Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 10 (1930)
- Issue
- 42 (15.10.1930)
- Date
- 1930-10-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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10. Zahrgang Hummer 42 Msch-liberale Zeitung Beilage IS. Oktober 1930 Das Zntervlew Kareski - md kein Dementi Wir wiesen vor kurzem in unserem Blatt aus ein Interview hin, daß unmittelbar vor den Wahlen zum deutschen Reichstag im „Neuen Wiener Journal" veröffentlicht wurde. Herr Tirektor Kareski, der derzeitige Vorsitzende der Berliner jüdischen Gemeinde hatte in diesem Interview Ansichten vertreten, die in jüdischen und nichtjüdischen Kreisen gleicy befremdend empfunden wurden. Unsere Veröffentlich urig hatte im Hamburger Familienblatt, dessen Berliner Korrespondent seine Hauptaufgabe darin sieht, in seinem angeblich neutralen Blatt die Interessen der Berliner Jüdischen Bolkspartei zu fördern, den Abdruck folgender Notiz zur Folge: ..Ein jüdisches Blatt bringt einen Auszug aus einer Unterredung, die ein Vertreter des „Neuen Wiener Journals" mit Herrn Kareski hatte. Tie Veröffentlichung im „Neuen Wiener Journal" ist Herrn Kareski nicht zu Gesicht gekommen, so daß er ihren Inhalt auf die Richtigkeit nicht prüfen konnte. Die in dem genannten Auszug veröffentlichten Erklärungen hat Herr Kareski, soweit es sich um die entscheidenden Stellen handelt, nicht abgegeben. Wer die Ansfassung kennt, die Herr Kareski in der Oejfentllichkeit vertritt, kann sich leicht ein Bild davon machen, daß die im „Neuen Wiener Journal" wiedcrgegebenen Erklärungen von dem Interviewer zweifellos mißverstanden worden sind." In dieser Erklärung wird um die entscheidenden Punkte offensichtlich herumgegangen. Statt klar zu sagen, was in dem Interview denn nun nicht stimmt, die Bezeichnung der deutschen Juden als „andersnationale Staatsbürger", die AnMssung von den „Wohnländern" oder von den „nationalen Rechten der jüdischen Minderheit" oder die Geschmacklosigkeit über das „Tauf- und Abfalljudentum" der Staatspartei und sozialistischen Wühler wird hier mit allgemeinen Redewendungen noch dazu in einem die allgemeine Oeffentlichkeit recht wenig interessierenden jüdischen Matt der Sachverhalt zu vertuschen gesucht. Wir haben uns mit der Schriftleitung des Neuen Wiener Journals in Verbindung gesetzt und angefragt, ob denn bei ihr nach der Veröffentlichung irgend ein Einspruch des Herrn Kareski erfolgt ist. Tie Antwort lautet: Wien, den 7. Oktober 1930. An die Schriftleitung der Jüdisch-liberalen Zeitung Berlin SW 11 Hallesche Straße 1 Sehr geehrte Herren! In Beantwortung Ihres Schreibens vom 6. d. M. teile ich Ihnen mit, daß die Aeußerung des Herrn Direktor Kareski in keiner Weise berichtigt oder dementiert wurde. Ich ermächtige Sie, das Interview mit Angabe der Quelle des „Neuen Wiener Journal" zum Abdmck zu bringen. Hochachtungsvoll Tr. Walther Noychloch Ehefredakteur-Stellvertretcr des „Neuen Wiener Journal". Wir halten es im Interesse der deutschen Jndenheit für dringend erforderlich, daß! klargestellt wird, welche Ansichten der Vorsitzende der Berliner Jüdischen Gemeinde ausgesprochen hat. Sollte er jetzt diese oder jene Wendung des Interviews abstreiten, so müßte klargestellt werden, wie es zu derartigen Mißverständnissen kommen konnte imb woraus es zukückzusühren ist, daß Herr Kareski nunmehr bereits einen vollen Monat hat verstreichen lasten, ohne iu der Oeffentlichkeit der Jnhaltswiedergabe des veröffentlichten Gesprächs zu widersprechen. Wir veröffentlichen, um diese Klärung zu erzwingen, nachstehend in vollem Wortlaut das Interview aus dein „Neuen Wiener Journal": Jude deutscher Zentrumskandidat Ein Gespräch mit dem Berliner Zionistenführer Georg Kareski. Marienbad, 11. September. Georg Kareski, der Zentrumskandidat und Vorsitzende der Berliner jüdischen Gemeinde in Berlin, der gegenwärtig in M a r i e n b a d zur Kur »veilt, äußerte sich im Gespräch mit unserem Sonderberichterstatter Dr. für. und phil. Paul I. Diamant über seine Kandidatur sowie über die Stellungnahme der deutschen Juden zum Wahlkampf in der folgenden sensationellen Weise: „Es ist ein Recht und eine Pflicht der Juden, sich an dem politischen Leben ihrer Wohnländer zu beteiligen, und in den Ländern jümscher Massensiedlung kann und soll dies durch die Gründung jüdischer Nationalparteien geschehen. Ties ist das sicherste Mittel, um den Wahlkampf zu entgiften, die jüdischen Wähler vor der Nötigung zu bewahren, antisemitische oder Umsturzpattei en zu wühlen, und judenfteundliche Parteien vor dem Vorwurf zu befreien, eine Judenschutzttruppe zu sein; so beteiligen sich die zionistischen Juden Oesterreichs am politischen Leben, so gibt es in der Tschechoslowakei, Polen, Litauen, Lettland jüdifchnationale Parlamentsabgeordnete. Im Deutschen Reiche geht dies nun allerdings vornehmlich! aus wahltechnischen Gründen nicht, da die geographische Vetteilung der Juden die Aufftellung einer eigenen jüdischer Liste unmöglich, macht. Deshalb müssen lvir deutschen Juden, wenn wir nicht Wahlenthaltung Üben wollen, anderen Parteien unsere Stimmen geben und wir haben die schwierige Ausgabe, uns die Parteien, ihre Führer, ihr Programm und ihre Praxis sehr genau anzuschauen." „Warum haben Sie sichzu dem vielfach, auffehen-, erregenden Schritte entschlossen, sich dem Zentrum anzuschließen?" „Ich finde daran nichts Aussehenerregend-es. Das Zentrum ist eine Partei, die für bürgerliche Gleichberechtigung aller Staatsbürger, für soziale Befriedung aller Klassen eintritt, sie ist keine Klassenpartei, sondern eine wahre Volks- Partei, die Staatsangehörige aller Art, Hochadlige, Stadtbürger, Bauern und Grubenarbeiter umfaßt, eine Partei, die im besten Sinne deutsch, aber nie chauvinistisch oder antisemitisch ist." „Halten Sie das Interesse der Juden bei dem Zentrum, das eine katholische Partei ist, für voll gewahtt?" „Sicherlich, in vollstem 'Maße. Tos Zentrum hat seit seinem Bestand nicht das geringste Unrecht gegen das Judentum und seine Angehörigen begangen, im Gegenteil, es hat öfters Gelegenheit gehabt, für die Gleichberechtigung der Juden und die volle Wahrung der jüdischen Rechte wirksam einzutreten. Unvergessen soll auch bleibien, wie Kardinal Faulhaber, dieser hochherzige Kirchensürst, die Juden gegen die Exzesse des Nationalsozialismus schützte. Uebrigens gab es auch schon bisher Nichtkatholiken, die sich dem Zentrum angeschlossen haben. Ter Abgeordnete Hoffmann (Ludwigshasen), ein Protestant, ist ein Mitglied der Zentrumsfraktion." Auf die Frage, ob die nationalen Rechte der jüdischen Minderheit bei dem Zentrum Verständnis finden würden, erhalte ich die Antwort: „Nirgends besser als beim Zentrum. Diese Partei, so gut deutsch! sie ist, hat,lange bevor in den Friedensverträgen Minoritätenrechte festgesetzt wurden, durch die Tat bewiesen, daß sie Achtung vor andersnativnalen Staatsbürgern habe. Tas Zentrum hat sich auch Nachdenkliches;u den kommenden jüdischen Gemeindewahlen „Der Antisemitismus ist der Schatten unserer Existenz — man muß sich endlich einmal überall unter den Juden jene Erklärung von der Entstehung des Antisemitismus zu eigen machen, die Weidmann in einem großartigen Biü>e gegeben hat, daß nämlich die jüdische Minoritätsgruppe sei wie ein Fremdkörper im Auge, oft nur klein, aber immer äußerst störend, wenn der Betroffene sein Auge reibe, werde manchmal der Fremdkörper herausgerieben, manchmal entzündet sich das Auge, und meist geschehe beides." Dieses Bild könnte einem Goebbels Ehre machen. Es zeigt wieder einmal, wie nahe beieinander die Ideologien der Zionisten und der Nationalsozialisten vom jüdischen Fremdvolk wohnen. Daß das zionistische Provinzblatt „Das jüdische Echo" in der letzten Woche diese Auffassung zum Abdruck bringt, das ist ein Beweis mehr dafür, wie unmöglich der zionistische Sturmangriff aus den Centralverein ist und die Erfüllung der zionistischen harmlos scheinenden Forderung, die Abwehrtätigkeit aus die Gemeinden zu übertragen. Gewiß gibt es Gebiete, auf denen die Abwehrtätigkeit gemeinsam erfüllt werden kann. Weshalb sollte nicht beispielsweise die Ritualmordlüge oder eine Talmudverdächtigung gemeinsam von Zionisten und Nichtzionisten bekämpft werden. Aber damit die Aufgabe erschöpfen zu wollen, heißt sie gründlich verkennen. Nur diese gemeinsame Tätigkeit aussühren zu wollen, bedeutet Beschränkung aus das Recht des Staatsbürgers, Verzicht auf unser Ringen um Anerkennung als deutscher Volksgenosse. Würde heute der Centralverein dem zionistischen Verlangen zustimmen und aus die Klarstellung der Verschiedenheit seiner ideologischen Grundlage von der der Zionisten verzichten, so wäre er morgen gesprengt und eine neue Organisation der jüdischen Deutschen müßte an seine Stelle treten. Beachtung verdient auch, was die Jüdische Rundschau in ihrer letzten Nummer in einem Artikel gegen den Centralverein aus führt: Die Entscheidung bei einer Aenderung der anormalen Situation der jüdischen Gesamtheit liegt bei den Juden selbst. In diesem Zusammenhänge sei noch, aus einen Umstand hingewiesen: Herr Hollaender fragt, ob die Zionisten verlangen, daß „sich die Juden in Deutschland als eine Art nationaler Minderheit fühlen" sollen. Diese Fragestellung ist abwegig. Es kommt nicht darauf an, als was sich die Juden fühlen, und wie sie sich bezeichnen, der Kern des Problems liegt dattn, was die Juden sind. Tatsache bleibt, daß die Juden eine erkennbare, unterscheidbare und leicht angreifbare Gemeinschaft darstellen, die im Verhältnis zur Umwelt eine Minderheit ist. Und ob wir als Juden nun eine Minderheit nationaler oder konfessioneller Art oder eines bestimmten Lebensstiles find, ist belanglos. Niemals haben wir Zionisten in Deutschland nationale Minderheitsrechte für uns in Anspruch genommen, die in irgendwelcher Form einen Niederschlag in der Gesetzgebung oder in der Berwaltungspraxis zu finden hätten. Wir haben nur stets darauf hingewiesen, daß wir aus historischen Gründen und durch den Truck der Umwelt eine Einheit bilden, die Eigenleben besitzt und auf Grund dieses Eigenlebens eine ganze Reihe von Funktionen erfüllt, die nur autonom geübt werden können und die nicht imwer auf dem Gebiete des gesonderten religiösen Bekenntnisses liegen. Für jeden, der lesen kann, sind diese Sätze klar. Ins Hochdeutsche übertragen lauten sie: „Wir sind eine nationale Minderheit, wollen aber hier keine nationalen Minderheitsrechte. Wie nun aber, wenn die Mehrheit auf den vernünftigen Gedanken kommen sollte, der Minderheit die Rechte zu geben, die ihr zukomMen? Ter 30. November ist ein Schicksalstag der deutschen Inden. An ihm wird entschieden, ob die Juden als nationale Minderheit oder als jüdische Deutsche gelten sollen. Deshalb muß jeder Wahlrecht als Wahlpflicht betrachten! I in Vorkriegszeiten der Forderungen der polnischen, französischen und mährischen Minderheiten, soweit sie berechtigt waren, werttätig und erfolgreich angenommen." „Wie kam es, daß Sie sich nicht nur dem Zentrum anschlossen, sondern auch für das Zentrum kandidiert werden?" „Sicherlich hat bei den Zentrumssührern und bei Probst Kellermann, dem Berliner Zentrnmssührer, bei meiner Kandidierung die Tatsache eine Rolle gespielt, daß ich seit Jcchrön an der Spitze der Berliner jüdischen Gemeinde stehe und daß es meinen zionistischen Freunden und mir gelungen ist, diese Gemeinde, die zu den großen Selbstverwaltungskörpern Deutschlands zählt, erfolgreich umzugestalten und neu zu beleben. Entsprechend unseren Einnahmen — allein an demokratisch gestaffelten direkten Steuern hat unser Budget eine Einnahme von sieben Millionen Mark — haben wir auch! große Ausgaben für religiöse, nationale und soziale Ausgaben. Unser autonomes Schul werk umfaßt Fortbildungs-, Volksschulen und sogar zwei Mittelschulen und wird von einigen tausend Schülern besucht." Als ich Kareski fragte, ob seine Kandidatur aussichtsreich sei, antwottete er, daß es fidj, für diese Wahlen nur um eine Geste handle, daß sich aber die Folgen seiner Polittks bei den nächsten Landtags- und Stadtverordnetenwahlen auswirken werden, wenn bewußt jüdische Kandidaten gewählt werden, die als Hospitanten den Zentrumssraktionen beitrcten werden. Im weiteren Verlaus unseres Gesprächs erzählt mir Kareski noch von der Stellung! der Juden zu den übrigen deutschen Parteien. „Tie neugegründete Staatspartei kommt für die Juden nicht in Betracht, da sie die Assimilation der Juden fördert, das gesamte Tauf- und Abfalljudentum mündet in diese Partei. Beim Zentrum sind! wir gleichberechtigte! Staatsgenossen, bei der Staatspartei Nachfahren der früheren Hausjuden. Auch ihre Führer nehmen manchmal eine direkt judenseindliche Haltung ein. Minister Höpker-Aschofs ist des Antisemitismus dringend verdächtig und auch gegen den Handelsminister Schreiber muß man starke Bedenken haben, obwohl er sich gegen den Vorwurf der Juden fei ndschast verwahrt." Recht interessant, wie sich der Führer der Berliner Juden über das Verhältnis der Juden zur Sozialdemokratie äußerte. „Jchi lehne jede Gefolgschaft nach links ab. In Teutschiland ist die Lage ähnlich wie in Oesterreich. Mit großem Interesse verfolge ich die Haltung des „Neuen Wiener Journals" und die Artikel, die die österreichischen Juden in ihrem eigensten Interesse warnen, sich Umstürzparteien anzuschließen. Tie deutschen Juden, die allen erwerbenden Ständen angehören, haben nicht das geringste Jntereffe, eine Partei zu unterstützen ,die den Umsturz erstrebt und das Privateigentum abschaffen will. Tie jüdischen Kandidaten, die die Sozialdemokratie auf ihre Listen genommen hat, gehören fast alle dem Kreise der Renegaten, den bei uns so verachteten Absalljuden, an. Jchl fyoffe, daß die Juden so einsichtsvoll sein werden, sich von solchen Kandidaten und den sie empfehlenden Parteien abzutvenden. So wie ich! von Freunden aus Oesterreich die Parole hörte: „Lieber Heimwchrjuden als UmfturzjUden", so ist! auch von den deutschen Juden in diesem Wählkampf zu erwarten, daß ffe alle Mischmasch- und Umfiurzpatteien ablchnen und das Zentrum wählen werden." Berliner Repräsenkanken-Bersammlung Am 9. Oktober fand eine Repräsentantenversammlung Berliner Jüdischen Gemeinde statt, die hauptsächlich einberufen worden war, weil die Einspruchsfrist gegen die Richtigkeit der Wählerlisten für die diesjährigen Wahlen zur Repräsenlantenversammlung am 10. Oktober Mief. Aus einer Vorlage des Gemeindevarstandes ist zu ersehen, daß die sogenannte Urliste ganz außerordentliche Mängel am weist. Etwa 10009 berechtigte Einsprüche sind gegen die Richtigkeit der Wählerliste erhoben worden für Personen, die entweder fehlten, so besonders die Ehefrauen von Gemeindemitgliedern, oder unter falscher Adresse aüsgeführt waren. Herr Rechtsanwalt Stern gibt zuerst als Mitglied der Einspruchskommission einen Bericht über die Vorlage. Er stellt fest, daß an der Vorlage als solcher nichts auszusetzen ist, wohl aber an den Dingen, die zu einem solchen Bericht führten. Die Wahllisten wurden so spät fertig gestalt, daß die beiden Parteibüros, die für die ihnen nahestehenden Personen die Listen durchgesehen hatten, mit der Durchsicht nicht fettig geworden find. Trotz der späten Fertigstellung ist die vorliegende Liste außerordentlich fehlerhaft. Es wäre möglich und selbstverständlich gewesen, nachdem schon bei d-en vorigen Wahlen so zahlreiche Beschwerden eingelausen waren, wenn man damals sofort mit der Aenderung und Ergänzung des Katasters der Gemeinde begonnen hätte. Man hat jetzt den Kataster nach Angaben des Einwohner-Meldeamts ergänzt, Angaben, die, wie festgestellt wurde, völlig unzuverläffig und lückenhaft sind. Außer diesem Mangel der Wählerliste ist auch noch ein technisches Uebel zu beseitigen. Bei dem jetzigen Zustand der Wahllisten müssen zahlreiche Wähler weit entfernt von ihren Wohnungen ihre Wahlpflicht ausüben. Es wäre wünschenswert, wenn man diese Wähler in einen anderen Stimmbezirk überführen würde. Dies ist möglich, da der Gemeindebezirk nur einen Wahlbezirk bildet und somit auch die Wählerliste trotz ihrer Aufteilung in Stimmbezirke eine einheitliche ist. Herr.Rechtsanwalt Stern rügt dann noch besonders, daß einzig im Zentrum eine Wählerliste zur Prüfung auslag. Wenigstens im Osten und im Westen hätte noch eine Möglichkeit zur Einsicht in die Liste geschaffen werden müssen. Herr Moritz Rosenthal weist daraus hin, daß, be-. reiK im Jahre 1924 oder 1925 von den Gemeindebehörden der Antrag angenommen wurde, ein statistisches Büro einzurichten. Es sind damals auch 50000 RM. dafür bewilligt worden. Wenn dieses Büro eingerichtet worden wäre, dann