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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-03-11 · 10 (11.3.1931) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
10 (11.3.1931)
Date
1931-03-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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teilende GejLhrtm und spätere Ehefrau „Mathilde" durch eine» Roman nachträglich zu rehabilitieren versinhch. Und doch: die wohlgemeinte Ehrenrettung des „süßen dicken A'indeB" ist ihm trotz allem guten Willen daneben gelungen. Zwar: er hat eifrig kompiliert, waS der dichtende Götterneblrng in der Gnade seiner Besessenheit an holden und Herrlichen Versen über die anfänglich charmante Anatpha- Setin verströmte. Von dem kostdaren und köstlichen „T'u -ist wie eine Blume so hold und schön gnd rein" an ins jfu der trüben Erkenntnis „Um Sechse des Morgens tvard er gehenkt, Um Sieben ward er ins Grab gesenkt; Sie aber schon um Achte Trank wten Wein und lachte." Er hat sich leine Illusionen um seine „Nonotte" gemacht, aber gelitten hat er — zu allem anderen Leiden, in dem er fast Meister war — auch noch unter ihr. Zwanzig Jahre, davon säst zehn Jahre Matratzengruft. Walter Bictoc Hat sich redlich bemüht, Erescentia Eugenie Mirat, rn die UnflerUichleit eingegangen unter dem Namen „Mathilde Heine", das bäuerliche Mädchen, in Paris Gehilfm ihrer Pfiffigen Tante, der Schuhmachermeister Maurel, mit allem Glanz mtd Schimmer jugendlichen Liebreizes uni> süßer Einfalt zu umkleiden. Er ist schonend vorüber hinweg geglitten, daß. aus besagtem jugendlichem Liebreiz Fettleibigkeit und Schlamperei wurde und daß. das Ehegesponst eines Heinrich Henie selbst nach zwanzigjähriger Gemeinschaft noch feine Verstelle ihres Gatten, ja nicht einmal einen Laut seiner Muttersprache kannte; und daßj, als er mit gelähmten Gliedern uno yalberblindeten Augen wie der sterbende Schwan seine wundersamsten Lieder in den Kosmos hinaus sang und sich in seinen „Geständnissen" reumütig zum „Alten Bunde" der Väter wieder z n r ü ck t a st e t e, ihr Sinn «nsschlief.lich auf derbe Vergnügungen wie Zirkus und minderwertige Tanzlokale sowie Putz und Tand gerichtet war, während sie in der eigenen Wohnung den Kranken nnt einer Rücksichtslosigkeit ohnegleichen durch das Gffch'ei ihrer Papageien, das Gekläff ihrer Hunde und den großmäuligen Tratsch ihrer kleinbürgerlichen. Freunde zermürbte und entnervte. Gewiß:: man weiß, es gibt in der überhitzten Philologie manckierlet ähnliche Rehabilitierungsversuche von E^en erlauchter Genien mit geistig minderwertigen Frauen. Tas klassische Beispiel dafür ist immer der Fall Goethe mit seinem „Bettschatz" Christiane Vulpius. Auch haben ja allgemach Psychologie, Physiologie und letzten Endes die Psychoanalyse mit ihrer Lehre von den „Komplexen" uns hinlänglich davon überzeugt, daß bedeutende Männer durchaus nicht immer Kameradinnen aus ähnlich hohen Sphären zu suchen krachten, sondern daß sie ihnen vielmehr, wenn sie sie gelegentlich doch gesunden, nach geraumer Zeit wieder zu entrinnen trachten, um erdhaffere Gesch'idse mit sinnlicheren Anziehungskräften und primitiverem Walten zu begchren. Man nennt dergleichen heutzutage „Sex Appeal". Tas Wort ist neu, aber der Begriff dürste seit der Stammuttec Eva unverändert und unveränderlich durch die Jahrtausende abgewandelt worden sein. Eine geistreiche Frau in Berlin W, wo es am W.sten ich pflegt aus derart scheinbar unbegreifliche Paarungen zu sagen: „Der Tritte versteht's nie". Und das Verständnis dieser Mondäne wird vielleicht eher ins Herzblatt der Dinge treffen als der Unverstand derer, die immer mit der „Sittlichen Forderung" hausieren gchen. Es ist wirklich nicht immer 2x2 4, sondern es ergibt zuweilen 5 oder auch 17 oder auch 23. Allzumalen, wenn man sich, in die Betrachtung eines so krassen Fallen wie den Heinrich Hernes und seines „süß,en dicken Kindes" Mathilde vertieft. Wir glauben nicht, daß eben dieses von Walter Victor zusammengestellte „Leben um Heinrich Heine" eine würdige Ehrung des Tächters zu seinem 75. Todestage bedeutete. Es sei denn, daß, man die sämtlichen Verse, die der größte Lyriker Deutschlands seiner trotz aller Negation so innig geliebten „Nonotte" gewidmet, und sie der eifervolle Walter Victor mit heißem Bemühen aneinandergereiht hat, für all jene, die ihren Heine mehr dem Namen als einer gründlichen Kenntnis seiner Merke nach lobpreisen, als einen Gewinn zu buchen wagt. Ein deutscher Dichter vor jüdischem Schick-, sal geflohen, in fremdes Land ,in fremde Rasse, fremde Sprache und doch mit jeder Fiber seines Sein- Deutscher und Jude geblieben. Alltägliches Schicksal: Nur „Wem es just passieret, Tem bricht es das Herz entzwei." Und es brach — vor 75 Jahren — das Herz oeS großen deutschen Juden, das, schon von Todesschauern umnachtet, noch zu singen vermochte: „Gottlob, duZch meine Fenster bricht Französisch heitres Tageslicht; Es kommt mein Weib, schön wie der Morgen, Und lächelt fort die deutschen Sorgen." Doris Mittlrer. Berlin. (Gemeindeabend des Liberalen Synagoge ir Vereins Osteit,.) Am 7. März fand in der Aula der Mädchenschule in der Kaiserstraße der 1. Gemeindeabend des Liberalen Synagogenvercins Osten statt. Die Beteiligung war eine derartige, daß schon lange vor Beginn der Raum überfüllt war. Der Vorsitzende, Herr Rechtsanwalt Jtlmann, begrüßte zunächst die Erschienenen. Die musikalischen Darbietungen, welche sich daran anschlossen, hatte der Leiter des Chors des Vereins, Herr Martin Epstein, der die Gesänge auch begleitete, in ausgewählter Weise zusammengestellt. Das überaus reichhaltige Programm brachte außer religiösen Gesängen, von dem Synagogenchor sehr wirksam zum Vortrag gebracht, Gesangsvorträge von Mitgliedern des Chors. Frau Erna Alexander erntete mit 2 religiösen Liedern größeren Beifall. Fräulein Rosa Kaiser bewies sich mit 2 Arien als eine sehr talentierte junge Sängerin. Herr Friedrich Lichtenftcin, Kantor des Vereins, erfreute durch eine eigene Komposition. Herr Werner Grünwald mit Violmvortragen und Herr Alfred Locwy am Harmonium trugen ebenfalls zum Gelingen des Abends bei. Frau Erna Feld bewährte ihre bekannte Rezitations- Begabung u. a. aus Werken von Arno Nagel und Heinrich Heine. Der Glanzpunkt des Abends aber war der Vortrag des Predigers Herrn Dr. Manfred Swarsensky über das Thetna: „Religion und Erziehung". Er gab einen Abriß des Begriffes Religion und Religiosität, und legte unter Einteilung des Lebens in 3 Gruppen (Kindheit, Jugend und das eigentliche Leben) dar, wie wichtig das Fundament der Eindrücke im Kindesalter und des religiösen Vorbildes im Elternhanse für das spätere Leben ist. Es kommt nicht so sehr auf die Beachtung bestimmter religiöser Formen an, mit der auch die jüdische Religion verknüpft ist, als vielmehr aus den ethischen Gehalt und das Bcwusstsnn in dieser Welt des Daseinskampfes und der Not und Sorgen besonders in der heutigen Zeit, als sittlich, d. h. religiösgefestigter Mensch in Verbindung mit der Umwelt dazustehen, denn kein Mensch kann für sich allein, sondern nur als Teil der Umwelt und mit dieser leben. Der Redner erläuterte an Beispielen aus dem Leben die Wirkung des Vorbildes von Eltern und Erziehern auf das kindliche Eiudrucksvermögen und legte den Eltern ans Herz, den Religionsunterricht keineswegs als eine nebensächliche Angelegenheit zu betrachten, die leider hinter anderen Fächertt der Schule und ^Familienfeiern häufig zurüctz;estellt werden. Tie jüdischen Bewohner der Großstadt haben es ohnehin schwerer, weit ihnen die Verbundenheit mit der Scholle und der Natur fehlt, die den früheren Generationen in der Kleinstadt die religiöse Festigkeit crleicherte. Ter Vortrag begeisterte die Versammelten in hohem Maße und es ist zu hassen, das; viele Eltern aus den lehrreichen Ausführungen Nutzen ziehen für die Erziehung ihrer Kinder. Allen sei an dieser Stelle herzlicher Dank für ihre Mitwirkung an diesem Abend, der sichtbar zur Befestigung der guten Beziehnngen der Mitglieder untereinander und zur Werbung neuer Mi.hlieder beitrug, gesagt. Berlin-Nordosten. Zur konstituierenden Mitgliederversammlung des Bezirks Nordosten rief der Liberale Verein seine Mitglieder am Dienstag, dem 17. d. M., in die Unions-Festsäle. Zum Vorsitzenden wurde Herr Bruno Silberberg gewählt. In den Vorstand wurden außerdem gewählt: Frau Regina Jsaacsohn, die Herren L. Fenster, Gabriel Gcrsou, Jutkowski, Katzky, Klein, Dr. London. Josef Rosenthal, Seldis, Fritz Schaeser, Schön und Studinski. Die musikalische Umrahmung mußte wegen Verhinderung des Herrn Oberkautor Friedmann ausfallen. Herr Rabbiner Dr. W e y l, von der Versammlung lebhaft begrüßt, führte in seinem von Geist und Humor getragenen Referat „Jüdischer Liberalismus" aus, daß Liberalismus nicht etwa einen Abstrich vom orthodoxen Judentum darstelle, sondern einen auf Vernunft und modernen Lebenserforder-- nissen äusgebauten, nie erstarrenden jüdischen Faktor bedeute. Das liberale Judentum darf nie vergessen, daß es einem jüdischen Liberalismus huldigt. Mit den besten Wünschen für die Ortsgruppe schloß der Referent. Nach de« Bortrag «ah» Herr .Dr. London als Nepräsentan, da« Wort, um darzulegen, daß die neu« RepräsentantenverfammlunG durch unnötige Proteste noch nicht bestätigt ist. Das von den fe- »eindemitgliadern verlangte Notopfer wurde von dem alten Bor stand gefordert. Die neue aus liberaler Mehrheit bestehende Reprä sentanz wird sehr viele unnötige Etatsposten streichen müssen. Den Etat 1931 ist noch nicht eingebracht. Er wünscht, daß Liberalismus nicht nur eine Verwaltungsangelegenheit, sondern eine jüdische Lebens angelegenheit werde. Nach einigen an die Frauen gerichteten Worten der Fra« Jsaacsohn — und vielen Neuaufnahmen — konnte der von etwa 300 Personen — und vielen des zu kleinen Raumes wegen dlbge wiesencn — besuchte Abend geschlossen werden. Vereinsnachrichten Filmmaünee des Wohlfahrt«- und Ingendfürforgeamtes der Jtivischm Gemeinde, Bezirk Prenzlauer Berg. Das Wohlfahrtsamt der Jüdischen Gemeinde, Bezirk Prenzlauer Becg, veranstaltet am Sonntag, dem 1b. ds. Mts., vormittags IH/2 Uhr, in den Elysium-Licht spielen, Danziger Straße 56, eine Filmmatinee. Zur Ausführung gelangt der große Richard Tauber-Tonsilm „Das Laird des Lächelns", dazu großes Beiprogramm. Der Gesamtüberschuß dient der Beschas fung von Pessach-Lebensmitteln für die Bedürftigen des Bezirks. Karten erhältlich im BrzirkSbüro Metzer Straße 1 und an der Tageskasse. Arbeitsgemeinschaft Mischer Arbeitsnachweise. Abteilung: Be rufsberatung. Berlin N. 24, Auguststraße 17 (Weidendamm D 2 5936). Tie Arbeitsgemeinschaft jüdischer Arbeitsnachweise gibt bc kannt, daß für noch nicht schulentlassene Kinder nachmittags von Va4 bis 5 Uhr unsere Bcraiungsftuuden sind. Es ist zweckmäßig, sich rechtzeitig vor der Schulentlassung zu inelden. Beim ersten Besuch unserer Beratungsstelle sind die letzten Schulzeugnisse, sowie Hamdfertigkeits- und Bastelarbeiten mitzubringen. Sprechstunden: August straße 17, Telephon: D 2 Weidendamm 5936: Knaben: Dienstag und Freitag von 10—1 Uhr; Mädchen: Montag und Donnerstag von 10—1 Uhr. Fasanenstraße 79, Synagogengebaude, Telephon: I 1 Bismarck 714: für die Bewohner des Westens: Knaben und Mädchen: Donnerstag von 3—6 Uhr. Für Schüler: Auguststraße 17: Knaben und Mädchen: Montag, Dienstag und Mittwoch, nachmittags von l{>4 bis 5 Uhr. Wir suchen noch Handwerkerlehrstellen. Jugendpslcgeausschuß brr jüdischen Gemeinde. Alle beschästigungÄ losen jüdischen Jungen nnd Mädchen sind zu den Veranstaltungen des Arbeitskreises jüdischer Jugendgruppen herzlich eingeladen. Es fitrden täglich Führungen in Museen und Betriebe, interessante Bor träge und Diskussionen, sowie Ausflüge und Theaterbesuche statt. Irgend welche Untosten entstehen nicht! Wer tcilnehin-cn will, meide sich sofort bei Frl. Zobel (Berufsberatung, Auguststraße 17), täglich, außer Mittwoch und Sonnabend, 10—1 Uhr. Der Jüdische Turn- und Sport-Club 1905, Geschäftsstelle SO. 16, Rungestratze 13, F 7 Jannowitz 1668, veranstaltet am Sonntag, dem 15. März, nachmittags tzf,4 Uhr, in der Turnhalle Gormann straße 4, ein Hallensportsest. Dieses ,Hallensportfest verspricht in Anbetracht seines vielseitigen Prograinmes (Leichtathletik, Turnen, Gymnastik, Handball, Tischtennis usw. der Männer-, Frauen-, Junioren-, Jugend-, Knaben- und Mädchen-Abteilungen) einen interessanten Einblick in das Treiben der jüdischen Sportjugend zu geben. Aus diesem Grunde wird es unbedingt lohnend sein, dieser Veranstaltung bcizuwohnen. Anschließend findet ein gemütliches Beisammen sein im großen Saal des Berliner Clubhauses Ohmstraße 2 (an der Janttowitzbrücke) statt. Hierzu sind Karten an der Abendkasse zum Preise von Mk. 0,50 zu haben. Schule der Jüdischen Jugend, N. 24, Oranienburger Straße 29, D 2 Weidendamm 5921. Dr. Jehoschna Guttmann spricht im Zyklus „Das jüdische Kulturerbe" über „Neuhebräische Literatur" (die Wiedergeburt) am Dienstag, dem 17. März, abends 8 Uhr, Auguststraße 11-13. Die Jüdische Jugendgemeiufchast Westen will jungen Mensche«, die sich nicht den bestehenden Jugendbünden angeschlossen haben, Gelegenheit zur Zusammenkunft und Aussprache mit Gleichaltrigen geben, Zum innerjüdischen Kampf nehmen wir keine Stellung. Wir bemühen uns, durch Hinzuziehung von Anhängern möglichst vieler Parteirichtungen ein klares Bild von den heutigen Verhältnissen, im Judentum zu geben. Junge Jüdinnen und Juden besucht einert unserer Abende und fordert unser Programm an. Ort unserer Verein staltungen: Nebengebäude der Synagoge Fasanenstraße 79-80. Anschrift: W. 30, Barbarossastraße 63, Tel.: B 7 .Pallas 6339. Zur Erzählung „Der Sündenbock". In dem Schluß unserer Erzählung „Der Sündenbock" von Werner Türk ist versehentlich eine Korrektur des Autors unberücksichtigt gebiieben. Und zwar wurde die Charakterisierung der Figur Alice „als Schlafburschin" bei Frau Schulest übersehen. Deulschchollöndische Valöstinaverwallung Postzcheck.oiuo Nr. 9.553 Frankfurt a. M. Bankkonto: Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft Depositenkasse L. Frankfurt a. M. Frankfurt a.M., Berlin, Hamburg, Köln und Pekidim und Slmorkalim -er jüdischen Gemeinden des Heiligen tentes, Luslki dem «. »Mit, Rechneigrabenstr. 10. 2ldar 5691. Es sei der von unserm Vater im Himmel ausgehende Wille, unter uns Jsrael's Weise zu erhalten, in Amerika nicht; sie, die bisher unsere Talmidei Chachomim unterstützten, müssen nun selbst ihr Dasein vou Almosen fristen. Brüder und Schwestern in Deutschland und andern Ländern Europas! Nun ruht ans uns die Pflicht, für diese Verehrungswürdigen, tatsächlich Hungernden zu sorgen. Sagt nicht, daß auch bei uns die Zeiten schlecht und traurig sind und daß auch bei uns gedarbt wird, denn nichts verlangt man von Euch. Die Talmidei Chachomim, ihre Frauen und Kinder, sind ja so rasch zufrieden, ein Stückchen trockenes Brot genügt ihnen; aber auch das fehlt augenblicklich. Sendet daher, jeder nach seinem Vermögen, eine Gab« an Unterzeichnete Stelle; sendet sie sofort, denn die Stunde drängt. Mit wenigem erreicht Ihr viel, erreicht Ihr, Menschenleben in Israel zu retten und zu erhalten; Jsrael's Weise, die an geweihter Stätte lernen und beten für ihr Volk, auch für Euch, Eure Frauen und Eure Kinder. Deutsch Holländischepalüftina Verwaltung Frankfurk-.I« Emil H. Lehmann, Jacob Roseuheim Joseph Offenbacher, Nathan Sondheimer, Ludwig Strauß Zweimal wöchentlich, bevor wir die Scfer Thora nach der heiligen Lade zurückbringen, beten wir zum Allgütigen, unsere Thoragelehrten zu erhalten; denn was ist Israel ohne seine Talmidei Chachomim. Wo diese sich auch befinden mögen, „an allen ihren Wohnstätten" bringen wir ihnen unsere Liebe und Verehrung entgegen. Ganz besonderes Anrecht aus unsere Anerkennung haben aber sie, die irrt Heiligen Lande, an geweihier Stätte, ihr Leben der Thauroh weihen. Von dort jedoch erreicht uns eine erschütternde Botschaft: Thoragelehrtä im Heiligen Lande kommen buchstäblich mit ihren Frauen und Kindern um. Bis jetzt erhielten sie eine kärgliche Unterstützung aus den Vereinigten Staaten, wo fromme Brüder und Schwestern regelmäßig eine Kleinigkeit für sie absonderten. Unter den Millionen Arbeitslosen über dem Ozean befinden sich jedoch besonders viele gerade aus den Kreisen, die noch an alter Tradition hängen. Eine gesetzliche Versicherung oder Unterstützung Arbeitsloser kennt man Pekidim und Amarkaliin, Amsterdam Oberrabbmer A. S. Onderwyzer H. Guggenheim, M. Levi, A. S. Eitje, M. Poppers Malerarbeiten Renovierung von UheraieSynagogeflordenzuBeriin Eine moderne H a g a d a für die Sederabende Bad Flinsherg isergeöirge mazzoih u.mazzotiimehi der tiereiRlgten Sctiomanker _und meiner maneiabrikea sowie GebP. Herzog, Berlin liefert Betts ttnlni-AiM bis 35 Mark, in gepflegtem ruhigen Haushalt, Bayr. 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