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Jüdische Volksstimme · 1913-05-08 · Heft 19 (8.5.1913) · page 5

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Journal
Jüdische Volksstimme
Volume
XIV (1913)
Issue
Heft 19 (8.5.1913)
Date
1913-05-08
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 19. ״Jüdische Volksstimme." Seite ö. daraufhin einige Juden nieder. Er verließ iodann kalten. Blutes den Schauplatz. Ein Jude Konsul von Amerika. Der Jüd. Korr. Rabbmowitz, Boskowitz, entnehmen wir: Die amerikanische Regierung hat den Zahnarzt Dr. B. Weildaur ans Atlanta zum amerikanischen Konsul mit dem Sitze in Bremen ernannt. Hoher Besuch. i Washington. Ter amerikanische Präsident samt einigen Ministern beehrte die Bne Brith-׳ Loge mit seinem Besuche. Wiederwahl eines jüdischen Parlamentariers in England. Am 29. April fand im Bezirke Whitechapel die Ersatzwahl fürs Parlament statt, da das Mandat des früheren Abgeordneten Sir Stuart Samuel für ungültig erklärt worden war. Sir Samuel war früher Mitglied einer Firma, die in Geschäftsverbindung mit dem Staatssekretär für Indien stand, was von judenfeindlicher Seite weidlich ausgebeutet wurde, obwohl die persönliche Integrität Samuels klar zutage lag. In der Ersatzwahl wurde nun Sir Stuart Samuel, der der liberalen Partei angehört, gegen den Unionisten Kapitän Browne mit 10(» Stirn־ men Majorität wiedcrgewählt. Sir Samuel äußerte sich nach der Wahl, die Antisemiten hätten es verstanden, die einflußreichsten Kreise insbesondere die führenden Männer der englischen Kirche, gegen seine Wiederwahl mobil zu machen. Tie ganze Organisation der Kirche habe gegen ihn gearbeitet. Non unionistischer Seite wird dagegen entschieden bestritten, daß der Wahlkampf gegen Samuel judenfeindlichen Chorakter gehabt hätte. Peßach in Konstantinopel. Wie erwartet, haben die Kriegsflüchtlinge die Peßachfeiertage innerhalb der Mauern Konstantinopels zugebracht. Ihre Anzahl hat sich sogar gegen früher wiederum ganz bedeutend vergrößert. Neue 300 Zugewanderte haben sie auf nicht weniger als 8545 Seelen erhöht. Für die Peßachwoche haben diese die doppelte Unterstützungsrate enipfangen im Betrage von 20.000 Franken, ungerechnet die Mazzoth, von denen die Kommission aus den Privat bei ihr eingelaufenen Geldern 7260 Oka 9000 Kilogramm angekauft hat. Abgesehen von diesen Kriegsflüchtlingen hat die Hilfskommission über das Fest auch die in Gallipoli befindlichen Flächtlinge zu versorgen gehabt, die 186 Seelen zählen. Die dortige Gemeinde hat auf Verlangen der Zentralhilfskommission ein Lokalkomitee gebildet, das unter Leitung des Direktors der dortigen Gemeindeschule fungiert. Eine ganze Anzahl von Soldaten hatten zu den Feiertagen Urlaub erhalten und sind entweder durch Bemühungen des Großrabbinats bei jüdischen Familien untergebracht oder auf seine Kosten verpflegt worden. Fünf jüdische Gefangene aus Bulgarien, die in Jsmidt kaserniert sind, erhielten durch die Fürsorge der Zentralhilskommission für die Feiertage besondere Erleichterungen und alles Notwendig. In den verschiedenen Stadtteilen wurden durch einheimische wohltätige Bemühungen, die durch Sendungen vom Auslande unterstützt wurden, Hunderte von armen jüdischen Kindern, in erster Reihe die Kinder der Kriegsflüchtlinge, cingekleidet. Die Banken von Saloniki am Pessachfeste. In jüdischen Kreisen von Saloniki hat es, wie uns von dort geschrieben wird, einen günstigen Eindruck gemacht, daß die Banken in Saloniki trotz der großen politischen Umwälzungen sich auch Heuer an den alten Usus hielten und beschlossen, an den vier Hauptfeiertagen des Pessachfestes die Banken geschlossen zu halten. Hiezu gehören: Die Banque de Salonique, Banque d'Athenes, die Handels- und Depositenbank, sowie die kaiserlich ottomanische Bank, welche in Saloniki eine große Filiale besitzt. Minister Klotz in Sachen der rumänischen Juden. Der französische Minister Klotz, bekanntlich ein Jude, hatte jüngst Gelegenheit in Paris mit dem rumänischen Minister Ioneskn zu sprechen und machte ihn bei dieser Gelegenheit darauf aufmerksam, daß Rumänien noch immer nicht den Artikel des Berliner Vertrages erfüllt habe, der den Juden Gleichberechtigung zusichert. Die klerikalen französischen Zeitungen machen dem Minister darob Vorwürfe, daß er sich nicht zuerst als Franzose, sondern stets sich! als Jude fühle. Verband der jüdischen Jugendvereine Deutschlands. Der dritte Delegiertentag des Verbandes, der zurzeit fast 15.000 Mitglieder und> 110 Vereine zählt, findet am 11. und 12. Mai (Pfingsten) in Frankfurt a. M. statt. Die Tagung wird sich u. a. mit der Frage der Berufswähl der jüdischen Jugend, der Mädchenorganisation, der Stellung zu den interkonfessionellen Organisationen und Jugendpflegeausschüssen befassen. Weiter sollen die Probleme der körperlichen Regeneration, der staatsbürgerlichen Erziehung und der besonderen Beeinflussung Ser in ,Kleingemeinden lebenden jungen Jude!: einer eingehenden Erörterung unterzogen werden. Kprecttsaak. הלכה למעשה Diskoato-ueseHschaft bei der Nerdöstarreichischen Bank fir Ladastrie, Handel and Landwirtschaft, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung In Brünn, Ferdinandsgasse Nr. 33 Telephon 1340. Empfiehlt sich für alle einschlägigen Bankgeschüfte, hauptsächlich auch rar den ע Eskompt offener Buchforderunfen unter den allergünstigsten Bedingungen. Korrespondenzen. Olmiitz. Wer jüngsten Freitag den Olmüver Teutpel besuchte, war nicht wenig überrascht, in den ersten Reiben, aut den vornehmsten Ploven eine große Anzahl jüdischer Soldaten aller Eborgen und Waffengatlnngen der hiesigen Gorinson in Paradeuniform zn erblicken. Aut unsere Erkundigung erfuhren wir, daß ans Anregung und persönliche Intervention des Olniützer Rab biners Dr. B. Oppenheim der Höchstkomman dierende der hiesigen Garnison es angeordnet hat, daß am ersten Freitag eines jeden Monates die jüdischen Soldaten der Goriilioii den Tein pel zn besuchen baden, um den Rabbiner OVL■ genheit zn geben, in seelsorgerischer Weise auf dieselben einzuwirken. Der Verlauf des Gottes diensres machte ans jeden einen riefen Eindruck, ׳,iimal die Predigt sich nahezu ausschließlich mit den patriotischen Ausgaben eines jüdischen Sol Voten beschäftigte. Insbesondere betonte der Rabbiner, daß die Mannschaft jederzeit!ich bei ihm in jeder Lage des Lebens.Rat und iebr oft ßm Sprechsaal Ihres geschätzten Blattes war nn» wieder ein Kuriosum, da-:׳ dringende ׳.'lusklärung erheischr, erschienen. Lsren gestanden, hat aus mich die CC׳t2rr ־ Präge einen gemischten Eindruck gemacht. Bei der freudigen Uebcrraschung, diese ..komplizierte" Frage einer öfseutlichen Diskussion ausgesevt zu setzen, konnte ich Vas (»lesüd! der bitteren Wetzmut unmöglich unterdrücken. Denn wie einst der Prophet FeremiaS den Untergang und -!"storung des Moriateinpels vorausgcschaut» so setze ich schon seit geraumer ßeir. dast das sogenannte ״schneiden" eines — am המס״ ganz egal od dieser anatomisch-pathologische Meister-! slnhen koilll, lind liat die Predigt auf a!l schnitt von innen oder von allsten geführt wird, ivo im ן Anwesenden, insbesondere aber auf unsere wehr Funern der Haube eine Alltdel oder ein Alligel gefnns basten Männer sichtlich Eindruck gemacklt. Ein den wurde, de rarto leider da-:׳ ßerschneiüen der diessolcher lKvttesdienik für jüdiiihe Soldaten i>! 1111 - bc-üalichen allein zu vesolgeudeu Norm unseres heiligen. ieres Wissens der erste, der von so hoher mil! i torischer Steile bewilligt und angeordnek!vor l den ist. und wäre nur ׳g> wülilchen, daß auch die Da im sinne der הלבד, ש״יי דיך שי■׳! anderen Olarnisousitädte dein rühmlichen Beij spiele solgen ivnrden. "ןכי—״י ע Igln!,. Herr :Itobbiner Dr. Weiß in Eger " wurde als Nachfolger des Dr. Unger p.n׳> ckiab also nach Ansicht aller maßgebenden Tensoren und in^.’l ernannt. spousen, ein Keschivürב2ד5ד üderdaupt nicht geschnitten, ^bertzvllobrnnii. -ru.>1s1ag den April!01-, iaud werden darr, vielmehr deim Borfinden einer Nadel von innen und einesvon außen das Geschlachtete für eulouLen ב°"2ד Zu erkläre» iii. Wenn ckzernowib. rlemberg, .nrakan und unter 2בד 1.לבד z»r ffolge hat. תשובה בשב ודדש c ,'c״n ושא־ •••»*#*׳*יי *••«•י יייהף׳ uw I wT J w-1 r יכ.ג i » W 1 א ע ש באי dem a!vange der Pertzältnisse notgedrungen auch wir trotzdem 1>1ן.0&ד.)11())2־ב2ה1יך$ן für uns reklamieren, so kann und darf dies lediglich in folgender Form zur Anlvei.dung gelangen: vorausgesetzt, daß jedem שיהב oder 2ה welcher ' ,UI hiesigen deinpe! die -l'»r>niz1vatz.,z-e!er des Bürger ׳ fckiülers Emil Haitser, ältester sobu des vier vock'gej ichäickei, 5empelvorsietzer; Herrn Wilhelm Hat.ier und I dessen Otntn» Hermine geh. Weinherger. iiatt. au,׳ l ivelehem Anlaiie nahezu die gante >^emeinde dein itiott׳.׳׳-die!.i>e heiivohnte. Tie moderne י-׳!!.׳! deutliche Portragsweiie d,r H,״' toroh. tvelche der rtonicitaand mit iuoi'a'ui Pernandu!-- fi. 11.: :.׳. fand allgemeine ־.'Ina׳:•, iii'un,; U11D lunh ck'׳ e,i 1 tiau!,a derielveu hn'll Naiiior niid t!e!ia:o!1sle!׳eee s. vom rahhintschen ,;-ach,m״en, wenn auch blost «..gefächelt - ,״ ...א ,,,״!tö ,.״spre.he.um wurde, es unhedingt klar sein must. dast. jede Geschwulst',.,״^. Vo״ftrmmtDet, mit Xm e ..,eilenden B- בש־שהתיפא כרדש־רbildet ....& als solche entweder ganz! bcS 'itaic 7>. B. M-, >tap. tu. P. entfernt oder iin Hinblick auf2תיבית^בals nicht vor-! :אתך מאי־״ץ מציים תזב־ אי Händen zn betrachten ist, ergibt sich von selbst, dost der < u:! (cOe aut alle Aiuveieudeii de.! tiesiten Eindruck mach!e naturgemäst stets aus der glatten Auste.iseite der Haube הבבב sich besiridliche^.^Lil'veggeschuitteit werden must um sesrzttsielleii, ob das Oicsch.vür auch den תב>1!ב All chiiiiNog-.׳ um > lltzr fa»0011 ütb 1.11 ueueibaaleu >:>u ■>0 der z-amilie Panier stmuliche tKeiiieiiideinitglieder sa.nt il>reu Hamei! ,׳,ltr <,**ra111 ttiti0n ein, ivoielbu der tangierte oder gar, was noch tvatzrscheiulicher ist, als , .!,onfirmaiid einen taruivallenoeteii ck-onrag hielt. Au-.- o'vlge det durch die Aadel erfolgte Durchlöcherung der ' Haube eiitstauüeu sei. z.i beide» ,zällei! ist es entschieden שי״יפה. Und blost IN dem szalle wäre es wenn ein ■ב2הד al‘i Astuse untersucht, namentlich von der Austeusrite der Haube, und nirgends ein in die Haube lausendes שביל watzr.juuetziueii sei. Wer anders vorgeht ist erivieseuermasten מאב*ל צ"*6זת די״ב־אל ganz gleickigültig lver und ivo, da diese הלבה FL2 keine geographische Meile» kennt und ans LttSnamen. und iväre» diese noch so klangvoll, keine :iiücksicht netzinen kann. Wem 11 tut את שטיש"' '!sattesfnrcht inneres lrigentum des Herzens und keine leere Phrase ist. dürfte sich kolii!׳ an das schneiden eines בפתה־ tzerainvagen. slrastnitz. Aabv. 2111». ,ereiseld. diesem freudigen Anlajse w>trde der diesige?empe! tvie ittiiil de, cktzelvra-Pereiii ieilens der - ,z-amilie edanser mit!:anibasten spenden bedacht. Tcschcn. > züdisch-ntad. zerialttub reichen.. P!e Ctzargeiuoatzlen kür das laufende soinniersemeiier Val l.'i!!״lgendes ckrgebiiis: mg. Bruno Pilzer, Präses, >ur. Ü'.illi tzöivu. Präiesilellvectreter, jur. ckdgar :'tobitillbet. st!>.iiuiibti r. Prag. .Herr ckouior Ctto Frieoimioer aus Olmüi; imirbe uath abgehtliteiieili Probeoorlro.g ois Kontor an ver MejwIMimgvge af)cviicn mtD Hot seine Stelle bereits niigerreke!!. Rmiuillvw, O-olisteil. Hier ilorb ver weil belünnte Wunverrabbl Hose, Htikohen ini Aller non 7l! Fohren. Viele Touienoe Meiisthen n!!o zahlreiche Rabbiner von Nah mit! Fern 1i1,o Spezial-Geschäft in Strumpfu. Wirk- RpUL.U Hprrmann W3ren. Alleinverkauf von gestrickten Anzügen. IIIU1 Vl I Ivl 1 Strümpfe Socken, Handschuhe, Sportartikel U8 Brünn, Herrengasse Nr 8—10 N m S.

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