Mannheim
Compact Memory

Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-10-22 · 43 (22.10.1930) · page 4

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
43 (22.10.1930)
Date
1930-10-22
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2613366-2614053-2614096--3761-2621389
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

2 entity mentions

Sprechsaal Für diese Rubrik übernimmt die Schriftleitung lediglich die preß« geschliche Verantwortung. Aalenderreform, kanzelreden und wir Heber den Wert der Predigt kann man verschiedener Meinung sein. Für die einen ist sie nur eine wertvolle Ergänzung der gottesdienstlichen Uebung, andere sehen in ihr allein Mittelpunkt und Sinngebung des Gottesdienstes. Wollen wir aber Ausgabe und Zweck der jüdischen Predigt ergründen, so müssen wir schon nach dem Sinn des jüdischen Gottesdienstes wie unserer Religionsübung überhaupt fragen, wovon ja die Predigt nur ein keineswegs selbständiger, eher untergeordneter Teil ist. Mit der Bejahung der Religionsübung stellen wir unser Leben in den Rhythmus des Zeitlosen. Wenn wir in den Bezirk der religiösen Hebung, des Gottesdienstes, eintreten, wenn wir den Fuß auf die Schwelle der Synagoge sehen, sind wir losgelöst von dem Nur Gegenwarts-Dasein ,hier ruhen hinter uns liegende Jahrtausende und vor uns liegende Ewigkeiten. Unser eigener Lebensabschnitt wird klein an Zeit und Bedeutung, der uns draußen fast ständig gefangen hallende Rhythmus der Zeit weitet sich hier zu dem der Zeitlosigkcit, Gottesdienst ist Dienst am Unwandelbaren. Nun birgt unsere Zeit eine deutlich ficktbare Kulturigefahr in sich: die Anbetung des Nur-Zeitgemäßen. Es herrscht ein geistiger Snobismus ohnegleichen. Zutiefst verankerte religiöse und kulturelle Ideen und Schöpfungen werden oft völlig vorbehaltlos, nur vom Standpunkt des heute betrachtet und mit einer Geste der Belanglosigkeit abgetan, sofern sie sich nicht „zeitgemäß" umbiegen lassen. Mit der Lupe der Zeitgemäßheit allein will man allen Dingen aus den Grund sehen, alles erkennen, alles begreifen, be- und verurteilen, sich sein Weltbild zurechtsormen. So entsteht jenes unangenehme Produkt des von Kops bis Just auf Zeitgemäßheit eingestellten „modernen Menschen" mit der horizontal unbegrenzten Halbbildung, aus dessen Munde man niemals das Wort hören wird: das verstehe ich nicht. Vor dieser epidemischen Gefahr sich ständig zu bewahren, ist umso schwerer, als heute in rasendem Tempo täglich neue Gedanken, Methoden, Theorien aus uns einstürmen, die übermorgen wieder als ungültig und veraltet von anderen verdrängt werden. Es ist ein fühlbarer Mangel an geistiger Bodenständigkeit, an Verwurzelung im Zeitlosen, wenn allseitig nur noch nach dein Zeitstück, dem' Zeitroman, der zeitgemäßen Predigt, der zeitgemäßen Religionsübung gerufen wird. Es ist grotesk, wie beispielsweise die Eheuni> Erziehungstheorien einander jagen und alles neue kritiklos hingenommen wird, bis es nicht von noch neuerem überholt ist. Dieses Stück muß „man" gesehen, jenes Buch muß „man" gelesen haben, denn Schlimmeres tonnte es garnicht geben, als daß man nicht „mitzureden" imstande wäre oder gar als „unmodern" bezeichnet würde. Sehr schwer ist es gemacht, in der gegenwärtigen geistigen Unrast dieser sogenannten Uebergangszeit zu klaren, feststehenden Anschauungen über Welt und Mensch, zu kommen. Doch das enthebt den einzelnen keineswegs von dieser Aufgabe. Sollten da nicht nm so mehr unsere jüdische Bindung, unsere Religionsükmng, unsere Predigt, uns dabei wertvolle Helfer sein können, gerade weil hier der Rhythmus der Verwurzelung. im Zeitlosen, der geistigen Bodenständigkeit zu walten vermag? Sollte da nicht der Predigt in erster Linie^die Aufgabe zusallen, wie hier auch schon von anderer Seite gesagt wurde, von den bleibenden „hohen sittlichen Wertem der Lehre", von der „Beziehung des Menschen zu Gott", vom dauernden Sinn der Schöpfung und von den ewig beständigen Gedanke unserer Religion zn künden und die Zkitvorgänge allenfalls als illustratives Beispiel zu benutzen, anstatt nur wieder ein bloßes Abbild der Zeit und ihrer Nöte zu geben, ohne den Weg des gedanklichen Darüber- Hinauswachsens, der inneren Befreiung, gerade den Zuhörern zu weisen, die selten kommen und denen die Predigt alles sein muß. Rezepte zur Behebung der Wirtschästsnot zu Keben, liegt ohnehin nicht im Bereich der Kanzel. Auch vom Kreislauf des jüdisch-religiösen Jahres, vom jüdischen Kalenoer, der hier angegriffen wurde, läßt sich ähnliches sagen. Das Mondjahr wurde hier als veraltet, also als unzeitgemäß, hingestellt. Man verzeihe den satirischen Einschlag, aber am Ende ist gar der Mond selbst für uns unzeitgemäß, geworden, wenigstens in seiner Eigenschaft als Leuchtkörper, haben wir doch weitaus besseren Ersatz für die Nachtbeleuchtung, während die Sonne immerhin das Tagesleuchtmonopol noch inne hat. Und wie wäre das mit dem Rösch haschonoh-Abeud am 31. Dezember? Würde da nicht so mancher um 6 Uhr in die Synagoge, um 12 Uhr zur Silvesterseier gehen? Daß der Charakter des Sabbat als Tag der inneren Ruhe und Sammlung und der des öffentlichen Sonntag als Tag der Entspannung und Zerstreuung in absehbarer Zeit niemals gleichzusetzen sind — es kmnmt ja nicht auf die Haltung des einzelnen, sondern der Gesamtheit dabei an — sei hier nicht näher ausgeführt. Die Bestrebungen des Verbandes Schomre Schabbos sind zu begrüßen und zu unterstützen. Seien wir doch glücklich, daß wir gerade in dieser kleinen, unklaren, verzagten Gegenwart neben dem pulsierenden, jagenden Leben draußen im jüdischen Rhythmus der Zeitlosigkeit uns bewegen können, der uns der ruhende Pol in der Flucht oer Erscheinungen sein, der uns in der Treue zur eigenen Ueberzeugung und zum andern Menschen stärken kann. Hüten .vir ihn vor einer Entwertung durch allzuviele Stempel: Zeitgemäß. Ziehen wir unser eigenes Sein in seinen Bannkreis, um an ihm das Zeitliche abzuwägen und unsere Stellung zu Welt und Mensch zu überprüfen, aber lassen wir ihn nicht der banalen Anpassunas- und Normierungssucht unserer Tage veriallen. Suchen wir in Sinn und Bedeutung der hebräischen Gebetssprache immer mehr einzudringen, keine Uebersetzung kann uns den zeitlosen Inhalt unserer religiösen Bekenntnisse voll enthüllen. Erhalten wir uns diesen jüdischen Lebensrhy-thmus im Zeitlosen wenigstens solange, bis Harmonie und Geistestlarheit, Gerechtigkeit und Menschlichkeit ohnehin die Zeit, das Draußen, voll und ganz beherrschen werden. Doch das dürfte dann wohl schon ein Vorgeschmack von den Tagen des Messias sein. Joseph We insaft, Berlin. ★ BÜCHERSCHAU ★ Dokumente zur Palästina-Politik 1929-1930. Heft 5 der Schriftenreihe der Jüdischen Rundschau, Berlin 1930. Im Anschluß an die Unruhen im August vorigen Jahres sandte die Palästina-Regierung eine Untersuchungskommission unter der Führung des Oberrichters von Straits Settlements, Sir Walter Shaw, nach Palästina, um die unmittelbaren Ursachen der Unruhen zu untersuchen und Vorschläge über die künftige Vermeidung von Unruhen zu machen. Der Bericht dieser Kommission wurde im März ds. J. der englischen Regierung überreicht. Als Heft 6 der Schriftenreihe der jüdischen Rundschau ist nunmehr eine Broschüre erschienen, die auch dem deutschsprachigen Publikum die wichtigsten Teile des Shaw-Berichts in deutscher Uebersetzung zugänglich macht. Bekanntlich ist der Bericht wegen der die Kompetenzen der Kommission überschreitenden Behandlung der grundsätzlichen Fragen der Palästina- Politik und wegen der Art und Weise, mit der er die Frage der Verantwortlichkeit für die Unruhen untersucht hat, heftig angegriffen worden. Die vorliegende Broschüre bringt daher auch einen Auszug aus dem Antwort-Memorandum, das die Jewish Agency der Permanenten Mandatskommission des Völkerbundes und der britischen Regierung überreicht hat. Die Broschüre wird eingeleilet durch ein Geleitwort von Kurt Blumenfeld. Es folgt eine Uebersicht über die Ereignisse in Palästina von dem verhängnisvollen Versöhnungsfeste 1928 ab bis zum Sommer 1930. Den Memoranden bei gefügt ist eine Reihe von Dokumenten, die die Ausübung des Palästina-Mandats durch England das Verhältnis zwischen Juden und Arabern in Palästina betreffen. Zu Schalom Asch, Moskau. Verlag Zsolnay. 525 8. 1930 Während die Erinnerung an den Weltkrieg durch zahlreiche Bücher wachgerufet wurde, schweigt man fast ganz von der Umwälzung in Russland, von den Schrecken bei der Aufrichtung der neuen Verfassung, von dem seelischen Martyrium der Vertriebenen, Verarmten, von der Verbitterung, die sie heut noch erfüllen muss, von den Plänen, die gewiss im Dunkel geschmiedet werden, um den Tag des neuen Umsturzes vorzubereiten. Aber auch von dem „Fluch der bösen Zeit“, wie er sich in Russland an so manchen offenbart hat, von der unendlichen Gewalt der Leidenschaft aller Unterdrückten, Geknechteten, Verbannten, Juden und Nichtjuden, wird wenig geredet Und endlich auch von der Grundfrage nicht allzuviel, die ja Russland aufgeworfen hat, der uralten Frage: wer soll herrschen, muss es Arme geben und Reiche oder nicht? Ist Gewalt erlaubt, um hier Wandel zu schaffen, ist Gewalt eine Bürgschaft für die Zukunft so grundlegender Aenderungen? Aschs Buch gibt auf alle diese Fragen Antworten oder rührt die Probleme zumindest auf. Den grössten Teil seiner Romane nehmen die blossen Schilderungen ein, Darstellungen der Schrecknisse auf allen Seiten, und es erschüttert dadurch mehr als lange Betrachtungen es könnten. Aber gelegentlich deckt er auch die Grundprobleme auf u. verleiht damit seinem Buche einen Wert über die Zeit hinaus. Und das wesentlichste dieser Probleme ist ja wohl nicht die Verschiedenheit der Klassen, die bei der menschlichen Veranlagung niemand beseitigen wird, sondern die Art und Weise, wie es geschehen kann, die Einstellung, von der aus der Ausgleich erfolgen sollte. „Die ganze Macht muss sich dort konzentrieren, wo die Gerechtigkeit wohnt, damit sie ungehindert auf ihren Flügeln die Welt in eine lichte Zukunft tragen kann;“ heisst es einmal bei Asch und ein andermal: „das ursprüngliche Empfinden für Gerechtigkeit und Wahrheit, das in uns lebt, es ist der tiefste Sinn des Sozialismus. Darauf ruht alles, es ist das Fundament der Menschheit, es ist das Göttliche in uns.“ Diese echtprophetischen Worte — brauchen wir sie sie nicht mehr als je in unserer aufgewühlten Zeit, in der fast jeder sich berufen fühlt, die Fragen der Menschheit zu lösen, klingen sie nicht nach allen Seiten hin, zu den Lärmenden und den Nachdenklichen, den Gewaltmenschen und den Friedlichen? Stellen sie die „Führer“ nicht vor furchtbare Entscheidungen, stärken sie nicht den Mut der Abseitsstehenden, die, angewidert von dem Wirrsal der Zeit, nicht aufhören möchten, Moralisten zu sein, die auch das „dritte Reich“ ersehnen, aber das Ibsens in „Kaiser und Galiläer“ der des Guten im Bunde mit dem Schönen — oder wie wir sagen das Reich des Messias? Ja man hört es mit durstiger Seele, man erkennt es doch als den einfachsten Ausweg. Wahrheit und Gerechtigkeit, das Göttliche in uns als Urkräfte zur Lösung der Menschheitsfragen immer wieder und trotz alledem aufzurufen. Und so gewiss die Tat das Entscheidende ist, diese Arbeit des Abrufens, des Predigens, der Bücher ist nicht umsonst getan, ja ist notwendig für alle die Vielen, die von sich aus erst wohl diese Klarheit besitzen, aber nicht die Kraft und den Mut, um aufzustehn und gemäss ihrer Klarheit zu reden und zu handeln. Es ist nicht wahr, dass e i n Teil der Menschheit Recht und Anspruch auf den andern hätte, es ist nicht wahr, dass Gewalt, von wo immer, den Bestand eines Staates verbürgen könnte, es ist nicht wahr, dass heilige Dinge mit unheiligen Mitteln erreicht werden dürfen, es ist nicht wahr, dass ein Staat dadurch gerechtfertigt ist, weil andere Staaten ihn „anerkennen“, es ist nicht wahr, dass wir mehr Glück auf Erden schaffen, ohne dass die Gewissen geändert werden. Und es ist auch nicht wahr, dass die „Enterbten“ gar so schwer oder nie zufrieden zu stellen sind, es sei denn, wenn sie die „Herrschaft* haben. Auch sie wollen — in ihrer Wahrheit jedenfalls — nur das erfüllt sehen, was ats ursprüngliche Kraft der Gerechtigkeit und Wahrheit in ihnen lebt, ihren Anspruch auf Freiheit, Zeit, Anteil am Kulturleben gewährleistet haben. Auch sie erkennen, soweit sie nicht in Dogmatik befangen, die Überlegenheit geistiger Kräfte an, sind bereit, sich zu beugen und zu gehorchen, wenn sie es freiwillig tun dürfen, aus Überzeugung in Freudigkeit. Und wenn es bisher nicht gelungen ist, den sozialen Frieden so herzustellen, dann deshab, weil es ausser den ursprünglichen Kräften, die Wahrheit heissen und Gerechtigkeit, auch die andern gibt, die das Gegenteil bejubeln. Und wenn der Kampf deshalb weitergehn muss, dann aus dem selben Grunde. Und so ist Aschs Buch mehr als ein Roman, es ist ein Symbol. In das Chaos hinein gilt es immer wieder den Brand zu schleudern, den Brand des Göttlichen in uns, das ursprüngliche Gefühl für Wahrheit und Gerech'igkeit. Ewige Aufgabe und darum ewige Religiosität! Rabb. Dr. Gottschalk, Köln Sendet den fälligen Beitrag für das 4 Quartal LSSv auf das Postscheck-Konto der Bereinigung für das liberale Judentum Berlin Nr. 187069 ei«. Gut Mieries Zimmer in ruhigem Hause (Nähe U- oder Stadt- bzw. Ringbahn bevorzugt) von soliden jungen Herrn gesucht. Gefi. Angebote mit Preisangabe erbeten an die Geschäftsstelle der Jüdisch- Liberalen Zeitung unter Nr. D. F. 83. Gewissenhafter nacitliille-Unterricht in Lateinisch, Französisch. Griechisch, sowie in sonstigen Fächern des humanistischen Gymnasium wird einzeln und in Gruppen zu mäßigen Honorar erteilt. Gefl. Zuschriften erbeten unt. K> La 33 an die Geschäftsstelle dieses Blattes. Französisch Studium Paris staatlich geprüfte Lehrerin Pfalzburg 7246 Die Erste Weltkonferenz liberaler Inden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union sor Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: im Buchhandel M. 1.80 für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen M. 1.— Vereinigung für das liberale Judentum E.V. Berlin SW II. Hallelch- Straße 1 Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen Charlottenburg Bosander Strasse 8 Wilhelm 8157 Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Term, kostenlose Fenerbestattonc maierarbeiten Renovierung von Wohnungen, Geschäitslokalen, Trepp<mfluren und Fassaden. Robert ‘ Berlin W 50 Kulmbacher Strasse 7 B5 Barbarossa 6260 Schriltenrcllie d. Yereinlgnng!. d. 1. Mentatn E. Y. Die Grundsätze des Jiidiscltreligl&sen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0:50 Mk. , Htn Br. S in zweiter Auflage die seit Jahren vergriffene Broschüre Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums tu DT. MUDD jlirflMNiiiia mit 0.74 m. Bestellungen beim Verlag der „Jüdisch-liberalen Zeitung* Berlin SW 11, Hallesche Str. 1 Alle Tatze isl Kein SonrUafe, ober: alleTa&e gibl’s CM. im Klee! 4n C M. im Klee BIENENHONIG das reine und reifste Naturprodukt. Nahrhaft, gesund und bekömmlich. CHR. MARTENSEN, MARNE netto 9 Pfd. 11.70 netto 5 Pfd. 7.00 netto 3X3 Pfd. 12.40 netto 2X3 Pfd. 8.50 netto 1X3 Pfd. 4.50 Nachnahme. Frei Haus. i. HOLST. Postfach I 1T0 Mm: Bmteton« fix M Kfeafc gOm««» -. O-Ili» 00.11. - Oe-»t«Mchex a*d*«i MtM»» ««,»». Brtta 0*8.M.-v-E * «»■ v-x«°.R°-Ie»d°x,,

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.