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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-06-10 · 22-23 (10.6.1931) · page 5

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
22-23 (10.6.1931)
Date
1931-06-10
Page
– (sequence 5)
Language
German
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11. Zlchrgcmg Hummer 22/23 Ziidisch-llberale Aeilung Beilage - 10. Zuni 1931 Ae neue Mehrheit Nach der Wahlbestättgung in der Verkner Mischen Gemeinde Von Bruno Voyda Am 30. November 1930 janden die Wahlen zur Repraseutantcuversammlung der Berliner Jüdischen Gemeinde statt. Am 28. Mai 1931, also erst ein halbes Jahr später, erfolgte die Zurückweisung der von zionistischer Seile eingelegten Wcchlpro teste und oie Bestätigung der Wahlen durch die staatliche Aussichtsbehörde. Niemand, der die Verhältnisse kennt, wird behaupten können, daß! durch dieses sechsmonatliche Interregnum die Erbschaft, oie die Liberalen zu übernehmen haben, verbessert worden ist. Tie Aufgabe, die die neue liberale Mehrheit in der Berliner Jüdischen Gemeinde zu erfüllen haben wird, ivird eine auch nur annähernd befriedigende Lösung nur dann finden können, wenn Klarheit und Energie die Grundlage des liberalen Handelns bilden, und das Gesamtinteresse der Erhaltung der Gemeinde Einzcl- »vünschen, selbst berechtigten Einzelwünschen übergeordnet wirs. Regieren ist heute, das gilt auch für oie leider allzu stark politisierte jüdische Gemeinüestube, weniger angenehm und weniger einträglich als Opposition treiben. Das Bewußtsein der Pflichterfüllung und das Verantwortungsgefühl gegenüber den Wählern,' den Mitgliedern der Berliner Jüdischen Gemeinde, werden aber hoffentlich doch in den kommenden schweren Zeiteii der neuen liberalen Mehrheit auch für oie Zukunft ihre Selluntg sichern helfen. Was haben die Wähler mit ihrer Entschcioung am 30. November vorigen Jahres gewollt? Mali kann es kurz in " Punkten zusammenfassen: 1. Klärung und Befestigung der finanziellen Lage der Gemeinde, 2. Reorganisation ihrer gesamten Verwaltung und 3. Führung und Ausbau der Gemeinde als einer deutschen Religionsgemeinde unter Ablehnung nationaljüdischer Tendenzen. Tiefer Wille der Wähler muh bei den kommenden Entscheiduiigen die oberste Richtschnur des gesamten Handelns in der Gemeinde sein. Auch die unterlegene Jüdische Votkspartei muß sich darüber klar sein, daß ihr Verlangen nicht dahin gehen kann, den Mchrheitswillen oer Gemeindeinitglieder nun durch oppositionelle Maßnahmen in der Repräsentantenversamnrlung oder in dein kommenden Gemeindevorstand zu inhibieren. Sie mag sehen, daß, bei einer kommenden Wahl das Votuin der Gemeindewähler zu ihren Gunsten ausfällt. Sie must aber erkennen, dast sie nicht das Recht hat, eine Stellungnähme der liberalen Mehrheit im Gegensatz zu oer jetzigen Entscheidung der Gemeindewähler zu fordern, und daßi die liberalen Gemeindesührer gar nicht das Recht haben, derartige Wege zu gehen. Läßt mau diese Binsenweisheiten der T!emokratie nnairgetastet, so wird gewiß in den konrmenden Jahren die Möglichkeit der Zusammenarbeit auf weiten Gebieten gegeben sein. Tie liberale Mehrheit denkt nicht daran, von ihrer beherrschenden Majorität einen unangemessenen Gebrauchs zu machen und nun Vergeltung zu üben für die Gewaltpolitik, die unter zionistischer Herrschaft ihr gegenüber in den letzten Jahren Anwendung gesunden hat. Schon die schwierigen wirtschaftlichen Verhältnisse machen es zu einem dringenden Gebot, daßi heute sie Austragung von Gegensätzen mannigfaltiger Art vertagt wird. Tie Entwicklung der politischen Verhältnisse im deutschen Reiche dürste gebieterisch in gleicher Weise ein gemeinsames friedliches Arbeiten notwendig machen. Wenn dennoch, was ich einstweilen nicht annehmen nröchte, die Volksparte: die erste Gelegenheit, bei der sich, die liberale Mehrheit nicht ihren Wünschen fügt, zum Aulaß, nehmen sollte, sich eine billige OpPositioUsstellung zu verschaffen, so wird sie die Konsequenzen aus einem derartigen Ver- Wten zu übernehmen haben und sich vor oer Gesamtgemeinde verantworten müssen. Tie Klärung und Befestigung oer finanziellen Lage der Gemeinde wird zunächst erfordern, daß, endlich einmal ein einwandfreier Ueberblick über die jetzige Situation geschaffen wird. Seit Jahren sind Rechnungsabschlüsse nicht geprüft worden. Eine Vermögensaufstellung der Gemeinde ist von liberaler Seite mehrmals gefordert, einige Male anch zugesagt, aber niemals gegeben worden. Im laufenden Jahre wird nun bereits, bald ein halbes Jahr in der Gemeinde gewirtschastet, ohne daß, ein Etat von den Gemeindekörperschaften beschlossen worden ist. Sv darf es nicht weitergehen! Hier wird die neue Mehrheit sofort nach ihrem Amtsantritt Wandel schaffen müssen. Ta infolge der Sommerpause und der notwendigen Umgestaltung in der Gemeinde die Etatberatung in der Repräsentantenversammlung voraussichtlich, kaum vor oem September möglich sein dürste, sollte man auch, vor ungewöhnlichen Maßnahmen nicht zurückschrecken. So wäre meines Erachtens zu erwägen, ob nicht auch bereits jetzt der Etat für das Jahr 1932 ausgearbeitet und Vorgelegt werden sollte, der die von liberaler Seite erstrebten Aenderungen erkennen lassen müßte und unbedingt auszubalanzieren wäre. Unter dieser Voraussetzung könnte man sich schließlich für dös Jahr 1931 mit einem Uebergangsnotetat begnügen, der unter Berücksichtigung der bisherigen zionistischen Herrschaft eine Ungleichung an den nächstjährigen Etat daritellt und einen etwaigen FchMtrag durch Zuhilfenahme des Gemeindekredits oder durch einmalige Erhebungen deckt. Es w.rd auch zu prüfen sein, in wieweit die neue Notverordnung Aenderungen für den Gememdchaushatt zur Folge hat. Soweit ein erster Einblick erkennen läßt, dürsten sich jür die Berliner Jüdische Gemeinde einschneidende Folgerungen ergeben,. über deren Ausmaß, einstweilen gmaue Feststellungen noch nicht vorliegen. Zu dem zweiten Punkt „Reorganisation der gesamten Verwaltung der Gemeinde" ist lvenitz zu sagen, umsomehr über zu tun. Wer in den letzten Jahren anch nur gelegentlich mit einigen Gemeindebüros zu tun hatte, der weiß!, welche Entwiclluug die Verhältnisse in den Jahren der zionistischen Herrschaft genommen haben. Tie Aufblähung des Berwaltungsapparates der Gemeinde must schon der Not gehorchend rückgängig gemacht werden. Wieviel m der Gemmeinde zur Zeit im Argen liegt, das haben ja gerade die Mahlen gelehrt. Was in jeder anderen Organisation möglich ist, muß, auch bei der jüdischen Gemeinde möglich sein: die Führung einer ordnungsgenräßen Mitgliederliste. Es darf nicht nocheinmal Vorkommen, dast bei künftigeu Wahlen wiederum mehr als zehntausend Einsprüche gegen die Rich«^ tigkeit der Wählerliste erfolgen und das. sich am Wahltage ergibt, daßi Tausende von Wahlberechtigten in ihr nicht verzeichnet sind. Dieser eine Hinweis mag genügen, um klarzustellen, dast heute ::: der jüdischen Gemeinde Quantität und Qualität in der Verwaltung nicht identisch! sind. Es ist selbstverständlich, daß, hinter diesen verwaltungslech nischen Ausgaben die ideologische Arbeit nicht vernachlässigt werden oarf. Auf dem Gebiete des Kultus und der Schule sind oie liberalen Gedankengänge seit langem bekannt. Sie brauchen deshalb hier nicht wiederholt zu werden. Wesentlich ist, daß, die liberale Mehrheit erkennt, daß in der Gegenwart die religiöse Hebung sich weniger dem: je im Kultischen erschöpfen darf. Tie Religion soll dem Leber, drencn, must das durch Egoismus und Entwicklung entseelte und desorganisierte Leben wieder mit Geist erfüllen, damit neu Gememschaftsverbundenbeit werden kann. Tie jüdische Gemeinde kann ganz gewiß, die Wirtschaftskrise des deutschen Volkes oder auch nur des jüdischen Teiles dieses deutschen Volkes uicfjt beseitigen. Aber sie kann aus der Gedankenwelt des religiösen Judentums heraus das Berantlvortungsbewußtsein ihrer Mitglieder gegenüber der Gesamtheit schärfen, kam: durch vorbildliche Führung sozialer Anstalteu und Einrichtungen das Elend lindern und — last not least, — lehren, daßi oer soziale Geist der Bibel Segnungen enthält, die das techrrisierte Amerika die Welt vergessen gemacht hat. ' Dabei wird als selbstverständlich vorausgesetzt werden können, aber denrroch betont werden nrüssen, daß, die Zukunft der deutschen Juden nicht in Palästina entschieden werden wird, daß, ihr Los sich nicht in dem Rückzug aus der Welt erfüllt. Tos deutsche Judentum ist verbunden mit dem deutschen Volke und es wird diesem verbunden, bleiben, auch wenn Gewitterstürme das friedliche Leben beeinträchtigen. Es ist eine schwere Erbschaft, die die Liberalen antreten. Ihr Beginnen möge zum Segen sein für die Zukunft oes deutschen Judentums. Die erste Sitzung der neuen Repräsentanz Einführung der Repräsentanten in der ersten Sitzung am 7. Juni. Kammergerichtsrat L. Wolfs eröffnet gegen 11.30 Uhr die Versammlung mit ungefähr folgender, Worten: Die alte Wahlperiode ist beendigt. Die Neuwahlen liegen hinter uns. Die Zusammensetzung der Versammlung hat sich geändert, es sind jetzt 41 statt 21 wie bisher, und alle haben gleiche Befugnisse, d. h. es gibt keine Stellvertreter, wie das Gesetz 1848 es vorsah. Frauen waren bereits früher Repräsentanten, sie sind auch jetzt wieder in größerer Zahl gewählt. Bisher war der Vorstand nicht irr der Lage, die neue Repräsmtantenversammlung einzuberufen, da die notwendige Genehmigung der Auffichtsbehörde erst jetzt eingegangen ist. Der Gemeindevorstand begrüßt die neue Versammlung und wird die Repräsentanten jetzt verpflichten. Vorher ein kurzes Wort: Ich möchte aus die besondere Bedeutung dieser Stunde Hinweisen. Die Repräsentantenversammlung hat zusammen mit der Gemeindeverwaltung die Geschicke der Gemeinde zu bestimmen, eine der größten Gemeinden der Welt, die größte Deutschlands, die seit 200 Jahren besteht. Der Dank der Allgemeinheit gebührt denen, die bisher in aufopfernder Weise für die Gemeinde wirkten. Dieser Saal hat sich verändert, äußerlich durch die größere Zahl der Repräsentanten, aber auch in der Zusammensetzung der gewählten Vertreter. Das ist ein natürlicher Vorgang, aus dem Geist der Zeit heraus geboren, nach der allgemeinen Wahl nach demokratischem System. Es ist der Wille der Bevölkerung, der sich ändert. Wir stehen am Beginn eines neuen Abschnitts in der Geschichte der Jüdischen Gemeinde Berlin. Ich spreche für den gesamten Gemeinde Vorstand, der allein das Wohl der gesamten Gemeinde im Auge haben darf.' Von diesem Berpflichtungsgesühl der Verantwortung ist Gedeihen und Bestand der Gemeinde abhängig. Möge der Segen Gottes darauf ruhen, dast eine glück liche Zukunft der Gemeinde Berlin beschieden seil Hierauf erfolgt die Verpflichtung der neuen Repräsentanten durch Handschlag. Direktor Dr. Wilhelm Kleemann und Amtsgerichtsrat Walter Michaelis, die von Berlin abwesend sind, haben beide schriftlich erklärt, die Wahl anzunehmen. Dagegen haben sich zur Annahme noch nicht geäußert Dr. Jsmar Freund und Dr. Oskar Cohn, so daß.sie noch nicht verpflichtet werden können. Als Mer-Präsident bittet Studiendirektor Dr. Gutmann um Vorschläge für den Präsidenten. Wie im parlamentarischeil Leben üblich, stellt auch hier die stärkste Fraktion, das ist die liberale, den 1. Präsidenten. Ter Vorschlag des Vorsitzenden der liberalen Frattion, Herrn Dr. Fleischers, R.-A. Stern als Präsidenten zu wählen, wird, da kein Widerspruch erfolgt und weitere Vorschläge nicht gemacht werden, durch Akklamation angenommen. R.-A. Stern übernimmt den Präsidentensitz. Er dankt für die Ehrung und für das Vertrauen in feine Person, spricht dem Gemeindevorstand seinen Dank aus. Er stellt fest, daß die Versammlung stärker an Zahl ist; „ob auch ihr Einfluß und ihre Bedeutung stärker ist, hängt von ihr selbst ab". Er verspricht gerechte Führung. „Wir sehen einer arbeits- und schmerzensreichen Periode entgegen. Schwere Zeiten hatten wir auch 1922-24, jetzt werden sie noch schwerer werden. Jeder muß seine Pflicht tun. Nicht immer wird es so förmlich und würdig wie heute zngehen, eine Aussprache miteinander und gegeneinander wird startsinden, aber die Arbeit an der größten Einheilsgemeinde wird von Segen sein, wenn sie getragen ist vom Gefühl der Verantwortung, wenn sie sachlich bleibt, wenn Würde nicht durch persönliche Schroffheit verletzt wird. Ich weiß, daß jeder der 41 Repräsentanten sich als geborener Redner fühlt, aber wir find zun: Arbeiten da, und reden wollen wir nur, wo es zur Klärung und Vorbereitung notwendig ist. Ich werde auch auf die Fraktions-Vorstände dahingehend einwirken, daß nur der redet, der etwas zu sagen hat. Da die Geschäftsordnung aus pa triarchalische Zeiten zurückgeht, wo nur einige wenige Man ner die Geschicke der Gemeinde leiteten, muß sie neugestaltet werden. Wir sind heute ein kleines Parlament. Tie neue Geschäftsordnung muß Selbstzügelung erreichen. Im gestrige:! Thora-Abschnitt lasen wir von den Newiim. Wir sind keine Newiim, keine Propheten, aber für uns gilt ein anderes Wort des gestrigen Thora-Abschnittes als Leitmotiv: „Wir bitten den Ewigen, daß sein Geist ruhe auf uns!" Es erfolgt nun die Wahl der zwei stellvertretenden Vorsitzenden und der zwei Schriftführer. Ohne Widerspruch nfolgt die Wahl durch Akklamation. Es sind gewählt: 1. stellv. Vorsitzender: Rechtsanwalt Dr. Klee, 2. stellv. Vorsitzender: Tr. med. London. 1. Schriftführer: Direktor Dr. Gutnrann, 2. Schriftführer: Landgcrichtsrat Rau. Auf Vorschlag des Vorsitzenden wird ein Ausschuß gewählt, der sich aus 10 Mitgliedern zusammensetzt und die Wahl des Gemeinde-Borstandes vorbereiten soll. Bon liberaler Seite gehöre:: dem Vorstand an: Woyda, Marcus, Lesser, Fleischer, Frau Falkenberg, London. Dr. Klee regt an, daß auch ein Mitglied dieses Ausschusses von seiner Fraktion beliebig ersetzt werden kann, wenn es verhindert sein sollte. Es erfolgt kein Widerspruch. Die Wahl des Ausschusses soll bald erfolgen. (Zwischenruf Klee: Hat noch zwei Monate Zeit.) R.-A. Stern spricht de::: Repräsentanten Herrn Rockmacher das Beileid der Versammlung zum Tode seiner Mutter aus und schließt kurz nach 12 Uhr die Sitzung. Nächste Sitzung Donnerstag, den 11. Juni. Tagesordnung: Wahl des Gemeindkporstandes. Max Gundersh ei m. Die jüdische Fürsorgeerziehung Wir berichteten in Nr. 20/21 über die Eintneitzuirg des von der „Aktion der deutscher, Juden für Erziehung und Arbeit" errichteten Jugendwohnheims in Berlin. Dieses Jugendheim ist dem jüdischen Jugend- und Lehrheim Wolzig angeschlosseir. Wir bringen nachstehend noch das Referat, das der Leiter der beiden Heime, Herr Dr. Hans Laib ins ki, anläßlich der Einweihungsseier über die jüdische Fürsorgeerziehung in Deutschland gehalten hat. Die Red. Zunächst nröchte ich für die hohe Ehre, in diesem Kreise einen Festvortrag halten zu dürfen, recht herzlich danken und muß Sie nun schon das erste Mal enttäuschen. Denn das, was ich vorzutragen habe, pflegt im allgemeine:: nicht Inhalt eines solchen Vortrages zu sein. Im Allgemeinen berichtet man zu solchen Gelegenheiten von Erfolgen, von Forschungen und Einsichten, von neuen Arbeitshypothesen, kurz von Dingen, die erarbeitet sind. Wir können auf unserem Sondergebiet der Erforschung und Behandlung Schwererziehbarer vorläusig von gesicherten Erfolgen, von gesicherten Erfahrungen kaum sprechen. So wird das, worüber ich hier berichten kann, nur einen ganz bescheidenen Beitrag zur Frage der Schwererziehbarkeil bieten. Cs wird Sie seltsam anmuten, daß wir die Einweihring eines so kleinen neuen Heimes zum Anlaß genommen hüben. Sie einzuladen. Wenn mau die Bedeutung dieses Wohnheims allein nach dein Umsang bemessen wollte, würde man tat Äs FAXUIIEKSCHITTZ «EIEmrTülfiBI VE bietet seinen Mitgliedern außerordentliche Vergünstigungen bei Sicherstellung der Familie für einen Monatsbeitrag von 2.— Reichsmark. — Gemeinden, Logen, Chewras, Synagogenvereine und sonstige jüdische Organisationen erhalten durch den Erwerb, der .Mitgliedschaft besondere Vergünstigungen. H agu p tu n d nebenberufliche Vertrauensleute an allen Orten gesucht. FAIILIEBflCHUTZ Gemeinnütziger Verein für Hinterbliebenenfürsorge der Mitglieder jüdischer Gemeinden e. V. BERLIN W 9, Friedrich Ebertstraße 2—3 Telefon B 1 Kurfürst 8464

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