Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 10 (1930)
- Issue
- 49 (4.12.1930)
- Date
- 1930-12-04
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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*i| BUCHERSCHAU Hiob ohne das Problem der Gerechtigkeit von Helmut Galliner. Vor vielen Jahren lebte inZuchnow ein Mann namens Mendel Singer. Er war fromm, gottesfürchtig und gewöhnlich, ein ganz alltäglicher diesen Worten beginnt der „Roman eines einfachen Mannes“. (Joseph Roth: Hiob, Verlag Gustav Kiepenheuer) Bringt schon dieser Untertitel einen leisen Zweifel, ob es Sich unf die Darstellung des biblischen Hiob handelt, so wird im weiteren Verlauf der Handlung immer deutlicher, daß es nicht un^dUe Auseinandersetzung über das Verhältnis von SQnde und Strafe geht und somit auch nicht um den Sinn des Buches Hiob. , " Mendel Singer, der als kleiner Lehrer von den wenigen Pfennigen seiufer Schüler seine Frau und drei Kinder ernährt, wird in tÜesem ärmliche« Dasein noch mit der Geburt eines krüppligen Kindes gestraft. Nach diesem an sich schon unverständlichen Griff des. Schicksals werden seine beiden Söhne als mi- Mtärdiensttaijgüch erkannt. Die daraufhin erfolgende Flucht des efgeji Sohnes wird durch die Entdeckung, daß seine Tochter „mit eine« Kosaken geht“, zum abermaligen Griff .. . Denn schon trifft ein Brief dieses Sohnes aus Amerika ein: für das mitgesaitdte Geld richtet Eure Reisevorbereitungen, „denn bald schicke ich Euch Schiffskarten“. Die kurze Zeit des Glücks drüben wird durch den ausbrtchenden Weltkrieg zerstört: Seine beiden Söhne fallen in Frankreich und Rußland. Seine Frau stirbt. Seine Tochter vikA.WhMnnig und myss in.eine Anstalt. Diese vier aufeinanderfolgenden in weniger als fünfzehn Seiten zusammengedrängten ^Cbiä^saZssLhläge vernichten die Lebenskraft Mendel Singers. Er wen(|et,8ichvonGottabundverfIuchtihn. „Befolgstdu die Gesetze“, soTpfter aus, „so sagt er, du habest sie nur zu deinem Vorteil befolgt. Und yerstösst du nur gegen ein einziges Gebot, so verfolgt er dich mit hundert Strafen.“ In dieser Verzweiflung findet ihn sein zurückgelassenes Kind. Dieser kranke, lallende, WfKse 8olm, der inzwischen ein grosser Musiker geworden ist, ,gtot,8ejttiem altem, am Sinn des Lebens verzweifelten Vater, die Ruhe' und den Frieden vor allen Schrecknissen des Lebens. Die gewaltige Erkenntnis die das Buch Hiob darstellen will, dH?- l-olm und Frömmigkeit, Sünde und Strafe in kleinen kausale^usammenhang stehen, denn was andres bedeutet die Rechtfertigung Hiobs von jeder Sünde frei zu sein und der Zorn Gottes ß^er-seine Frpunde, die ihm um jeden Preis einer Sünde bezichtigen wollen... diese gewaltige Erkenntnis wird von Joseph Roth — wie die mit voller Absicht nüchterne Aufzählung der einzelnen .Tatsachen zeigt — zu einer banalen Phrase abgewandeit: der Fromm? wird nicht leer ausgehen, er möge nur Geduld besitzen, denn der Ewige wird ihn in Gnade wieder aufnehmen .. sfe'wlrdf. abgewandelt zu der neugewonnen Lebensweisheit des „entmchen Marines“: da Gott mir nicht mal den Finger krümmte, als Töft ihn verfluchte, uni wieviel weniger wird er mich bestrafen, wenn ich ein Sabbatgebot übertrete. („Schwere Sünden hab ich begangen, der Herr hat die Augen zugedrückt. Einen teprawnik hab ich ihm genannt. Er hat sich die Ohren zugetjalten. Er ist so gross, dass unsere Schlechtigkeit ganz klein wird. Ich darf mit Dir fahren.“) Die in der Bibel sittlich gerechtfertigte Wiederherstellung Hiobs, weil er sie durch das Ripsen um die .aufrechte4 Gotteserkenntnis erfährt, sie wird bei Rofl^ durch den nichts-als-Zufall des wiedergefundenen Sohnes zu eipem ach so ersehnten happy-end. * »' * So wenig nun auch das Buch Roths seinen Titel durch einen Vergleich mit dem biblischen Hiob rechtfertiger kann, bleibt es dennoch als Roman eines einfachen Mannes ein Buch von literarischem Wert. Wenn auch gelegentlich eine unbefohlene Ausdrucksweise auftaucht, die merkwürdigerweise immer bei der 5 Wiedergabe des Gedanklichen vorkommt, so ist wohl anzu- 1 nehmen, d-8 sie bei einer etwas sorgfältigen Korrektur hätte vermieden werden können. Um ein paar herauszugreifen: „Schwarz wuchs ihnen der Tannenwald entgegen. Aus ihm, nicht aus ihnen selbst, schien die Schweigsamkeit zu kommen.“ Oder: das offene Auge ihres schlafenden Mannes „erinnerte Deborah an einen vereisten See mit einem schwarzen Punkt darinnen“ .. Schliesslich auch ein logischer Schnitzer: „ .. als wollte sich der Bart Mendels am Gebet beteiligen, da der Mund Mendels so sparsam feierte.“ niese Mängel werden aber durch eine künstlerische, realistische Darstellung von Tatsachen ausgeglichen. Welch subtile Worte sagt er über die hilflose Art des schwachsinnigen Kindes: „Und sogar Menuehim .. . legte einen seiner scheuen Blicke mit schielender Behutsamkeit auf die Bilder.“ Um dieser realitstj^chen Darstellung mtzg das Buch Roths dem Leser nahegeiegt werden, als ein Stimmungsbild des russischen Juden; wenngleich dieses Mil eu nicht frei von allerKonstruktion ist. Dennoch,, trotz aller Vorbehalte: dieses Buch wird wirken.durch sich selbst und für sich selbst. Chanukah. 6 Aufführungen nebst einem Prolog von Auguste Rosenthal-Budwig. (Verlag Boas-Berlin, 24 Seiten.) Ein reizendes Büchlein kommt uns kurz vor Chanukah ins Harns geflattert. Die Verfasserin hat die tiefe Glut ihres von uns allen geschätzten jüdischen Empfindens in jede Zeile des Heftes hineingefegt. Das ist urwüchsige Natürlichkeit, gepaart mit der ganzen Begeisterung, die dem jüdischen Herzen entströmt. Auguste Rosenthal-Budwig hat uns ein schönes Chanukahgeschenk durch ihr sehr wertvolles Buch > gemacht. Der beste Dank für die Verfasserin wird darin liegen, daß Schulen und Vereine es ausgiebig benutzen. Bemerkung: Das Titelblatt enthält durch Verwechselung des n mit dem m einen grammatischen Fehler, der wahrscheinlich dem Setzer unterlaufen ist. Rabbiner Dr. Arthur Rosenthal, Berlin-Lichtenberg. Th. Reik: Freud als Kulturkritiker. 86 8. Verlag Max Präger. Wien u. Leipzig. In der vorliegenden Schrift kritisiert der bekannte Verfasser, selbst Psychoanalytiker, drei Schriften Freuds, setzt sich mit dessen Gegnern auseinander und druckt ein Stück eines Briefes Freuds an ihn ab. Er beginnt mit der „Zukunft einer Illusion“. Senne Stellung zu ihr ist vielleicht noch einseitiger und teilweise unfreundlicher als die Freuds. „Die meisten gebildeten Menschen glauben nicht an Gott, aber sie fürchten ihn.“ „Diese Gegner wissen genau alles über die transzendenten Dinge, was man seit jeher gewußt hatte, d. h. nämlich: nicht das Mindeste.“ Dieses Zugeständnis könnte freilich ein einziges Vernichtungsurteil über Freuds Buch sein, wenn die richtige Konsequenz aus ihm gezogen würde: nicht erklären und nicht wissen wollen, wo alles Geheimnis ist. Die Einwände gegen Freud sind für Reik natürlich nur Abwehrreaktionen, die man aus der „Analyse“ kennt. Immerhin erwartet Reik von Freuds Buch keine große Wirkung, was freilich nicht an Freud liegt, sondern der „gedanklichen OndoI-enz und innern Unaufrichtigkeit44 der Gesellschaft. Er lehnt aber auch entschieden die Geistlichen ab, welche die Psychoanalyse in die Seelsorge einbeziehen wollen. Die Analyse würde dadurch in den „Dienst der Verdrängungsniächte“ gestellt. Wieder folgt eine Bemerkung, mit der man Freuds Buch selbst widerlegen könnte: „dagegen (daß Religion -und Analyse der Glaube an das Gute gemeinsam ist) ist sicher nachts einzuwenden, es sei denn, daß man den entgegengesetzten Standpunkt ebensowohl Jnit der Analyse vereinenkann44. Wenn man mit der Psychoanalyse demnach alles beweisen kann, wer soll dann noch an die- Beweiskraft Freudscher Sätze glauben? Reik glaubt an sie, die Zeit der Religion ist auch für ihn vorüber, aber der Mensch wird nicht ohne Illusion leben können und deshalb — im Gegensatz zu Freud — wohl doch nicht von ihr lassen. Der Primat des Intellekts wird nie in die Erscheinung treten. Und wenn — „Entwicklung heißt nicht unbedingt Fortschritt4'. Wie gilt das wieder für die Hochschätzung der Psychoanalyse selbst und den unbedingten Glauben an sie! — Aber es wird nicht dahin kommen. Die Menschen werden nicht auf das „Glück der Dummheit“ Verzicht leisten wollen*. Freud spricht daher am' Schluß vo-u der „Illusion einer Zukunft“. Es folgt die Besprechung einer Deutung, die Freud einer ihm bekanntgewordenen Bekehrung gibt. Die Richtung, in der Reiks Ausführungen liegen, wird durch die Worte gekennzeichnet, „daß die wichtigste psychische Voraussetzung der Bekehrung das unbewußte Auftauchen von starken feindseligen und aggressiven Impulsen gegen den Vater ist“. Er erwähnt auch die Offenbarung am Sinai und kündigt eine „analytische Untersuchung44 darüber an, die ihn „seit einigen Jahren“ beschäftigt. Wenn er freilich in der vorliegenden Besprechung die biblischen Vorgänge einfach umkehrt und die Empörung des Volkes gegen Gott der Offenbarung vorausgehen läßt — weil nur so nämlich die psychoanalytische Deutung aufgeht, so kann mit .wenig Vertrauen der angekündiglen, Arbeit entgegengesehen:, werden. Wir übergehen die „Studie über Dostojewski“ und den sich anschließenden Brief Freuds und wenden uns der letzten Besprechung zu, die dem Buche „Das Unbehagen in der Kultur44 gewidmet ist. Reik beginnt mit dem Bekenntnis, daß die letzten Schriften Freuds auch für viele seiner Anhänger eine Quelle der Verlegenheit bedeuten. Sie lassen sich schwer eingruppieren. Sie weichen von den sonstigen Arbeitsgebieten Freuds ab. Aber bei Freud trägt auch das Persönliche überpersönlichen Charakter. Seine Entdeckungen sind langsam gereift. „Diese vollen Eimer kühlen, klaren Getränkes kommen aus tiefem Brunnen.“ Die Einleitung des Buches, die wieder dem Religiösen gewidmet ist, erscheint Reik am schwächsten. Sie steht mit dem Hauptteil nur in losem Zusammenhang. Nach einer Darlegung der Gedanken dieses Hauptteils verweilt Reik besonders bei der Ablehnung des Kommunismus durch Freud. Diese Ablehnung werde ihm jiun auch dort Gegner schaffen, wo man ihm wegen seiner Stellung zur Religion schon zugejubelt hatte. — Die naturwissenschaftlichen Geister haben das freilich nicht getan. „Die meisten freien Geister sind heute im tiefsten Sinne gläubig.44 — An der Ausrottung der Aggressionsneigung, die Freud für möglich, hält, zweifelt Reik. „Der mildeste der Menschen, der von ihnenals Heiland verehrt wird, hat harte Ausdrücke nicht vermieden und die Wechsler mit Hieben aus dem Tempel verjagt — was will man da von uns gewöhnlichen- Sterblichen erwarten?“ Schöne Worte findet Reik zur Frage der Persönlichkeit und Masse, der Einsamkeit und Gemeinsamkeit in der Kultur. Es scheint ihm eine „Kulturforderung44, daß der Mensch die Einsamkeit verträgt, daß er nicht gezwungen ist, sich als „Massenbestandteil44 zufühlen. Freud kann sich glücklich schätzen, daß gegenüber der Menge seiner Gegner hier einer seiner Schüler ihm so unentwegt und begeistert die Treue hält. Die Gegner selbst kann freilich gerade eine so parteiische Stimme am allerwenigsten überzeugen. Rabbiner Dr. G o 11 s c h a l k , Köln. Grenadier Wordelmann von Georg Hermann. Im Vertag Ullstein, Berlin. Diese Geschichte, die nicht die Geschichte des Grenadiers Wordelmann, sondern die Kossäthen und Krügers Christian Friedrich Schmitzdorff aus Wust bei Brandenburg ist, ist wie dns Leben selber: schön und bunt, traurig und schmerzvoll zu- Denn die bunten Uniformen der Leibgrenadiere des „Alten Fritz“" mit ihren Haarbeuteln, spitzenbandurehflochtenen Zöpfen, weißen Schlätenlocken, füllen die langen, geraden Straßen von Potsdam, beleben die stillen versonnenen Wege draußen im Park des Schlosses, bis die Signale zum Heimweg blasen, fern, dann nah und näher; in den grünen Lichtern beschnittener Bäume, so „regelrecht geschnitten, als wären’s Verse Boiieaus“, träumen Götter und Göttinen in ihrer marmornen Nackheit. Inmitten all dieser Schönheit, hoch oben, hingelagert über breite Treppen, künstliche Wasseranlagen, in Glanz und Schimmer, mit runder Kuppel, das Schloss-Sanssouci gleich einer verzauberten Welt, - Und an den Marmorgöttinnen und Wasserspielen, an den Terrassen und Pagoden vorbei, geht der hinkende, zerschossene Bauer und Krugwirt Schmitzdorf aus Wust bei Brandenburg hineinnach Potseam-hinein-in sein Unglück. Und ob Sophie,, mit ihrm jungen, schlanken gedrechselten Körper und Malwinchen, sein Kind, wie zwei Leuchtkäfer seinen weiten und einsamen Weg umschwrrren-er gehl doch hinein nach Potsdamhinein in sein Unglück. Oder doch nicht?! Ach neinEr blickt n u r zu Ende sehr müd und sehr verständnislos aus seinen kleinen, grauen alten Angen und sägt nur: „Wer arry ist, muss davor bestraft werden“. — Ja, das Buch ist wie das Leben selber: bunt und schön, traurig und schmerzvoll zugleich. — Wäre Georg Hermann kein Dichter, gewiss wäre er ein Maler geworden. Mit unendlicher Liebe malt er Menschen und Landschaft, zeichnet blaugrauen Himmel über nassem kaltem Land, malt sie mit der ihm eigenen Vornehmheit der Sprache, der schlichten Schönheit seines Stils. Und wir stehen vor diesem Bid Buch, unsere Augen werden gebannt von dem schwermütigen Zauber und wollen, können nicht davon los. Ali G a 11 i n e r. Religiöse vortragsfolge Am Sonntag, den 7. Dezember er., vormittags IIV2 Uhr, spricht im Logenhaus, Kleiststrasse 10, Herr Arnold Zweig über Die Duellen der lOdiscnen uiidersiandskraii Vor und nach dem Vortrag: Chorgesang Vorstand der jüdischen Gemeinde Infolge Ablebens des Herrn Rabbiners Dr. Peritz ist die Rabbinersteiie neu zu besetzen. Wir bitten Bewerbungen bis zum 10. Dezember ds. Jahres. Der Vorstand der zu Liegnitz Jablonsky Von Moritz A. Loeb, Berlin Die kleine Schrift kritisiert in scharfer aber durchaus sachlicher Weise die derzeitige Führung der Berliner Grossgemeinde durch die Jüdische Volkspartei. Preis Mk. 1.— Bezug durch alle Buchhandlungen und den Verlag Ernst Nickel ft Co. Berlin NW 23 (Postscheckkonto 19379) Einladung an alle Freunde Der Verein selbständiger Handwerker jüdischen Glaubens e. V. zu Berlin veranstaltet anlässlich seines 35jährigen Bestehens zum Besten seiner notleidenden handwerklichen Jugend am Sonntag, den 7. Dezember 1 93 0, im Kaisersaal des „Rheingold“, Bellevuestrasse 19-20, ein Wohltätigkeitsfest Malerarbeiten Renovierung von Wohnungen, Gesehäftslokalen, Txeppenfluren und Fassaden. Robert euthoim Berlin W 50 Kulmbacher Strasse 7 B5 Barbarossa 6260 MW Herr, Holländer, Ende 40, in Amsterdam wohnhaft, niemals verheiratet gewesen, unabhängig und vermögend, des Alleinlebens müde, wünscht die Bekanntschaft mit nicht unbemittelter, jüngerer Dame. Geheimhaltung Ehrensache. Briefe mit Auskünften am liebsten mit Bild, das sofort zurückgesandtwird unter Chiffre H.D.M. an Nijgh&v. Ditmar’s Annoncen Expedition, Rotterdam (Holland). Doktor-Dissertationen usw., sowie jederart übernimmt margarete Laandar Berlin W. 80, Nolleniorfstr. 34,1 Ia Referenzen iiiiiiiimiiitHiiiiiiiiiiiiiimiiiDimiiiiiiimniiiii Gut möbliertes uorlerzimmer in ruhigem Hause sofort oder später zu vermieten. Leander Berlin W. 30, Nollendorfstrafle 34, ] am Noliendorfplatz. Jazz- und Tango-Orchester: Harald Lindemann Vorträge namhafter Künstler Eigene Tombola Beginn 7.30 Uhr Eintrittspreis i n k 1. Steuer Mk. 2.- I>er Kein ertrag wird ausschließlich nur Einkleidung jüdischer Handwerkslehrlinge und ziur Eehrmitteltoesehaffung verwendet. Rechtzeitige Kartenentnahme wird empfohlen bei der Geschäftsstelle: Grosse Frankfurter Strasse 80/81. Telefon: Königstadt 2400 — W o 1 if. Louis Wolff 1. Vorsitzender Wilhelm Marcus Verbandsvorsitzender Erleb Salingcr Geschäftsführer Robert Entkeim 2. Vorsitzender lllliimillllliHlilltlilllHIUllltlllllltttllllltlllillllllltlMIIIIIIIIIII Verein für Feuerbestattung In Berlin von 1874, e. V. Hm. kaitcalH« rMerbMOtWi Annahme W HS. UlUowatraß« 44, Telefon: Lflteow 96041 Vomittags-Abendechule Private Vorbereitunffsanstalt. Direktor Daiuiger Berlin, Alte Jakobstrafie 124 Miliz Kurant Bf. Le* Ein gross erTeil der von uns betreuten Personen hat zum Teil Zimmer leerstehen Wir bitten bei Bedarf unsere Vermittlung in Anspruch zu nehmen. Mene «lershiue Droo-oerllD E.V. Charl. 2, Kantstr. 160. Bismarck 1221 Verlag: Bereinigung für das liberale Judentum e. B., Berlin EW.11. — «erantworilicher Redakteur: Dipl.-Jng. Brun» Aotzda, Berlin SW. LS.-Druck: Hermann W^ner Sr To., Berlin-Mariendorf. 996559 B+.:.+:B 53890242