Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 11 (1931)
- Issue
- 44-45 (11.11.1931)
- Date
- 1931-11-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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11. Zahrgang Nummer 44/46 Züdisch-liberale Zeitung 1. Beilage 11. November 1931 ■ Bellglon- Jwlifil- Zur Frage der EnkpolMperung der Religionsgemeinde „E II tp 0 l i t i s i e rn n g der Gemeinde", — das ist, nachdem es schon einmal veraltet gewesen, seit kurzem wieder tm* Neueste, was als Schlagwort in die Mode kam und gefordert wird vornehmlich zugunsten und zur Inschutznahme Jener, die überhaupt erst die Politik in die Religionsgerneinden hineingetragen haben, in ihnen nun geradezu d i e politische Partei bilden. Die jüdische „Bolks"-Partei in der Rcligionsgeineinde war es, die, anstatt zu sehen, daß die Demokratisierung aller Verwaltungen aus allen Gebieten im Zuge der Zeit lag, sür sich in Anspruch nahm, ganz allein das demokratische Prinzip in den Synagvgen-Gemeinden zu vertreten, sodaß ihr und ihren Beschützern nun übel anstcht, gegen eine der grundlegendsten Erscheinungsformen der De mokratie den donquichotischen Kampf zu kämpfen: gegen den „Fraktionszwang". Schon in der vorigen Nummer stand hier zu lesen, das; dieser „Zwang" ein innerer, kein äußerer ist, einer, der sich von selbst ergibt und von den Beteiligten daher nicht als solcher empfunden wird; denn, so hieß, es hier, es sei „ganz selbstverständlich, daß Gleichgesinnte auch gleich abstimmen". Hierzu nun schreibt die Indische Rundschau (Nr. 84, 30. 10. 1931): „Dies kann sich vielleicht auf große grundsätzliche Fra gen beziehen, aber doch nicht aus die Angelegenheiten des vielfältigen täglichen Lebens uub auf einzelne Berwaltungsakte, die jeder Mensch je nach seiner Intelligenz und seiner Individualität so oder so beurteilen kann." Wir sind in der angenehmen Lage, unserer Kollegin vom anderen User einmal aus vollem Herzen zuznstimmen, weil diese Benrerkungen über das Wesen des Fraktionszwanges tatsächlich den Nagel aus den Kops treffen und erkennen lassen, wie wenig dieser Zwang ein Zwang ist. Nur allerdings in den Folgerungen, die das zionistische Blatt aus dieser Bemerkung ableitet, vermögen wir ihm nicht beizustiinmen, und der beste'Beweis für die Richtigkeit unserer Auffassung ist das Verhalten, das die Zionisten in den Jahren ihrer Berliner Herrschaft zur Schau getragen haben-. Freilich: jetzt, da man wieder in die Minderheit gekommen ist, hat das alles ein anderes Gesicht. Jetzt schreibt Herr Rechtsanwalt Tr. Köllen sch er in der gleichen Nnm mer der Jüdischen Rundschau, es werde „mit dreister Hand und kaltem .Herzen alles abgebaut, was einer sehr ansehnlichen Minderheit als wertvoll und heilig gilt", jetzt klagt er weh mütig über „Diktat der liberalen Partei- und Fraktions Instanzen" und fordert, „daß eine E i n h e it s g e m ei n d e auch die jüdischen Ansprüche anderer Richtung zu befriedigen verpflichtet ist". Es kann nicht verkannt werden, wie bestechend dieser Hinweis auf die Einheitsgemeinde ist und wie er an Wirkung gewinnt, wenn immer hinzugesetzt wird, daß die Minderheit, um die es hier sich handelt, die 25836 zionistischen Wähler vom 30. November 1930 sind. Einen letzten Trumpf spielt Herr Dr. Kollenscher noch aus, wenn er das angeblich so vorbildliche Verhalten feiner Partei während der Zeit ihrer Herrschaft heransstreicht. Voll Pathos und nicht ohne Wirkung verkündet er: „Möge die vorige Legislaturperiode als Beispiel gelten. Ihre unter Führung der Volkspartei stehende Leitung hat auch liberale Forderungen in weitestem Sinne erfüllt. Sie hat die Synagoge Prinzregentenstraße^ errichtet. Sie hat der „Liberalen Synagoge" in mehreren Stadtteilen die Tore geöffnet, sie hat die religiösen Bortragsstunden an den Sonntag-Vormittagen eingerichtet, sie hat die Reformgemeinde außerordentlich stark subventioniert und ihr die Mögtichkeit gegeben, einen Gottesdienst im Westen einzurichteil." Man glaube nicht, daß die von Dr. Kollenscher angeführten Einzelheiten und die Auseinandersetzung mit ihnen nur für Berlin von Interesse seien, denn die Beispiele, die Dr. Kollenscher nennt, find geradezu eine Illustration zu der grundsätzlichen Frage des „Fraktionszwanges" und zu den oben zitierten Bemerkungen, die die Jüdische Rundschau darüber gemacht hat. Synagoge Prinzregentenstraße, Liberale Synagoge, Weihestunden an Sonntag-Vormittagen, dies alles sind „Angelegenheiten des vielfältigen täglichen Lebens und einzelne Verwaltungsakte, die jeder Mensch je nach seiner Intelligenz und seiner Individualität so ober so beurteilen kann", sink» aber keine „großen grundsätzlichen Fragen", sind es. am wenigsten sür die Jüdische Volkspartei, die ja in religiöser Hinsicht absolut uneinheitlich ist und daher liberale Forderungen so wenig ablehnen kann wie orthodoxe. Im übrigen würde man irren, wäre man des Glaubens, daß nicht auch die Liberale Partei „Angelegenheiten des vielfältigen täglichen Lebens" kenne, bei denen auch innerhalb der liberalen Fraktion der Einzelne so .oder so abgestimmt habe. Gerade bei der Bewilligung des Millionenbetrages sür die Synagoge Prinzregentenstraße hat z. B. der jetzige liberale Fraktionsvorsitzende Dr. Kurt Fleischer gegen diese Bewilligung gestimmt, weil nach seiner Meinung in der heutigen Zeit das Schwergewicht der Gemeindetätigkeit vom Kultus auf die soziale Fürsorge verlegt werden müßte. Aber die Konzessionen, die die Liberalen machen, werden sich immer nur auf religiöse Fragen beziehen und anch da nur gemacht werden können, wenn es sich nicht um Maßnahmen handelt, die zu Gewissenszwang für einen Teil der Gemeindemitglieder führen. Immer wieder muß an Professor T ü r k s unvergeßliches Wort erinnert werden: „Wenn nur liberale Männer und Frauen in den Gemeindekörperschaften sitzen, so wird nicht einem einzigen orthodoxen Gemeindcmitglied die Befriedigung seiner religiösen Bedürfnisse verkümmert werden". Dieses Wort verkörpert geradezu den Grundsatz, den die Liberalen nicht etwa nur proklamiert, sondern nach dem sie Jahrzehnte hindurch gehandelt haben. Die alte liberale Forderung, in vielen Gemeinden bereits dnrchgesetzt, aber leider in Berlin noch nicht: getrennte liberale und orthodoxe Kultus kommissionen zu schaffen, basiert auf diesem Prinzip. Die religiösen Richtungen sollen gleichberechtigt sein, jede soll sich voll entfalten können, und es soll vermieden werden, daß die eine Richtung der anderen in ihre Ana^egenLeitzn hineinredet und solcherart Gewissenszwang ansiM. @o betrachtet, verlieren die vorhin erwähnten Konzessionen, die die Liberalen den Orthodoxen machen, ihren Charakter als Konzessionen im eigentlichen Sinne des Wortes: es ist kein Zugeständnis, es ist ein freudig geübtes Prinzip und wird allseitig als Ehrenpflicht der Liberalen empfunden, die anderen mit den Liberalen in der Einheitsgemeinde vereinigten religiösen Richtungen zu ihrem Rechte gelangen zu lassen. Es wäre sinnlos, zum Beleg dieser Behauptung Tatsachen anzusühren: man müßte denn die Geschichte der deutschl-jüdischen Einheitsgemeinden im letzten Jahrhundert hierher schreiben. An dieser Toleranz gegenüber der Orthodoxie, an dieser Rücksichtnahme auf den Charakter der religiösen Einheitsgemeinde wird sich auch jetzt nichts ändern, und wenn z. B. Kollenscher daraus hinweist, daß die Konservative Partei, obwohl es ihr beim letzten Wahlkampf nicht gelang, auch nur ein einziges Mandat in der Repräsentantenversammtnng zu erringen, dennoch einen Sitz im Gemeindevorstand erhalten und dies der Liberalen Partei zu verdanken hat, so trifft er auch hiermit ins Schwarze und beweist, daß^jn der Tat die Liberalen, entsprechend dem Charakter der religiösen Einheitsgemeinde, der Orthodoxie trotz deren zahlenmäßiger Geringfügigkeit ein weitgehendes Mitbcstiinmungsrecht in der Gemeindeverwaltung einräumen wollten. Helfen Sie uns bei der Speisung Bedürftiger durch Nachtmrhilf e! Lassen Sie in Ihrem Hause oder durch Abholen bei Ihnen Kindern oder Erwachsenen eine warme Mahlzeit täglich zukommen. Die Nachbarhilfe der Jüdischen Gemeinde ist so orga nisiert, daß wir Ihnen von uns geprüfte Pfleglinge empfehlen können. Geben Sie uns durch Postkarte Ihre Bereitwilligkeit zur Nachbarhilfo! Sagen Sie uns, ob Sie täglich oder wie oft Bedürftige beköstigen wollen. Sagen Sie uns, ob Sie die regelmäßige Lieferung eines Nahrungsmittelpaketes übernehmen wollen. Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde zu Berlin € % Rosenstraße 2. Mar: wird aber bemerkt haben, daß hier nur immer von der religiösen Einheitsgemeinde die Rede ist, denn wir Liberalen erblicken, wie es in einer bekannten Resolution der Vereinigung sür das liberale Judentum heißt, „in der Religion Grundlage und Wesen des Judentums". Oft genug auch haben wir betont, daß wir in der jüdischen Gemeinschaft nichts, aber auch garnichts anderes erblicken, als eine Religionsgemeinschaft. Wenn in der letzten Zeit wieder so viel vom „Anderssein der Juden" die Rede ist, so mag Frau Dr. Eva R e i ch m a n n - Jung m a n n, die jüngst in der C.B.- Zeitung gegen Consta nt in Brunner*) polemisierte, in alter herzlichen Freundschaft sich gesagt sein lassen, daß dieses Anderssein nur insoweit vorhanden ist, als überhaupt jede Religionsgemeinschaft ihre besondere soziologische Struktur hat, sodaß dieses an sich schon sehr in Frage zu stellende Anderssein geradezu ein Nichtanderssein ist. Anch das von Tr. Holländer einmal gebrauchte Wort „Schicksalsgemeinschaft", auf das die Jüdische Rundschau und zionistische Agitatoren immer wieder triumphierend sich stürzen, hat keinen andern Sinn: bilden die Mohammedaner keine Schicksalsgemeinschaft? Ist es nicht selbstverständlich, daß all die Hunderttausend und Millionen, die im Laufe der Geschichte als Proselyten zum Judentum kamen, mit dem Gedanken des Judentums zu gleich auch das Schicksal auf sich nahmen, das diesem Gedanken in der Welt bereitet war? Und gibt es überhaupt Gemeinschaften, die nicht Schicksalsgemeinschaften sind; liegt es nicht im Begriff der Gemeinschaft, daß die in ihr vereinigten Menschen im.Hinblick auf das, was der jeweiligen Gemeinschaft zum Grunde liegt, ein gemeinsames Schicksal durchleben?! Und es spielt dabei auch keine Rolle, wieviel der Einzelne vom Gedanken seiner Gemeinschaft bewußt in sich trägt: spricht man von atheistisch gewordenen Juden, so muß man sprechen ganz gewiß auch von atheistisch gewordenen Protestanten, in den Protestaiftismus genau so zufällig hineingeboren wie wir ins Judentum; und solange mau nicht, wegen der atheistischen Protestanten, den Protestantismus zu „noch irgend etwas mehr als nur Religion" erklärt, so lange hat man auch kein Recht, im Judentum irgend etwas mehr zu sehen als Religion. Alles, was cs mehr wäre, wäre cs weniger. Judentum ist Religion, jüdische Gemeinden müssen Re ligionsgemeinden sein. Als Religiousgemeinden wurden sie in Deutschland neu konstituiert damals,' als die deutschen Juden aus der nationalen und kulturellen Enklave des Ghettos heraustrateu und deutsche Staatsbürger, endgültig deutsche Bolksangehörige wurden, als „Juden" verbunden lediglich durch zwei sie zusammenhaltende Interessen: die Fortführung der politischen Emanzipation, die Ausübung ihres religiösen Glaubens. Die Vorbedingung für die Erreichung der politischen Emanzipation war und ist noch heute ~ nach einem eben- *) Auf diese außerordentlich bedeutsame Diskussion, die an die Grundfragen unseres Seins als Deutsche und als Juden rührt, soll Wer in der nächsten Nummer ausführlich eingegangeii werden. fatts von Dr. Holländer stammenden Wort — der 8$et> Acht auf jeden jüdisch-nationalen Separatismus. Aus diesem Grunde, ist es aber so, daß die übereinander gelagerten und daher niemals sich schneidenden Ebenen des Politischen und des Religiösen in allen denjenigetr Fällen auf einander übergreifen, ru denen von den Vertretern des Judentums di« reinliche Scheidung des Einen und des Andern aufgegeben wird. Es war daher ein schweres Verhängnis und eine richtige Rückentwicklung der Geschichte, daß wir den Zionismus erleben „rußten, der den universalistischen Religionsbegrifs des Judentums an eine jüdische Nation koppeln wollte; und wie jeder theoretische Fehler praktische Fehler nach sich zieht, so geschah es auch jetzt, als die Zionisten, anstatt auf jüdischnationale und d. h.: politische Tätigkeit sich zu beschränken, die Herrschaft in den Gemeindestuben an sich zu reißen suchten, wohlgemerkt, in den Stuben der R e l i g i o n s gemeinden, in denen sie auch von ihrem Standpunkte aus nichts zu suchen hatten, weil Religion für den Zionismus Privatsache ist. Was aber taten sie in den Gemeinden? In all den „Angelegenheiten des vielfältigen täglichen Lebens" stimmten sie „bald so und bald so", in den „großen grundsätzlichen Fragen" aber, und das sind für sie die politischen Ziele des Zionismus, waren sie einig, folgten auch sie und gerade sie dem „Fraktionszwang". Die Blätter dieser Zeitung waren in den letzten Jahren voll von Berichten über Maßnahmen: des zionistischen Gemeindevorstandes, durch die die Gemeinde in verhängnisvollster Weise „politisiert", d. h. in den Dienst zionistisch-politischer Wünsche gestellt worden war. So stark, daß weite Kreise der nichtzionistischen Inden durch die politische Tätigkeit der Gemeinde-Machthaber, die, ebenfalls politische, Emanzipation auf das Schwerste gefährdet sahen. Dies nicht weiter zu dulden, die Gemeinde wieder zu einer reinen Religionsgemeinde zu machen, das war der Sinn'des letzteil Wahlkampfes, und es war die Aufgabe der neugewählten Mehrheit, den uns politisch gefährdenden und unsere religiösen Ideale trübenden nationaljüdischcn Kurs aus der Gemeinde wieder auszumerzen. Nur böser Wille oder sture Verranntheit können verkeimen, daß es liier uni „große grundsätzliche Fragen" geht, in deneii die Liberalen von innen, heraus einig sind, sodaß es eines „Zwanges" wahrlich nicht bedarf. Will inan ein Beispiel? Man möge sich vorstellen, die Liberalen hätten in der Zeit vor 1926 einen antizioixiftischen Kampffonds regelmäßig subventioniert. Glaubt man, die Zionisten würden nach Antritt ihrer Herrschaft im Mai 1926 nicht, um wieder mit Kollenscher zu sprechen, „mit dreister Hand und kaltem Herzen" diese Subventioii abgebaut haben, obwohl wahrlich die Bekämpfung des Zionismus uns, die wir das Judentum universalistisch ansfassen, nicht minder heilig ist als den Zionisten der Zionismus? Hat man vergessen, daß die Zionisten in mehreren Gemeinden sogar die Subvention für den C e n t r a l v e r e i n abzubauen versuchten, obwohl dieser Abwehrarbeit doch wahrlich für alle in Deutschland lebenden Jiüren, auch sür die Zionisten leistet, was er freilich nur bei deutsch-jüdischer, und d. h. antizionistischer Grundgesinnung tun kann! Umgekehrt haben die Liberalen stets verkündet, daß es ihr Erstes sein werde, alle nationaljüdischen Einrichtungen der Religionsgemeinde wieder tckzubauen, um auf diese Weise in der Tat die Religions- -gemeinde zu „entpolitisieren". In diesem Sinne auch müßte die „Religiöse Mittelpartei für_ Einheit und Frieden in der Gemeinde" ihre Aufgabe ausfassen. Sie nennt sich eine religiöse Partei, und schon dies weist ihr den Weg. Obendrein ist ihr Vertreter in der Repräsentantenversammluug Herr Dr. Alfred W i e n e r, der Syndikus des Centralvereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens, der selber das größte Interesse daran hat, sich sein Hauptziel, die Fortführung des Emanzipationskcnnpses, nicht gefährden zu lassen durch jüdisch-nationale Betätigung der Religionsgemeinde. Deshalb genügt es nicht, wie es in jener Erklärung geschah, die Politisierung nur zu beklagen, man muß sie bekämpfen, und um sie zu bekämpfen, muß man wissen, was ihre Ursache ist: der Zionismus ist es; er droht, mit seiner „jüdischen Volks Partei" in der jüdischen Relig i o ii s gemeinde die Einheit eben dieser Gemeinde zu zerreißen, und nur seine Niederhaltung ivird den Fortbestand Die nächsten Veranstaltungen des Liberalen Vereins tür die Angelegenlieiten «ler jüdischen twemeinde zu Berlin E.V. Berlin SW II, Hallewclie Straße 1 i Tel.: Jy SPcYflitmttn 3-S58-59): Rezirksgruppe Tenipelhof: Montag, 16. November, 20>/^, Uhr, Restaurant Flughafen, Tcmpelhof, Berliner Straße 20: Landgerichtsrat Dr. Martin L e s s e r (Mitgl. d. Repr. Bers.): „Gemeindepolitische Fragen", Moritz Rosenthal (Mitgl. d. Gemeindevorsi.): „Gemeindeverwaltung". Bezirksgruppe Süden: Mittwoch, 18. November, 20n. Uhr, Deutscher Hof, Luckauer Straße 15: Wilhelm Marcus (Mitgl. d. Repr.^kers.): „Ein Jahr nach der Wahl". Bezirksgruppe Norden: Montag, 23. November, 20hz Uhr, Auerbachsches Waisenhaus, Schönhauser Alle 162: Dr. Max Mayer (Mitgl. d. Repr.- Bers.): „Die Liberalen in der Einheitsgemeinde und die Minderheiten". Gesangsdarbietungen: Dr. Fritz S a l o m o n s k i. Bezirksgruppe Nordosten: Mittwoch, 25. November, 20 Uhr, Restaurant Fleischer, Carmen-Sylvastraße 85: Direktor Heinrich Stahl (Mitgl. d. Gemeindevorst.): „Wohlfahrtsausgaben unserer Gemeinde, Wilhelm Marcus (Mitgl. d. Repr.-Bers.): „Was wir wollen", Martin Sabotier (Mitgl. d. Repr.-Bers.): „Jugend und Gemeinde". Gesangsdarhietungen: Oberkantor Hanns John. Zu allen 'Veranstaltungen ist der Eintritt frei. Mitglieder, deren Angehörige und Freunde sind herzlich willkommen. 85596164^4