Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 10 (1930)
- Issue
- 40 (1.10.1930)
- Date
- 1930-10-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2613366-2614053-2614093--3736-2621361- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Warum gibt es im jüdischen Schrifttum keine «Selbstbekenntnisse"? Von S. Mei sels. Die gesamte christliche Welt feierte in diesen Tagen den 1500jährigen Todestag des heiligen Augustinus. Ter außerordentliche Gedenktag setzte Tausende von Federn in Besetzung; in unzähligen Abhandlungen, Aufsätzen und Artikeln wurde der große lateinische Kirchenvater gewürdigt. Namentlich die katholische Presse wand neue Ruhmeskränze um das Haupt des Gefeierten, und sie hatte wahrlich guten Grund, seinen Gedenktag feierlich zu begehen. Denn seit anderthalb Jahrtausenden ist der heilige Augustinus eine aufragende Säule der Kirche. Freilich ist damit allein die geschichtliche Bedeutung Augustins nicht erschöpft. „Er ist", so urteilt über ihn Harnack (Grundriß II, S. '12), „der Vater der römischen Kirche und der Reformation, der Biblizisten und der Mystiker, ja selbst die Renaissance und die moderne empirische Philosophie (Psychologie) sind ihm verpflichtet." In der Tat: die geistige Wirkung, die von dieser machtvollen Persönlichkeit ausging, erstreckt sich bis in die Gegenwart; die religiös-philosophischen Strömungen unserer Tage sind vielfach an seinen Namen geknüpft. An hervorragender, weithin sichtbarer Stelle glänzt sein Name tu der Kivchcngeschichte. Durch seine religionsphilosophischen Werke nimmt er in der Geschichte der Philosophie dauernd einen Ehrenplatz ein. Mit seinen „Bekenntnissen" aber gehört Augustin der Weltliteratur an. Dieses Werk, eine der eigenartigsten Schöpfungen autobiographischer Art, ist in der Folge allen freien und allen gebundenen Geistern, die mit einer erschreckenden Selbstverleugnung ihre Lebensbeichte schrieben, für ihre „Konfessionen" Muster und Vorbild gewesen. In jeder Literatur gibt es Bekenntnisbücher, die wohl nicht immer im Geiste Augustins, aber doch nach seiner Art, das heißt mit augustinischer Aufrichtigkeit geschrieben sidn. Das jüdische Schrifttum macht hierin eine Ausnahme; es besitzt keine „Bekenntnisse". Das jüdische Schrifttum ist reich an Memoiren, an Lebenserinnerungen, Lebensbeschrei!- bungen, ja selbst an Autobiographien mangelt es nicht ganz; aber ein jüdisches Buch „Bekenntnisse" gibt es nicht. Kein einziger unserer religiösen Oberhäupter und geistigen Führer hat eine Lebensbeichte nach der Art von Augustins „Bekenntnissen" geschrieben. Woran mag das wohl liegen? Ich denke, schon das Wort Beichte gibt den Grund an, warum das jüdrsche Schrifttum kein solches Buch aufweist. Das Judentum kennt nur ein Bekennen vor Gott, nicht aber eine öffentliche Beichte vor Gott und dent Menschen. Nach der Ausfassung des Judentums soll und darf das Bekennen der Sünden und Fehltritte, der Jrrnisse und Wirrnisse des Herzens nur eine Art Geheimaussprache zwischen dem Menschen und seinem Gotte sein. Sündenbekenrrtnis im Sinne von Selbstbekenntnis ist nach jüdischer Anschauung ein tiefinnerlicher Vorgang, der sich lediglich zwischen den Wänden des Herzens abspielt; aber das Herz vertraut es dem Munde nicht an. Es ist bezeichnend, daß das ältere jüdische religiöse Schrifttum den Ausdruck „bekennen" nur in einer rückbezüglichen Form gebraucht; es heißt „mithwadeh" und bedeutet soviel als: sich seine Fehler selbst eingestehen, reuig sich auf sich selbst besinnen, demütig Einkehr in sich sestbst Hallen. Es ist gleichsam wie ein Kreisen im eigenen Innern, ein wahres Ausschütten des Herzens,' in das nur Gott sehen kann, das aber bekanntermaßen kein Fenster besitzt, durch das auch der Mensch hineinfchen könnte. Und kz soll es auch gar nicht. Denn Selbstbekenntnisse sind nach jüdischer Auffassung etwas, das nur den Selbstbekenner und seinen Schöpfer angeht; ein Dritter und Unbeteiligter soll daran keinen Anteil haben. Die Frage, warum es im jüdischen Schrifttum keine „Bekenntnisse" gibt, hat Rabbiner Dr. Leo Baeck in seiner Einführung zu Alime Pallieres Buch „Das unbekannte Heiligtum" ebenso bündig wie geistvoll beantwortet. . Baeck schreibt: „In einem steht das jüdische religiöse ■ Schrifttum, literarisch betrachtet, hinter anderen zurück; es weist keine „Bekenntnisse" auf. Ihm fehlt ein Werk, das neben den Konfessionen Augustins oder den Beichten Kierkegaards seinen Platz hätte. Wenn einer von diesen Büchern herkam, mag er es hier entbehrt haben. Aber, was literarisch als ein Mangel erscheint, ist im Religiösen wohl ein Besseres oder zum mindesten ein Besonderes. Eine Ggenart des Judentums spricht sich darin aus. In ihm ist der Mensch immer und unmittelbar vor Gott hingeführt, in die Unendlichkeit und Ewigkeit hineingestellt. Was ist dann aller menschliche Zweck, was ist Gott gegenüber auch alle literarische Absicht und Kunst! Wenn hier das Ich sein Irren -und Finden gekündet hat, so ist das literarische Streben weit fern geblieben, eher ist, unbewußt, das Gegenteil wirksam geworden. Das Ich hat hier gesprochen. Das Gebet ist hier die Rede des Ich von sich selbst. Nicht an die Menschen, geschweige denn an einen Kreis von Hörern und Lesern, an ein Publikum, richtet sich dieses Wort, in welchem die Seele sich auftut... Das „Bekenntnis" ist das Kind eines Geistes, der ein anderer ist als der jüdische, der biblische. Er stammt aus der Welt der griechischen Redekunst und Sophistik. Wenn Augustin seine „Konfessionen", die Geschichte seiner Bekehrung geschrieben hat, wenn er darin mit seiner Meisterschaft sein Ldb/n zur Bühne macht, auf der er seine Seele 'Auftreten läßt und sein Ich darbietet, damit die Menschen es sehen und hören, wenn er in aller Hingegebenheit sich doch niemals der geistreichen Formel und des Wortspiels entschlägt, so hat er damit ein Buch, ein Kunstwerk versaßt, das ganz in die Geschichte der griechischen Rhetorik hineingehört. Sie hatte solches gewollt, gekonnt urtb gelehrt; er ist auch hier ihr Schüler. Aber gerade hier scheidet sich die Welt der Bibel von der Griechenlands — und darum bleibt ja die Bibel auch in der griechischen Sprache ein so ungriechisches Buch, und im Neuen Testament zeigt sich gelegentlich gerade an diesem „Bekennen", wo die Grenze zwischen hier und dort ist." Das ist es eben: das Judentum hält es schon vom religiös erzieherischen Standpunkt nicht für geboten, daß der Mensch sein Ich öffentlich darbiete, zumal wenn er damit Me kleinen und großen Schritte vom Wege, alle vergangenen Vergehen und alle Jrrgänge des Lebens öffentlich preisgibt. Die jüdische Ethik verbietet es nicht geradezu, Sendet den fälligen Beitrag für das 4 Quartal 1930 auf das Postscheck-Konto der Bereinigung für das liberale Judentum Berlin Nr. 137 060 ein. aber sie warnt davor, sich durch öffentliche Beichte vor aller/ Well als „Sünder"' hinzustellen, — offenbar deshalb, weil die Wirkung einer solchen Beichte auf Menschen, die in sich nicht gefestigt sind, gar leicht eine ganz andere sein kann, als sie sich der Beichtende in seinem edlen Drange von ihr erhofft. Alles dies hängt auch vielfach mit der jüdischen Auffassung von der „Heiligung des göttlichen Namens" zusammen. Ueberflüssig zu betonen, daß trotz der hervorgehobenen Gegensätzlichkeit grundsätzlicher Anschauungen ein Buch wie Augustins „Bekenntnisse" auch den jüdischen Leser ansprechen wird. Denn hier ringt eine gewaltige Persönlichkeit um ihr höheres Ich. Augustin ist es nicht um die Niedrungen zu tun, aus denen er sich emporgehoben hat, sondern um die Höhe, zu der er aufgestiegen ist. Sprechsaal 4 Für diese Rubrik übernimmt die Schrift leitun g lediglich die preßgesetzliche Verantwortung. Ueber die Kongreß-Sprache Gelegentlich der letzten Weltlonfercnz sür das liberale Judentum wurde an dieser Stelle über die Schwierigkeiten geklagt, die einer sprachlichen Verständigung bei internationalen Tagungen cntgegcnstehen. Es wurde deshalb all denen, die an der 1932 in Chicago stattfindenden Weltkonfercnz teiizunehmen beabsichtigen, nahcgelegt, die Zwischenzeit zur Erlernung der englischen Sprache zu nutzen. In dem nachfolgenden Artikel wird die Einführung von Esperanto als Kongreßsprache angeregt. Vielleicht wäre wenigstens durch die Einführung des Esperanto als alleinige Uebersetzungssprache eine Vereinfachung der Beratungen möglich. Tie Red. In der Presse lasen wir kürzlich anläßlich der Weltkrast- Konferenz in Berlin von der Erfindung eines Fünf-Sprache n - A p p a r a t s, der es allen Teilnehmern ermöglichen sott, mit Hilfe von Dolmetschern die Redner gleich zu verstehen. Uebersetzungen hintereinander fallen dadurch fort. Kann diese Erfindung nun wirklich als besonders epochemachend angesehen werden? Es ist wahr, wir erleben es zweimal jährlich auf den Tagungen des Völkerbundes und jährlich bei einer großen Anzahl internationaler Kongresse, an denen Menschen aus allen Teilen der Erde teilnehmen, daß eine Unmenge Zeit gebraucht wird, die Reden durch Uebersetzungen nach dem Vortrag verständlich zu machen. Und rst eine Garantie geboten, daß die Uebersetzungen richtig sind? Wir haben, alle schon erlebt, daß Unstimmigkeiten beim Völkerbund vorkamen. Es liegt auf der Hand, daß Konflikte daraus entstehen können. Muß das sein? Nein! Denn es erschien vor etwa 40 Jahren unter dem Pseudonym Dr. Esperanto, d. h. der Hoffende, in einer polnischen Provinzstadt ein kleines Lehrbuch einer Welthilfssprache, die später nach dem Pseudonym des Verfassers den Namen „Esperanto" erhielt. Schöpfer der Sprache war der polnische Augenarzt Dr. Zamenhof. Seinem von Menschenliebe erfüllten Herzen wollte es nicht einleuchten, daß die Menschen sich niemals sollten verständigen 'können, daß sie sich ewig streiten sollten, wie er das in der Jugend in Bialystok bei der 4 Sprachen redenden Bevölkerung (Juden, Polen, Russen, Deutsche) erlebt hatte. 40 Jahre! Wahrlich eine kurze Spanne Zeit (abzurechnen ist von ihr noch 10 Jahre Krieg und Inflation und als Folge die Verarmung der Völker). Sie hat aber genügt, aus dem Inhalt des kleinen Lehrbuches eine lebende Sprache zu machen. Oder ist das etwa keine lebende Sprache, die anläßlich der jährlich stattsindenden Internationalen Esperanto-Kongresse von etwa 1500 Menschen, aus allen Teilen der Erde zusammengekommen, verstanden wird? Anläßlich dieser Kongresse werden Gottesdienste der 3 Hauptkonfessionen abgehaltcn. Beim Gottesdienst in der Antwerpener Hauptshnagoge 1923 in Antwerpen (ich durfte seinerzeit darüber berichten) predigte Rektor Saphra aus Annaberg (wie schon bei früheren Esperanto-Kongressen) über die Friedensprophezeiungen der Bibel und die Prophezeiung des Propheten Zephauia Wer eine Weltsprache. Anläßlich der Kongresse finden wissenschaftliche Vorträge statt, sie bieten dm Teilnehmern Gelegenheit, mustevgültiges Esperanto zu hörm. In unserem interkontinentalen Zeitalter (der Begriff international, hauptsächlich auf Europa und seine Kolonien bezogen, scheint mir schon veraltet) sind Veranstaltungen aus allen Teilen der Erde mit Fahnm aller Länder der Erde, selbst der von unserem Gesichtswinkel aus als exotisch angesehenen, nichts seltenes mehr. Aber das war das Erlebnis all dieser Veranstaltungen, besonders aber der Kongreß-Eröffnung, daß alle Mmschen eine Sprache verstanden! Außerdem findm auf den Kongressen private Zusammenkünfte kultureller Vereinigungen, die durch Esperanto sich einen größeren, Resonanzboden schassen wollen, von Berufsorganisationen, die Esperanto in ihre Kreise einführen wollen, statt. Auch die Wissenschaft bekennt sich zu Esperanto. Beweise: Der Weltbund esperanto-sprechender Aerzte und Juristen, die u. a. Esperanto-Wörterbücher herausgeben. Neben diesen Internationalen Esperanto-Kongressen finden aber jährlich Kongresse statt, die Esperanto als Uebevsetzungssprache benutzen, z. B. 1927 in Prag der Kongreß: Friede durch die schule, 1928 im Haag internationaler Kongreß für Frieden durch die Religion, an dem Angehörige der verschiedensten Religionen teilnahmen. Es gehört keine große Fantasie zu der Prophezeiung, daß sich aus der Kongreß- Uebersetzungssprache die Kongreßsprache mtwickeln wird. Es freut mich, hier einmal darauf aufmerksam machm zu dürfen, daß Sprachschwierigkeiten, wie sie in einer früheren Nummer dieser Zeitung geschildert wurden, bei internationalen Kongressen heute nicht mehr nötig sind. Zephanias Prophezeiung ist Wahrheit geworden. Ein jüdischer Kopf erfüllte sie. Des dürfen wir stolz sein. Mit der Welthilfssprache wurde der Menschheit ein Geschenk gemacht, das spätesten Geschlechtern noch ein Segen sein wird. Aber nicht abseits wollen wir stehen, ehrm wollen wir den Schöpfer des Werkes. Die grüne Fahne mit dem sünfzackigen Stern im weißen Feld, das Zeichen, an dem sich die Esperantisten kennen, wehe auch mehr als bisher in unfern Kreisen. Auch wir sollen unsere Ziele erreichen mit Hilfe des Werkes der Menschenliebe, die Dr. Zamenhoss Herz erfüllte. Esperanto sei die Sprache unserer Kongresse. Maria Elkan, Düsseldorf, Duisburger Straße 17. Die Unterzeichnete ist bereit, gegen vorherige Einsendung des Betrages von RM. 1,50 ein Lehrbuch mit Schlüssel einzusenden. Ist Einsendung per Nachnahme erwünscht, kommen Nachnahmespesen hinzu Selbstunterricht ist durchaus möglich. BUCHERSCHAU Mendelssohns Schriften zum Judentum. Von der im Akademie-Verlag erscheinenden Jubiläumsausgabe der gesammelten Schriften Mendelssohns ist vor kurzem der erste Band der „Schriften zum Judentum “ erschienen. Dieser Band enthält den ganzen Lavater-Streit, die Auseinandersetzung zwischen Mendelssohn und Bonnet, weiter die Ritual-Gesetze der Juden und Aktenstücke zur Reform des Judeneides. Der Band enthält über 700 Seiten und ist bearbeitet von Dr. Simon Rawidowicz, der den einzelnen Texten ausführliche wissenschaftliche Forschungen voranschickt. Zum Lavater- Mendelssohn-Streit gibt Dr. Rawidowicz eine Reihe bisher unveröffentlichter Akten aus verschiedenen Archiven untT Bibliotheken. Der ganze Streit wird auf eine neue geisteswissenschaftliche Ebene gebracht, und. es werden neue Zusammenhänge aufgedeckt. Dr. Rawidowicz konnte auch neues handschriftliches Material für die Auseinandersetzung Mendelssohns mit dem Philosophen Charles Bonnet beibringen, das eine ausführliche Bearbeitung als Einleitung zu den Gegenbetrachtungen über Bonnets Palingenesie gefunden hat. Auf einem ganz anderen Gebiet liegt die Bearbeitung der Ritualgesetze durch Dr. Rawidowicz. Hier hat der Bearbeiter von ihm im preußischen Staatsarchiv Vorgefundene bisher völlig unbekannte Materialien bearbeitet, so daß nunmehr eine quellenmäßig belegte zeitlich lückenlose Entwicklung der gesamten Vorgeschichte der Ritualgesetze zum ersten Male gegeben werden konnte. Sehr wichtig ist der den Ritualgesetzen beigegebene Quellennachweis, der die gesamten halacliischen Quellen, soweit sie in Frage kommen, zusammenfaßt. Dem Bande ist ein Apparat angeschlossen, der Anmerkungen, Erläuterungen und eine Reihe von philosophischen Exkursen für die im Bande gegebenen Texte enthält. Von der Gesamtausgabe liegen nunmehr drei Bände (Bd. 1, Bd. 16 und Bd. 7) vor. Im Herbst dieses Jahres wird Band 11 erscheinen, der die deutschen Briefe Mendelssohns bringt. Auch Band 2 der philosophischen Schriften, ix. a. den Phaedon enthaltend, steht vor dem Abschluß. Wir behalten aus vor, auf die Jubiläumsausgabe in eingehender Weise zurückzukommen. Subskriptionspreis: M. 12,— pro Band in Ganzleinen. (16 Bände.) Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. T«m. kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lütiowstraße 44, Telefon: Lfltzow 960-61 Malerarbeiten Renovierung von Wohnungen, Geschäftslokalen, Trepp^nfluren und Fassaden. Robert euthoim Berlin W 50 Kulmbacher Strasse 7 B5 Barbarossa 6260 WERKSTÄTTEN FÜR GRABMALKUNST S. WEISS GRABDENKMÄLER U. ERBBEGRÄBNISSE BERL1N-WEISSENSEE L0THR1NQBRSTR. 8 - TELEPHON: WEISSENSEB 407 C. M. Ity KLEE BIENENHONIG Laßt Euch von uns belehren, werdet Ihr immer mit Freuden verzehren.Wie selten ein Honig so edel und rein, kann nur dieser Bienenhonig sein, netto 9 Pfd. 11.70 netto 5 Pld. 7.00 netto 3X3 Pld. 12.40 netto 2X3 Pfd. 8.50 netto 1X3 Pfd. 4.50 Nachnahme. Frei Haus. tHR. MARTENSEN, MARNE i. HOLST. Postfach F 170 ßetlog: Bmi&tama «ir bol liberale Judentum e. «, Beeil» M. 11. — BerMrvorMcher »edaktrurr Dipl.-Jug. Bruno «oyda, Berlin SA.88. — Druck: Hermann Wegner ft Co., Berlin-Martendorf.