Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 11 (1931)
- Issue
- 6 (11.2.1931)
- Date
- 1931-02-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2613366-2614107-2614113--3890-2621533- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
dankte in seiner Ansprache, die er an der Bahre hielt, für die soziale Arbeit, die v»n der Verstorbenen geleistet worden war. Lin; a. Rh. (Todesfall.) Rach kurzer schwerer Krankheit ist der Vorsteher hiesiger Gemeinde, Herr Eugen Hirsch, verstorben. An langjähriger, arbeitsfreudiger Hingabe hat der Verblichene, wie $0 vom Vorstand und den Repräsentanten in einem warmherzigen Rachruf anerkannt lvird, die kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Gemeinde vertreten. Als hilfsbereiten Freund und Ratgeber ehrte und achtete man in Eugen Hirsch den treuen Sachwalter der Gemeinde, dessen Andenkeir von allen in dankbarer Erinnerung bewahrt bleiben wird. Magdeburg. (W o h l f a h r t s t a g u n g.) Ter Provinzialverband für jüdische Wohlfahrtspflege in Sachsen-Anhalt, Magdeburg, hielt am Sonntag, dem 1. Februar, seine diesjähige Generalversammlung in Magdeburg ab. Mit besonderer Freude konnte der Vorsitzende, Herr Rabbiner Dr. Wilde, außer den Vertretern der angeschlossenen Gemeinden und der Frauenoerbände und lokalen jüdischen Wohlfahrtsorganisationen auch Vertreter der öffentlichen Wohlfahrtspflege begrüßen, und zwar Herrn Dr. Skubich, Leiter des städtischen Jugendamts, als Vertreter des Magistrats der Stadt Magdeburg, und Herrn Reg.-Rat W c y d e m a n n als Vertreter der Provinzgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in der Provinz Sachsen. Herr Landcsrat B a u r s ch in i b t, Merseburg, der sein Erscheinen als Vertreter des .Herrn Landeshauptmanns — Landessürsorgeverband — ebenfalls zugesagt hatte, war leider im letzten Augenblick durch eine auswärtige Sitzung am Kommen verhindert worden. Gleichfalls verhindert waren die Herren Geschäftsführer der Zentralwohlsahrtsstellc der Deutschen Juden und der Hauptstell« für jüdische Wandcrfücsorge, Berlin, als deren Vertreterin liebenswürdigerweise Frl. W e i n r c i ch erschienen war. — Nach einem Rückblick auf die Geschichte der jüdischen Wohlfahrtsgesctze, beginnend mit den Vorschriften der Bibel über den regelmäßiger Ruhrlag für Menschen und Vieh, das Ruhejahr für das Land, das Halljahr, der Sorge für Arme, Witwen und Waisen, über die mittelalterliche Praxis der Gesangenenauslösung und Flüchtlingsversorgnng, ging der Redner auf den Umfang und die Bedeutung der mit den großen russischen Judenverfolgungen 1880 einsetzenden Wanderbewcgung ein. Während vor dem Kriege diese Wanderung meist nach Uebersee gerichtet war, hat die Absperrung dieser Länder jetzt eine Stauung zur Folge, die durch die auch in Frankreich und Belgien sich verschärfende Krise derart sich auswirkt, daß heute ein Strom t»on Rückwanderern durch Deutschland zieht. Die für die Beförderung dieser Menschen auszuwendenden Mittel haben für die Magdeburger Kasse L.m Lause des vergangenen Jahres finanziell katastrophale Folgen gehabt. Es war überhaupt nur mit Hilfe eines von den Gemeinden erbetenen und größtenteils auch bewilligten Sonderbeitrags und eines Zuschusses der Berliner Zentralstellen möglich, sie bis jetzt aufrecht zu erhalten. Die gänzliche Auslösung des Verbandes konnte in letzter Stunde verhindert werden durch Bewilligung eines Zuschusses seitens des Herrn Landeshauptmanns für die Ausgaben der Wanderfürsorge, der uns von diesen Aufwendungen weitgehend entlastet, so daß der Verband sich in erhöhtem Maße der Wohlfahrtspflege zuwenden kann. Herr Kall mann erstattete den Kassenbericht, der für die Zeit vom 1. April -1930 bis 27. Januar 1931 an Einnahmen 13 272,91 RM. austveist, denen 12 243,51 RM. an Ausgaben gegcnüberstehen. Der Voranschlag für 1931/32 balanziert mit 14 654 Reichsmark. Besonders betont tvnrde, daß gemäß der Zusage des Verbandes denjenigen Gemeinden, die ihm durch einen Sonderbeitrag im Juli vorigen Jahres über die schtverste Zeit hinwcggeholfen haben, dieser Betrag auf den Jahresbeitrag 1931/32 voll angerechnet wird, so daß sich für eine Reihe von Gemeinden dcr Jahresbeitrag, der im übrigen, wie bisher, 6 RM. pro Kops des Zensiten betragen soll, auf 5,50 RM. ermäßigt. — Herr Rechtsanwalt Spanier berichtet über das Ergebnis der Kassenprüsung und bittet um Entlastung für di« Kasse, die erteilt wird. Dann ergriff Frl. W e i n r c i ch das Wort zu einem, ausführlichen Referat, das sich mit den besonderen. Formen und Aufgaben der jüdischen Wohlfahrtspflege in der nächsten Zeit befaßte. Bemerkenswert war dabei die Kritik an der vorschreitenden Verbeamtung auch der freien Wohlfahrtspflege, und die Mahnung, wieder, wie früher, mehr ehrenamtliche Kräfte an der Arbeit zu beteiligen. Das persönliche Band von Mensch zu Mensch ist gerade bei komplizierten jüdischen Menschen nur schtver zu entbehren, wenn man ihm wirklich Helsen will. — Im Einzelnen ging di« Rednerin ein auf die geplante WinterhilfSaktion, die Maßnahmen zu Gesundheitsfürsorge, die Müttererholungsfürsorge, die Studentenhilse, Dvrlehnskassen etc. Die Mitteilung, daß die geplante Arbeiterkolonie voraussichtlich in den nächsten zwei bis drei Monaten in Gang kommen wird, war für alle mit der Wanderfürsorge befaßten Stelle besonders erfreulich. — Herr Reg.-Rat Weyd e m a n n überbracht« die Grüße der Provinzgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege in der Provinz Sachsen und nahm dann ausführlich zu der geplanten Winterhilfe Stellung. Herr Dr. Skubich, dcr die Grüße der Stadt überbrachte, betonte, daß auch in der öffentlichen Wohlfahrt die Einsicht von der Bedeutung der freiwilligen Helfer wieder im Wachsen sei. Zur Frage der Erholungsfürsorgo entwarf er ein anschauliches Bild aus der Praxis der Stadt Magdeburg, gab aber dabei zu verstehen, daß tvährend früher hier zeitweilig . recht großztigig verfahren tvurde, nun ein strenges Auslesesystern Platz greifen solle. Herr M a t t i s ch a ck, Stendal, schilderte die Wanderfürsorge in kleinen Gemeinden und dankte dem Provinzialverband für seine ausgezeichnete Arbeit, sowie der Synagogenvgemeindc Magdeburg, die den Verband in schwersten Zeiten durchgehalten hätten. Herr San.-Rat Dr. Frankenstein dankt für N 24, Oranienburger Str. 29, D2 Weidendamm 5921 Freie Jüdische. 3. kontradiktorischer Abend: Deutsch - jüdische unce nationaliiidische Anschauung Dr. Ludwig Holländer Kurt Blumenfeld Montag, den 16. Februar, abends 8 Uhr, Logenhaus Kleiststraße 10 Hörergebühr Mk. 1.— die Anerkennung und versichert, daß es 'stets das Streben sein tverde, die Not zu lindern, daß jeder Mensch die Möglichkeit habe, auch als Mensch zu leben. Zwei Anträgen von Frl. Dr. Danel i n s, in bestimmten Ausnahmefällcn Einzelpersonen um Ueberuahme von Pflegschaften für eine bestimmte Familie ersuchen zu dürfen, sowie eine Lchrstellenvermittlung innerhalb der Provinz durch den Verband in Angriff zu nehmen, tvurde stattgegeben. Ein Antrag auf Wiederanstcllung der Fürsorgerin, die aus finanziellen Gründen zum 1. Februar d. Js. gekündigt worden war, wird einstimmig angenommen. — Anknüpfend an die Diskussion über die Winterbeihilfe gibt Herr Wittkowski eine Schilderung der in Burg zu diesem Zweck organisierten und ausgezeichnet funktionierenden Notgemeiuschaft, gleichzeitig dankt er dem Provinzialverband für die vorzügliche Arbeit, die er in Burg geleistet hätte. — Mit der Mahnung: „Jeder sorge in seinem Kreis, dann sorgt er für die Gesamtheit", schließt der Vorsitzende um 14.30 Uhr die gut besuchte Versammlung. Stettin. (Kunstausstellung.) Vom 25. Januar bis 1. Februar 1931 hatte die Allemannia-Loge in ihre Räume die Wander-Kunstansstellung der Großloge U.O.B.B. ausgenommen Aus diesem Anlaß fand am Dienstag, dem 27. Januar, ein erläuternder Vortrag von Frau Dr. Weltmann-Aieluner statt. Die Vortragende zeigte darin aus, daß man von spezifisch jüdischer Kunst nicht sprechen könnte, da sich di« jüdischen Künstler durchgeh»!» dem Etil und der Ausdrucksform ihres Wohnlandes anschlössen und daß man erst in neuerer Zeit zarte Ansätze dazu bei einigen der Palästina-Bewegung angeschlossenen Künstlern entdecke. Man könne bei den jüdischen Künstlern nur eine häufigere Beschäftigung mit dem jüdischen Sujet bemerken. An diesen Vortrag schloß sich eine Führung durch die Ausstellung, die infolge der erfreulich zahlreichen Teilnahme an dem Bortrage in mehreren Gruppen durchgesühvt werden mußte. Die Ausstellung umfaßte Gemälde und Radierungen von Katzenstein, Fleischhacker, Galliner, Göritz, Gottselig, Laboschin, Lebenheim, Nußbaum und Westseld, sowie Plaketten und Skulpturen von Horowitz und Pleßner. Das sehr interessierte Publikum ivaudtc sich besonders der spezifisch jüdisch betonten Graphik von Stanislaus Bender und E. M. Lilien zu, deren Blätter auch in größerer Anzahl verkauft wurden. Von der Tagespresse ist die Ausstellung sehr lobend besprochen worden. Ulm. (Ein deutsch nationaler Antrag zur Sch ächtfrage.) Die Mitglieder dcr Deutschnationalen Rathaussraltion stellen folgenden dringender: Antrag: Der Gememderat wolle in Ergänzung der Schlachtforderung des Stadt. Schlachthauses in Ulm beschließen, daß sämtliche zur Schlachtung kommenden Tiere vor der Schlachtung wirksam zu betäuben sind, daß also insbesondere der sog. Schächtschnitt nur nach vorhergegairgener wirksamer Betäubung des Schlachttieres vorgenommen werden darf. Gleichzeitig bitten wir um Beantwortung folgender Anfrage: Um wieviel haben die Schächtungen im Ulmer Städt. Schlachthaus seit dem Inkrafttreten des bayerischen Gesetzes vom 29. Januar 1930, durch welches die Vornahme des sog. Schächtschnittes ohne vorherige Betäubung verboten wird, bis zum 1. Februar 1931 gegenüber der entsprechenden früheren Zeit zugenommen, und wie hoch beläuft sich der Anteil der im Ulmer Schlachthaus für den Genuß in Bayern geschachteten Tiere? Aus der Bewegung Liberale Pefsach - Hagada. Die Liberale Synagoge Norden zu Berlin hat eine moderne Hagada für die Sederabende herausgegeben, die von Hermann Falkenberg bearbeitet tvorden ist. Diese Hagada ist allen denen gewidmet, welche die Erinnerung an di« Weihe des Sederabends im Herzen bewahrt haben, zu denen aber die herkömmliche Form nicht mehr spricht, oder die nicht mehr imstande sind, den Sederabend ihrer Jugend in den eigenen Kindern zu erwecken. Sie wendet sich ferner an diejenigen, denen dcr Sedtrabcnd bisher fremd geblieben ist, damit er auch ihnen vertraut und lieb werde. Wir verweisen auf das Inserat in dieser Nummer. Berlin. Am Sonnabend, dem 31. Januar, veranstaltete ein Teil dcr Bezirksgruppe Süden des „Liberalen ^Vereins für die Angelegenheit der Jüdischen Gemeinde zu Berlin" in den Räumen von Herrn und Frau Hermann Falk einen Teeabend, der sich sehr zahlreichen Besuches erfreute. Rechtsanwalt Dr. Manfred Meyer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Süden, crösfnete den Abend mit einem Dank an die Gastgeber und hielt dann ein Referat über die praktischen Ausgaben der neugewähltcn Repräsentantenversammlung. Besonders ertoähnte er die beiden liberalen Gottesdienste, die demnächst in den Bezirken Süden und Tempelhof eingerichtet werden und für die sich die entsprechenden beiden Synagogenvereine kürzlich unter großer Beteiligung gegründet haben. Nach Herrn Dr. Meyer sprach George Goctz über die theoretischen Grundlagen des liberalen Judentums, die er an Hand der vier Begriffe Religion, Reform, Assimilation und Emanzipation erläuterte. Nachdrücklich wandte er sich gerade vom Standpunkte der Religion her ge-en den Zionismus. Starker Beifall dankte beiden Referenten. An der derauffolgenden Diskussion beteiligten sich u. a. Studienrat Dr. Lewin, Frau Zander und Herr Fränkel. Zu den müsikalischen Darbietungen, die Pen Abend umrahmten, trugen Herr Hauptkantor Berthold Friedmann und Herr Kantor Neumann bei, die von Frau Lili Goetz am Klavier begleitet wurden. — Nach dem offiziellen Teil blieb man noch gemütlich bei Familie Falk zusammen, der auch an dieser Stelle für ihre Gastfreundschaft gedankt sei. Logen Caspary als Schöpfer und Organisator unseres Wohlfahrtsamtes, weit über den Kreis unserer Gemeinschaft verehrt und anerkannt, ist von uns gegangen. Unausfüllbar klafft die Lücke in unserer Reihe. Sein Vermächtnis heißt soziale Arbeit als religiöse Forderung. Es soll unser heiliges Erbe sein. Die Liberale Fraktion der Repräsentanten-Versammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin Dr. Kurt Fleischer Der Tod des Herrn Eugen Caspary hat uns in tiefe Trauer versetzt. Seit der Gründung der Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge hat er ihrem geschäftsführenden Vorstande atigehört. Sein tiefes Verständnis für die Aufgaben der jüdischen Wanderfürsorge und seine unermüdlich vorwärtstreibende Kraft haben unsere Arbeiten in hervorragendem Maße gefördert. Sein Andenken wird bei uns nie verlöschen. Hauptstelle für jüdische Wanderfürsorge In Eugen Caspary betrauert die Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden den Mann, der 1917 an ihrer BegünUung und dann als Vorsitzender im ersten Jahrzehnt an ihrer äusseren und inneren Gestaltung starken und entscheidenden Anteil hatte. Als einer der ersten hat er die grossen Aufgaben, die diese schweren Jahre der jüdischen Wohlfahrtsarbeit stellten, klar erkannt, hat sich mit ausserordentlicher Tatkraft und mit Hingabe aller seiner Kräfte in ihren Dienst gestellt und hat ihrer Entwicklung neue Wege gewiesen. Mil der Zentralwohlfahrtsstelle wird die gesamte jüdische Wohlfahrtspflege Eugen Casparys allezeit in Danbarkeit gedenken. Berlin, den 10. Februar 1931. Zentralwohlfahrtsstelle der deutschen Juden erststellig, auf 3 Berliner Mietsgrundstücke CJ6SUCIU, insgesamt Mk. 120 000.—, evtl, auch in Teilbeträgen von je Mk. 40 000.—. Angebote erbeten unter W 812 an die Expedition d. Blattes. mazzoth u.fflazzoth-melil der uereinlgten ScitönianKer und Filehner ülazzelabriKen sowie fiebr. Herzog, Berlin liefert frei Haus zu Tagespreisen in alle Stadtteile Berlins u. nähere Umgebung ww. z. Silberstein. O 1*2, Oderstrasse 23. Bestellungen erbitte rechtzeitig. Kontoristin 22 Jahre, sucht sofort Stellung Tätigkeit gleich. Reitfimaim, Steglitzer Straße 4 Liheralesiuiaooaeltorden zu Berlin Eine moderne Hagada für die Sederabende bearbeitet von Hermann Falkenberg Preis broschiert M. 0.60. in Leinen gebunden mit Goldprägung M. 1.50. Bei grösserem Bezug Rabatt. Bestellungen und Zahlungen an Moses Gottleidt, Berlin NO 55 Heinrich Rollerstr. 24 Tel.: Kftnigstadt 1814 Postscheck Berlin 26553 Acquisiteuren. gewandt und fleißig, bietet neugegründeter Sterbekassenverein guten und dauernden Verdienst. In jüdischen Kreisen gut ein geführte Damen und Herren, auch nebenberuflich, werden gesucht. Angebote unt.Nr. 12 a. d. Exped. d. Bl. maieram alten Renovierung von Wohnungen, Geschäftslokalen. Treppenfluren und Fassaden. Robert Buthelm Berlin W 50 Kulmbacher Strasse 7 8 5 Barbarossa 6206 Gebildete Dame findet zum 1. März schönes Zimmer mit Voll- oder Halbpension bei feiner älterer jüdischen Dame (nicht rituell) dicht bei Untergrundbahnhof Victoria Louise Platz. Fahrstuhl, aller Komfort. Angebote an die Exped. d. Bl. u. H. St. erbeten. Neu Westend, nahe U-Bahhof zu vermieten 2 ohne Küche mit Eigenbad per 1. April evtl. 1. Mai (Einfamilien- Haus) für 1—2 Personen. Offerten unter L. Sch. 31 an die Expedition dieses Blattes. Gut mODLUorderzimmer 10 Minuten vom Alexanderplatz, sofort billig zu vermieten. Angebote unter C.L. an die Expedit, ds. Blattes. Aelterer unverheirateter Herr, Neues Hansa-Viertel Berlin, gibt 2 vorder- Zimmer und Küche komplett ab gegen volle Verpflegung u. Wohnnngs- Inslandhaltung. Näheres durch die Expedition dieser Zeitung, Verlag: Bereinig»ng für des liberale Judentum *. V., Berlin TA. 11. — VerantwarAicher Redakteur: Dipl.-Kng. Brun» Wetzd« Berlin SW. 2S. — Dn»ck: Hermann Wagner8»E»., Berlin-Rariendarf. 3356