Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 52 (25.12.1929)
- Date
- 1929-12-25
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik, ein Führer durch die wichtigsten deutschen Gesetze zum Handgebrauch für die jüdische Wohlfahrtspflege von Dr. Max Kreutzberger. Schriften der Zentrafwonlfahrtsstelle der deutschen Juden Nr. HI. Die soeben von der Zentralwohlfahrtsstelle der deutsches Juden herausgegebenf Schrift will einem in der jüdischen Wohlfahrtspflege stark empfundenen Mangel abhelfen, indem sie die wichtigsten deutschen Gesetze der Wohlfahrtspflege und Sozialpolitik systematisch für die Handhabung und Anwendung in der jüdischen Wohlfahrtspflege darstellt. Von besonderer Bedeutung ist ein dem Führer beigegebener Anhang, der an Hand praktischer Fingerzeige für die Anwendung bestimmter Gesetzes Vorschriften bei Sonderfragen der jüdischen Wohlfahrtspflege gibt. Die jüdische 'Wohlfahrtspflege wird sich in noch erhöhtem Maße innerhalb der öffentlichen und freien Wohlfahrtspflege bewähren können, wenn sie, mehr noch als bisher, die Methoden und Mittel zur Erfüllung ihrer Sonderausgabe» vollständig beherrscht. Hierzu will die neue Schrift als praktisches Werkzeug beitragen. Der Preis des Buches beträgt M. 2,—, bei Bezug von 10 Stück M. 1,80, bei Bezug von 50 Stück und mehr M. 1,60. Bestellungen nimmt die Zentralwohlfahrtsstelle der deutsche» Juden, Berlin-Charlottenhurg 2, Kantstraße 15S, entgegen. „Die Hamburger Juden im Kriege 1914-1-18." Eine statistische Abhandlung von Dr. Siegfried Urias, Rechtsanwalt in Hamburg. Festschrift des Vaterländischen Bundes jüdischer Frontsoldaten in Hamburg aus Anlaß seines zehnjährigen Bestehens 1919—1929. Das Schriftchen schließt sich anderen Büchern ähnlichen Inhalts würdig an. Es füllt insofern eine seit langem gefühlte Lücke aus, als frühere statistische Werke über die jüdischen Kriegsteilnehmer Deutschlands niemals Zahlen für das Gebiet von Stadt und Staat Hamburg angeben konnte», weil die Deutsch-Israelitische Gemeinde in Hamburg keine Pflicht- oder Zwangsgemeinde ist. Die Zugehörigkeit zur Gemeinde beruht in Hamburg auf Freiwilligkeit, so daß zahlreiche Juden nicht Gemeindemitglieder sind. Daß hierdurch jede Art jüdischer Statistik fast unmöglich wird, liegt auf der Hand. Umso höher ist das Verdienst des Verfassers und seines Bundes, allen Schwierigkeiten zum Trotz eine jüdische Kriegsstatistik für Hamburg geschaffen zu haben, deren Zahlen eine erschütternde Sprache reden. Eine Namenliste der 457 kriegsgefailenen jüdischen Hamburger bildet den Abschluß des Büchleins, das durch Photographien vom Soldatenfriedhof in Ohlsdorf bei Hamburg würdig ausgedehnt fickt ist. —ty. Aus der Ili-Vervegung verantwort!.: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugeudvereine Deutschlands Vorsitzender: Dr. Hugo Hoffmaun. Frankfurt a. Tllaln Breslau. Q ii t> i i d) 1 \ n c r u; c v fugend u c v via „A ü r ü h a m Geiger".) 18. Xcjcmbev: Porlrag Shmin Schreiben: „tjrfifrtagc". Das diel des Porträts mar, die Feiertage he? Juden lums auf ihren Wert für unsere Zeit zn untersuchen. Zunächst wurde der. Sabbat behandelt und dem damals schon bei einigen Völkern bestehende» Ruhetag gegenübergesteltt. Der Sabbat des Judentums hat eine zweifache Bedeutung. Den Dienst für Gott und den Dienst str den Menschen, das Erste im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte und dem darin ganz stark ausgeprägten Mon§Z)eis mus, das Zweite in der Bedeutung des Sabbats als Ruhetag. Tann sprach Martin Schreiber über die Wohlsahrtsseste ihre Bedeutung für die Zeit ihrer Einsetzung, die mehr im Historischen uito in ihrer Eigenschaft als Naturseste liegt, und ihre. Bedeutung für .unsere Zeit. Die ersten beiden bezeichnest' er als Feste der Freiheit, Sai Dritte als ein Fest des Friedens, dessen Abschluß Schmini Azereth dünn die Ueberlettung in den Alltag mit der Ansforderung, die Ideen ins Leben zu übertragen, dringt. Die Wohlsahrtsfeste sind Feste der Gemeinschaft, im Gegensatz zum Neujahrs und Wer söhnungssest den Festen des einzelnen. Diese Feste haben leine geschichtliche Verknüpfung und darum für uns erst recht eine dauernde Bedeutung. Martin Schreiber ging besonders aus den gedankliche» Inhalt dieser Feste und aus die jüdische Auffassung von „Buße" ei». Wie modern diese Gedanken im Grunde sind, wurde an Beispielen aus der Geistesgeschichte unserer jüngeren Vergangenheit, besonders «us Goethes Faust, gezeigt. Nach einer furzen Betrachtung über die nachbiblischen Feste schloß Marlin Schreiber mit der Betonung der liberalen Forderung bei allen diesen Festen: Betonung des dauernden, vom Zeitlichen unabhängigen Wertes. Diese Werte hatte der Vor trag zum großen Teil herausgesteltk. Eine längere Aussprache, die sich allerdings nicht immer in den Bahnen des Themas bewegte, beschloß den Abend. Franz Meidner. Breslau. Am 11. Dezember sprach in unserer .Hauptgruppe Herr Referendar Martin Brasch über „Die Stellung der Religionsftesellschasten in der Weimarer Reichsverfassung". Der gegenwärtige Rechtszustand in der Frage: Kirche, Schule, Staat sei ein Kompromiß, herausgewachsen aus den bestehenden Parteigruppierungen. Die geschichtliche Entwicklung dürfe dabei nicht übersehen werden. Der Vortragende beschäftigte sich in längeren Ausführungen mit den geschichtlich aufeinander folgenden Systemen des Kirchenstaates, des Staatskirchentums und der Staatskirchenhoheit. Es folgte eine Skizzienmg der gesetzlichen Lage der Juden seit Anfang des 16. Jahrhunderts und der Stellung der Kirchen in der allen Kirchenversassung. Dann die Rechtslage im Jahre 1918. Die Revolution fordert Entstaatlichung der Kirche und Entkirchlichung des Staates. Nach Ansicht des Vortragenden wird eine völlige Trennung von Staat und Kirche nie möglich sein, solange in beiden dieselben Menschen l'pd. Danach wandte sich der Vortragende den materiellen Bestimmungen der Weimarer Reichsversassung über die Stellmig der Religionsgesellschaften zu. Er tvußle seine Zuhörer in allgemeinverständlicherweise mit den wesentlichsten Fragen (Art. 13o b,s 137 R.B.) vertraut zu machen. So wurde vor allein der Begrcfs der Religionsfreiheit in seinen verschiedenen Auswirkungen einer eingehenden Betrachtung unterzogen, ebenso die rechtlichen Folgen des Richtbestehens einer Staatskirche. Die innerkirchlichen Angelegenheiten seien nicht mehr von staatlichen Organen verwaltet. Weiterhin wurde noch das Sondergebiet „Kirche und Schule" behandelt, wobei btt Vortragende auf die Bedeutung der einzelnen Schularten und die Krage des Konkordats näher einging. Unser Gast führte am Ende Lines mit großem Beifall ausgenommenen Bortrages aus, daß m der Weimarer Reichsversassung das System der Staatskirchenhohen em« freiheitliche Entwicklung genommen habe, und daß die Kirche Kör perschaft des öffentlichen Rechtes geblieben sei. Die Aussprache be handelte einige Einzelsragen aus dem umfangreichen nn Vortrag gezeigten Gebiet. In der Jüngeren-Gruppe las am 12. Dezember Alice Lohn im Rahmen eines kurzen Referates „Juden als Dichter" Aeußerungen über Ehrenstein, Schnitzler und Kerr. Sie kam rm Gegenatz zum Gelesenen ebenso wie die Aussprache zu dem Ergebnes, das; es »iches gebe, was diese Dichter als spezifisch jüdisch von anderen Dichtern unterscheide. Am 19. Dezember sprach .Hans Hammer über „Das Judentum in der Ausstellung „Krieg und Frieden". Er ging über den Rahmen des Themas hinaus — nur zu seinem Vorteil — und zeigte unter dem Eindruck der Ans stellimg „Krieg und Frieden" mit aller Deutlichkeit den Wahn sinn des Krieges, die Gründe der falschen Kriegsverherrlichmig, ihre Folgen und das, was dagegen getan werden muß. Ter begrenzte Raum verbietet eS, die Ausführungen .Hans Hammers, dieses ehrliche Bekenntnis zum Frieden, diesen Ruf gegen Krieg und Massenmord, hier ausführlicher wiederzugeben. — Am In. Dezember fand unter Leitung von Herrn Domvikar Dr. Guenther Schulemann eine Führung durch den Dom stakt. Die äußerst interessanten Erklärungen berücksichtigten vor allem die Geschichte und den Bancharakker des Domes. Leider litt die Führung etwas unter der zu starken Beteiligung. Frankfurt a. M. l,F a h r t b e r i ch t de s I l i.) Mil einer kleinen, aber tatkräftigen Jligruppc fuhren wir nach Cronberg. Wir hatten uns vorgenommen, an diesem selten schönen Dezembertag eine Entdeckungsreise durch den Bortaunus zu unternehmen. Von Eronberg aus gingen wir, ohne auf irgendein Wegzeichen zu achten, in die Taunusberge. Unser Wunsch ging in Erfüllung; wir waren bald in unbekanntem Gebiet angelangt. Wir kamen zu sehr schönen Aussichtspunkten und hatten einen Fernblick weit in die Mainebene hinein. Auf dem Altkönig wurden wir von niedrig ziehenden Wolken regelrecht eingehüllt und waren, als wir zur Hohemark herunterkaincn und uns der Helle Sonnenschein begrüßte, „wie aus den Wolken gefallen". Weiter ging unser Weg in flottem Marschtempo zur Saalburg, dem alten Römerkastell. Im feudalen Restaurant bei vornehmer Autlergesellschast verzehrten tvir mit Appetit unseren Kassee und Kuchen. Gegen Abend machten wir uns aus den Weg nach Bad Homburg, wo wir in fröhlicher Gesellschaft die Rückreise antraie». Besonders bemerkenswert waren für alle Fahrtteilnehmer die balletcusen Sprünge eines Rehbocks, sowie das slotie Sehr ittnra che rkempo von Jaek und sein mindestens ebenso großer Appetit. sri. Frankfurt a. SW. (Hcimaben d.) Am Heimabend am 10. Dezember sprachen im Rahmen des Zyklus „Unser Judentum ipü> die Probleme der Ölegenwart" Frau Thea Wolfs und Herr Rabbiner Dr. Gottschalk über „P a z i f i s m u ö". .Herr Dr. Gottschalk wies daraus hin, daß die Grundgedanken des Pazifismus in der jüdischen Religion ihren Ursprung haben. Er teilte das Thema in die Gedanken: Das Judentum ist eine Religion der Zukunft, des Lebens und des Friedens! Er erinnerte an den uns allen bekannten Satz: „Sie werden ihre Lanzen uinschmieden zu Rebmessern und nicht mehr wird Krieg sein zwischen den Menschen!" Wir wissen, daß auch die Juden, wenn cs die Not der Abtvehr erforderte, Krieger sein konnten, und daß gerade das Chanukkah- Fcst, das jetzt bevorsteht, zur Erinnerung an solche Kämpfe cingeführt ist; wir wissen aber auch, daß durch diese Kämpfe die Friedensidee verwirklicht iverden sollte. Der Messias, der ewige Friede, er wartet nicht, daß wir untätig bleiben und seiner harren; wir wollen vielmehr» unser Teil dazu beitragen, diesen Fliedensgedanken zu verwirklichen und ihn der Menschheit näher zu brirrgen. Das Judentum der Zukunft sehnt nicht nur den Frieden Herbei, sondern will und soll sich mit aller Kraft dafür einsetzen, den Frieden, sobald nur irgend möglich, zu verwirklichen. Das Judentum ist zugleich eine Religion des Lebens. Wie unsere Vorfahren sich für Ideen einsetzten und hierfür als Märtyrer starben, so müssen wir für unsere Ideen leben. Der Ausspruch Fichies: „Nicht mit Feuer und Waffen, sondern mit der Kraft des Gemütes, erkämpft Ihr Siege" soll auch für uns Leitspruch sein. Unser Wahlspruch ist in kurzen Worten: „Gott ist der Friede!" Dr. Gottschalk nannte dann eine Reihe von Büchern, die die Fricdensgedankcn behandeln und las kurze Proben aus ihnen vor. Es wurde u. a. angeführt: Stephan Ztveig: „Jeremias", Heinemann: „Zeitfragen i« Lichte der jüdische« Weltanschauung", Dotters Beete.. Arno Radel: „Heiliges Proletariat", Lewin: „Dämonen des fttntc«*. Rach diesen Ausführungen -elfte Dr. Sottschalk di« wichtige Frag«: „Was können wir praktisch für den Friedensgedanke» tun?" Er beantwortete sie folgendermaßen: 1. Wir müssen uns mit den Friedensgedanken befassen tu* sie immer tiefer erfassen. 2. Der Kriegsgcdaüke muß aus den überlieferten Gebeten int Gottesdienst verschwinden. Die Stellen, die den Kriegsgedanken »der liefern, sind zu streichen. Z. Wir müssen im Sinne der Friedensidee sozial tvirkcn. „Sei still in Gott!" Mit diesen Worten schloß Dr. Gottjchalk seine Ausführungen; sie sollten besagen, je tiefer wir den Friedendgedanken erfassen und in seinem Sinne wirken, umso stärker werden tvir ihm dienen. „Das ewig Göttliche gebe uns Kraft, dann wich auch der Friede bei uns einkehren." Die daran anschließenden Ausführungen von Frau Thea Wolfs, der Führerin der hiesigen Ortsgruppe der Frauen-Liga für Frieden und Freiheit, schilderte den modernen Krieg, tvie er sich in Wirklichkeit entwickeln tvird. Die Schilderung machte auf Alle eine,« außerordentlich tiefen Eindruck; erst jetzt wurde uns klar, wie sürch terlich ein solcher Zulunftskrieg alle Beteiligten treffen mutz; die Wir kungen sind kaum auszumalen. Frau Wolfs bemerkte, daß die Hanptausgavc der Friedenskämpfer darin bestehe, die Kolonialsrage, die Rassenfrage, die Minderheitenfrage und die Frage der wirtschaftlichen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Völkern zu erörtern. Sic schilderte klar und'deutlich die Wirkung der Giftgase, des Haupikampsmittels zukünftiger Kriege. Jedes Gas tvirkc anders, so daß ein allgemein wirksamer Schutz unmöglich sei; allein die Abwehr der Wirkung der Giftgase erfordere Milliarden' Der Zukunftskrieg würde in der Hauptsache von Flugzeugen und Luftschiffen ausgesührt werden. Ein einziges Flugzeug sei in der Lage, rin« Unzahl von Bränden zn gleicher Zest zu verursackM. Tic Fabrikation chemischer Kriegsmiltel könne schon heute kaum überwacht werden. Feuerwaffen, Giftgase, Sprengmittel, Brandraketen. Gasbomben und dergleichen mehr würden die hauptsächlichsten Kriegs Waffen darstellen. Eine Stadt wie Berlin könne in kürzester Zeit ver nichtet iverden. Tie Wirkung eines solchen Krieges sei nicht auszu denken. „Der Krteg tvird ein Massenmord an der unbewaffneten Bevölkerung werden!" Frau Wolfs richtete deshalb an uns Jugend mit Recht die Bitte, diesen fürchterlichen Kriegsgedanken schon jetzt und mit allen Mittel-! geistiger Waffen cnlgegenzutrctcn. Eine mit Rücksicht auf die vorgeschrittene Zeir kurze aber anregende Diskussion beschloß den Abend, der uns ein Gebiet zeigte, auf dem cs unferc Pflicht ist, nicht nur als Jugend, sondern besonders als jüdische Fugend zu wirken. Hella Lion. J-li-Frankfurt a. M. Ratibor. (Tie Stellung des I l i in der jüdischen Bewegung.) Der letzte JlstAbend am Mittwoch diente der Aussprache über das Thema: „Die Stellung des Jli in der jüdischen Bewegung". In dem Einleitungsreferat von Herbert Neisscr legte der Redner die Ziele dc-s jüdischen Liberalismus klar, betonte dessen religiösen Charalter im Gegensatz zum nationalen des Zionismus; dann nahm er Stellung zu den anderen jüdischen Bewegungen, zeigte den Unterschied zwischen Liberalismus und Orthodoxie, um dann schließlich mit der Darlegung der zionistischen Ideen zu enden. In der daranschließenden regen Aussprache wurde fast ausschließlich über religiöses und nationales Judentum diskutiert. Als Ergebnis des Abends konnten wir zusamrnenfassen: Wir müssen mit Entschiedenheit die zionistischen Ziele, besonders die Hintanstellung der Religiösen hinter das Nationale ablehnen, da wir darin eine Gefahr für den Bestand der jüdischen Religion erblicken. Der Zionismus geht von einer ganz falschen Voraussetzung aus, da er das heutige Judentum als eine geschlossene Nation betrachtet, der nur die terrt toriaten Bedingungen fehlen. Damit aber beweist er seine vollständige Verkennung von dem Wesen einer Nation, bei der das Band der Blutsverwandtschaft nur eine untergeordnete Rolle spielt. 7s Das Ili-Programm Jtt-Berlin. Sonntag, den 5. Januar, Jli-Fest. Frankfurt a. M. Samstag, den 28. Dezember, abends 7.30 Uhr, Ehanulatzfetee im Kaufe Dr. Hoffmann, llatermainanlage 7III. Die Thannlabseier der Jvgtudgrupp« findet Sonntag, den 20. Dezember, nachmittags 4 Uhr» bei Dr. Koffmann statt. Dienstag, den 7. Jan*«. 20.45 Uhr, Heimabend, Weftendfyaagoge. Literatnrfchav. Breslau. Dienstag, den 31. Dezember, 20.30 Uhr, im Mozartjaal der Hermannloge: Ehanukah-Ball. (Näheres f. Sonderetnladvng.> Vereinsnachrichten Tynagogenverem Friedenstempel. Vortragszyklus des Herrn Rabb Dr. Bergmann über die Religionsstifter, beginnend Mittwoch, dev 8. Januar 1930, abends 81/2 Uhr, in den Bortragsraumen de, Synagoge Friedenstempel, Berlin-Halensve, Markgraf Albrechtstraße — Am Sonntag, den 29. Dezember, findet in den Logenräumen Joachimsthalec Straße 13 ein Chaiurkahsest nachmittags um 4 Uhr für Kinder, 814 Uhr für Erwachsen« mit Vorträgen statt. Atlantic - Theater > Lichtspiele Potsdamer Straße . 31a Freitag, den 20.--26. Dezember 1929 Käthe von Nagy in Unschuld OK« Polizelflloger In Kalofornien Sensationsfilm in 6 Akten 31. Dezember 1929 - 2. Januar 1930 Achtung! Nnr 3 Tage! 4 Teufel Zirkusfilm in 8 Akten mit Janet Gaynor, Farell Mac Donald Ausserdem: Der grosse Br folg! Das grosse Fox-Lach-Programm Freitag, den 3.— 6. Januar 1930 Die Tänzerin der Katharine der drossen Ein russischer Prunkfilm mit der grossen russischen Besetzung. Die Nacht vor dam Tode Ein Film von der grossen Liebe. Beginn Wochentags 5, 7 u. 9’6 Sonntags 3, 5, 7 u. 9lf Statistische-, Schreibmaschinen- ». haniscnrinnche Arhenen jeder Art übernimmt Lina Hopp» Benin HUI 87. Bachstrasse 3,!. Seitenfl. ptr. Merkblätter für verussberatung Vormittags-Abendschule fYhrate Vorbereihiogsaftsteit. Direktor Danriger Berlin, Alte JakobstraBe 124 Die Erste Weltkonferenz liberaler Juden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Qründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: im Buchhandel Mk. 1.80 für Mitglieder der Vereinigung, die bei ans direkt bestelle» Berlin SW 11, Haliesche Straße 1 Verein für Fenßrbestattnng lu Berlin von 1874, e. V. v«*ra>. fcohteiilose FenerbcglAttaiir ■».aDBiitne W 35. Lfltiowstraße 44, Telephon: LüUuw NM-hi und Charlottenburg, Kautstr. 154 a Helfe FasanengtraSe, Telephon: Steinpints 1835 Mteofeiiie d, Vereinigung 1. d, liti. Judentum E. I. Die Grundsätze des JUdlschreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitr-BerHn Preis 0.50 Mk. Heft flr, S in zweiter Auflage die seit Jahren vergriffene Broschüre Grundlagen und Ziele des rellglfts-llberalen Judentums Prslt 0.71 Mk. Bestellungen beim Verlag der jüdisch-liberalen Zeitung* Berlin SW U, Hallescbe Str. 1 ui miralf auhmhim t. B.. BnUn 6B. 11. - v-r«»tw«attdn «y.-s«,. »'■■■ ««II» 0«. M- - Dm«! d-r-mm «qi», » Cd-, B»«»«orik»d«s. 53165