Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 38 (18.9.1929)
- Date
- 1929-09-18
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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der Erkenntnis aufzufassen: nicht Geld allein, sondern nur selbsttätige Mitarbeit, nur Teilnahme des ganzen Menschen kann aus dem Land der Väter das Land der (Zuktmft machen. Eine Zukunft, die allerdings, auch nach den sehr optimistischen Schilderungen dieses Buches schwer bedföht und unsicher ist und die niemals das Ziel von Juden jsein kann, die sich eng mit der Kultur und dem Schicksal ihrer Heimat verbunden fühlen. Benoit konstruiert zwar eine «freiwillige Absonderung, einen schmerzlichen und unfruchtbaren Stolz, eine immanente Rachsucht des „jüdischen Volkes“, dem das Geld stets nur Mittel zum Zweck, zum Sieg über seine einstigen Unterdrücker und zur Rache gewesen sei und läßt einen alten, vornehmen Adligen an Paul Eisbar, den kriegsverletzten jüdischen Journalisten, den Hagar li^bt und dem sie dennoch den reichen Liebhaber vorzieht, die Frage richten: „Werdet ihr dieses „taedium vitae“ nicht ablegen, um die seelische Frische eurer Altvorderen in den Gefilden Kanaans zurückzuerlangen?“ Wir können uns der Diagnose nicht anschließen und lehnen daher auch das Heilmittel, als Universalmittel wenigstens, ab. Und die Frage, ob man auf eine Kriegsverwundung weniger stolz sei als auf die jüdische Abstammung, ist uns kaum verständlich. Weder auf Herkunft noch auf Verwundungen kann man stolz sein, da unser Wille, unser Tun hier keinen Einfluß hat. Es kommt nur darauf an, wie man Abstammung und Schicksal trägt und was man beide aus sich machen läßt. Uns scheint hier wieder eine Verzerrung des Weltbildes durch zionistische Ideen vorzuliegen, die gefährlich wirken kann. Die deutsche Ausgabe des Romans, die im Selbstverlag des Uebersetzers Marcel Golle erschien, wird dem trotz dieser Einseitigkeit und der mangelnden psychologischen Überzeugungskraft sehr fesselnden und lesenswerten Buche nicht gerecht. Er schreibt ein Papierdeutsch mit oft völlig unmöglichen Wendungen (indiscretion — Unverschwiegenheit, „Heilig — Karl der Große", „nun wohl" u. s. f.), bringt alle biblischen Namen in der französischen Form (Hagar Agar, Leah — Lia) und hängt Benoits beschwingter und suggestiver Sprache Bleigewichte an. Hanna Cohn-Dorn Max Blatt: „Eine Schicksalsfrage des jüdischen Volkes". Verlag M. A. Wahrmann, Frankfurt a. M., 1929. 28 Seiten, RM. 0,80. Der scheinbar agudistische Verfasser propagiert ein engeres Zusammenschließen zwischen Agudas Jisroel und Zionistischer Organisation bezw. Agency. Neues — oder Altes in schöner Form — habe ich in dem Broschiirchen nicht gefunden. George Goetz. Isaac Breuer: „Programm oder Testament“ I. Kauffmann Verlag, Frankfurt a. M. 1929. (89 Seiten), drosch,: M S.—; ged.: M 4,50. Vier Aufsätze Isaac Breuers aus früheren Jahren (Neuorientierung, Mai 1917; Mobilmachung, Januar 1918; Die zwei Hirtenstäbe, 1926; Fazit, 1928) werden zu einem Strausse vereinigt, dessen Düfte und Farben uns Menschen der Neuzeit freilich recht fremdartig und wenig verlockend anmuten. Es geht dem Verfasser um Konflikte und Parteiströmungen innerhalb der Agudas Jisroel Mehr ist aber schlechterdings dem Aussenstehenden nicht erkennbar; denn wer die in der Agudah gegeneinanderstehenden Parteien und Personen sind, was sie wollen, worauf ihre Gegensätzlichkeiten beruhen, — das alles wird in so vagen, nebelhaften Ausdrücken angedeutet, dass der Leser nicht erkennen kann, wovon da mit solch grosser Leidenschaftlichkeit die Rede. Erkennbar bleibt einzig die wahrhaft katholische Überheblichkeit eines Glaubens, der sich als alleinseligmachend ausgibt, und: dass dieser Glaube Schiffbruch erlitten hat. Auf Seite 33 lesen wir: „Wieder, wie einst fordern wir sie wir bösen „Neologen“, wir Liberalen sind gemeint und die vom separat-orthodoxen Verfasser freundlichst uns zugerechneten Gemeinde-Konservativen!) heraus, die Walstatt der Ideen zu betreten, den herrlichen, fruchtbaren Kampf der Ideen zu führen — wir geeint — sie geeint-wir hier — sie dort — und Israels Gott über ans — mit uns! Wunderbare Zeiten nahen!“ Fehlt nur noch: Er lässt von den Schlechten die Guten nicht knechten — und; Herrlichen Zeiten führe ich euch entgegen. Das ist aus dem Aufsatz von 1917. Es wundert uns nicht, dann in dem Aufsatz von 1928 (Seite 85) zu lesen: „Die deutsch-jüdische Orthodoxie ist ein Trümmerhaufen.“ Dass sie nicht die Möglichkeiten in sich trägt, das Judentum in eine neue Zeit hinüberzutragen, wussten wir längst; Notwendigkeit und Berechtigung des Liberalimus resultieren ja gerade aus dieser Tatsache. Nun aber sehen wir, dass solche Entwicklung auch gerecht ist, denn derart sich selber weiss und den andern schwarz malen, das kann nur, wer selber so schwarz ist wie die Separat-Örthodoxie. Ihr Standpunkt ist beschränkt, boshaft und deshalb untergangsreif, selbst wenn Männer von der subjektiven Reinheit, von der Kraft und Leidenschaftlichkeit Isaac Breuers ihre Sprecher sind. — tz. Evangelische Kirchenstatistik Deutschlands von Oberkonsistorialrat Paul Troschke, Deutsches Evangelisches Kirchenbundesamt, Berlin 1929. Oberkonsistorialrat Paul Troschke, Leiter des Kirchenstatistischen Amtes beim Deutschen Evangelischen Kirchenbundesamt, übergibt der Oeffentlichkeit als Heft 1 ein Büchlein von 51 Druckseiten, das auch in jüdischen Kreisen, sofern sie für .Konfessionsstatistik Interesse haben, Beachtung finden wird. Nachdem Verfasser einen Ueberblick über die Geschichte ,der evangelischen Konfessionsstatistik gegeben hat, behandelt er in dem 2. Teil Aufgabe und Arbeitsweise evangelischer Kirchenstatistik. Die Anregungen über das Erhebungsverfahren und sonstige praktische Arbeit sind für ein künftiges statistisches Büro der Juden belangreich. Herbert Philippsthal. Aus der Ai-Bewegung Derantmorfl.: «rbett-gemeluschaf« jüdisch-liberaler Zaseadverelne Deutschland» Vorsitzender; Dr. Hugo hasfmaan, Frankfurt a. Mai« Aus der Jli-Arbeil Berlin. (Die Arbeit des Jüdisch-liberalen Jugendvereins.) Ter Gruppenbetrieb wurde in den Ferieuwochen teilweise eingestellt, da sich unsere Gruppen zu einem großen Teil aus Schülern zusammensetzen. Im Juli arbeiteten regelmäßig nur die Gruppen Oliva und Norden, sowie die Aelterengruppe. In dieser befaßt man sich seit einiger Zeit mit der Geschichte des Liberalismus; daneben kommt allmonatlich eine Freitagabendfeier zu ihrem Recht. Gruppe Oliva beschäftigte sich im Juli mit neuer deutscher Lyrik. In der Gruppe Norden waren die Heimabende teils biblischen Themen, teils Tagesfragen gewidmet. Seit Ferienschluß arbeitet auch die Gruppe Pankow-Osten wieder regelmäßig. Auf zwei Abenden berichteten Mitglieder über ihre Reisen als Weltjugendwanderer und Austauschschüler nach Dänemark und Frankreich, und zeigten vor allem auf, wie sie dort der Völkerverständigung zu dienen gesucht hatten. Ein anderer Abend war Moses Mendelssohn gewidmet, ein dritter führte die Gruppe in eine Versammlung der Weltjugendliga, wo Walter Simon etwas über seine Weltjugendfahrt nach Schottland erzählte. Das neue Programm der Gruppe besteht aus einer Reihe von Abenden über „Soziale Fragen". Auch Gruppe Steglitz begann erst nach den Ferien wieder regelmäßig zusammenzukommen. Man beschäftigte sich mit dem Zionismus und den Ereignissen in Palästina. Neuartig ist unsere Arbeit in Gruppen, deren Mitglieder 9-11 Jahr? alt sind. Diese gilt es einerseits mit dem Judentum bekauntzumachen, andererseits will man ihnen Anregungen nicht spezifisch jüdischer Art geben, wenn sie auch außerhalb des Bundes mit dem jüdischen Problem in Berührung kommen. Von großer Bedeutung sür unsere einheitliche Arbeit sind die Abende des F ü h r e r k u r s e s , auf dem man zuletzt Erziehungsfragen angeschnitten hat. Der letzte Abend brachte interessante Auseinandersetzungen über das Führerproblem. Man sprach über die Notwendigkeit des Führers, die Entstehung der Gefolgschaft, das Wesen des Führers, das darin bestehe, daß er nicht Diktator, sondern Helfer sein solle. — Mitglieder aus allen Gruppen vereint die allsonntägliche Fahrt. Sie gibt Gelegenheit zum Gedankenaustausch über das in den Gruppen Erarbeitete und über andere gemeinsame Interessen. Im Winter gedenken wir wieder allmonatlich gemeinsame Veranstaltungen anzusetzen, in denen über Fragen gesprochen werden soll, die in der Gruppenarbeit nicht intensiv erörtert werden. Martin Glaß. Breslau. (Jüdisch-liberaler Jugendverein „Abraham Geige r".) Zum Abschluß unserer Sommerarbeit noch einige Ergänzungen. Am 5. September fand in der Jüngeren-Gruppe eine Zusammenkunft statt, bei welcher man sich die Zeit durch Plauderei und anregende Spiele angenehm zu vertreiben wußte. In der letzten Sommerveranstaltung der Jüngeren-Gruppe sprach zunächst Erich Vulkan (Hauptgruppe) über Prag. Im weiteren Verlaus des Nachmittags entwickelte sich eine lebhafte Aussprache über die Gestaltung der kommenden Winterarbeit in der Jüngeren-Gruppe. Jeder einzelne übte offen Kritik an dem, was ihm während der vergangenen Arbeit noch nicht behagte, und äußert« dann seine eigenen Pläne für den Winter. Auf diese Weise tvurde eine sehr wertvolle Grundlage für Weiteraufbau der Gruppe gegeben. Dem allgemeinen Wunsche entsprechend wird sie künftig eine viel größere Selbständigkeit besitzen als bisher. Einzelheiten feien hier nicht erst erwähnt. Jedenfalls glauben wir, bald neue Erfolge für den Jli erzielen zu können. — Unsere Hauptgruppe hatte von der Veranstaltung einer eigenen Mendelssohnfeier Abstand genommen mit Rücksicht auf die große öffentliche Mendelssohnfeier der Freien Jüdischen Volkshochschule im Breslauer Stadttheater, zu der sich der größte Teil unserer Mitglieder eingefunden hatte. Es ist hier nicht der Ort, über diese Feier ausführlicher zu berichten. Erwähnt sei nur, daß sie einen überaus eindrucksvollen Verlauf nahm. Mit großer Begeisterung wurde die Festrede des Herrn Seminardozenten Dr. Albert Lewkowitz ausgenommen, der es meisterhaft verstanden hatte, aus der Persönlichkeit Mendelssohns unter Ablehnung eines völkischen Materialismus im Judentum die gegenseitigen Kräfte von Deutschtum und Judentum sowie den Wert und Sinn ihrer Vereinigung abzuleiten. Die durch ein Orgelspiel eröffnete Feier wurde abgeschlossen durch die mit großem Beifall aufgenommene Aufführung des 2. Aktes aus Mozarts „Zauberflöte" als einem Symbol für wahres Menschentum. Erich Vulkan Magdeburg. (Tätigkeitsbericht des I ü d i s ch - n b e - ralen Jugendbundes.) Wenn wir jetzt am Ende der Saison einen Schlußstrich unter unsere Sommerarbeit ziehen, so können wir mit Freude feststellen, daß sie erfolgreich lvar. Vor den großen Ferien trafen wir uns regelmäßig, um gemeinsam schwimmen zu gehen. Außerdem hatten wir zwei Tennisabteilungen, die jede Woche ihre Spiele machten. Nach den Ferien brachten wir uns bei unseren Mitgliedern durch einige nett verfaßte Verse wieder in Erinnerung. Wir ruderten gemeinsam und beteiligten uns an der Verfassungsfeier, die vom Ortsausschuß für Jugendpflege veranstaltet wurde. Dann besichtigten wir den modernsten Trnckereibetrieb von Magdeburg, der uns sehr viel Neues bot. Außerdem machten wir an den verschiedenen Sonntagen noch einige kleine Spaziergänge in die nähere Umgebung von Magdeburg. Unsere alljährliche Heidefahrt fand an einem sehr heißen Sonntag statt. Das lat dieser aber keinen Abbruch. Sämtliche Veranstaltungen erfreuten sich eines guten Besuches und hoffen >vir, daß unsere Mitglieder jetzt mit frischem Mut und neuer Kraft an die Winterarbeit Herangehen werden. Ralibor. (Mendelssohn-Abend.) Während unsere vorletzte Zusammenkunft nur sehr schwach besucht war, war am Mendels sohn-Abend die Zahl der Erschienenen sehr erfreulich. — Herr Dr. Heimann eröffnete den Abend, streifte die Ereignisse in Palästina und gedachte des so plötzlich verschiedenen Prof. Dr. Türk. Darauf leitete er zum eigentlichen Zweck des Abends über; mit wenigen Worten würdigte er die Schrift Mendelssohns „Phädon". Gerth Fröhlich entwarf dann ein ausführliches Lebensbild des „deutschen Sokrates" und gab einen allgemeinen lieberblick über Mendelssohns Werke und deren Bedeutung für die deutschen Juden. Es folgte das Hauptreferat des Abends von stud. phil. Artur Toczek über „Jerusalem". Ausgehend vom Untertitel dieser Schrift „Ueber religiöse Macht und Judentum" gab der Redner den Inhalt der beiden Hauptteile des Werkes wieder. Der erste Abschnitt handelt allgemein von der Macht, die Staat und Religion über den Menschen besitzen. Im zweiten Abschnitt tritt Moses Mendelssohn den Angriffen entgegen, daß das Judentum Kirchenrecht ausübe: Sünder strafe. Mit der Forderung um Glaubens- und Gesinnungsfreiheit schließt er dann sein Werk. — Der Referent ging den Gedankengängen Mendelssohns nach, die er so klar und so erschöpfend behandelte, daß sich jede Diskussion erübrigte. Zum Schluß las uns Peter Berliner einige Briefe Mendelssohns vor. Im Schreiben an Joh. Jakob Spieß schildert der Verfasser seinen Lebenslauf in kurzen Zügen. Ferner hörten wir den Brief an seine Verlobte, dann einen Brief an Auguft von Hennings über sein Verhältnis zu Lessing. Als letztes trug Peter Berliner einen Psalm ,chem Vorsänger Davids" vor, der auf uns einen tiefen Eindruck ausgeübt hat. Gerrh Fröhlich. Das Jli-Programm Berlin. Sonntag, den 22. September, 7.55 Ahr, Bahnhof Zoo. Fahrt nasch Seddin. Nachzügler 8.30 Uhr Bahnhof Wannsee ans dem Bahnsteig. Führung: Marlin Glaß. Aelterengruvpe. Montag, den 23. September, de» Grete Arons, Magdedurger Straße 25: „Erziehnngsfragen". Steglitz und Neu-Lharlottenburg. Montag, den 23. September, 17.30 Ahr, bei Eva Graetz, Dahlem, Im Erlenbufch 4: „Nativnaljvdentum". Norden. Dienstag, 24. September, 19.00 Ahr, bei Fräulein Schlesinger, Fehrbelliner Straße 92: Diskussiovsabend. Pankow-Ost««. Freitag, den 20. September, 20.00 Uhr, bei Gerald Lohn» Pankow, Kavalierftraße 11: „Soziale Bewegungen des Mittelalters". Nordosten. Montag, de« 23. September, 16.00 Ahr, Metzer Straße 1: Lesen, Spiel und Handarbeit. Breslau. Wir eröffnen unsere Wiuterarbeit am Mittwoch, den 25. September» pünktlich.20.30 Ahr, mit einem Vortrag unseres Ehrenmitgliedes, des Herrn Gemeinderabbiner Dr. Hermann Bogelstein, über: „Was gibt das liberale Judentum unserer Jugend?" Anschließend Aussprache. Der Bortrag fiudet i« der uus freundlichst zur Verfügung gestellten Wohnung von Frau Paula Olleudorff, Zwingerplatz 2, statt. Der Abend gilt als gemeinsame Veranstaltung der Haupt- und Jüngeren-Gruppe. — Jüngeren-Gruppe: Donnerstag, den 19. September, 16.15 Ahr, in der Sozialen Gruppe, Kaiser Wilhelmstraße 16: Bortrag von Hans Manfred Danziger (Hauptgruppe) über: „Mendelssohns Bedeutung für unsere Seneration". Anschließend: Geselliges Beisammensein. Donnerstag, den 26. September, 16.15 Uhr, in der Sozialen Gruppe, Kaiser Wilhelmstraße 16: Lese- und Unterhaltungsnachmittag. Frankfurt a. R. Montag, des 23. September, 20.30 Ahr, bei Lion, Sterustr. II, Arbeitsgemeinschaft Dr. Gottschalk: „Religiöser Liberalismus". Dienstag, den 24. September, 20.45 Uhr, Westendfyuagoge, Heimabend, Dr. Hoffman«: „Zeitungsschau und aktuelle Tagesfragen". Ratibor. Nächste Zusammenkunft: Mittwoch, den 18. September: „Apologetischer Abend". Es spricht Herr Kühnhvlz, Geschäftsführer des G.d.A. Kalendarium f.die Zeit v. 18. 9. b. 25.9. 29 September 1929 | ElUl 5689 Mittwoch 18 13 Donnerstag l 9 14 Freitag 20 15 Sonnabend 21 16 Wochenabschnitt: Kißowau Haftarah: Jesaja 60, 1—22 Sabbat-Ausgang: 6.51 Uhr Sonntag 22 17 Montag 23 18 Dienstag 24 19 Mittwoch 25 20 Gebetbücher für die liberalen Synagogen u. Befehle Tallessim Ä WelBe und schwane KSppchen Alle Kultusartikel Hebräische Buchhandlung c. Boas HacMg. Berlin er Neue Friedrichstrasse 69. Norden 9508 Jüdische Reform-Gemeinde finttocilianotn an den hohen Feiertagen im UUUuuUISIIuIG Gotteshause Johannisstr. 16, im Logenhaus Kleiststr. 10 und im Logenhaus Joachimsthalerstr. 13. PiatzevermletUlig täglich von 9-1 Uhr im Büro Johannisstr. 16, ferner am Mittwoch, 25. Sept. u. 2. Okt. von 5-7 Uhr u. Sonntag, 29. Sept. von 10-1 Uhr im Logenhaus Joachimsthalerstr. 13. Preise nach Lage der Plätze von 3 bis 25 M. Fürflen Juewidflottesdlenst sind die Einlasskarten auch für Kinder von Nichtmitgliedern unentgeltlich. Ausgabe zu den obigen Zeiten. Hier »hit ihr Inserat Liberale Synagoge Ulestend 1008 MH An den hohen Feiertagen scheine rotgest. von 1910 kauft für Reklamezwecke. Zahlen per 100 Stück RM, 16.— Nachnahme. IWIftOg,BreslaulO Festgottesdlensie in der Aula der Herderschule, Bayernallee 4, sowohl abends als auch vormittags zu den Zeiten der Jüdischen Gemeinde statt. Plätzeverkanf in der Geschäftsstelle Arthur Lehmann & Co., Kaiserdamm 38. Verein für Feuerbestattung In Berlin von 1874, e. V. ▼er». k»iteiltie Feuerbestatttn* Annahme W SS, Lütiowstraße 44, Telephon: Lfltzo* 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154« Bcke FasanenatraBe, Telephon: Steinplati 1835 He Erste Mlerai (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union kor Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 Preis: im Buchhandel M. 1.80, für Mitglieder d. Vereinigung, die bei uns direkt bestellen. M. 1.— Vereinigung lör ns imeraie uv. Berlin SW 48, Wilhelmstraße 147 Wer inseriert, vergrößert seinen Itmsatxt Kaiifleute, die in ihrem Gemeindebezirk gut bekannt sind, auch Studenten, die einer Beihilfe bedürfen, finden guten Verdienst. israelitische Buch - eenwlnschalt momhm. isartorplatz i Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstrafie 12S Perlag: Bereinigung für das liberale Judentum e. B., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Ing. Bruno Boy da, Berlin SW. 29. — Druck: Hermann Wegner & Co., Berlin-Mariendors. WITiirgtfiVi 099