Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 10 (1930)
- Issue
- 34 (20.8.1930)
- Date
- 1930-08-20
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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soziale Lösung durch Staat, Wirtschast und SEMfeorgauisalionen gesucht wird. Aehnlrch liegt es der dm Fragen der Sozialversicherung, wo es sich nicht nur um Organisation der Selbstverantwortung und um eine organisierte Gemeinschaftsorganisation handelt, bei der einer des Mwern ^ast rnittragen Hilft. Man muß grundsätzlich auJto*^en\. den Beamten an soziale Sicherungen ihres Lebens recht sei, müsse den Arbeitern und Angestellten billig sem. Dav brennendste Problem sei heute die Arbeitslosigkeit und die sich aus ihr ergebende Gefährdung des Menschentums überhaupt. Die Frage der Rentabilität des Kapitals darf Nicht der letzte Gesichtspunkt bei der Beurteilung dieser Frage fern, sondern das Schicksal von Millionen Arbeitskräften aus dem Volke verlangt eine Lösung, bei der auch vor Opfern nicht zuruckgeschreckt wird. Das Korreferat hatte B. Göring, Berlin, vom Afa-Bund, der die praktische Darstellung über die Sozialversicherung gab. Der Erhaltung der Arbeitskraft soll dre Sozialpolitik, besonders die Sozialversicherung dienen. Bewahrung der Besitzlosen vor Verelendung entspricht dem Wesen jeder religiösen Gemeinschaft. Darum müssen die religiösen Sozialisten mit den Organisationen der Arbeiter und Angestellten für erne fortschrittliche Sozialpolitik des Staates kämpfen und nicht Abbau, sondern Ausbau der sozialen Versicherung und des Arbeiterschutzes als Erfüllung einer sittlichen Pflicht gefordert werden. Zur Erreichung dieses Zieles müßten alle rn jeder Religion liegenden sittlichen Kräfte eingesetzt werden und wir dabei im Kampfe in vorderster Reihe stehen. Dre lebhafte Aussprache, die sich an dieses Referat knüpfte, zeigte weitgehendste Uebereinstimmung mit den Referenten. Bemerkenswert waren besonders die Darlegungen Pfarrer Ernst Lehmanns, Mannheim, der einst zn den intimsten Freunden „Friede. Naumanns" gehörte, über die Gründe seines Uebertritts von den Demokraten zur Sozialdemokratie. Nach einer bedeutsamen Schlußansprache des Vorsitzenden Dr. Dietrich, Mannheim, wurde mit dem Gesang: „Brüder zur Sonne, zur Freiheit, Brüder zum Lichte empor" der Kongreß geschlossen. §). Vorreuter, Dortmund. 3 * Sprechsaal :: * :: Für diese Rubrik übernimmt die Schriftleitung lediglich dir preßgesetzliche Verantwortung. Jesus von Nazareth Hochgeehrter Herr Redakteur! Ihrer g. Einladung, behufs Teilnahme an einer Besprechung des obengenannten, in den Nummern 23, 24, 25 .Ihres g. Blattes erschienenen, lehrreichen Artikels, Folge leistend, erlaube ich mir, wenn auch verspätet, einige Bemerkungen an denselben zu knüpfen. Der gelehrte Verfasser, den historischen Verlauf der Dinge verfolgend, beginnt seine Erötterungen mit dem Auftreten des Johannes des Täufers und sagt folgendes: „Johannes lebte der Ueberzeugung, daß die furchtbare seelische Not, in der das jüdische Volk sich durch den Druck des römischen Weltreiches befand, ein untrügliches Zeichen sei für die baldige Ankunft des Messias." Diese Einstellung des Auftretens des Johannes ist ungenau. Bezüglich des Abschaffens der Sünden nämlich, die das Unheil heraufbeschworen haben, können wir in der Messiaserwartung zwei Phasen unterscheiden. Die erste war, als man glaubte, Buße könne das Heil herbeiführen. Die Sünden haben das Volk nach den Aussagen der Propheten in Not und Elend gestoßen, Rückkehr 'kann wieder alles gut machen, Buße kann das Volk der -Erlösung entgegenführen. In diesem Sinne verkündeten die Propheten: „Durch Buße und Ruhigbleibcn wird euch Rettung werden."4 * 6 7) „Kehret zurück zu mir, so will ich zurückkehren zu euch."-) Und auch später in talmudischer Zeit: „Wenn die Israeliten Buße tun, werden sie erlöst, wenn aber nicht, so werden sie nicht erlöst."^) Als man aber sah, daß die Erlösung nicht kommen will, als die Verzweiflung ihren Höhepunkt erreicht hat, half man sich durch eine Ausflucht, man. schrieb den Leiden selbst eine s ü n d e n v e r t i l g e n d e Macht zu. Dies war die zweite Phase des Ausmerzens der Sünden, die die Ankunft der Erlösung verhinderten. „Mit kühnem Glauben —- sagt Volz — stellt der fromme Jude die Leiden des Volkes in den Dienst der Heilshosfnung der Gemeinde: sie verbürgt der Gemeinde das Heil, denn durch sie wird getilgt, was an Sünde in Israel ist und also das Heil s enthalten könnte."4) Und weiter die Belege: „Die jetzige Züchtigung der Kinder Gottes wirkt dahin, daß sie Verzeihung erlangen."--) „Die Israeliten sollen durch ihre Leiden ihrer Väter wert erfunden werden und bedenken, daß sie jetzt zu ihrem Heil leiden, damit sie am Ende nicht gerichtet werden und Pein erleiden müssen."'4) „Israel wird jetzt gestraft und ist so oft gestraft worden, damit es dadurch seine Sünden allmählich abbüßt."-) Und aus rabbinischem Gebiet: „Tie Züchtigungen haben Sühnkraft, noch viel mehr als die Opfer."') Diese zweite Phase verlegt Volz in die Zeit nach der Zerstörung Jerusalems. „Es scheint — meint er —, daß solche Ansichten sich hauptsächlich in späterer Zeit (nach der Zerstörung Jerusalems) einbürgerien."") Johannes der Täufer wirkte gewiß noch im ersten Zeiträume, aber am deutlichsten spricht seine Predigt selbst: Tut Buße usw. Buße soll das Verschwiuden der Sünden herbeiführen. Es ist also eine Antedatierung, wenn Herr Dr. Norden erörtert, daß die Leiden ein untrügliches Zeichen bei Johannes für die baldige Ankunft des Messias waren. . Gleich hernach heißt es im Artikel: „Die Kunde von den Büßpredigten des Johannes verbreitete sich durch das ganze Land: und so kam auch Jesus aus Galiläa an 4) Jesaja 30, 15. 2) Mal. 3, 7. 3) Sach. 97 b. 4) Bolz, Jüdische Erekatologie, S. 110. -ch Bar. 13, 1. 6) Bar. 87, 6. 7) II. Mk. 6, 13. *) Mech. 73 a: Lisse 73 a. Bolz, a. a. V. den Jordan zu Johannes und empfing von chm die Taufe, d. h. er wurde in den Bund der Essäer ausgenommen." Das will also besagen, daß Jesus durch die Taufe in den Essäerorden ausgenommen worden ist. Demgemäß hätte Johannes vermittels seiner Taufe Propaganda betrieben für den Essäerorden, denn er lud ja begeistert zur Buße, und was damit verbunden: zur Taufe ein. Aber einige Zeilen vorher sagt ja Herr Dr. Norden selbst, daß die Essäer keine Propaganda trieben: „Still lebten sie dahin als eine Art Orden, der für seine Ideen keinerlei Propaganda machte." Und das entspricht auch der historischen Wahrheit. Aber die Taufe des Johannes war doch Propaganda- Taufe, nur nicht für den Essäismus, sondern für die Buße, deren Erfordernis als körperliche Instruktion laut dem jüdischen Gesetze sie war?") Durch das Untertancheu in den Jordan wurde Jesus nicht Mitglied der essäischen Sekte, obschon so manches in seiner Lebensweise an den Essäismus erinnert, worauf schon Graetz aufmerksam gemacht hat.") Denn die Taufe des Johannes war einzig und allein Bußtaufe. ~ . Ai . Daß Jesus wirklich nicht Essäer war, geht aus feinet Lehre über den Sabbat klar hervor. „Der Sabbat ist um des Menschen willen — entgegnet er den Pharisäern, die ihm Vorwürfe machten wegen des am Sabbat stattgehabten Aehrenlesens seiner Schüler — und nicht der Mensch um des Sabbats willen."42) Dies ist aber ein pharisäisches Prinzip: „Hie (ha-schabbath) messarah bejedchem velan atem messurim bejodah."43) Wort für Wort die Maxime Jesu. Die schroffen, unbeugsamen Essäer kannten solche lindernden Thesen, solche schmiegsamen Theorien sicherlich nicht. Hehr richtig sagt Herr Dr. Norden, daß die Anerkennung der menschlichen Größe Jesu noch keine. Verbeugung vor dem Christentum ist. Das ist der richtige, historische, jüdisch-apologetische Standpunkt in diesem Belange. In weiten Krersen hat sich diese Einsicht nicht zur Erkenntnis durch ringen können.? (Schreiber dieser Zeilen ist der einzige Rabbiner in Ungarn, der sich mit neutestamentlichen Studien befaßt und wurde schon vielfach mißverstanden.) Mer wenn Herr Dr. N orden zum Beweise dessen, daß Jesus bei all seiner menschlichen Größe für das Judentum nicht als Messias gelten kann, sich auf Maimonides beruft, so ist das überflüssig. Einfach: die Propheten hab-en für die messianische Zeit geweissagt: „Und der Ewige wird König sein über die ganze Erde, an selbigem Tage wird der Ewige einzig sein und sein Name einzig."44) Bis das sich nicht erfüllt ist der Messias für Israel im Sinne seiner Propheten nicht angekommen. Rabbiner Dr. Matthias Rubin st ein. * An den Verein Jüdischer Hokelbesiher Offener Brief an den Verein Jüdischer Hotelbesitzer und Restaurateure. 10. Juli 1930. Sehr geehrte Herren! Aus Ihr Rundschreiben, das jetzt in meinen Besitz gelangt ist, erlaube ich mir. Ihnen ergebenst mitzuteileu, daß ich selbstverständlich wie bisher Sie in Ihren Bestrebungen unterstützen werde und überall und bei jeder Gelegenheit die Glaubensbrüder an ihre Verpflichtung erinnern werde, jüdische Gasthäuser aufznsuchen. Ich benutze aber die Gelegenheit, Folgendes Ihnen offen vorzutragech was mir besonders aiw läßlich der letzten, in Wiesbaden ftattgefundenen Tagung Ihres verchrlichen Vereins wieder zu Bewußtsein gekommen ist. Zu dieser Tagung war selbstverständlich der Herr Rabbiner der orthodoxen Austrittsgemeinde, hier (Privatgemeinde, 50 Familieni eingeladen, während man es nicht für nötig gehalten hat, eine Einladung an den Stadt- und Bezirksrabbiner, beu Rabbiner der Hanptgemeinde (3200 Seelen) zu richten. Ich weiß, daß das nicht eine Spitze gegen mich persönlich sein soll, aber ich möchte doch einmal anssprechen, daß mir und all meinen Kollegen, die in einer Orgelfynagoge amtieren und im übrigen ihre Kraft für die Ansrechterhaltung des Religionsgesctzes, insbesondere der rituellen Verpflegung usw. einsetzen, das Verhalten des „Vereins zur Förderung ritueller Speisehäuser", mit dem Sie ja in innigem Konnex stehen müssen, widerspruchsvoll erscheint. Auf der einen Seite verlangt man von den Gemeinden, in denen solche Rabbiner amtieren, eine Subvention und Unterstützung der Bestrebungen, und auf der anderen Seite sieht man diese Herren Rabbiner — es ist die große Mehrzahl alter deutschen Rabbiner — für minderwertig an, und zwar geht diese Minderbewertung so weit, daß man in dem offiziellen Verzeichnis, das der „Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser" herausgibt, sogar kategorisch ablehnt, diese Synagogen und die betreffenden Rabbiner aufzuzählen, so daß. in dem Verzeichnis nur die orthodoxen Gemeinden bzw. Austrittsgemeinden genannt werden. Zu wiederholten Malen haben Kurgäste hier ihrem Erstaunen Ausdruck gegeben darüber, daß in dem Verzeichnis z. B. dje Hauptsynagoge hier bzw. ihr Rabbiner überhaupt nicht genannt wird, als ob sie gar nicht da wäre: nur die kleine Synagoge in der Friedrichstraße wird aufgeführt. Weiterhin ist mir ausgefallen, daß in allen unter Aufsicht stehenden jüdischen Hotels nur auf diese Gottesdienste aufmerksam gemacht wird, während die Hauptgemeinden einfach totgeschwiegen werden. Sie können sich denken, meine sehr geehrten Herren, daß ein solches Verhalten nicht gerade dazu beiträgt, die Freude an der Mitarbeit für diese Bestrebungen, so wichtig und dringend sie auch sind, zu erhöhen, und ich weiß, daß Ihr verehrlicher Verein sicherlich, wenn er ganz selbständig wäre, anders handeln würde. Aber ich halte mich^ für verpflichtet. Ihnen ganz offen und ehrlich diesen Mißstand vorzulegen. Vielleicht gelingt es Ihnen doch, irgend etwas in dieser Angelegenheit zn tun. So wie setzt kann es nicht weitergehen. Ich glaube, daß es nur eines Anstoßes von Ihnen bedarf, den „Verein zur Förderung ritueller Speisehäuser" endlich einmal dahin zu bringen, daß er auch die nicht-orthodoxen Gäste, ans die Sie ja mit Recht Wert legen, als Juden ansieht und nicht als Inden zweiter Klasse degradiert. Sobald dieser Uebelstand beseitigt ist, wird von seiten per nicht orthodoxen Rabbiner — ich weiß, daß 40) Siehe meinen Artikel in R.E.J., 1927, p. 66: Le bauthnc de Jean. n) Graetz, Bd. III, 1, 4. Ausl., S. 286. 42) Mk. 2, 27. n) Iowa 85 a: Mech. zu Ex. 31, 14. 4t) Sach. 14, 11. viele Kollegen meiner Ansicht sind — weit mehr als bisher geschehen können, Sie, meine sehr geehrten Herren, in Ihrer schweren und bedrängten Lage zu unterstützen. Seien Sie überzeugt, daß ich persönlich alles tun werde, um Ihnen in Ihrer Lage zu helfen. Mit ausgezeichneter Hochachtung Ihr sehr ergebener Rabbiner Tr. Lazarus, Wiesbaden, * Liberale Weltkonferenz 1932 Als die Liberale Weltkonferenz von 1928 in Berlin den Beschluß faßte, die nächste Tagung 1930 in New Aork zu halten, sahen die deutschen Delegierten — und interessierten Gäste — gar bald die Unmöglichkeit seiner Verwirklichung ein. Eine geringe Anzahl von Delegierten hätte die Reise nach Amerika aus eigenen Mitteln antreten können. Tie Wahl von London als Vorort für die Tagung von 1930 erwies sich als sehr glücklich, denn ein lange Zeit aufgehäuster Reisefonds ermöglichte mehr als hundert Glaubensgenossen aller religiösen Richtungen die Teilnahme an der Weltkonferenz, soweit ihnen nicht als Delegierten die Reisekosten anderweitig zuflossen. Tie Londoner Tagung wählte — wie den besuchenden Nichtdelegierten bekannt wurde — New Dorf als nächste Kongreßstadt. Wieder erhebt sich die Frage: wie können die deutschen Kongreßteilnehmer — soweit sie nur über ejn bescheidenes Einkommen verfügen — die Mittel zur Amerika^ reise erschwingen? Nur Bankherren, Großstadtrabbiner, Rechtsanwälte und andere wohlhabende Männer werpen sich eine solche „Sommerreise" leisten können. Damit aber auch der Provinzrabbiner, der Lehrer und der Geschäftsmann sich an der New Yorker Tagung 1932 beteiligen kann, sei hier der Vorschlag gemacht: Tie „Liberale Vereinigung für Deutschland" richte bei ihrer Bank ein Konto ein: „New Yorker Tagung 1932". Jeder Interessent, der — so Gott will — an ihr teilnimmt, zahle wöchentlich fünf oder monatlich zwanzig Mark ein. Tie einzelnen Posten ergeben bis Julr 1932 etwa 506 RM., nicht die Gesamtlosten, aber wenigstens einen Teil des Betrages, der — um den Ferienreisofonds vermehrt — etwa die Ausgaben für die Amerikafahrt decken wird. Es empfiehlt sich, mit dieser Sparkasse bereits per 1. September d. Js. zu beginnen. Es sei mir gestattet, „aus der Schule zu plaudernd Ich pflege jedesmal, wenn ich Ordinarius der Untersekunda biw am Schluß des Schuljahres mit den Schülern eine mehrtägige Reise nach Leipzig — Naumburg — Pforta — Weimar — Eisenach zu unternehmen. An unserer Schule geht der Ordinarius von Sexta bzw. von Quarta ab mit der. Klasse mit. Bei der Versetzung nach Quarta richte ich Ünt „Klassensparkasse" ein, zu der die — meist wenig bemittelten — Knaben wöchentlich je 20 Pf. beitragen. Nach vier Jahren ergibt die gesparte Summe — ich zahle auch mit ein! — den für die Weimarreise erforderlichen Betrag! Tie Schülerreisen von 1925 und 1929 sind auf diese Weise zustande gekommen; auch die Generation, die ich Ostern 192b übernahm, spart bereits. Rückzahlungen finden nur bei etwaigem Verlassen der Schule statt. Tie Schule ist eine Welt im Kleinen. Was dort möglich ist, bedeutet für die Erwachsenen eine Kleinigkeit. Witt plso die einer freieren Richtung huldigende deutsche Jud-enheit bei der New Marker Tagung in nennenswerter Anzahl vertreten sein, so richte die „Liberale Vereinigung" eine Reisesparkasse ein — ohne großen Verwaltungsapparat und Schreiberei, da jeder Sparer unzweifelhaft gern auf Zinsgenuß verzichten wird. Noch eins: Bei der Londoner Tagung fiel es auf, wie wenige Teilnehmer aus Deutschland der englischen Sprache mächtig waren! Bekanntlich bezeichnen die Engländer ein Radebrechen ihrer Sprache als „to murder the King's English". Unbedingt muß verlangt werden, daß jeder Besucher der New Vorker Tagung — gleichviel, ob Delegierter oder Gastzuhörer — perfekt Englisch spricht. Prof. Dr. Eugen Wölbe. Nochmals die jüdische Knabenschule Wir gaben in der vorigen Nummer unserer Zeitung von einer Zuschrift Kenntnis, die uns von Herrn Studiendirektor Dr. Gutmann, dem Leiter der Jüdischen Knabenschule, znging. Wir werden von Herrn Tr. Gutmann gebeten, die Zuschrift noch durch die Mitteilung zu ergänzen, daß Ostern d. Js. 70 Schüler, darunter 24 aus der 5. Klasse der Knabenvolksschule der jüdischen Gemeinde, in die Knabenmittelschule ausgenommen worden sind. Herr Tr. Gutmann glaubt, daß daraus ersichtlich wird, d-rß die Hoffnung aus eine Hebung der Schülerzahl nicht unberechtigt ist. s * | Aus der Bewegung (* i! £♦♦♦♦!♦♦♦♦»+♦♦♦♦»■♦»♦♦♦♦♦♦♦♦♦»»♦♦♦»♦»»♦»♦»♦»♦♦♦♦♦♦»♦»■♦ »T» ♦»»» Berlin. (Mitgliederversammlung.) Am 14. August fand im ehemaligen. Preußischen Herrenhaus, Leipziger Straße 3, eine Mitgliederversammlung des Liberalen Vereins statt, der je eine Vorschlags-Kandidatenliste für die Wahlen zur Repräsentantenversammlung und zum Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden. vorlag. Tie beiden Vorschlagslisten ivurden mit geringen Abänderungen angenommen. STRAHL & FALKE BLUMEN-AUSSTELLUNG BERLIN" W 66 “ MAUERSTR. 79 FERNRUFl ZENTRUM 3023 u. 303« BLUMENSPENDEN . TRAUERSPENDEN TAFELSCHMUCK IRHEHDEHORATIOHEflIK KßHSIURISCHEH AMRUM