Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 11 (1931)
- Issue
- 18-19 (13.5.1931)
- Date
- 1931-05-13
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2613366-2614107-2614124--3981-2621645- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
diese nun zur Erziehung oder zur Verwaltung gehören. Gerade das deutsche Kantorat hat sich in den letzten Jahrzehnten als Stand emporgearbeitet. Hat sich Ansehen und Achtung in den Gemeinden verschafft, die der Rabbiner und Lehrer durch die worbedingte Allgemeinbildung sich schon immer erringen konnten. Man wird aus vollem Herzen dieses geistige und moralische Aussteigen des Kantors begrüßen können, ohne ihn zu einem Ehrgeiz auf Dinge zu verleiten, die gar nicht in den Begriff und Rahmen semes Amtes passen. I. W o l f s s o h n, Breslau. (Weitere Artikel folgen.) ★ BÜCHERSCHAU ★ P. Erhard Schlund, 0. F. M.: Die Religion im Weltkrieg. Verlag Knorr & Hirth G. m. b. H., München. Noch ist vielleicht nicht die Zeit, Endgültiges über die Stellung der Religion im Weltkriege zu sagen. Ist sie nur ein Bündnis des Erhabensten mit dem gewaltigsten Irrnis dieses Jahrhunderts gewesen? War sie die Folge der Jahrhunderte alten Verknüpfung von Kirche und Staat? Oder war nicht auch die Religion im Weltkrieg notwendige Selbstdegradation, da sie in den Stunden tiefster Not von Millionen Menschen nicht fehlen durfte. War nicht vielleicht auch der Wille nach Lebensnähe für das Wirken der Religion im Weltkrieg maßgeblich, dieser Wille, dem doch Irren noch weit mehr ziemt als Abseitsstehen? Es gibt tausend Fragen auf diesem Gebiet, die beantwortet werden wollen. Ganz zu schweigen von den Zweifeln, die durch den Krieg über den Plan göttlicher Weltregierung oder kirchlicher Macht entstanden sind. Dieses Buch ist nur ein erster Baustein, und sein Verfasser weiß das auch selbst. Es will „ein Beitrag zur Religionspsychologie der Kriegsreligion sein, will über die Stellung und Bedeutung der Religion im Seelenleben der Frontsoldaten berichten“. Der Verfasser, der selbst als Feldpater den ganzen Krieg hindurch an der Front gestanden hat und mehrmals verwundet worden ist, sieht naturgemäß die Verhältnisse im wesentlichen im Gesichtskreis der katholischen Lehre. Sein Buch ist aber nicht nur für den Katholiken, sondern für jeden religiösen Menschen von größtem Interesse, wird jeden zu weiterem Nachdenken veranlassen. Besonderes aktuelles Interesse dürfen die beiden Kapitel beanspruchen, die die Religion in den Kriegsbüchern, Tagebüchern und Soldatenbriefen behandeln. Insbesondere in den neueren Kriegsbüchem vermißt der Verfasser fast völlig die religiöse Note. Er sieht hierin mangelnde Objektivität, da nach seinen eigenen Erfahrungen die Feststellung gilt: „Es gab genug unreligiöse Menschen im Felde, ohne besondere religiöse Bedürfnisse, es gab genug, die vollständig abgestumpft waren und einfach animalisch dahinlebten. Aber die große Mehrheit war religiös, wußte von Gott und wollte von ihm hören, betete zu Gott und wollte von ihm Heil.“ Schlund begnügt sich im wesentlichen mit den Berichten, er versagt sich das Werten. Und er behandelt vornehmlich die Religion im siegreichen Teil des Krieges; erst am Schluß streift er die Fragen, die mit der Dauer des Kampfes und dem Wanken der Siegeshoffnunggii gerade durch die vorhergehende Verkupplung der Religion der deutschen Feldgeistlichen mit dem deutschen Sieg wach werden mußten — freilich, ohne befriedigend oder auch nur ausführlich zu antworten. Hier aber gerade zeigt sich die Tragik des Irrweges. Dennoch ein vortreffliches Buch. Ein Buch, das den Krieg als gewaltiges Seelenerlebnis zeichnet, das deshalb auch die Achtung eines Pazifisten verdient. Mag die innere Kraft der Religionen so erstarken, daß sie in Zukunft nicht mehr in Weltkriegen, sondern vorher bei ihrer Verhinderung wirken können. Bruno W o y d a. M. Vorobeichic. Ein Ghetto im Osten Wilnas. 65 Bilder. Eingeleitet von 8. Clmöour. Orell FUssli Verlag, Zürich u. Leipzig. Das ostjüdische Ghetto wird hier durch meisterhafte Photographien dem Leser nahegebracht. Ostjüdisches Ghetto — ein seltsames, einzigartiges Gemisch von Mittelalter in der Neuzeit, kleinbürgerlichem Denken und proletarischem Dasein. Wie lange noch, dann wird auch dieses Lieber* bleibsei der Vor- und Emanzipationszeit dem Neuen weichen müssen, wie es heute schon beim Amsterdamer Ghetto der Fall ist. Trotz aller Romantik und aller Sentimentalität wird diese Entwicklung nicht zu bedauern sein. Das kleine Buch, das in der von Dr. Emil Schaeffer herausgegebenen Reihe der Schaubücher als Band 27 erschienen ist, ist ein trauriges Kulturdenkmal jüdischer Gegenwart. Es sollte, wie Chneour in seiner Einleitung mit Recht hervorhebt, nicht bloß Künstler und Gelehrte, sondern jedermann interessieren. An einigen Stellen ist mit Photokompositionen etwas zuviel des Guten geleistet worden. Walter Loew enstein. Die Frauenbibel. Zeenah U-Reenah, Frauenbibel. Kauffmann- Verlag, Frankfurt a. M., herausgegeben vom Jüdischen Frauenbund. Ihrer meisterhaften Uebertragung des mittelalterlichen Maassebuches läßt Bertha Pappenneim nun eine Bearbeitung der „Zenne Renne“, der Frauenhibel, folgen. Damit wird wieder eine Quelle freigelegt und gefaßt, aus der Generationen jüdischer Frauen Belehrung und geistige Erquickung geschöpft haben. Denn seit dem Beginn des siebzehnten Jahrhunderts bis zur Emanzipation stand das gesamte religiöse und seelische Leben des jüdischen Hauses im Zeichen dieser Thora der Frauen. Der Verfasser, Rabbi Jakob ben Isaak Aschkenasi, hatte es mit den Worten des Titelblattes „Zeennoh urennoh benaus Jeruscholajim“ ausdrücklich einem weiblichen Leserkreis zugeeignet. Die Männer und Knaben „lernten“ ja aus dem heiligen Urtext, während die Kenntnisse der Frauen in der hebräischen Sprache nicht für das volle Verständnis der wöchentlichen Thoravorlesung ausreichten. Die jüdisch-deutsche „Frauenbibel“ entspricht nun nach Inhalt, Darstellungsart und Methode genau den besonderen Bedürfnissen der jüdischen Frau und Mutter, der ihr eigentümlichen Geisteshaltung und der Stellung, die sie im Haus, dem Gatten, den Kindern und der Umwelt gegenüber einnahm. Diese Uebersetzung und Erläuterung der Heiligen Schrift kommentiert die einzelnen Stellen Wort für Wort mit erstaunlich feinfühligem Verständnis für alle Fragen und Zweifel, die gerade ein Frauengemüt bei den Geschichten des Pentateuch bewegen mußten. Mit allem Rüstzeug talmudischer Auslegungskunst sucht er das Bild der Erzväter und ihrer Frauen rein und klar zu erhalten, liebenswert und verehrungswürdig zu gestalten. Die spitzfindigsten Deutungen — deren zeit- und ortgebundene Moral uns nicht immer eingehen will — aber überrankt er mit einem lieblich-ernsten, in all seiner fremdartigen Buntheit unendlich anziehenden und zu tieferem Eindringen verlockenden Gewirr von Sagen und Märchen, von Legenden und Volksüberlieferungen, von Zahlenmystik und Buchstabenspiel. Nie aber läßt Jakob ben Isaak die strenge und klare Richtschnur der göttlichen Satzung aus den Augen, stets wertet er Worte und Taten unter dem Gesichtspunkt der Ewigkeit, der strengsten Verantwortung. An die Ortsgruppen und Mitglieder der „Vereinigung für das liberale Judentum", an die Mitglieder der „Vereinigung der liberalen Rabbiner Deutschlands". Montefiores „Outlines" erscheinen auf Deutsch! Die Bedeutung dieser für das liberale Judentum in Deutschland literarischen Neuerscheinung braucht Hier nicht Hervorgehoben zu werden; sie geht u. a. aus dem in der „Jüdisch-liberalen Zeitung" abgedruckten Vorwort von Herrn Rabbiner Dr. Caesar Seligmann hervor. Das Werk wird Mitte Mai erscheinen, der endgültige Ladenpreis RM. 6,— für das broschierte, RM. 7,60 für das gebundene Exemplar betragen. Der Verlag Gustav Engel (Leipzig) gewährt aber bis zum Erscheinen einen ermäßigten Subskriptionspreis von RM. 5,— für das broschierte, RM. 5,75 für das in Ganzleinen gelb und ene Exemplar. Claude G. Montefiore ist der Senior und das gewählte Oberhaupt der World Union for Progressive Judaism (Weltverband für religiös-liberales Judentnm) und ein Gelehrter von Weltruf — sein Werk gehört in jedes jüdisch-liberale Haus! An die ... Hier auSschneiden ...v Subskriptionsliste Vereinigung für das liberale Judentum E.V. V^rlir^SW^I Hallesche Straße 1 Die Unterzeichlleten bestellen hiermit Montefiore, „Umrisse des Liberalen Judentums" ins Deutsche übersetzt von Josef Kausfmann, Berlin-Weißensee, mit einem Vorwort von Rabbiner Dr. Seligmann, Frankfurt a. M. zu dem bis Mitte Mai 1931 gültigen Subskriptions-(Borzugs-)Preis broschiert RM. 5,— oder in Ganzleinen gebunden RM. 5,75 (nähere Angabe s. ».!). Name Wohnort Straße u. Hausnummer Broschiert oder yebunden (bitte hierunter genau angeben Anzahl der bestellten Exemplare — 8o konnte das Buck cker Gkettojüdlin Trost und Lehre, Unterhaltung und Freude bieten, so wurde es ihr bestes Rüstzeug fürs Leben, ihr treuester Helfer bei der Erziehung Ihrer Kinder. Uns aber vermittelt Bertha Paopenheim mit ihrer Wiedergahe, der ersten, die das alte SprachbiLd treu bewahrte, einen wunderbaren Schatz der Ueberlieferung, eine köstliche Gabe uralter Lebensweisheit und Herzensklugheit. Daß auch der Humor und die Schalkheit, die Frische der Erzählung, das kluge Spiel der Frage und Antwort in aller Unmittelbarkeit festgehalten wurde, versteht sich bei der Uebersetzerin der „Glückei von Hameln“ von selbst. Wir danken ihr für dieses neue, reiche Geschenk ihrer „Altersstärke“. Hanna Cohn- Dorn, Hannover. Egon Erwin Kisch: Prager Pitaval. (Erich Reiß, Verlag.) Ein eigenartiges Buch! Spannend durch den Stoff, scheinbar eine nüchterne Berichterstattung über interessante Justizfälle und menschliche Nachtseiten. Sehr bald aber wird man inne, daß hftr nicht nur mit Fleiß und gutem Blick für das Aufschlußreiche Fälle zusammengestellt worden sind von menschlicher Wildheit und Verbohrtheit, und weiterhin Fälle von der „Tätigkeit des Herzens“; Beispiele unserer Unzulänglichkeit und Bedingtheit, Beispiele, die die Sündhaftigkeit in unseren Sitten dartun, und die Mängel in unserer gesellschaftlichen Organisation. Nicht nur dies wird offenbar, sondern daß auch hinter dieser Aneinanderreihung von Tatsachen das Herz eines Menschen zittert, den es ergreift zu sehen „wie sich die Menschen quälen" und der empört ist über die Ungerechtigtigkeiten menschlicher Einrichtungen. Kurze Worte beleuchten oftmals drastisch den sittlichen Willen, der hinter dieser „Reportage“ steckt. Charakteristisch gerade nach dieser Richtung dürfte etwa „Zu Besuch bei toten Sträflingen“ sein. Es ist schwer, Einzelnes aus der Fülle der Bilder der menschlichen Tragikomödie, die uns hier vorgeführt wird, herauszugreifen. “Besonders bezeichnend für die Einstellung des Verfassers erscheint mir das Kapitel: Käsebier und Fridericus Rex“. Wie treffend wird hier aufgezeigt, daß das, was im Frieden als Unrecht gilt, im Krieg als Recht, ja vielleicht gar als Verdienst gewertet wird. — Erschütternd wirkt auch der Abschnitt, der das Martyrium des Reformators Huß schildert. Für uns, die wir den Weltkrieg erlebt haben, begegnet „der Fall des Generalstabschefs Redl“ dem größten Interesse. — Uns Juden fesselt vor allem „Der kabbalistische Erzschelm“ mit seiner guten Schilderung der jüdischen Prager Atmosphäre, so wenn der Verfasser davon spricht, daß sich hier Wissen mit Mystik mische, daß in keiner so weit nach Westen vorgeschobenen Gemeinde Glaube und Aberglaube in solcher Weise verschmolzen seien. (Nur ein paar Seiten wirken störend: sie beziehen sich auf einen berühmten Lebenden. Einmal gerade, weil dieser noch unter uns weilt und ferner vor allem deshalb, weil man sich nicht ganz klar wird, soll der Betreffende wegen gewisser Vergehen angeprangert weiden; oder ist er dieser Vergehen nur zu Unrecht geziehen worden. Wenn dies auch nicht vom Autor beabsichtigt ist es kann doch wie schlimmer Klatsch wirken. Fällt auch aus der Reihe der anderen Kapitel schon deswegen heraus, weil diese fast alle einen größeren Hintergrund haben, die deren Aufnahme legitimieren.) Alles in allem aber: ein Plaidoyer für die Gerechtigkeit, wenn auch in anderer Form wie Wassermanns „Mauritius“, oder auch Feuchtwangers „Erfolg“. Unwillkürlich kommt man dabei auf den Gedanken, daß der jüdische Künstler und Schriftsteller vor allem seine Schwungkraft durch einen glühenden Drang zur Gerechtigkeit empfängt. Denn sein Reich ist von dieser Welt, in welcher es die göttliche zu verwirklichen trachtet. Max Krämer, München. Albert Kellermann: „W’schomru“. Den in letzter Zeit veröffentlichten Kompositionen „Adönoj, in oh odom“ und „Haschkiwenu“ des verstorbenen Dirigenten der Neuen Synagoge-Berlin- Albert Kellermann, reiht sich würdig ein soeben im Verlage Block Publishing Company-New York herausgegebener „W’schomru“ an. Die Melodie ist sehr sangbar, die thematische Durchführung meisterhaft, die Begleitung recht orgelmäßig gesetzt, so daß diese Komposition wärmste Anerkennung in Fachkreisen und darüber hinaus bei der Gemeinde finden dürfte. Das Heftchen kann bei Frau Bertha Kellermann, Berlin N 24, Oranienburger Str. 60, zum Preise von 1.— Mk. bezogen werden.1 Oberkantor Jacob Meise!, Danzig. J. Dubnow: „Geschichte des Chassidismus“. 1. Bd. Aus dem Hebräischen von Dr. A. Steinberg. Jüdischer Verlag. Berlin. 1931. 340 8. Von den zahlreichen Schriften über den Chassidismus unterscheidet sich Dubnows Werk durch die Benutzung teilweise neuer Quellen. Der Verfasser will eine sorgfältige geschichtliche Darstellung des Gegenstandes geben und nicht — wie vor allem Buber — das Dogmatische in den Vordergrund stellen. Doch bleibt dieses Dogmatische bei ihm keineswegs unberührt. Auf dem Hintergrund der kurz, aber eindringlich dargestellten Zeitlage erhalten wir ein spannendes Bild dieser so bedeutsamen Epoche der jüdischen Religionsgeschichte. Rabb. Dr. Gottschalk, Köln. Amirah Le-Beth Jakob. Die kleine Schrift, die bereits früher von dein Würzburger Rabbiner Selig man Bär Bamberger nach dem Ritual bearbeitet und ins Deutsche übertragen wurde, ist nun in neuer Bearbeitung von Rabbiner Dr. Seck ei Bamberger (J. Kaufmann-Verlag, Frankfurt a. M., Preis 1,20 RM) herausgegeben worden. Es ist als ein Lehrbuch zu betrachten, das die streng gesetzestreue jüdische Frau in ihren Pflichten (Nidda, Cha.lla und Hadlaka) unterweisen will. Auch ein Anhang über die Vorschriften des Fleischsalzens wendet sich an die gesetzestreue jüdische Frau. — Seinem vorgenommenen Zweck wird das Heft in sachlicher und leicht faßlicher Weise gerecht. Rabb. Dr. Schönberger, Aachen. „Geist und Blut.“ Von Rabbiner Dr. Baeck. Phiio-Verlag. Der Phiio-Verlag, Berlin, gibt in einer Broschüre (Preis 0,60 RM) einen Vortrag von Rabbiner Dr. Leo Baeck wieder, den dieser auf der Jubiläumstagung der Gesellschaft für freie Philosophie in Darmstadt jüngst gehalten hat. (Audi veröffentlicht in Nr. 6 des VI. Jahrgangs der Zeitschrift „Der Morgen“.) Ueber das Thema „Geist und Blut“ führt Baeck aus, daß sie die zwei Polaritäten des Lebens sind. Triebhaftes und „Betriebhaftes“ hat seinen Gegenpol im Geist, d. i. in der Kraft und dem Willen „das Gegebene, das Daseiende, das Vorliegende, das Erlangte zu durchdringen und zu gestalten, das Starre zu beleben, das Ungelöste zu erlösen“. Wie sich Vergangenheitsschicksal und Fortschrittsleistu-ng gegenüberstehen ohne Verständnis füreinander, wird dem Geist — 'in der Distanz zu ihnen — die Aufgabe der Einheitsbildung. Damit ist Geist in seiner Gottesebenbildlichkeit bestimmt. Der Mensch des Geistes wird Blut und Entwickelung, Schicksal und Fortschritt zu ihrer Freiheit und göttlichen Zukunft gestalten. Der kurze Vortrag Baecks enthält eine Fülle von anregenden Gedanken, die mit erhellendem Licht ewig aktuelle Probleme in ihrer Tiefe auf zeigen. Jeder Satz legt zugleich Zeugnis ab vom Blut und vom Geist seines Verfassers. — Man nehme sich Zeit für dies Büchlein, und man wird erfüllte Zeit eintauschen. Rabb. Dr. Schönberger, Aachen.