Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 11 (1931)
- Issue
- 5 (4.2.1931)
- Date
- 1931-02-04
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 96% known words query
- IRI
…/2613366-2614107-2614112--3882-2621524- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
11. Jahrgang Hummer 5 Wisch-liberale Aeilmg Beilage 4. Jebruar 1SZ1 Grobe Tagung des RefotmjnOentam$ in Amerika In Philadelphia wurde die 32. Zweijahreskonferenz der Union of American Hebrew Congregations unter Teilnahme von 1500 Delegierten aus allen Teilen der Vereinigten Staaten eröffnet. Die außerordentlich starke Beteiligung an der Konferenz übertraf die Erwartungen der Lokal- und Landeskomitces, die mit der Vorbereitung der Konferenz betraut waren. Annähernd 1500 Delegierte aus allen Teilen der Vereinigten Staaten waren erschienen. Die Eröffnungsansprache hielt der Vorsitzende der Executive, Ludwig Vogels! ein, der etwa folgendes ausführte: Wir haben keine Veranlassung, allzusehr entmutigt zu Jein, weil eine ungeduldige Jugend in überkritischer Eiustelung in fremden Lagern Trost sucht. Wie zu jeder Zeit wird es auch in Zukunft Abtrünnige geben, das Judentum aber wird fortbestehen. Gerade in unseren Tagen, da die wertvollsten Ideen der westlichen Kultur einen Anschluß an die Gedankenwelt der Propheten Israels suchen, wird es offenbar, daß das Judentum eine wunderbare Sendung im Dienste des sozialen und geistigen Fortsch,ritts unseres Zeitalters zu erfüllen hat. Das große Problem, dem unsere Organisation heute gegenüberstehl, ein Problem, das schon so oft diskutiert wurde und auch aus dieser Tagung unter einem einigermaßen neuen Gesichtswinkel erörtert werden soll, ist das Problem, wie eine Religion, deren Ursprung in nebelhafter Ferne der Vorzeit liegt, dem Tempo des modernen westlichen Lebens und den neuen philosophischen Konzeptionen der Gegenwart angepaßt werden kann. Wir Juden stellen die bemerkenswerteste Erscheinung der modernen Geschichte dar. Wir sind Menschen, die durch unsere Bibel, durch unsere heilige nachbiblische Literatur, durch die Lehren des Christentums — einer Tochterreligion des Judentums — der westlichen Welt die kulturelle Grundlage ihrer gegenwärtigen Zivilisation, einer Zivilisation, die aus den Trümmern der griechisch-römischen Kultur errichtet wurde, gegeben haben. Scheinbar aber wissen wir selbst, Schöpfer und natürliche Bewahrer dieses großen Schatzes, den Wert eines Erbes, das den Ruhm der Welt darsiellt, nicht voll zu schätzen. Ein Bildersturm, der unter dem Impuls der politischen Befreiung in vielleicht zu überstürzter und nachhaltiger Weise einsetzte, hat zu einer negativen Einstellung zum Judentum geführt. Diese Art der Einstellung teilen wir mit all jenen, die sich! in ähnlicher Weise wie wir auf der Suche nach einer neuen Wahrheit befinden. Wir teilen diese Einstellung auch mit unseren orthodoxen Brüdern, deren heutige Orthodoxie nur mehr ein Schatten von dem ist, was sie hundert oder sogar noch fünfzig Jahre vorher war. Bei unserem aufrichtigen Suchen nach Wahrheit fühlen wir uns nicht nur als Vorkämpfer der Jugend, sondern auch aller Menschen, die nach einem höheren Leben streben. Wir begrüßen die Revolte der Jugend gegen den Mangel an Idealismus in unserer Zeit. Darum suchen wir den traditionellen Funktionen der Synagoge auf dem Gebiete des Gebets, des Studiums und der gemeinnützigen Arbeit neuen Wert und Inhalt zu verleihen. Das Judentum muß philosophisch konzipiert werden, aber seine Philosophie und Ethik müssen ihren Ausdruck in Leben und Tat finden. Im Hinblick auf die Unruhe und Besorgnis, von der weite jüdische Kreise infolge der in Palästina herrschenden Verhältnisse erfaßt sind, dürste es wohl erlaubt sein, im Interesse der Aufrechterhaltung von Frieden und Harmonie auf dieser Beratung einige Worte ernster Warnung zu sprechen. Wir haben uns vor Augen zu halten, daß unter den Mitgliedern der Union os American Hebrew Congregations über die mit Palästina, dem Zionismus und dem jüdischen Nationalismus zusammenhängenden Fragen sehr verschiedene Auffassungen bestehen. Ich fühle mich berechtigt, von allen Delegierten zu verlangen, sie mögen sich bei der Diskussion dev Palästina-Frage und verwandter Probleme größter Klugheit und Mäßigung befleißigen, da unsere Organisation zum Zwecke der Lösung eines völlig anderen Problems geschaffen wurde. Unsere Organisation wurde geschaffen und besteht zu dem Zwecke, die auf die Erhaltung und Erneuerung des jüdisch-religiösen Lebens in diesem Lande gerichteten Bemühungen der amerikanischen Gemeinden zusammenzusassen. Laßt uns beweisen, daß wir wirklich die Liberalen sind, als die wir uns bezeichnen, indem wir denjenigen, die anderer Meinung sind als wir, Toleranz und Achtung entgegenbringen. Das bedeutendste Ereignis in der Geschichte der Union innerhalb der letzten zwei Jahre tvar die unter der Leitung des Herausgebers der „New Pork Times", Adolf S. Ochs, erfolgreich durchgeführte Kampagne für den Fünf Millionen- Stistungsfonds des Hebrew Union College, des Rabbinerseminars des Reformjndentums. Der Erfolg der Kampagne hat dieses Institut in einer Weise fundiert, die seiner Traditionen würdig ist und seinen Verpflichtungen gegenüber dein amerikanischen Judentum entspricht. Wäre dieser Stiftungs- •■"■"ILI Berlin I Am Donnerstag:, d.12. Februar, hält Herr Julius Bab in der Fasanenstrasse 79 einen Voi trag über das tliema: „Die Juden und der deutsche Geist“ Die Veranstaltung beginnt 8 Uhr abds. fondS für das College nicht aufgebracht worden, ss befände sich heute die Union in einer höchst mißlichen Lage. Aber selbst nach dieser Erleichterung unserer finanziellen Last ist unsere Finanzlage noch weit davon entfernt, zufriedenstellend genannt werden zu können. Die Einzelheiten unserer Gebarung werden Ihnen nebst einer umfassenden Aufstellrmg der künftigen Erfordernisse vom Vorsitzenden unseres Finanzausschusses David A. Brown dargelegt werden. Browns Bemühungen haben ausgezeichnete Erfolge gezeitigt; dennoch werden wir, wenn wir nicht weitherzigere und freigebigere Unterstützung finden, unsere Arbeiten einschränken müssen. Ludwig Vogelstein skizzierte kurz die verschiedenen Aktionen und Arbeitsgebiete der Union. Dazu gehören: der Anschluß an den Weltverband für das liberale Judentum, der auf der Konferenz durch seine Ehrensekretärin Miß Lily H. Montagu vertreten ist; Kooperation mit dem Verband der orthodoxen Gemeinden uttd der United Synagogue of America im Synagogue Conncil of America; Kooperation mit dem Verband der amerikanischen Kirchen im 'Hinblick auf die Förderung der interkonfessionellen Verständigung. Am Schluß seiner Ansprache brachte der Redner der Konferenz zur Kenntnis, daß er der Executive der Union die Einsetzung eines Komitees vorgeschlagen hat, das die Aufgabe haben soll, die Grundsätze und Ziele der Union zu formulieren. Das Komitee, dem sowohl Mitglieder der Union als auch außenstehende Persönlichkeiten angehören sollen, wird der nächsten Zweijahreskonferenz Bericht erstatten. Im Namen des Weltverbaudes für das liberale Judentum begrüßte dessen Ehrensekretärin FriÄensrichteriu Lily H. Montagu aus London die Konferenz. Sie gab einen Ueberblick über die Arbeit für das liberale Judentum in Deutschland, Frankreich, Indien und England und führte dann sodann ungefähr Nachstehendes aus: Wir anerkennen und achten die religiösen Ueberzeugungen der orthodoxen Juden. Wir können aber die Tatsache nicht übersehen, daß es in vielen Ländern jüdische Gruppen gibt, die die Bezeichnung orthodox als Deckmantel für geistige Unfruchtbarkeit mißbrauchen. Wir beabsichtigen nicht, irgend einer Gemeinde eine spezielle Form des liberalen Judentums aufzuoktroyieren. Wir warten ruhig, bis sich die feste Ueberzeugung, daß eine progressive Form zur Sicherung des Fortbestandes des Judentums notwendig ist, durchgerungen hat. Wir können nur die eine Tatsache feststellen, daß die Form des Judentums von seinen Anhängern fortentwickelt werden kann und muß. Weitere Begrüßungsansprachen hielten Joseph H. Hagedorn im Namen des Philadelphia-Komitees, Frau Maurice Steinfeld im Namen des Landesverbandes der Tempel-Brüderschaften. Am zweiten Berhandlnngstage erstattete David A. Brown, der Vorsitzende des Finanzausschusses der Union of American Hebrew Congregations, den Finanzbericht. Der Voranschlag für die nächsten zwei Jahre sieht Ausgaben in der Höhe von einer Million Dollar jährlich vor. Der Referent entwickelte ein großzügiges Arbeitsprogramm für die Union und die ihr angeschlossenen Institutionen, das Hebrew Union College, die Abteilung für Entwicklung des Synagogen- und Schulwesens und die Landesverbände der Tempelschwesterschaften und -bruderschaften. Das Hebrew Union College soll zum Zwecke der Ermöglichung einer ausgedehnteren Lehr- und Forschungstätigkeit stärker subventioniert werden als bisher. Die Gründung eines Museums des College soll in die Wege geleitet, die Herausgabe von Büchern und der Ausbau der Sommerschule und des Lebrerinftituts des College sollen gefördert werden. Bei Besprechung der Erfordernisse der Abteilung zur Erweiterung des Synagogen- und Schulwesens trat der Referent für die Erhöhung der Zahl der Regionalrabbiner von 2 aus 10 und die Herausgabe einer Lehrerzeitschrift ein. Der Präsident der Bnei Brith, Alfred M. Cohen, erstattete in Vertretung von Adolf S. Ochs den Bericht über den Stiftungsfonds des Hebrew Union College. Die Kampagne für den Fonds hatte ein Gesamtergebnis von 4 350000 Dollar. Um den Erfolg der Sammlung hat sich insbesondere der bekannte Philantrop Julius Rosenwald durch seine beispielgebende Zeichnung von 600 000 Dollar verdient gemacht. Schließlich erstattete der Präsident des Hebrew Union College, Dr. Julian Morgenstern, einen Bericht über die Arbeit des College in den letzten zwei Jahren. An die Berichte schloß sich ein Symposion über Religion und Religionscrsatz, an dem sich drei hervorragende weltliche Führer des Reformjudentums, der ehemalige Bürgermeister von Cineinnati Murray Scasongood, Milford Stern aus Detroit und Frau Alice Singer Trier aus New Pnck beteiligten. Milfo'rd Stern charakterisierte den Huntanismus, die Bewegung für ethische Kultur, die Christian Science, die Bewegung für „Geistige Hygiene", den Marxismus und den Spiritualismus als einige jener zahlreichen Bestrebunaen. die als falsche Ersatzmittel die Stelle der Religion usurpieren wollen, aber nur Finsternis und Verwirrung Hervorrufen. Der Redner befaßte sich dann mit dem allgemeinen Problem des Verhältnisses der Jugend zur Religion und fuhrt fort: Was das Judentum betrifft, so erklärt die Jugend, es genüae für Israel nicht, zu proklamieren, daß seine Propheten der Welt ein Programm sozialer Gerechtigkeit gegeben haben, daß das Judentum die menschliche Persönlichkeit achtet und die Menschenrechte anerkennt. Das Judentum müsse wieder wie einst zu einer Lebensform werden. Murray Sersongood führte aus, in unserer Zeit gehe ein Wandel vor sich, der bedeutsamer sei als der Uebergang vom Handwerk zur Maschinen-Aera. Wenn die Religion der älteren Generation erhalten bleiben und bei der Jugend Interesse und Enthusiasmus auslösen soll, müssen gewisse Aenderungen eintreten. Die Religion darf nicht länger bloß auf einem „ipse dixit" und auf Autorität beruhen. Die Jugend braucht und verlangt Religion. ' Wenn sich die Religion den Erfordernissen eines Zeitalters des Uebergangs und der Problematik anpafse. wird sich die Jugend an sie anklammern und Trost in ihr finden. Frau Trier erklärte, die amerikanische Jugend stehe mangels entsprechender Erziehung und einer ausreichenden jüdisch-geistigen Grundlage vor der Gefahr geistiger Verarmung. Als Mittel, eine Besserung des gegenwärtigen Zustandes herbeizuführen, wurden von den Rednern Kürzung der Predigten und Gebete, stärkere Heranziehung der Laien zu den gottesdienstlichen Handlungen, sowie inhaltliche Vertiefung und formale Ausgestaltung der rabbinischen Vorträge vorgeschlagen. Die Wahlen in die Executive des Landesverbandes der Tentpelbruderfchaften ergaben nachstehendes Resultat: Charles P. Kramer, New York City, Präsident; Richter Joseph L. Kun, Philadelphia, erster Vizepräsident; Wilfocd M. Newman, Chicago, zweiter Vizepräsident; Albert C. Wiehl, Cincinnati, Schatzmeister; Rabbi George Zepin, Cincinnati, Sekretär; Rabbi Louis Egelsou, Cincinnati und Arthur L. Reinhart, Cincinnati, Hilfssekretäre. Tagung der mitteleuropäischen Arbeitsgemeinschaft für jüdische Wanderfürforge Am 25. Januar begann in Prag die zweite Tagung der mitteleuropäischen Arbeitsgemeinschaft Kr jüdische Wander- Krsorge unter Beteiligung von Vertretern der jüdischen Go meinden Berlin, Wien, München, Linz, des! Obersten Rates der Mischen Gemeinden in der CSR, der Kultusgeme-ndüverbände von Böhmen, Mähren und Schlesien und zahlreicher tschechoslooalischer Vertreter . Nach den Begrüßungen und Verlesungen von Zustimmungskundgebungen aus Warschau und Budapest werden Justizrat Straußj-München, Oberinspektor Slonitz-Prag und Reg.-Rat Tr. WiesNreyer-Prag ins Präsidium gewählt. Justizrat Strauß, erstattete Bericht über die Fortschritte, die in der internationalen Regelung der Wanderfürsorge in den letzten Jahren zu verzeichnen sind. Adler-Rudel-Berlin machte ausführliche Darlegungen über die Situation in jenen Ländern, aus denen früher mehr als 200000 Juden jährlich auswandern konnten, sowie über die Siedlungs- und Erwerbsverhältn'sie der Juden. Tr. Kreutzberger-Berlin berichtete über den organisatorischen Ausbau der Arbeitsgemeinschaft, über die Zusammenarbeit mit Ose-Hias-Emigdirect, sowie über die Möglichkeiten einer Auswanderung nach Ländern, in denen derzeit keine Arbeitslosigkeit herrscht. Er gab weiter Ausschlüsse über die Rückwanderung von Arbeitern aus jenen Ländern, in welchen sie während der ersten Nachkriegsjahre beim Wiederaufbau Erwerb gesunden haben. Es folgten Berichte über den Stand der Wanderfürforge in Deutschland (Dr. Kreutzberger), Oesterreich (Engel), Tschechoslowakei (Slonitz). Tie Ergebnisse der Beratung wurden in Resolutionen zusammengesaßt. Tie Arbeitsgemeinschaft selbst erhält durch ein Statut eine feste Form. Tie Arbeitsgemeinschaft soll ausgebaut werden unb sich auch auf die übrigen europäischen Länder erstrecken. Tie Prager Fürsorgezentrale wurde beauftragt, den Anschluß der slowakischen und karpath »russischen Gemeinden an die Arbeitsgemeinschaft in die Wege zu leiten. Tie Verhandlungen mit den anderen Ländern wird die Berliner Zentrale führen. Sitzung der Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Landesverbände Nach einer etwa halbjährigen Pause trat die Arbeitsgemeinschaft der jüdischen Landesverbände des Deutschen Reiches am 1. Februar 1931 in Berlin zu einer Sitzung zusammen. Den Vorsitz führte der Präsident des Preußischem Landesverbandes, Kammergerichtsrat Leo Wolfs. Tie Verhandlungen hatten zum Teil vertraulichen Charakter und betrafen, entsprechend dem Geschäftskreis der Arbeitsgemeinschaft, Angelegenheiten, die Kr alle deutschen Juden von Bedeutung sind. Wie der Vorsitzetrde einleitend mit dem Ausdruck des Bedauerns seststellte, konnte eine Aussprache über die Schäftung eines Reichsverbandes nicht aus die Tagesordnung gesetzt werden, weit mit Rücksicht auf die im Preußischen Landesverband inzwischen erfolgten Neuwahlen es in der versiossenen Zeit nicht möglich war, die von diesem Verbände zu leistenden Vorarbeiten genügend zu fördern. Eine eingehende Besprechung, an der sich die Vertreter aller Landesverbände beteiligten, wurde dem gegenwärtigen Stande der Sch ächts rage gewidmet. Mit den von dem Rat des Preußischen Landesverbandes am 11. Januar 1931 gesagten Beschlüssen erklärte sich die Reichsarbeitsgemeinschast einverstanden. In dem zusammen mit dem Büro Kr Schächtangelegenheiten und dem Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens zu bildenden Komitee wird sich der Preußische Landesverband, zugleich als Geschäftsführer der Reichsalbeitsgcmeinschast, an den Beratungen und Entschlief.nngen über die zu treffenden Maßnamen beteiligen. Der Preußische Landesverband hat beschlossen, die von mehreren Stellen eingeleiteten Schritte, um den durch die geplante Reform des Kalenders für die Erhaltung des Sabbaths drohenden Gefahren zu begegnen, zu unterstützen. Dieser Jugenüeemeinscnatt der W. Helormgemeiniii} Donnerstag, den 5. Februar abends 8 Uhr im Mosse - Haus, Leipziger Platz 15, Vortrag des Herrn Dr. Kurt Zielenziger Pressechef der Stadt Berlin, Über Jüdische Küp:e in der deutschen Uirtsciur Gäste willko mmen!