres sind. Am Fuße des Carmel stießt der Bach Kischon. Die Seiten dieses nun öden und wüsten Bergrückens sind mit einigen CitronenundBrommbeersträuchen geschmückt, untermischt mit wilden Weinstöcken und Olivenbäumen, die von seiner früheren Fruchtbarkeit oder von seinem sorgfältigem Anbau zeugen. Da sind aber nicht mehr die fetten Weideplätze, ihn zu der Wohnung der Hirten zu machen, oder die Schönheiten Carmels und Jarons in Erinnerung zu bringen, um dessen Vergleichung mit der Pracht des Libanon zu rechtfertigen. Viele Höhlen sind in dieser Gebirgsgegend, besonders an der Westseite, von denen der größte, die Schule Elija's heißt, und am meisten von Juden und Mohamedanern besucht wird. Auf der Spitze, wo man die Aussicht nach dem Meer hat, soll der Prophet gestanden haben, als er um Regen flehte, und die Wolken aus dem Meere aüffteigen sah. Besondere Erwähnung verdient aber die Höhle, in welcher Elijah sich aufgehalten haben soll> um den Nachstellungen der Jsebel und des M'abs zu entgehen. (1. Kön. 9, 9.) Nun befindet sich ein Kloster an dieser Stelle. Mein Lied. Bon I Schwarz. Darf ich dir mein Lied wol fingen. - Dir mein Gott in Himmelshöhn!

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