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Jüdisch-liberale Zeitung · 1930-01-08 · 2 (8.1.1930) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
10 (1930)
Issue
2 (8.1.1930)
Date
1930-01-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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den Verein hinausgehenden Verdienstes um bn* liberale Judentum, ernennt das Vorstandsmitglied Herr Marx im Namen des Vereins Herrn Rabbiner Dr. Schönberger zum Ehrenvorsitzenden. Zum Vorsitzenden wird nach Vorschlag des Vorstandes einstimmig .Herr Ober kanior Alt gewählt. Sodann ergreift Herr Rabbiner Tr. Seligmann Frankfurt das Wort zu seinem Vortrag: „Das Judentum als Weltreligion." . Seine Ausführungen widerlegen vorerst die irrtümliche Auffassung, daß das Judentum nie Mission getrieben habe. Schon das Wort an Abraham: „Turch dich sollen gesegnet werden alle Nationen der Erde", ebenso wie viele Aussprüche der Propheten zeigen dcnllich, daß das Judentum den Webuntcn, einmal Weltreligion zu iverden. nie verworfen habe. Tie Propaganda zur Zeit des Griechentums, Septuaginta, die Hinzufügnngen an die siby'.linischen Bücher, Ans sprüche des Josephus und Philos beweise» dies auch für spätere Zeiten zur Genüge. — Wie verhielt sich aber das offizielle Judentum gegenüber den ihm zuströmenden Masse»? - Es verzichtet daraus, alle Menschen zu Volljndcn im Sinne des Gesetzes zn machen, anerkennt aber den Noachiden (Anne Palliere) als Juden. Ter Weg des Christentums, das Konzessionen an da? Heidentum gemacht habe, wird verivorfen. Ter „ger Jede!" sei erwünscht, aber nicht gefordert. Lebhaster Beisall der gut besuchten Versammlung dankt dem Redner für seinen inhaltsreichen Vortrag. Dortmund. (T a s Flugblatt d e r L I b e r a l e » V e r e i n i g u n g.) Ans Anlaß der am 12. Januar stauiindenden Gemeinde wählen findet hier am Tienstag, 7. Januar, eine allgemeine Wähler Versammlung, solvie am Milttvoch, Januar, eine liberale Wahl- Versammlung statt. In der letztgenannte» Versainmlnng wird der Generalsekretär der „Vereinigung für das liberale Judenluin", Herr (söeorge Goetz-Berlin, referieren ,'vccgl. den Versammlungskalender in der vorliegenden Nummer unseres Blaues). Tie hiesige OrlS gruppe der Vereinigung für das liberale Jndealnm verfertdet an F>ng' blait, in de nt sie zn regem Befind der luirvu Beriannnlungen auf fordert. Mit Bezug auf das mit den anderen Parteien geschlossene Kompromiß, über lvelches wir in der Rnbril „Ans den Gemeinden" heute berichten, heißt es in dem Flugblau wie folgte „Alle Parteien haben sich schriftlich zur Einhaltung des >ioinvromisfes verpflichtet, und deshalb sind unsere sämtliche» Mitglieder und Freunde gehalten, sich für dasselbe cinzusetzen. Niemand dar", dagegen agitieren! Wenn auch der eine oder andere Name nicht de» Beifall unserer Freunde findet, so darf dieses nieinaiioeri veranlassen, Eigenbrödelei zu treiben. Unsere Ehre erfordert es, daß ivir die Uuierschrisl unserer Unter Händler respektieren und für das .Kompromiß eintreie», wo inrmer wir nur können. Jede Gegenagitation hat z» unterbleiben. Wo sie jemandem unserer Freunde bekannt ivird, muß* ihr kraftvoll entgegengetreten iverden- Tie Wahlen finden ain Sonntag, de» 12. Januar, von 10—14 Uhr, int Sladtverordneten Sitzungssaal statt. Jeder, dem das Wohl und Wehe »nierer Gemeinde für die nächsten Jahre am Herzen liegt, muß feine Stimme bei dieser Wahl abgeben. Tie Lauheit und Indolenz unserer liberalen Freunde soll und niltß ein Ende nehmen. Wahlrecht in Wahlpslickn! Sei sich jeder liberale Jude dessen bcivußt!" Unterzeichnet ist das Flug blatt von Herr» Arthur Rofrnberg, dem Vorsitzenden, und Herrn Konrektor Emanuel Goldschmidt, dem steltverlretenden Vorsitzenden der Ortsgruppe Tortmuud der Vereinigung für das liberale Judentum. Düsseldorf. e r neue O r! s g r u p p r n v o r st a It d.l Am 19. Dezember fand eine Mitgliederversammlung der hiesigen Orts gruppe statt. Nach einer eingehenden Stalurenberatung legte der Vorstand sein Amt nieder. Es erfolgte Neuwahl bezw. Wiederwahl des Vorstandes. Ter bisherige Vorsitzende, Herr Rechtsanwalt Tr. jur. Kann wurde auf drei Jahre als Vorsitzender iviedergeivählt. Ferner wurden in den Vorstand gewählt: Herr Rechtsanivalt Tr. Simon II, Herr Landgerichtsrat Frauken, Frau Justizrat Tr. Leviso», .Herr Emanuel Stern, Herr Rechtsanivalt Dagobert Tavid, Herr Öberkantor Feibelmann. 6 0 C H E R S C H A U Judas Ischariot von H. E. von Kafinowski. Verlag Grunovv & Cie. Leipzig o. J. Spannend geschriebener Roman, dramatisch verlaufend, der das Leben Jesu phantasiereich schildert, geschichtlich sich auf die Evangelien stützend, von denen Ha mack erwiesen, daß aus ihnen eine Lebensgeschichte des Religionsstifters nicht konstruiert werden könne. Der Titelheld, der seinen Herrn und Meister verleugnet hat, dient lediglich dazu, die Größe Jesu anschaulich zu machen, ihn in hellem Glanze erstrahlen zu lassen. Aus diesem Motiv heraus werden auch die Pharisäer Mördern und Banditen gleichgestellt, obwohl sie in der Tat fromme, gottesfiirchtige und gesitimmgstüchtige Männer waren (Jesus zählte doch auch zu den Pharisäern!); wird auch das „Gesetz" gekennzeichnet, als ob es jede Moral ertöte — eine lügnerische Behauptung, die oft genug widerlegt worden ist. Die Gestalt des Judas hat schon verschiedentlich Dichtern einen dankbaren Stoff geliefert. So Paul Heyse iu seiner „Maria von Magdala", wo Judas als Geliebter der Maria auftritt. Wir bemerken ausdrücklich, dal? dem Judentum jeder Personen- und Totenkult fernliegt. (Niemand hat unseres großen Lehrers Mose Grabstätte erfahren!) Wenn wir auch nicht auf die Worte des Meisters schwören, so sei doch darauf hingewiesen, daß Hermann Cohen eindringlichst vor dem Jesuskult warnt, denn von diesem bis zur Taufe sei nur ein Schritt. (Siehe Cohens Abhandlung „Gedanken über Jugendlektüre" in dem von uns redigierten „Wegweiser für die Jugendliteratur" Nr. 13 September 1906, abgedruekt in Cohens Jüdische Schriften Band II Seite 126 uff.) Die Geschichtlichkeit Jesu soll uns hier nicht weiter beschäftigen. Siehe die Beilage der jüdisch-liberalen Zeitung vom 27. November 1929: „Das jesusbild des modernen Judentums". Dr. M. Spanier (Magdeburg). Ewige Weisheit. Aus dem Spruchborn der Weisen. Poetisch übertragen von Max Weinberg. Berlin, Otto Hendel Verlag. Diese seit langer Zeit vergriffen gewesene Sammlung von Sprüchen, Parabeln, Fabeln u. dgl. aus dem Talmud sowie der späteren rabbinischen Literatur ist nunmehr in fünfter Auflage erschienen. Blättert man das einst von zahlreichen Autoritäten sehr günstig begutachtete, durch den Schillerpreis ausgezeichnete Buch erneut durch, so muß man mit Bedauern feststellen, daß es in der vorliegenden Art mit unserem heutigen Zeitempfinden nicht mehr in Einklang steht. Was der Verfasser im Vorwort als „eine poetische Wiedergabe des im Urtext ausschließlich prosaisch gehaltenen Stoffes" bezeichnet, erscheint uns als eine überflüssige und unschöne Reimerei. Auch die Auswahl und Zusammenstellung der Sprüche muß vielfach als überholt angesehen werden; vieles empfinden wir als banal, einiges berührt uns nicht mehr, etwa: „Will ein N’har Pekuder dich begleiten, umgib dich nicht mit Kostbarkeiten." Walter L o e w c n s t e i Aus der Ai-Bewegung DerantworN.: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands Vorsitzender r Dr. Hugo Hoffmann, Frankfurt a. Alain * Aus der Ili-Arbeit Breslau. «Jüdisch liberale r I n g e n d v e r e i n „A b r a Hain Geiger".) Auch diesmal ivieder tvar unsere EyannkaHfeier, die am .41. Tezember staltfaud, ein voller Erfolg. Ueber 250 Personen füllten den Mozartsaal der Hermannloge, als Herr Kantor Wartenberger mit der Lichterweihe die Veranstaltung eröffirete. Nach dem gemeinsamen Gesang des Chauukahliedes ergriff Alfred Fabian das Wort zn einer kurzen Ansprache. In seiner Begrüßung hob er vor mim die starke Beteiligung seitens unserer Liegnitzer, Oppelner und Glatzer Freunde hervor. Er würdigle die Bedeutung des Ehanukah festes für den religiösen Juden uitö wies in feiner Betrachtung gerade auch auf den Sinn der Jli Arbeit hin. Tie Worte Alfred Fabians klangen an? in einem Appell an alle Anwesenden zur Mitarbeit an den großen Zielen des religiösen Judentums. Es folgte der eindrucksvolle Vortrag einer Arie ans „Elias" durch Herrn Kantor Warlenberger. Ter zweite Teil des Abends brachte gleich zn Beginn eine luftige musikalische Szene: Ter erste Streich von „Mar und Moritz" eine gelungene Tarbietnng unserer Liegnitzer Jlisreunde (Dolly Lieb recht, Lotte Manheim: Begleitung: Irene Fließ). Tan» kam das große Ereignis, das den Mittelpunkt des Abends bildete, eine von F v a n z Ni e i d n e r verfaßte Revue in t Bildern. Unmöglich, hier auch nur Einzelheiten wiederzugeben, soviel Scherz und Ironie barg sich fast hinter jedem Wort.;bint Beweis die Beifallsstürme, die alle Bilder Momente aus lännst unO Leben, liebe uce»schliche Gewohnheiten und Schlvächen iu parodistischem Geivaude - begleiteten. Alfred Fabian als Eonserencier verstand es, iu geistreich spielender Art den Uebergang zu den einzelne» Bildern z» finden. Er halle auch die musikalische Begleitung übernommen, die noch durch eine flotte Tanzkapelle ergänzt wurde. Befangenheit!! imb der begrenzte Raum zwingen den Berichterstatter, von einer eingehenden Würdigung aller Mitwirkenden abzusehen. Ihre und des Autors Mühe und Leistungen wurden ja schoir durch die gespannte Aufmerksamkeit der Zuhörer und deil lmrganhaltenden Beifall ausreichend belohnt. Tie letzten Minuten des Jahres wurden noch durch einige anfenernde Tanzlveiseri und eiiren sehr beisällig ansgenommenen Grotestianz von Lotte Schmuckler (Jli Licgnitz) ausgcfüllt. Kein Wunder, daß man das neue 'Jahr in fröhlichster Ausgelassenheit ausnahm. Noch einmal zeigte der Liegnitzer Jli seine Kunst: einen schwungvollen Tanz lausgesührt von E. Kmoalski, I. Fließ, T. Liebrecht, Ü. Manheim), der unter dem Jubel der Anwesenden wiederholt werden^ mußte. Tann sorgte die Tanzmusik, angenehm unterbrochen durch Tombola, Saalpost n,ld Polonaise, dafür, das; die srohe Stimmung bis in die frühe» Morgenstunden »»hielt. Erich Vulkan. Frankfurt a. M. (Ehanukah Feier der I > i H a n p t gruppe.) Unsere Jli Chanukahscier vom 2b?. Tezember war dem Andenken Julius Goldsteins gewidmet. Tie Romanze F bur von Beethoven, gespielt von Herrn Ltein und Frl. Herrmann, leitete die Feier würdig ein. Nachdem die Kerzen des Ehanntahlcuchiers entzündet tvaren, sangen lvir gemeinsam das „Moaus zur". Mar Federlein rezitierte eine Dichtung von Tr. Gottschalk „Denn von Zion". Aus den Worten klang der lebende Glaube daran, daß Gott überall gegenwärtig iß: eivig Geheimnis und doch allen offenbar, und daß die Lehre, von;3iou ausgegangen, henke Gemeingut aller Frommen der Welt ist. Alsdann gedachte Tr. Gottschall des Lebens Professor Gold steins und verknüpfte mit den Worten des Gedenkens freudige Festgcdanken. Ehanukah soll uns ein Fest des Friedens sein, denn es lvare wenig, wenn wir nur um der Erinnerung an einen Krieg des Altertums willen heute ein Fest feiern. Tie Entfernung der heidnische» Götter ans dem Tempel und die neue Weihe zeigt uns den tieferen Sinn des Makkabäerfestes; hell strahlen uns Friedens ideen entgegen, die mir zusammenfassen können in der Dreiheit: Licht, Liebe, Leben. Licht ist für uns das Symbol der Seele. Aus dem Dunkel heidnischer Verwirrung führte die Tempelwcihe die Juden wieder ihrem Glauben zu. Kehrt so die Liebe zu Gott ivieder, so wird damit auch die Nächstenliebe aufs neue zum Gebot. Leben, neues Leben, und damit Frieden bedeutet die Tempelweihc nach den langen Jahren der Unterdrückung und dem erbitterten Makkabäerkrieg. Wenn wir in dieser Weise Ehanukah feiern und das Fest nicht nur a!s eine Reminiszenz an historisches Geschehen bo trachten, so soll uns der Ehanukahgedanke mehr sein als nur Er bauung, so kann er uns Richtlinie sein. Tiefe Dreiheit von Licht, Liebe, Leben dürfen wir das Motto Julius Goldsteins nennen. Im Ringen der Seele hak bei Gotdstein das Licht der Religion, die Liebe zu Gott und der hohe Glaube an den Zweck des Lebens den Sieg errungen. Goldstein war ein kvahrhaft cmsrichtiger Jude, aber er wußte das Wesentliche der Religion von dem verwirrenden Beiwerk zu unterscheiden. „Wir wollen nicht zurück in das Ghetto, auch nicht in ein nationales tvhctto, sondern wir wollen die schlichte Frömmigkeit der Väter." Aus diesen Worten Goldsteins klingt Aufrichligkrit und Klarheit, und diese Eigenschaften haben Goldstein bei der christlichen wie jüdischen Nachwelt einen gulen Namen bis über das Grab hinaus verschafft. Von Frl. Lern; vorgetragen, folgten Worte von Goldstern über be» Begriff der Ehrfurcht: in inniger, schlichter Weise skizziert der Verfasser die Ehrfurchtsstimninng des Freitagabend. Weitere Zeilen Goldsterns, betitelt „Des Geistes Heimkehr", folgen, von Herrn Rothschild gelesen. I» knappen Umrissen zeigt uns Goldstein die Schwierigkeit, sich am Ende des Krieges als Sotdcu wieder in das bürgerliche Leben einzusinden: die getvaltige innere Umstellung, die ihm nur möglich war durch seine starken Ideale, seine liefe Berbnndenheil mit deutschem (Mistesleben. Zivri kurze Tichlungen von Hölderlin „Schicksalslied" und „An die Liebe", von Mar Federlein rezitiert, paßten gut in de» Rahme» der Feierstunde. „Glaube an Dich", imposante, wuchtige Worte von Herrn Rab biner T-r. Gotkschalk, rufen sie jüdische Jugend zum selbstbewußten Glauben an sich selbst aus, zirin Festhalten am Ziele, mitbestimmend an Der Zukunft zu arbeiten und nicht zn verzagen. Tie Sonate Pathciique von Beethoven, gespielt von Herrn Stein und .Herrn Würzburger, gibt dem ersten Teil der Feier den. Abschluß. .Heitere Stimden fröhlicher Geselligkeit folgten: mir iverden gerne noch lange der schönen Feier im gastliche» Hause Tr. .Hossmanns gedenken. Fl. Frankfurt a. M. «E h a n u l n b F e irr b e i I I i I u g e l! d gruppe.) Am 29. Tezember traf sich die Jngendgrnppe zu einer gemütlich'» E«,anukah Feier bei Dr. .Hossmann. Da in der Gruppe nur Jniigeusind, hatte man zu dieser Feier einige Mädels einge laden. Zur Einleitung der Feier spielte Walter Würzburger aus dem glavier Erotik von Grieg. Paul .Hirschberg entzündete dann die Ehanntahlichter. „Das Interesse der Jugend", so hieß das Referat, das im Mittelpunkt der Feier stand. Es wurde von Rene Metz gehalten. Ter Referent sühne aus, daß die Jugend von heute nur Interessen aus sportlichem oder geistigem Gebiete habe. Ter Sport würde praktisch und theoretisch ausgeführt iverden. Praktisch insofern, daß der einzelne den betressenden Sportziveig betreibe, während theoretisch nur darüber diskutiert werde. Das Geistige betreibe die Jugend nur praktisch. Zum Schluß betonte der Referent, das Ziel der Jngendvereine sei es, alle diese Interessen zu verbinden. Ten Abschluß der Feier bildete das Allegro vivace von Baermann für rtlflriuettc und Klavier, gespielt von Walter Würzburger (Klar! nette) und Rene Metz (Klavier). Nach der Feier setzte man sich zu Tisch imb nahm Tee und Kuchen zu sich. Später spielten mir mit dem Trendel, babei. trendelte Paul Hirschberg so gui, -aß er das Buch ...Historische Miniaturen" von Strindberg gewann. Wir sahen uns noch Filme an, die Herr Tr. Hoffmann selbst ausgenommen hatte. Als man voneinander schied, konnte man behaupten, daß die Ehanukah Feier eine gute Werbcveranstaltung ivar. Siegfried Stiesel, JlLJugendgruppe Frankfurt a. M. Ratibor. (Ehanukah Feie r.) Unsere Chanukah'Feicr, dies^ mal nur im Kreise unserer Mitglieder veranstaltet, >var sehr gut besucht. Eingeleitet wurde sie durch eine Ansprache von Fräulein Frankel, die die Bedeutung des Festes yervorhob. Dann zündete Gerth Fröhlich die Lichter a» unter dem Gesang des moaus zur. Nach einigen Gesellschaftsspieten beschloß ein Sprechchor den Abend in lustiger Weise. ★ Das Ai-Programm Lrerlau. Mittwoch, den 15. Januar, 20.30 Uhr, in der Religionsschule II, Anger 8, zweiter Eingang: Bortrag von Frau Dr. Else Meiduer: „Bon Barbusse bis Remarque (lieber die Kriegsbücher)". JÜngeren- Kruppe: Donnerstag, den 16. Januar, 16.30 Uhr, im Restaurant Schaal, Tauentzienstraße 12: Dortrag von Hans M. Danziger (Haupt», gruppe): „Gibt es eine jüdische Kunst?" Frailksuri a. M. Jli-Jugendgruppe: II. Januar bei Dr. Hofsmann, 16 Uhr, Untermainanlage 7. Referat Frau Dr. Hvfsinann: „Mar Lieber» mann". 18. Januar bei Familie Hirschberg, 16 Ahr, Baecherweg 9, Aussprachenachmittag: „Unser Judentum und wir". 25. Januar bei Familie Zucker, Bornwiesenweg 1, 16 Uhr. Referat Karlheinz Zucker: „Bulgarien". Liegnitz. Montag, den 12. Januar 1930, sprechen in den Räumen der Silesia-Loge, Bääerstratze, Fräulein Lotte Mannheim und Herr Man» fred Haase über das Thema: „Religion und Ethik". Verein für Feuerbestattung ln Berlin von 1874, e* V. Term, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lfltzowstraße 44, Telephon: Lfltzow %0-61 .SchreiDmaschinellu. tiandscnnniiche »menen jeder Art übernimmt Lina Hopp, Berlin HUI 87, Bachstrasse 3 1. Seitenfl. ptr. Die Erste Men amiibs 4 Hier fehlt ihr Inserat (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründlingsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: im Buchhandel M. 1.80, für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen. M. 1. Vereinigung rar das literale Judentum k. v. Berlin SW 11, Hallesche Strasse 1 inipzichen mit I Henko Henkels mchwdBleidisoda ist leichter und schont die ü/asche Verlag: Vereinigung für daS liberale Judentum e. «., Berlin EM. 11. - verantwortlicher Redakteur: Ditzl.-Jng. Bruno Moyda, Berlin SW. 29. - Druck Bw n?r * . Be riw-M,,nendorf 147 542

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