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Jüdisch-liberale Zeitung · 1931-01-14 · 2 (14.1.1931) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
11 (1931)
Issue
2 (14.1.1931)
Date
1931-01-14
Page
– (sequence 4)
Language
German
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wird, sondern um des deutschen Judentums willen, dos keinerlei Bindungen an Palästina oder an den Zionismus kennt, um des jüdischen Liberalismus willen, der jede Gemeinschaft mit den Zielen und Wünschen der Volkspartei auf das schärfste bekämpft. Nur so ist es möglich, die Jüdische Gemeinde zu Berlin wieder zu einer Religionsgemeinde zurückzusühren und als solche zu erhalten. Die liberalen Führer, als Träger des Liberalismus, müssen sich ihrer Verantwortung bewußt sein; sie müssen dafür Sorge tragen, daß bei der nächsten Wahl die Wähler das Vertrauen zu ihnen nicht verloren haben und enttäuscht der Urne fernbleiben. Angestellter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Ratstagung des Preußischen Landesverbandes Am ll. Januar hat in Berlin unter dem Vorsitz des Präsidenten Kammergerichtsrat Leo Wolsf eine Sitzung des Rates des Preußischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden stattgesunden. Ta mit Rücksicht auf die Ende November 1930 erfolgten Neuwahlen zum Verbandstag ein früheres Zusam mentreten des Rats nicht möglich war, hatte sich ein recht umfangreicher Beratungsstofs angesammelt. Zu seiner Bewältigung war der Rat noch in seiner alten Zusammensetzung berufen. Erst, wenn in den Großgcineinden und den aus den übrigen Gemeinden gebadeten Wahlbezirken die Abordnung neuer Ratsmitglieder erfolgt und von dem Vcrbandstag die ihm obliegende Wahl einiger weiterer Mitglieder vorgenommen sein wird, fcrnu der neue Rat sich konstituieren und da mit die Verwaltung des Landesverbandes übernehmen. Zum stellvertretenden Schatzmeister des Landesverbandes wurde au Stelle des im vorigen Jahre verstorbenen Direktors Hugo Ostberg der neu in den Rat eingetreteue Direktor Gerson Bach gewählt. In der Sitzung wurde zunächst das Ergebnis der Wahl vom 30. November 1930 festgestellt. Es entspricht durchaus den in der Oefsentlichkeit bereits bekanntgewordenen vorläufigen Ermittlungen. Sodann wurde beschlossen, den V erbau d s t a g auf d e n 22. u n b 23. Mär z 1931 e i n zuberufen und auf seine Tagesordnung, abgesehen von den regelmäßigen Gegenständen (Tätigkeitsbericht des Rats, Rechnungsabschluß und Voranschlag) insbesondere die folgenden Punkte zu setzen: Stand der B e st r e b u n g e n n a ch Schaffung einer R e i ch s o r g a n i s a t i o n und Erlaß eines Gesetzes betreffend die Rechtsverhältnisse der Juden in Preußen, Gründung einer Beamten Pensionskasse sowie Schaffung eines B eamt en r ech ts, eines N o r m a l st a t u t s f ü r G e m e i n d e n. Die zur Neubildung der nach den letzten Verbandsbeschlüsfen ihrer Zahl nach zu verringernden Ausschüsse erforderlichen Beschlüsse wurden gefaßt, dagegen wurde die Frage der Einsetzung eines Wahlprüsungsgerichts, die nach Vornahme der Wahlen im Augenblick nicht mehr aktuell ist, behufs gründlicher Durcharbeitung vertagt. Zur Prüfung des noch fertigzustellenden Rechnungsabschlusses für 1929 30 wurde das Kollegium der Berliner Dezernenten ermächtigt, lieber den vorgclcgten Haushaltsplan für 1931/32 fand eine sehr ausgedehnte und inhaltsreiche Besprechung statt, deren Hauptg egenstand das Problem bildete, wie trotz der schweren wirtschaftlichen Not, durch die alle jüdischen Gemeinden betroffen sind, die Aufgaben des Landesverbandes wenigstens in einigermaßen vertretbarem Umfange weiter erfüllt werden können. Die hauptsächlichsten dabei zu berücksichtigenden Gesichtspunkte sollen in einer demnächst einzuberufenden Zusammenkunft von Vertretern der Groß- und Mittelgemeinden gründlich besprochen, alsdann soll die Gestaltung der Etatsvorlage und die Höhe der Umlage endgültig festgesetzt werden. Die für das abgelaufene Etatsjahr von dem Wohlfahrts-Ausschuß ausgesprochenen Unterstützun gen wurden entsprechend den von dem Ausschuß gefaßten Beschlüssen bewilligt. Einen besonderen Raum nahm in der Beratung der Frage ein, in welcher Weise Maßnahmen zur Milderung der w i r t s ch a f t l i ch e n Not n n l e r d e n I u d e n getroffen werden können, insbesondere die Frage der Errichtung von Kreditvereineu aus genossenschaftlicher Grundlage in den einzelnen Gemeinden. Bei der Schwierigkeit des Gegenstandes werden noch weitere Erörterungen sich anschließen müssen. Der Rat beschäftigte sich im übrigen, eingehend mit der Frage der L e h r e r b i l d u u g. Es wurden richtungweisende Entschließungen gefaßt, die dem am 12. Januar behufs Prüfung der Lehrerbildungssragen zusammentretenden Fachausschuß zur Berücksichtigung vorgclegt tverden sollen. Der augenblickliche Stand der Bestrebungen zur R e - form des Kalenders, die von den Juden aller Länder wegen der unter Umständen für die Erhaltung des Sabbats bestehenden Gefahren mit Besorgnis verfolgt werden, wurde dargelegt. Die in dieser Beziehung von mehreren Stellen eingeleiteten Schritte sollen durch den Landesverband in zweck mäßiger Weise unterstützt werden. Aus Anlaß eines Einzelsalls luurbp erwähnt, daß in solchen jüdischen Gemeinden, in denen Juden nicht mehr an sässig oder die durch den Wegzug zahlreicher jüdischer Einwohner in ihrem Bestände stark herabgesehr sind, vielfach Sy nagogen besteherc. Diese werden entweder gar nicht mehr benutzt oder sind für das jetzige Bedürfnis viel zu groß. Es wäre nun dringend wünschenswert, daß in solchen Fällen nicht ohne weiteres zu 'einem Verkauf der Synagoge n g r u n d st ü ck c geschritten wird. Vielmehr sollte der Sachverhalt jedesmal dem Landesverband mitgeteilt werden, damit dieser nach Anhörung rabbinischer Gutachter in jedem einzelnen Falle die Verwertung der Grundstücke selbst betreiben oder wenigstens die nötigen Fingerzeige geben könne. Die immer aufs neue gegen das 2 ch ächten von Tieren erhobenen Angriffe lassen die umfangreiche Tätigkeit des in Berlin bestehenden Büros für Schächtangelegenheiten nicht als entbehrlich erscheinen. Es wurde deshalb beschlossen, daß der Landesverband zusammen mit diesem und dem Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glauben-.' in einem zu bildenden Komitee dauernd au den Beratungen u’ib Entschließungen über die von diesem zu treffenden Maßnahmen teilnehme. Dem Berliner Rabbiner-Seminar wurd:, nachdem ihm durch den Halberstädter Verband gcsetzeSireuer Gemeinden eine Unterstützung zugeflosfeu ist, die Auszahlung einer Ergänzung der diesjährigen Subvention in Höhe von 7500 RM., dem Reichsbund für jüdische Siedlung in Deutschland wurde eine Subvention in Höhe von 3000 RM. bewilligt, dagegen konnte dem Weltverbande Schwüre Schabbos für das lausende Rechnungsjahr eine Unterstützung nicht ausgesprochen werden. Es soll jedoch versucht werden, in dem nächsten Voranschlag Mittel für seine Zwecke freizumachen. Ter von einigen Provinzial- und Landesverbänden gegebenen Anregung, den Preußischen Landesverband zur Uebernahine des politischen Abwehrkampfes zu veranlassen und ihn um die Annahme und Ausführung eines solchen Auftrages zu bitten,, wurde nicht entsprochen. Es wurde vielmehr beschlossen, über diese Anregung zur Tagesordnung überzugehen. Sprechsaal Für Liest Rubrik übernimmt die Schriftleitung lediglich dir vrrh gcjestliche Deramwonuna. Nochmals Hiob oder Rlakkabi! Eine Antwort. Bon Doris W i t t n c r. Mit großem Interesse habe ich in der vorletzten Nunnner der „Jüdisch liberalen Zeitung" die Kampfansage Max Samtcrs gelesen „Nicht Hiob... Makkabi!", die er überdies als einen „Ausruf der Jugend" bezeichnet. Es ist erfreulich, daß gerade die jüdische Jugend sich heute zum Aktivismus bekennt. Herr Samt er selbst wird vielleicht eben aus meinen! in der letzten Nummer erschienenen Artikel „Ouousgue taubem" die Erkenntnis schöpfen, daß auch ich für „Selbstbehauptung des deutschen Volkes, sowie insbesondere der deutschen Staatsbürger jüdischen Glaubens, eintrete. Und es gilt letzten Endes gleich, ob auf der Fahne der Idee — sofern nur überhaupt eine Idee vorhanden ist — der Rarste Hiob oder Makkabi prangt. Da Herr Samter aber anscheinend auf der Seite der Jugend kämpft, darf ihn: wohl ohne weiteres gesagt werden, daß es immer das schönste Vorrecht der Jugend war und ist, radikal sein zu dürfen. Jedoch schon ein französisches Sprichwort besagt „On est toujours le radical de quelqu'nn". Auch der Radikalisnrus der Jugend, die Herr Samter vertritt, wird alsbald die Erfahrung machen, daß es sehrschnell noch radikalere Strömungen geben wird als die von ihm und den Seinen verfochtene. Ich habe das kanonisierte Buch Hiob als zeitgemäß zitiert, weil es, wie auch Herr Samter anerkennt, „zweifellos als Buch des Trostes für Leidende und Unglückliche" geschrieben ist, also für Menschen, deren Zahl heutzutage in Deutschland unübersehbar ist. Ich stimme mit Herrn Samter vollkommen überein i n d ern Bekenntnis seiner Liebe zu deutscher it i t u v, deutscher Sp rache und dem deutschen Menschen, „wie er wirklich ist", d. b. unverderbt von Rassen- und Klassenhaß, von Glaubensvcrfolguug oder politischer Demagogie. Und ich stelle auch in meinem schon für die vorvorige Nummer bestimmten Artikel, ebenso wie Herr Samter die Forderung auf, durch Kraft und Mut die Einigkeit des deutschen Volkes, unter das ich seine jüdischen Mitbürger selbstverständlich miteinbeziehe, zu verteidigen gegen Elemente der Verrohung oder Unwissenheit. Aber ich möchte diesen Lebenskampf ausgetragen sehen ausschließlich mit scharfen und blanken Waffen des Geistes. Und darum lehne ich die Bezugnahme auf das Buch der Makkabäer in diesein Zusammenhang ab. Denn dieses apokryphe Dichtwerk, das eine phantasievolle Verherrlichung der legendären militärischen Heldentaten des Volkes Israel, insbesondere aber des Makkabäerslammes, übermächtigen Gegnern gegenüber darstcllt, scheint mir für unsere Zeit des Bruderzwistes nicht geeignet. Außer dem glaube ich, daß Herr Samter, der mir mit so liebenswürdiger Ironie „ein klein wenig mangelhafte Kenntnis geistiger Strömungen des frühen Judentums" vorwirft, sich selbst auch in seinem Makkabäerheroismus manchmal etwas widerspricht. Er behauptet, das Buch Hiob habe nur dann Sinn, wenn man Zugebe, was gerade ich bestritten hätte; nämlich einen Glauben an die Unsterblichkeit, au einen Ausgleich imJcnseits, wiedas Lhristcnlum ihn dogmatisiert hat, und erschreibt: „der Preis für die Erkenrmns unserer Unwcsentlichteit, der Un wesentlichteik des Individuums in der gewaltigen Unendlichkeit des Aelrraums, in der mit Liäiljahrcii und mit Billionen vvn stilo meiern qerechnet wird, dieser Preis märe trotz allem zu hrich. Denni mir selbst mit dieser Erlenntnis den großen unirdischcn Mastsiab gewinnen würden, >vir hätten ihn dann mir unserem Menschenstolz bezahlt." Aus diesen Worten schlägt die ganze wundervolle Flamme unbesinnlicher Jugend. „War' ich besonnen, hieß' ich nicht der Teil." Denn der Gläubige ebenso wie der exakte Wissen schaftler wird ohne weiteres cinräumen, daß das Jndividuunl und sein Einzelschicksal noch nicht einmal ein Staubkorn bedeutet gegenüber der Urmacht des Kosmos oder des Ewigen. Und außerdem: Max Sainter bezieht sich ausdrücklich auf die berühmte, auch in der weltlichen Literatur gestaltete Episode aus dem zweiten Buche der Makkabäer, worin erzählt wird, daß der König Antiochus sieben Brüder und ihre Mutter zwingen wollte, vom verboteneu Schweinefleisch zu essen, die Brüder aber sowie ihre Mutter den Märtyrertod der Gotteslästerung oder Gesetzesverlehung vorzogen. Also selbst u n t e v den Makkabäern D c m u t und Unterwerfung, S e l b stb»e s ch e > d u n g , noch dazu unter ausdrücklicher Berufung auf das B n ch Hiob 19,26: „Darnach nahmen sie den dritten und trieben auch ihren Mulivillen mit ihm. Und da sie es von ihm forderten; reckte er die dünge frei heraus und streckte die Hände dar, und sprach getrost: Diese Gliedmaßen hat mir Gott vom Hin,viel gegeben: darum will ich sie gerne fahren lassen um seines Gesetzes ivillen: denn ich hoffe, er werde mirs wohl wiedergeben." Samter selbst führt den Vers 9 aus dem VII. Kapitel des zweiten Makkabäerbuches an: „Als nun der Zweite in den letzten Zügen lag, sprach er: Tu verruchter Mensch, du nimmst uns zwar jetzt das zeitliche Leben, ober der König der Welt wird uns, die wir um seines Gesetzes! rvillcn sterben, auferwecken zu einem ewigen Leben." Wie reimt sich das zusammen? Makkabäertrotz, berechtigte Verwerfung des Gedankens an eine Wiedervergeltung im Jenseits, trotzdem aber rühmliche Anführung der glaubensstarken Märtyrer unter besonderer Bezugnahme aus das Buch Hiob, das Hohe Lied der Selbstbcscheidung? Es wohnen doch wohl zwei Seelen ach, oder vielleicht ihrer noch mehr, in der Seele dieser jüdischen Jugend, die Max Samter vertritt. Auf der einen Seite Tapferkeit, Todesverachtung, Geringschätzung der Demut als eine der „schwächsten und haltlosesten Triebfedern des menschlichen Daseins": auf der anderen Seite hinwieder doch so etwas wie die Dämmerung jener Erkenntnis, die in dem Worte eines Dichters ausgesprochen ist: „Denn Dulden i st das Erbteil ihres Stammes!" Wir begrüßen den Aktivismus der jüdischen Jugend und identifizieren uils sogar freudig mit ihm. wo er g e i st i g anzuvacken und Widerstand leisten vermag. Alle anderen Waffen als rein geistige aber verneinen wir, weil wir glauben, daß sie die schon ohnedies vorhandene Verwirrung der Köpfe und die Verhetzung deutscher Men'chen untereinander - gleichviel welcher Konfession sie angehören -- nur noch zu fordern vermöchte. Wir glauben auch nicht, daß wir heute in einer Makkabäerzeit im Sinne des Makkabäerbuches leben. Denn die Makkabäer mußten sich zumeist gegen feindliche Könige und ihre landfremden Völker wehren öder sie angreisen. Max Samter hätte mithin Recht gehabt, wenn er diesen Ruf zur Sammlung in den Jahren 1914 bis 1918 proklamiert haben würde. Die Bejahung des deutschen Vaterlandes eint, oder besser gesagt, eine alle deutschen Juden: sicherlich. Und wenn man als Wahl- und Wahrwort für den Kampf deutscher Menschen gegen deutsche Brüder — jüdische oder nichtjüdische —, in dem Kamps gegen Not und Verzweiflung, die auch noch aus anderen Wurzeln sprießen als aus der swretracht der deutschen Menschen, schon das Wort Makkabi statt des Wortes Hiob setzen will, so vergesse man nicht, daß auch in der aktivistischen, kriegsbegeisterten Makkabäerdichtung an vielen Orten Selbstbcschcidung gepredigt, .Hossart und Begehrlichkeit gestraft und sowohl im ersten Makkabäerbuch an das Psalmenwort appelliert wird „Denn der Sieg kommt vom Himmel und wird nicht durch große Menge erlanget", als es auch im zweiten Makkabäerbuch heißt „Denn es ist mit Gottes Wort nicht zu scherzen, es findet sich doch zuletzt". Also Makkabi oder Hiob: beide erkennen in letzter Linie einen höheren Willen an, eine Macht, die man Gott oder Schicksal nennen mag, gegen die man sich auch ausbäumen mag nach Goethes Wort „Allen Gewalten zum Trutz sich erhalten..." und die man mit Hochmut oder mit Ergebung hinnehmen kann, ohne daß die Unerforschlichkeit dieser höheren Gesetze dadurch geändert wird. An diese Gesetzmäßigkeit, die wir in ihrem letzten Sinn nicht zu durchschauen vermögen, sollte das Buch Hiob erinnern, indem es vermahnte, auszu harren und nicht in Verzweiflung zu fallen. Das gleiche mag, wenn auch mit anderen Mitteln und in anderen Seelen, das Buch Makkabi erfüllen. Tie Jugend braucht ein Fanal, eine Oriflamme. Darum mag ihr das Buch Makkabi willkommener dünken. Wir begrüßen diesen Aktivismus, obzwar in der wehmütigen Erkenntnis, daß auch Tun nur eine andere Form des Leidens ist. Schließlich sind ja die Stillen und Schweigenden — nimmer mehr aber die Lauten und die Schreier — das Salz der Erde. Hinter den „Habebalde n, Raufebolden und Eilebeuten" verbirgt sich oft kümmerliches Kleinzeug oder auch ein Freibeutertum, das nichts zu verlieren hat. Weg mit dem Phrascntum von Ehrgeiz, Macht und Kamps, geschweige denn Dünkel! .Her mit dem Postulat des Glaubens, das Mitgefühl mit dem Nächsten zur Religion erhob, das den Demütigen über den Hochmütigen setzte und das da lehrte, daß das Hei! nicht von den Gewalttätigen, sondern von den Friedfertigen kommt. Also nachzulesen sowohl im Buche Hiob als auch in den Büchern der Makkabäer, wenn man - sie recht versieht. Nicht zuletzt aber sogar im Pentateuch, das das Sittengesetz des Volkes Israel enthält. Meier Sinagoien-Chorverein iiiiiusiiii min imimiimiitiiniiii Aachen iiiiii{itiuiiut!uiimiiiiiiiiiiiiiuii KONZERT am 25. Januar 1931 nachmittags 6 Uhr, in der Synagoge, Promenadenstr. 21 Chöre und soll von Lewandouiskl, Nadel, Bruch. Hlller und Alt Musikalische Leitung: RICHARD HEIDELBERG Solisten: Oberkantor Bernhard Alt (Bariton) Betty Franken-Schwabe (Violine) Hans Dusch (Orgel) Karlen bei Musik haus Hogrebe, Hindenburgstraße und an der Synagoge Sie brauchen Englisch zum weiterkommen. Lernen Sie es bei mir. Langjährige Auslandspraxis. Angebote unter „CANADA“’ an die Exped. dieses Blattes, Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen C harlotte nburg Eosander Strasse 8 Wilhelm 8157 I 1 Die Erste uieitKonierenz II liberaler Juden Q JE Reden, Diskussion, Beschlüsse IN Griindungsversamnilrtng der World Union for Progressive Judaism London, 10.-12. Juli 1926 Preis im Buchhandel 1.80M. Für Alitglieder der Vereinigung, die direkt bei uns bestellen 1 M. Vereinigung für das liberale Judentum Benin swn llalleschestr. 1 mar. ~ Vormittags-Abendschule i'rivate Vorbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstraße 124 Malerarbeiten^ Renovierung von vBr Wohnungen, Geschäfts lokalen, vT Trepp^nfluren und Fassaden. Robert Qutheim^ Berlin W 50 Kulmbacher Strasse 7 B5 Barbarossa 6260 Verein für Feuerbestattung' JatMi in Berlin von 1874, e. V. nm. ksttealsse feaerbesuttsair Kurarzt Dr. Leu! Annahme W SS, Lfltiowstrafle 44, Teielon: Ultzow 960-61 Verlag: Vereinigung für das liberale Judentum e. V-, Berlin SW. 11. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin SW. 29. — Druck: Hermann Wegner 8c Co., Berlin Maricndors 53115

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