Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 37 (11.9.1929)
- Date
- 1929-09-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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'denen nach § 1 öffentlicher Gottesdienst jedenfalls zu halten ist." - Ob sie dann kommen werden? 8 5. „Abänderungen der bestehenden Form des Gottesdienstes (Liturgie und Ritus) bedürfen der Genehmigung des Landrabbiners, wesentliche Abänderungen durch den Letzteren die Zustimmung der Gemeinde." 816. „Tie Anfangszeit des Gottesdienstes richtet sich nach dem Hannoverschen jüdischen Kalender. Abweichungen sind nur mit Genehmigung des Landrabbiners zulässig." 8 21. „Auch die Ausübung ritueller Vorschriften darf nicht mit Verletzung des Anstandes geschehen" (sic!). 8 22. „Lautes Mitbeten, Mitsingen und Mitlesen mit dem Vorbeter und Vorleser, ebenso überlautes Verrichten der Gebete ist untersagt." 8 30. „Profaner und überflüssiger Gesang ift; unstatthaft." 8 50. „Tie Beschneidung außerehelicher Kinoer soll außerhalb der Synagoge stattflnden! 8 63. „Das Herumführen der Braut um oen Bräutigam, sogenanntes Mahnführen, das Glaszerbrechen und ähnliche Zeremonien sind zu vermeiden." Im Vorwort zur Vollzugsordnung zur allgemeinen Synagogen-Ordnung heißjt es: „Um so freudiger wird die vorstehende, unter dem 31. Dezember (1860) von Seiner Majestät dem Könige in landesvätcrlicher Huld und bewährter liebevoller Fürsorge für die Hebung des jüdischen Synagogen- und Schulwesens Allerhöchst selbst vollzogene und unter dem 15. Januar d. I. publizierte „Allgemeine Synagogen-Ordnung" begrüßt werden." Ferner: „Ter Unterzeichnete Landrabbiner hofft zuversichtlich, daß alle Gemeindemitglteder sich die Befolgung der Synagogen-Ordnung zur Pflicht wie zur Freude gereichen lassen — damit er nicht gezwungen werde, vonderStrasbe'fug nis Gebrauch zu machen, die 8 37 des Gesetzes vom 30. Sept. 1842 ihm eingeräumt hat" (d. h. „Geldstrafen bis zu 10 Talern auszusprechen, deren Vollstreckung durch die Obrigkeit erfolgt"). Ties sind einige Stichproben aus den >ür die Provinz Hannover heute noch gültigen Gesetzen von 1842/44 und 60. Sre beweisen zur Evidenz die Fürsorge, mit welcher sich Sr. Großjbritanischen Majestät das Seelenheil Ihrer jüdischen Untertanen angelegen sein ließj. Sie beweisen aber auch den vormärzlichen Geist, mit welchem man in Angleichung an Verordnungen der evangelischen Kirche, die Landeskirche ist, jüdische Frömmigkeit in den spanischen Stiefel von Paragraphen preßte. Se. Großbritanische Majestät hat im Jahre 1842 resp. 1814 die religiösen Bedürfnisse der Hannoverschen Juden in geordnete Bahnen geleitet; daß die Menschen des Jahres 1929 nicht mehr mit Strafandrohungen zum Besuch des Gvttesoienstes zu zwingen sind, daß man in der Beschneidung eines ehelich geborenen Kindes keinen Unterschied von der Zeremonie eines unehelich zur Welt gekommenen Kindes macht, daß eine ungeheuere Umschichtung der jüdischen Einwohner sich vollzogen hat, daß die religiösen Bedürfnisse der Menschen heute andere sind als die der kaum vollzogenen Emanzipation, das wollen gewisse Kreise auch heute noch nicht einsehen. Auf dem „Gesetz" fußend kann ein orthodoxer Vertreter von etwa 2 Tntzend Zwerggcmeinden jede Umformung dieser Zustände zu Fall bringen. Entgegen dem Gesetz über die Rechtsverhältnisse der Juden", steht der Artikel 137 der Verfassung des Deutschen Reiches, welcher besagt: „Jede Religionsgesellschaft ordnet und verwaltet ihre Angelegenheiten selbständig innerhalb der Schranken des für alle geltenden Gesetzes. Sie verleiht ihre Aemter ohne Mitwirkung des Staates oder der bürgerlichen Gemeinde." Aus den Gemeinden Achim. (Persönliches.) Der langjährige Vorsteher unserer Gemeinde, Herr Alfred Heilbronn, konnte mit seiner Gattin in erfreulicher körperlicher und geistiger Gesundheit das Fest der goldenen Hochzeit begehen. Ter Jubilar hat in Anerkennung seines eifrigen Wirkens für die religiösen Interessen, vor längerer Zeit bereits den Chowertitel erhalten; seine Gattin beging gleichzeitig das 25 jährige Jubiläum als Vorsteherin des Jüdischen Frauenvcreins, der von ihr ins Leben gerufen lvurde. Augsburg. (Amtseinführung v o u R abbine r D r. Ernst Jacob.) Am 1. September wurde in der festlich geschmückten Augsburger Synagoge der Nachfolger des in den Ruhestand getretenen Distriktsrabbincrs Dr. Grüufeld, Herr Bezirksrabbiner Ernst Jacob aus Saarbrücken feierlich in sein Amt eingeführt. Der Einladung zur Teilnahme an der Amtsantrittsfeier hatten ein Vertreter des Herrn Regierungspräsidenten Gras von Spreli, die Herren Oberbürgermeister Deutschenbaur, Stadtrat Dr. Scherer und Braun, Oberlandgerichtsrat Dr. Ncumeyer, Präsident des Verbandes Bayer. Israelitischer Gemeinden in München, Rabbiner Dr. Bärwald-München, Senior Dr. Schmidt-Hl. Kreuz und Vertreter der Lehrerkollegien der Augsburger Mittelschulen Folge geleistet. Außerdem hatten sich in der Synagoge die Verwaltungsmitglieder, die Rcligionslehrer des Israelitischen Kultus und sehr viele Gemcindeangehörige eingefunden. Den feierlichen Akt leitete der Bortrag eines religiösen Liedes ein. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemcinde Augsburg, Herr Justizrat Dr. Strauß, dankte zunächst den Behördenvertretcrn, Schulvorständen und Professoren für ihr Erscheinen und sprach dann über die Erwartungen, lvelche die Israelitische Gemeinde Augsburg in der Stunde hege, in der sie in äußere und innere Verbundenheit mit dem bestellten Rabbiner träte. Nach erfolgter Begrüßung hielt Herr Rabbiner Jacob die Antrittsrede. Seinen nach Inhalt und Form ausgezeichneten Darlegungen über die Aufgabe eines Rabbiners lag das Wort „Gelobt sei Gott, der uns bis hiehcr geführt hat" zugrunde. Ec dankte zunächst dem Gemeindeausschuß für seine Berufung und gab der Freude darüber Ausdruck, in Augsburg, der Stadt, in der einst ein Religionsfriede zustandekam und der religiöse Friede so hochgehaltcn werde, wirken zu dürfen. Die Geschichte der jüdischen Gemeinde Augsburgs beweise, daß in ihr nicht nur das Judentum des Wissens und des Verstandes, sondern des lebendigen Glaubens Geltung habe. Die Ausgabe, die seiner harre, kennzeichnete er mit Führung der Erwachsenen zu Gottes Lehre, der Jugend zu den Idealen und der ganzen Gemeinde zur Liebestätigkeit. Mit dem Gelöbnis, sein Amt in engster Gemeinschaft mit der Stadt und dem Lande, mit Reich und Volk auszuüben, schloß Dr. Jacob seine Predigt, die ihm die Sympathie der Gemeinde in vollem Maße sicherte. Berlin. (Der Vorsitz endeder Liberalen Repräsentant e nf r a k t i o n.) In einer Sitzung der Liberalen Fraktion der Berliner Repräscntantenfraktion am 9. September wurde der Vorsitzende der Vereinigung für das liberale Judentum, Rechtsanwalt Heinrich Stern, zum Vorsitzenden gewählt. Berlin. (7 5. Geburtstag von Gchcimrat Dr. Hermann O b e r n e ck.) Geheimrat Dr. Hermann Oberncck, der um das deutsche Notariatswesen verdiente Berliner Rechtsanwalt und Notar, beging am 4. d. M. seinen 75. Geburtstag. Geheimrat Oberncck ist der Verfasser wichtiger Schriften, so des „Notariatsrechts der deutschen Länder", in dem eine systematische Darstellung des gesamten Reichsgebiets enthalten ist, und eines Werkes über das Grundbuchrecht, das die deutsche Rechtsprechung und Rechtsentwicklung nachhaltig beeinflußt hat. Oberneck ist Vorsitzender des Deutschen Notarvereins. Berlin. (Berufung.) Dr. Fritz Salomonski, der bekannte Berliner Konzertsänger und Kantor der Liberalen Synagoge Wcstend, erhielt einen Ruf vom Vorstand der Jüdischen Gemeinde in Stockholm, während der diesjährigen Hohen Feiertage in der Stockholmer Hauptsynagoge das Amt des .Hauptkantors zu übernehmen, und wird dieser Einladung Folge leisten. Breslau. (6 0. Geburtstag.) Am 4. September feierte die Oberin des hiesigen jüdischen Schwesternheims, Fanni Holstein, ihren 60. Geburtstag. Frau Holstein, die sich um die Entwickelung dieses Gebietes der jüdischen Krankenpflege und um die Erhaltung des Heims in den schwierigen Zeiten der Inflation sehr verdient gemacht hat, wurde zu diesem Tage der Gegenstand zahlreicher Ehrungen seitens der Gemeindckörperschaften und weiter Kreise der hiesigen Synagogengcmeinde. Dresden. (Im Zeichen Mendelssohns.) Vor 100 Jahren, am 10. September 1829, schlossen sich unter der geistigen Führung Bernhard Beers einige humanitär gesinnte Mitglieder der Dresdner Gemeinde zur Gründung eines Mendclssohnvereins zusammen, der somit auf das erste Jahrhundert einer trotz zeitweilig beschränkter Mittet äußerst segensreichen Tätigkeit zurückblickt. Sie besteht laut Stiftungsurkunde im wesentlichen darin, Handwerk, Kunst und Wissenschaft unter den Juden zu fürder», und mancher durch Hand-- oder Geistesarbeit inzwischen zu Ansehen Gelangte verdankt diesem Kulturverein seine Ausbildung. Bei der Schlvere des Daseinskampfes, die vielen begabten jungen Leuten kaum ein Studium ermöglicht, erwachsen dem Verein heute wichtigere Aufgaben mehr denn je, und um diese erfüllen zu können, sollen durch eine eingeleitete Jubiläumssammlung größere Mittel aufgebracht werden. Vielleicht treten dann auch die öffentlich belehrenden Vorträge des Vereins (zu dessen Ehrenmitgliedern u. a. der französische Politiker Adolphe Cremieux gehört) wieder ins Leben; gedenkt man dabei früherer Redner, dringen so teure Namen wie Obcrrabbiner Landau, Emil Lehmann, Alphonse Levy an unser Ohr. Frankfurt a. M. (Erweiterung des Israelitischen Krankenhauses.) Am Krankenhaus der Israelitischen Gemeinde wurde eine neue Infektionsabteilung sowie eine Abteilung für Nieren- und Blasenkranke eröffnet. Die Infektionsabteilung ist der inneren Klinik angegliedert und untersteht Professor Dr. S. Jsaac: zum leitenden Arzt der urologischcn Abteilung wurde Dr. Rudolf Oppenheimer ernannt. Die zwei voneinander getrennten Bauten sind in der außerordentlich kurzen Zeit von fünf Monaten durch den Baumeister Georg .Harth scrtiggcstellt worden. Beide weisen, vom Bauherrn zur Erleichterung der Kranken beabsichtigt, eine überaus cle> ganle Innenausstattung auf. Tie Zimmer, teiliveisc Radio, Schreibtisch, Veranda und sogar Wintergarten besitzend, erwecken unter vollem Verzicht der neuen Sachlichkeit, den Eindruck einer sehr eleganten Wohnung, nicht den eines Krankenhauses. Und zwar zeigt sich dieser betonte Komfort in allen drei Klassen. Die zur Einweihung zahlreich erschienenen Gäste vermochten sich bei dem allgemeinen Rundgang dein ausgezeichneten Eindruck, den die neuen bezw. umgebautcn Abteilungen machen, nicht zu entziehen. Tie akademische Feier, unter einem Zelt des Krankenhausgartens abgehalten, wurde von Baumeister Harth eingeleitet, der der Gemeinde die Gebäudes,chlüssel übergab. Im Aufträge des Pflegamts der Israelitischen Gemeinde dankte der Vorsitzende der Baukommission, Arthur Forchheimer, dem Bauleiter und seinen Mitarbeitern für die geleistete Arbeit. Es sprachen außerdem der Vorsitzende der Israelitischen Gemeinde, Justizrat Dr. Blau, die beiden Leiter der neuen Abteilungen, Prof. Dr. Jsaac und Dr. Oppenheimer, sowie als Vorsitzender des Aerztlichen Vereins Sanitätsrat Dr. Heincbach. Gießen. (Aus der Gemeinde.) Der Israelitischen Rcliglonsgcsellschaft ist durch eine Verordnung des hessischen Ministers für Kultus und Bildungswesen der Charakter einer Körperschaft des öffentlichen Rechts verliehen worden, „der die Pflege strenggläubiger Religiosität obliegt". Hamburg. (R c f o lgi t i o n der Jüdischen Gemeinde.) Die Jüdische Gemeinde Hamburg hat in einer besonderen Sitzung den folgenden Beschluß gefaßt: Die Vcrwaltungskörperschasten der Deutsch-Israelitischen Gemeinde in Hamburg, auss äußerste erschüttert über die furchtbareu Vorkommnisse in Palästina, beklagen intiefer Trauer den Verlust so vieler Schwestern und Brüder und das unermeßliche Elend, das über 'die Vertriebenen und Beraubten hcreingebrochen ist. Die Vcrwaltungskörperschasten haben das volle Vertrauen zum. Council der Jewish Agency, daß er das Leid aller Betroffenen, lindern und dem Elend und der Not nach besten Kräften steuern, wird; sie sind auch der festen Zuversicht, daß die Maßnahmen der Jewlsh Agency eine Wiederholung der beklagenswerten Vorkommnisse unmöglich machen werden. Königsberg Pr. (G e d e n k g o t t e s d i e n st c.) Dem Andenken der Opfer in Palästina »var ein Gottesdienst gewidmet, den die Königsberger Synagogcngemeindc am Abend des 3. September veranstaltete. Nach liturgischen Gesängen des Ersten Kantors Dr. Pik und des Synagogen,chors unter Leitung des Chordirektors Badrian hielt Gemcinderabbiner Dr. Lcwin die Trauerrede, in der er der furchtbaren Opfer gedachte, die ln Palästina gefallen seien. Dr. Lewin hob hervor, daß das Judentum in seiner Geschichte stets friedlich aufgetreten sei und daß auch in Palästina nur ein Friedens- Werk geschaffen werden sollte. Umso wehmütiger berühre e?. daß die ersten Opfer im wesentlichen Greise, Frauen und schwache Menschen gewesen seien, die betend an der Klagernauer standen. Keiner der zahlreich zum Gottesdienst Erschienenen der allerverschiedensten jüdischen Richtungen habe das Gotteshaus mit parteiischen Gefühlen betreten, sondern jeder Jude ohne Unterschied der religiösen und der politischen Richtung betrauere aus das tiefste die blutigen Opfer. Man könne heute auch noch in keiner Weise die Schuldsragc als geklärt betrachten. Die einen gäben der englischen Verwaltung Schuld, die anderen behaupteten, daß im wesentlichen fremde, eingedrungcn« Horden die Täter seien, während wieder andere erklärten, daß ein Teil der Juden selbst die Schuld an diesen Ausschreitungen trage. Es sei. müßig, heute aus diese Frage einzugehcn. Wenn man aber den Blick in die Zukunft richte, so müsse man immer wieder daraus Hinweisen, daß das jüdische Palästina nur ein Werk des Friedens sein könne. So wie man jetzt daran gehe, unter den Völkern Europas den Frieden zu schassen, so müsse alles daran gesetzt werden, um unter den im Heiligen Lanve lebenden Völkern und Religionsgemeinschaften den Frieden zu schassen. Mit einem von der ganzen Gemeinde für die Opfer gesprochenen Kaddischgebet schloß der überaus feierlich verlaufene Gottesdienst. Rüsselshelm. (S y n ag ogen - W e i h e.) Tie vor 85 Jahren erbaute Synagoge war reparaturbedürftig geworden und wurde nach gründlicher Renovierung am vorletzten' Sabbat wieder ihrer Bestimmung übergeben. Vorsteher Meyer begrüßte die Festtcilnehmer, Lehrer Stern übernahm den liturgischen Teil, während Rabbiner Dr. Binheimer, Darmstadt, die Festansprache hielt. Kommerzienrat Kronenberger, Mainz, überbrachte Grüße des Hessischen Landesverbandes jüdischer Gemeinden und dankte der Familie Opel für die tatkräftige finanzielle Hilfe zum Erneucrungsbau. Außerdem sprachen noch Rabbiner Dr. Levy, Mainz, und Lehrer Rothschild, Groß- Gerau, ihre Glückwünsche zu dem wohlgelungenen Werk aus. Saarbrücken. (Grauenvolle Grabschändung.) Wie her Jta aus Saarbrücken telegraphiert wird, wurde auf dem dortigen * israelitischen Friedhof eine grauenvolle Grabschändung verübt. Ein unbekannter Täter hat das Grab eines vor zwei Jahren beerdigten Kindes geöffnet, den Sargdeckel eingedrückt, die Ueberreste der Leiche herausgenommen und auf dem Friedhof zerstreut. Man vermutet, daß es sich um die Tat eines nicht normalen Menschen handelt. Die Nachforschungen nach dem Täter sind von der Staatsanwaltschaft ausgenommen worden. Kalendarium f.die Zeit v. 11. g. b. 18. g. 29 September 1929 Elul 5689 Mittwoch ll 6 Donnerstag 12 7 Freitag 13 8 Sonnabend 14 9 Wochcnabschnitt: Kißcze Haftarah: Jesaia 54, 1—10 Sabbat-Ausgang: 7.09 Uhr Sonntag 15 10 Montag 16 11 Dienstag 17 12 Mittwoch 18 13 Jüdische Reform-Gemeinde ßnttOOdionCla an den hohen Feiertagen im UUliUuUlullulu Gotteshause johannisstr. 16, im Logenhaus Kleiststr. 10 und im Logenhaus joachimsthaierstr. 13. piätzevermietung täglich von 9-1 Uhr im Büro Johannisstr. 16, ferner am Mittwoch, 25. Sept. u. 2. Okt. von 5-7 Uhr u. Sonntag, 29. Sept. von 10-1 Uhr im Logenhaus Joachimsthaierstr. 13, PPBlSB nach Lage der Plätze von 3 bis 25 M. FOrdBlÜUSBndgOttBSdienSt sinddie Einlasskarten auch iür Kinder von Nichtmitgliedern unentgeltlich. Ausgabe zu den obigen Zeiten. -\ Jüdische Gemeinde zu Berlin AusgabB uon EintrlttsKarten zu dsn Festgottesdiensten Bflttnerfestsäle und Philharmonie: Oranienburgerstr. 30 (Repräsentantensaal) Alhambra, Kurfürstendamm und Scala: Fasanenstrasse 79-80 Denjenigen Gemeindemitgliedern, die möglichst die gleichen Plätze wie im Vorjahre oder gleichartige Plätze zn erhalten wünschen, wird empfohlen, die Einlösung der Karten frühzeitig vorzunehmen. Näheres siehe Bekanntmachung in der September- Nummer des Gemeindeblattes. Berlin, im September 1929. Vorstand der Jüdischen Gemeinde. Liberale Synagoge westend An den hohen Feiertagen Festgottesdienste in der Aula der Herderschule, Bayernallee 4, sowohl abends als auch vormittags zu den Zeiten der Jüdischen Gemeinde statt. Plätzeverkauf in der Geschäftsstelle Arthur Lehmann & Co., Kaiserdamm 38. 1000 Hin scheine rotgest. von 1910 kauft für Reklamezwecke. Zahlen per 100 Stück RM, 16.— Nachnahme, ereil e co.ßresiau io % Wer inseriert, vergrößert seinen Umsatz? Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V« Term, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lützowstrafie 44, Telephon: Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Bcke Faaanenitraße, Telephon: Steinplatz 1835 Ab onnieren Sie die Zeitschrift Das jihii magazln Preis gro Halt Rm. i. (Erscheint monatlich) Jährlich RM. 10.— Halbjährlich RM. 5.50 Verlangen Sie noch heute eine Probenummer Verlag Das Jüdische Magazin Benin so 16. MMchiorstraue 23 Verlag: Vereinigung für das liberale Judentum «. V., Berlin SW. 48. — Verantwortlicher Redakteur: Dipl.-Jng. Bruno.Woyda, Berlin .SW. 29. — Druck: Hermann Wegner & Co., Berlin-Mariendorf.