Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 10 (1930)
- Issue
- 50 (11.12.1930)
- Date
- 1930-12-11
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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10. Zahrgaag Nummer 50 WWUberale Zeitung Beilage 11. Dezember 1S30 Aach -en Wahlen Die Zufriedenen Ein kurzer Wahlepilog. Von Rechtsanwalt Heinrich Stern. Wie ich aus glaubwürdiger Quelle höre, hat der „Verein der Krankheiten und Seuchen auf Erden E. V." beim Nobelpreiskomitee in Stockholm den Antrag gestellt, ihm diesmal den Preis für Medizin zu verleihen. Begründet wird dieses Verlangen etwa wie folgt: „Wir weisen auf den hervorragenden Fortschritt hin, der in den letzten Jahren in der rnedizrnischen Wissenschaft vor sich gegangen ist. Für schwere Blutkrankheiten, die als unheilbar galten, sogar für die Lepra, sind Heilmittel gefunden worden. Es wäre völlig fal,ch, anzunehmen, daß der unermüdlichen Arbeit der Aerzte die Heilung zu danken ist. Beständen die Krankheiten nicht, so wäre selbstverständlich auch sür die Arbeit der Medizin kein Raum. Wir also find es eigentlich, wir Krankheiten, die den hervorragenden Fortschritt in der Medizin bewirkt haben, und nicht etwa die Aerzte, welche den Krankheiten derart zu Leibe gerückt sind. Wir find zwar in diesem Kampfe unterlegen, aber gerade das erfüllt uns mit Zufriedenheit; denn ohne unser Auftreten wäre die Medizin und ihr Fortschritt un- Man lese den Artikel von Georg Kareski in Nr. 96 der Jüdischen Rundschau; er steht mit vorstehender Eingabe etwa auf gleicher Stufe. Was schon in dem Artikel von Blumenseld in Nr. 95 angedeutet wurde, ist in Nr. 96 vorsichtig und diplomatisch, wie immer, von Klee, ungeschminkt von Kareski zum Ausdruck gekommen. Der Sinn der Wahlen war etwa nicht, wie man irrtümlicherweise angenommen hat, der, die Mehrheit zu erlangen, Gott bewahre, man hat lediglich die Indifferenten „erwecken" wollen, und darin haben in der Tat die Zionisten das Menschenmöglichste geleistet. Gäbe es keine Zionisten, so hätte man nicht nötig, sie zu bekämpfen, so wären also auch die Gegner des Zionismus nicht zur Wahl gegangen. Die Zionisten haben die Wahlen gemacht, die Zionisten haben die Wahlen gewonnen. Die erlösende Formel ist also endlich gefunden. Die Wahlen werden in der jüdischen Geschichte als „Erweckungswahlen" fortleben, und damit haben sie ihren Zweck ersüllt. Unangenehm ist hierbei freilich ei« Umstand: man hat von 41 Mandaten nur 14 bekommen. Wie es aber doch möglich ist, diese klare Minderheit in eine Mehrheit umzurechnen, dieses Kunststück hat Herr Kareski im gleichen Artikel fertigzebracht. Mit unverhohlener Heiterkeit liest man folgende Worte: ,^8on etwa 55000 Juden, die an den höchsten Feiertagen die Synagogen und Betsäle besuchen, hat sie — die Volkspartei — die absolute Mehrheit, nämlich 28090 auf sich vereinigt." Hierbei ist ein unbedeutender Rechenfehler unterlaufen; die. Bolkspartei hat nicht 28 OM, sondern 25 500 Stimmen auf sich vereinigt. Das bedeutet also, wenn man nicht etwa die fleißigen Synagogenbesucher der Poale Zion hinzurechuen will, nicht einmal im Kareskifchen Sinne eine Mehrheit. Aber fei es drum; offenbar sind 255OO oder 28 OM in den Augen der Zionisten die stärkere Mehrheit als 41 OM. Ich persönlich gehe lieber mit 41000 in die Minderheit, als mit 255OO in die Mehrheit. Daß 2O MO Stimmen derjenigen, die angeblich nicht die Synagoge besuchen, ihr mangelndes Interesse an jüdischen Dingen durch den Stimmzettel bewiesen, ist für Herrn Kareski sehr unangenehm. Wie hilft man sich aus der Klemme? Diese 20 OM find „völlig ahnungslose alte Leute, Austrittler und Getaufte". Bedauerlich ist, Herr Gemeindevorsitzender, daß Ihre Wahllisten — oder sind die Liberalen an deren Führung schuld? — es zngelassen haben, daß „Austrittler und Getaufte" zur Wahl gingen. Im Ernste aber: etwas mehr Würde nach einer Niederlage, etwas mehr Anerkennen der geistigen Kräfte, die hier miteinander gerungen haben, hätte in meinen Augen einer Führerpersönlichkeit mehr angestanden! Wie niedrig muß Herr Kareski seine Leser einschätzen, wenn er glaubt, daß er mit derartigen Rechenkunststücken und verbrauchten Schlagworten auch nur einen Einzigen über die Tatsache hinwegtäuschen wird, daß der Zionismus hier eine Niederlage erlitten hat, wie sie in Deutschland noch nicht dagewesen ist. Herr Kareski überschreibt diesen famosen Artikel mit dem neckischen Wörtchen „Zwischenspiel". Offenbar nennt er die Zeit der liberalen Mehrheit ein Zwischenspiel. Nun, wenn dieses Zwischenspiel so lange dauert, wie das frühere liberale Zwischenspiel", nämlich die nächsten 70 Jahre, so will ich mit ihm über die Ueberschrift nicht rechten. Im übrigen erinnere ich ihn an das, was ich vor einiger Zeit hier schrieb, daß nämlich die Wahlen 1926 eine Zufallsentscheidung gebracht haben. Er hat mir damals pathetisch mündlich und schriftlich widersprochen und erklärt, daß die Wahlen das Ergebnis einer historischen Entwicklung seien. Ich glaube, der 30. November 1930 hat nicht seine, sondern meine damalige Auffassung bestätigt. Im übrigen: Herr Kareski ist zufrieden, die Herren Klee und Blumenfeld sind gleichfalls zufrieden. Da auch wir zufrieden sind, werden diese Wahlen hoffentlich eine Periode paradiesischer Eintracht in der Gemeinde einleiten. Gin Schlußwort zum Wahlkampf! Von Moritz Rosenthal. Die Schlacht ist geschlagen, der Sieg ist unser! Werfen wir noch einmal einen Blick auf diesen Wahlkampf zurück. Wodurch haben wir den Sieg errungen? Drei Jahre Arbeit einer zionistischen Mehrheit hat den Mitgliedern der Gemeinde die Augen geöffnet. Man hat gesehen, daß diese Mehrheit versucht hat, aus unserer Gemeinde eine Volksgemeinde zu machen. Trotz der in liederlichster Weise aufgestellten Wählerlisten, die mindestens 8—10000 unserer Wähler von der Wahlurne ferngehalten haben, haben wir soviel Mandate errungen, daß wir in der Lage find, die im Wahlkampf verkündeten Ziele durchzusetzen. Wie haben unsere Gegner den Wahlkampf geführt? Die Jüdische Volkspartei begann mit einem Flugblatt und zwei Volksversammlungen, in denen die Schuld an dem Wahlkampf den Liberalen zugeschoben werden sollte. Trotzdem die Führer der Volkspartei aus den Verhandlungen genau wußten, daß nur sie — auch der Brief von Herrn. Dr. Baeck kann hieran nichts ändern — die Verantwortung für einen Wahlkampf zu tragen hatten. In derselben unwahrhaftigen Weise wurde der Wahlkampf fortgesetzt. Die Volkspartei wagte es nicht, in ihren Flugblättern oder Versammlungen zu erklären, daß sie in Wirklichkeit eine zionistische Partei ist. Sie machte mit einem sehr geschickt ausgearbeiteten Flugblatt den Wählern das Märchen vor, sie habe mit 10 Prozent Steuern Synagogen, Altersheime, Schulen etc. gebaut, verschwieg aber dabeipaß die Gemeinde Anleihen in beträchtlicher Höhe aufnehmen mußte, um diese Bauten durchzuführen, verschwieg ferner, daß der größte Teil der wirklich geleisteten Arbeit Anregungen von liberaler Seite entsprach, zum Teil, Duplizität der Ereignisse, gemeinsamen Vorschlägen zu danken war. — Wenn die Volkspartei im Wahlkampf den Liberalen eine Ostjudenhetze vorwarf, so wissen die Ostjuden besser, was viele an mich gerichtete Briefe bezeugen, wie es in Wirklichkeit in der Leitung der liberalen Partei mit der Stellungnahme zu den Ostjuden aussieht. Keiner, der Verantwortung in der Partei trägt, ist damit einverstanden, daß eine Ostjudenhetze entfacht wird, und wenn in irgendeiner Wählecversammlung ein Wort gegen Ostjuden gefallen ist, so weist die Leitung der Partei es weit von sich, hierfür verantwortlich gemacht Einladung Der Züdisch - liberale Iugendverein (3li) zu Berlin E. B. eröffnet am Donnerstag, den 11. Dez. 1930, abends 8 Uhr, im Vortragssaal der Synagoge Fasanenstraße die für das Winterhalbjahr 1930/31 geplante Vortragsreihe mit einem Vortrage von Di». Leo;nosenzweig von derj Akademie [für die (Wissenschaft ides Judentums über Glauben und Wissen im Judentum Wir rechnen auf zahlreiches Erscheinen unserer Mitglieder und Freunde. Me Mitglieder des Liberalen Vereins sind herzlichst eingeladen. Schicki uns Eure Jagend! zu werden. Wir kennen keine Ost- oder Westjuden, wir kennen nur religiöse Juden. Allerdings die Juden, die es ablehnen, im Judentum eine Religion zu sehen, haben nach unserer Ansicht in der Gemeinde nichts zu suchen. Wir müssen anerkennen, daß die Volkspartei einen bedeutenden Zuwachs erfahren hat, doch sind wir überzeugt davon, daß auch nicht die Hälfte der Wähler der Volkspartei Zionisten find. Den Zuwachs hat die Volkspartei erhalten durch das oben angeführte, äußerst geschickte Flugblatt und dadurch, daß ein großer Teil der Wähler nicht wußte, daß es sich bei der Volkspartei um eine rein zionistische Partei handelt. — In vielen Versammlungen ist dem Schreiber dieses entgegengerufen worden: „Die Volkspartei ist doch keine zionistische Partei." Auch entgegen gerufen von Mitarbeitern der Zionisten, die diese Tatsache eigentlich besser kennen müßten. Ueber die Splitterparteien lohnt nicht viel zu sagen. Von den verärgerten „Positiv-Liberalen" ist die Stimmenzahl erreicht worden, die wir erwartet haben und die weder bei dieser noch bei der Deutschen, noch bei der konservativen Liste zu einem Mandat ausgcrcicht hat. Wenn die Positiv-Liberalen glaubten, auch nur in der Jugend einen größeren Anhang zu haben, so werden sie jetzt selbst wissen, daß die liberale Jugend treu zu uns steht. Bei der Ueberpartei ist trotz und durch Mißbrauch von großen Namen das Ergebnis ein viel blamableres, als es von uns erwartet wurde. Die Mittelpartei, welche bei der letzten Wahl durch den Namen des Herrn Rabbiner Dr. Weiße immerhin noch ca. 50M Wähler auf sich vereinte, hat, nachdem dieser Name fehlte, das wohlverdiente Schicksal erreicht. Daß die konservative Partei nicht einen einzigen Kandidaten in die Repräsentanten-Versammlung senden konnte, hat sie der Hetze der Volkspartei und der Agitation einiger zionistisch-konservativer Rabbiner zu danken. Bei dieser Gelegenheit muß einmal erklärt werden, daß die Rabbiner ihre Stellung untergraben,' wenn sie in der Art, wie es von zionistischen Rabbinern geschehen ist, in Volksversammlungen erscheinen und reden, auch die Kanzel für Wahlreden mißbrauchen und dadurch anders eingestellte Gemeindemitglieder verärgern. Der Gemeindevorstand wird es sich überlegen müssen, in welcher Weise er der Agitation dieser Herren einen Riegel vorschiebt. Die Aufgaben, die wir jetzt zu erfüllen haben, werden sehr schwer sein. Die Volkspartei hat die Gemeinde in Zeiten der Hochkonjunktur verwaltet, in Zeiten, in denen das Aufkommen aus der Gemeindesteuer von 4,8 Millionen auf 7,2 Millionen gestiegen ist. Wir übernehmm die Gemeinde in einer Zeit, in der das Auskommen aus der Einkommensteuer bestimmt zurückgehen wird. Wir werden an allen Ecken und Enden sparen müssen. Nur in einem werden unsere Ausgaben in dieser Zeit noch anwachsen müssen: in der Wohlfahrt. Es wird dafür gesorgt werden müssen, daß die Tausende, die in dieser schweren Zeit am Hungertuche nagen, nicht zugrundegehen. Das scheint mir heute die wichtigste Aufgabe zu sein. Um diese Aufgabe zu erfüllen, müssen wir sowohl beim Personal als auch bei den Schulen versuchen, die Ausgaben auk das Mindeste herabzusetzen. Selbstverständlich darf der Religionsunterricht nicht darunter leiden, und unseren konservativen Glaubensgenossen rufen wir zu, daß wir halten, was wir immer erklärt haben: ihre Interessen werden von den Liberalen so gewahrt werden, daß keine ihrer beberechtigten Forderungen unerfüllt bleiben wird. Unsere Freunde bitte ich, daran zu denken, daß wir vier Jahre schwerer Arbeit in der Gemeinde vor uns haben und daß es ihre Pflicht ist, heute anzufangen, die Organisationen anszubauen, damit in vier Jahren wir nicht nur mit einer absoluten Mehrheit, sondern mit einer Zweidrittelmehrheit, wie sie der wirklichen Zusammensetzung des Berliner Judentums entspricht, in die Repräsentantenversammlung' einziehen. Heran an die Arbeit! Endergebnis der Berliner Wahlen zum Preußischen Landesverband Im Kreiswahlausschuß des Wahlkreises Nr. 2 (Groß- Berlin) wurde das Ergebnis der Wahlen zum Verbandstage des Preußischen Landesverbandes Jüdischer Gemeinden im Bezirk der Jüdischen Gemeinde zu Berlin wie folgt festgestellt: 1. Liberale 41904 Stimmen, 35 Mandate; 2. Bolkspartei 25949 Stimmen, 22 Mandate; 3. Religiöse Mittelpartei 1751 Stimmen, 1 Mandat; 4. Konservative Partei 1419 Stimmen, 1 Mandat; 5. Poale Zion 1932 Stimmen, 1 Mandat; 6. Deutsche Liste 1341 Stimmen, 1 Mandat; 7. Klal Jisroel 129 Stimmen, kein Mandat; 8. Ueberparteiliche Bereinigung 2443 Stimmen, 2 Mandate; 9. Positiv- Liberale 650 Stimmen, kein Mandat. Insgesamt wurden 77518 Stimmen gezählt; ungültig waren 509 Stimmen. Die Mandate der überparkeilichen Bereinigung Entgegen anderslautenden Mitteilungen in der Presse stellt der Vorstand der Ueberparteilichen Vereinigung für die Gesamtinteressen und die Einheit des Judentums fest, daß kein Kandidat der Ueberparteilichen Vereinigung sich verpflichtet hat, noch von der Vereinigung verpflichtet worden ist, im Falle seiner Wahl auf sein Mandat zu veHichten. | Prof. Dr. Moritz Schäfers Am 26. November haben wir von dem, was an Moritz Schäfer sterblich gewesen, Abschied genommen. Hat dieser edle Mann auch> die Altersgrenze des Psalmdichters überschritten, so war er doch für alle die, die ihn kannten und die seinem Haufe und seinem Herzen nahe standen ein Mann der Tatkraft, man könnte sagen bis zum letzten Augenblick feines Lebens. Aus seinem Leben spricht zu uns das Wort des Horaz: Ule potens sui Imetusque liefet, cüi licet in diem Dixisse: Vixi! Nur der bringt frei und fröhlich als ganzer Mann Sem Leben hin, der täglich sich sagen darf: „Ich Hab' gelebt!" Ein Leben der Arbeit und der Pflicht ists gewesen, das Moritz Schäfer gelebt hat. Ob er in seinem heiligen Lehrerberufe tätig war oder an der Erfüllung sozialer Aufgaben mitwirkte, immer war er ein ganzer Mann, eine in sich geschlossene Persönlichkeit, die mit der ganzen Entschiedenheit, die ihm eigen war, sich für das ernsetzte, was er als richtig erkannt hatte. Darum hat er auch überall eine segensreiche Tätigkeit entfaltet. An der Schule, an der er vier Jahrzehnte als Oberlehrer gewirkt hatte, stand er in hohem Ansehen, beliebt bei seinen Kollegen und feinen Schülern. Beiden war er ein Freund, der es verstand, die Freund schaft auch über die Wirksamkeit an der Schule hinaus zu erhalten. Er war stets ein Lehrender und Lernender zugleich, er suchte sich> in die Seele der jungen Menschen hineinzuversetzen und ihnen die Ideale ins Herz zu senken, von denen er selbst getragen wurde. Viele seiner Schüler waren mit ihm in herzlichster Freundschaft verbunden, auch dann noch> als sie bereits im Leben standen und Her-, vorragendes leisteten. Soziale Sittlichkeit und weltbürgerliche Humanität waren die Grundlagen seines Schaffens und Wirkens. Daraus erklärt sich auch seine Arbeit in den größten Organisationen der deutschen Juden und in unserer Berliner Gemeinde. Im Deutsch-Israelitischen Gemeindebund war er Kurator der Fürsorgeanstalten. Was er hier auf erziehlichem und organisatorischem Gebiete geleistet, wird unvergessen bleiben. ImHilfsverein der deutschen Juden hat er von dessen Begründung an mitgearbeitet. Insbesondere hat er sich sür den Aufbau jenes Schulwerl'es in Palästina eingesetzt, das dazu bestimmt war, den ostjüdischen Glaubensgenossen für ihr wirtschaftliches Fortkommen und ihre intellektuelle Entwicklung den Anschluß an unser geistiges Leben zu ermöglichen, ihnen deutsche Sprache und deutsche Kultur zu brm, gen, um ihnen dadurch den harten Kampf üms Dasem zu erleichtern. In der Gemeinde war er als Mitglied des Schul- und Tälmud-Thora-Borstandes über drei' Jahrzehnte tätig. Er hat nicht nur in den Sitzungen mitgearbeitet, sondern anch> viele Jahre als Ehrenamt die Inspektion mehrerer Religionsschulen übernommen. Er begnügte sich hier nicht nur damit, festzustellen wie und was unterrichtet wird, sondern suchte auch die Lehrer, die er an den Schulen kennen gelernr hatte, zu fördern und ihnen die einschlägige Literatur zu ihrer Weiterbildung zu übergeben. Er wirkte auch hier