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Jüdisch-liberale Zeitung · 1929-08-28 · 35 (28.8.1929) · page 4

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
9 (1929)
Issue
35 (28.8.1929)
Date
1929-08-28
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Noch einige kritische Bemerkungen zur Iewish Agency In uuferm vorwöchigen Aufsatz beschäftigten wir uns hauptsächlich mit den sogenannten Nichtzionisten in der Jewish Agency. Wir wiesen ihnen zweierlei nach: zunächst, daß unerkennbar bleibt, wodurch sie sich von den.Zionisten unterscheiden; und sodann, daß sie nach Art des Zustandekommens ihrer Wahl nie und niminer als Vertreter des Großteils der Nichtzionisten in allen Ländern angesehen werden können, da sie lange vor diesen Wahlen, von dien Zionisten auserkoren und großenteils auch nicht demokratisch, sondern ausgesprochen notabelnmäßig gewählt worden waren. In den Gemeinden bekämpfen die Zionisten das angebliche Notabelnsystem, aber —: „Bei m i r ist das ja ganz was andres." Zur Stütze der Behauptung, daß ein Unterscheidungsmerkmal zwischen Zionisten und Nichtzionisten unerkennbar bleibt, einer Behauptung, die übrigens von einer ganzen Reihe jüdischer Blätter des In- und Auslandes bestätigt wird, mag heute nachgetragen werden, daß in der Agency-Verfassung eine Anzahl ausgesprochen zionistischer Kulturforderungen verankert worden find. Die betreffenden Bestinnmungen lauten: Ziele der Agency. Artikel 3. Der Zweck b-cc Agency besteht in der Erfüllung der im Mandat festgelegtcn Funktionen der Iewish Agency. Hierbei soll die Agency die in ihren Aufgabenbereich fallenden Angelegenheiten so behandeln, daß die Verwirklichung der folgenden Ziele, welche als grundlegend anerkannt werden, bewirkt wird: a) dic jüdische Einwanderung soll im weitesten Ausmaß praktischer Möglichkeit ermutigt und gefördert ivcrden, ivobei anerkannt wird, daß Arbeiter-Einwanderer ebenso wie Eimvandercr mit eigenen Mitteln berücksichtigt werden sollen. b) D i c hebräische Sprache und jüdische Kultur sind zu pflegen. (Von uns gesperrt. Tic Red.) c) Boden ist als jüdisches Eigentum zu erwerben, und, unter Bcach tung der Bestimmungen des Artikels 10 dieser Vereinbarung, soll der Eigenlumstitel erworbener Ländereien aus den Namen des Jüdischen Na t i onalfonds lauten, damit dieser Boden unveräußerliches Eigentum des jüdischen Volkes bleibe. (Von uns gesperrt. Die Red.) d) Tie Agency soll landwirtschaftliche Kolonisation, die aus jüdischer Arbeit beruht, durchführen. In allen Arbeiten und Unternehmungen, die von der Agency ansgeführt oder unterstützt tverden, soll jüdische Arbeit Verwendung finden. Solange den Forderungen der Wirtschaftlichkeit Genüge getan wird, soll die soziale Form jeder in Palästina zu errichtenden Siedlung als eine Sache der Siedler selbst betrachtet werden. Es bleibt jedoch dem Urteil der Iewish Agency überlassen, die Wirtschaftlichkeit und Durchführbarkeit jedes vorgeschlagenen SicdlungsplaneS sestzustellen, bevor sie Gelder, die ihrer Kontrolle unterstehen, einer bestimmten Siedlung zuweist. Daß im Völkerbundmandat und im Agency-Pakt wiederholt die „historische Verbundenheit des jüdischen Volkes mit Palästina" anerkannt und die „Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina" als Zweck der Agency angegeben wird, wurde hier schon fast zu oft gesagt. All dies haben die „Nichtzionisten" unterschrieben, und wohlberechtigt scheint die Frage, die dieser Tage an unsere Rest daktion gestellt wurde: „Mah nischtannoh — wodurch unterscheiden sich diese Nichtzionisten von allen andern Zionisten?" * Sie haben aber nicht nur alle zionistischen kulturellen und politischen Forderungen anerkannt, sondern sie haben ihre Zusage an Mitarbeit, Kraft und Geld gegeben, ohne die geringste Gegenforderung zu stellen. Die Zionisten haben alles erreicht, was sie wollten; die Nichtzionisten brachten noch nicht einmal ein Programm. Sie sind am Ende dankbar, daß sie überhaupt zugelassen werden, daß man ihnen auch nur die Beisteuerung von Geld gestattet? „Es handelt sich bei der Agency um praktische Arbeit, nicht um Ideologien", sagen die Zionisten. Und in der Tat: die Zionisten haben die Ideologie längst 'politischvölkerrechtlich sestgelegt, und es handelt sich nach allem bereits Gesagten bei der Agency jetzt nur noch um die praktische Arbeit, die Verwirklichung der zionistischen Ideologie zu finanzieren. * „Politik oder Philanthropie" ist das Thema eines Aufsatzes der „Wahrheit", des Verbandsorgans der ziemlich unüberlegt in die Agency-Politik hineingeschlidderten „Union deutsch-österreichischer Juden". Das Ergebnis ist für den unbefangenen Leser: die Zionisten machen die Politik, und die Nichtzionisten machen die Philanthropie. Daß der Artikelschreiber dieses Ergebnis nicht sicht, nehmen wir ihm nicht übel. Daß er aber behauptet, „alle Nichtzionisten der ganzen Welt" sähen in der Agency-Arbeit eine philanthropische Tätigkeit — das nehmen' wir ihm übel, denn er weiß so gut wie wir, daß große nichtzionistische Organisationen in Deutschland, England, Ungarn u. a. m. der Agency ferngeblieben Werbt neue Mitglieder! sind, weil sie sie als eine politische Körperschaft erkennen. Darum zum hundertsten Male: die wirklichen Nichtzionisten der ganzen Welt sind in der Agency nicht drin; und die „Nichtzionisten", die drin sind, sinh von den Zionisten und ihren Mitläufern hineingewählt. Darum ist auch nicht richtig, daß sich durch die vollzogene Agency-Gründung im innerjüdischen Leben auch nur das Geringste geändert habe; denn es ist ja genau das eingetreten, was man längst vorauswußte, und die Situation als solche ist also durchaus unverändert. Das wissen auch die Zionisten und suchen vergebens, der Öffentlichkeit has Gegenteil einzureden. Bereits auf der Tagung der Agency fand in Resolutionen und Reden ein auffälliges Umwerben der noch außenstehenden Kreise statt, und nach Schluß der Tagung fährt die zionistische Presse mir wahren Sirenengesängen fort: nachdem die Entscheidung einmal gefallen wäre, sei eine Neuorientierung unvermeidlich; man könne nicht rechthaberisch einen abstrakten Standpunkt verteidigen. — Diese Lockrufe gellen vor allem der starren Orthodoxie, die gerade jetzt ihren Weltkongreß der Agndas Jisroel in Wien abhallen will. Der Orthodoxie sind auf der Agency-Tagung allerlei Konzessionen gemacht worden, die ihr aber — bis jetzt wenigstens — offenbar nicht genügen. Jedenfalls schreibt der orthodoxe'„Israelit" in seiner Nr» 34 vom 22. August, also unter dem unmittelbaren Eindruck der Züricher Tagung, u. a. folgendes: „WaS im GoluS leider seit einem Jahrhundert manchmal unter einem gewissen historischen Zwange zur Tatsache geworden ist, soll nun auch im heiligen Lande in völliger Freiwilligkeit konstituiert und von einer neuen jüdischen Nation getragen werden: die gemeinsame Finanzierung und Legitimierung der Treue und deS Abfall S." Es wird abzuwarten sein, ob der agudistische Weltkongreß seine Haltung ändern wird. Der Council der Agency hat eine Kommission zur Verhandlung mit der Agudas Jisroel bereits eingesetzt. Sollte es aber wirklich zum Zusammenschluß kommen —: wann dürfen wir dann den Wiedereintritt der orthodoxen Austrittsgemeinden in unsere Einheitsgemeinden erwarten? Denn wenn sie sich in Palästina mit dem „Abfall" freiwillig assoziieren, so gibt eZ keinen Grund, sich in Deutschland weiterhin zu separieren. An den religiösen Liberalismus hat man in der Agency offenbar nicht gedacht, obwohl es doch neben der Agudas Jisroel auch einen nicht ganz unbedeutenden „Weltverband für religiös-liberales Judentum" gibt. Es ist bezeichnend, Annahme von vestellnagea auf die Jüdisch-liberale Zeitung fcd alle» Postämtern Deutschlands vammmmmmmmummmrnmmmmmmmmummmmmmmmmm daß man in jenen Kreisen die Religion nur als Orthodoxie und im übrigen nur den Atheismus kennt. Man kann aber versichert sein, daß World Union for Progressive Judaism, sobald er die Zeit dazu für gekommen erachtet, in Palästina sich für liberales Judentum auch ohne „Erlaubnis" der Zionisten einzusetzen wissen wird. Gottlob kann man ja sogar auch in Palästina nichtzionistisch bleiben und dem Universalismus der jüdischen Religion anhangen. Wer weiß, wie bald dort spontan und organisch liberales Judentum wachsen wird? — Was aber die Agency anbelangt, so sei hier ein deutliches Wort gesagt. Auf der Züricher Tagung wurde u. a. folgende Resolution gefaßt: . „Ter Council erteilt dem Administrative Committee und der 'Exekutive den Auftrag, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um es allen Gruppen in der Judcnheit, die »och nicht der Agency angeschlosscu sind, möglich zu machen, der Iewish Agency beizuttftnt und an ihren Arbeiten teilzunehmen." Louis Marshall hat eitlen (freilich an die Adresse der Orthodoxie gerichteten^ Antrag verlesen, der folgendermaßen lautet: „Tie Iewish Agency hat ihren Zivcck nicht ganz erreicht, so lange noch ein großer Teil des jüdischen Volkes außerhalb steht. Dieser Zustand ist auch bei der Eröffnung von verschiedenen Seiten zum Ausdruck gebracht lvorden. Wir beantragen deshalb, daß sofort eine Kommission geivählt werden soll mit der Aufgabe, zu versuchen, mit der Agudath Jisrae! und allen anderen Organisationen, die jetzt außerhalb der Agency sind, in Verhandlungen zu treten und jede Anstrengung zu machen, den Organisationen den Eintritt in die Iewish Agency zu ermöglichen." Die Herren wissen also selber genau, daß die Agency nicht die Vertretung der Gesamtjudenheit ist und fühlen sich bänglich und unsicher. Will man nun ernstlich den Nicht-, zionisten die Mitarbeit möglich machen, so entferne man die gesamte Phraseologie der Balfour Deklaration („Errichtung einer nationalen Heimstätte für das jüdische Volk") und alle zionistischen Kulturforderungen aus dem Mandat und aus der Agency-Verfassung, man überlasse der Geschichte, ob sie in freiem Wettbewerb der Weltanschauungen das nationale oder das religiöse Judentum realisieren will; aber inan bestehe nicht auf dem zionistischen Programm und Anforderung nichtzionistischer .Hilfe. Solange dies unfaire Spiel getrieben wird; solange man solcherart Gesinnungskompromisse von uns fordert — so lange ist uns eine Teilnahme nicht „möglich gemacht". Die Herren sollen wissen, welche „Maßnahmen zu ergreifen" sind, wenn ihnen ernstlich um „alle" noch außenstehenden Gruppen zu tun ist. Wir fordern fair Play für Palästina! * Aber schon lesen wir in der Jüdischen Rundschau (Nr. 65 vom 20. August d. Js.) die liebenswürdige Einschränkung: ,,... . wenigstens soweit belangvolle Gruppen und Persönlichkeiten in Betracht kommen...." Sind Ihnen gewisse Trauben zu sauer, meine Herren? Wir kennen Gruppen, mit denen die Zionisten langwierig und mühsam verhandelten, die also wohl „belangvoll" waren, solange man sie zu kriegen hoffte. Als sie aber erklärten, ihre Gesinnung selbst einem Mandat des Völkerbundes nicht opfern zu können — da waren sie mit einem Male „ohne jeden Belang". Wir haben lange nicht so herzlich gelacht. Was nun aber die scheinbar immer noch „belangvollen Gruppen" betrifft, so sei zum Schluß auch über sie eine Bemerkung gestattet. Der „Völkische Beobachter", das Blatt Adolf Hitlers, schreibt, daß „auf dem alljlldischcn Kongreß in Zürich eine der weltpolitisch zweifellos wichtigsten Beschlüsse gefaßt wurden", indem vor rund 4000 Kongreßteilnehmern „die Einigkeit aller Juden in aller Welt auch nach außen hin verkündet" wurde. „Diese Kundgebungen sind derart eindeutig, daß alle bisherigen jüdischen Ableugnungsversuche einer alljndischcn Weltpolitik durch diesen Kongreß selbst als bewußte Lügen gebrandmarkt worden sind. Man sucht noch einen letzten verhüllenden Schleier über die ganze Sache zu breiten, indem man erklärt, cs handele sich um Palästina-Fragen, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um eine zentral geleitete jüdische Wcltpolitik, und es ist bezeichnend, daß kein einziger Staat sich dieser Querverbindung durch alle Völkerinteressen zu widersetzen wagt.. Der Kongreß zu Zürich 1929 bestätigte die angefeindcten Protokoll« der Weisen von Zion von 1897." Wir sind gewiß die Letzten, die die Motive ihres Handelns aus dem Antisemitismus schöpfen, und wohl in keinem jüdi-- scheu Blatte dürfte so erfreulich wenig von Ludendorff und Hitler gestanden haben wie im unsrigen. Aber wir erinnern uns, daß bei den Vorarbeiten für die P r e s s a, als es hieß, neben dem katholischen und protestantischen Pavillon werde ein jüdischer Pavillon errichtet, daß da gewisse Kreise ernsteste Besorgnis hegten, dieser jüdische Pavillon, der jüdische Zeitungen aus allen Ländern und in allen Sprachen enthalten sollte, werde dem Gerede von der Internationale des Judentums Nahrung geben. — Nun ist doch aber ein Ausstellungspavillon schließlich nur ein Ausstellungspavillon und eine wahre Harmlosigkeit gegenüber einer konkret vorhandenen politischen Körperschaft. Als Ludendorff in seinen Kriegserinnerungen die berüchtigten Anschuldigungen gegen die „Oberleitung des jüdischen Volkes" erhob, durften wir ihn auslachen und fordern, daß er uns diese „Oberleitung" zeige — es gab sie nicht. Mit der Gründung der Iewish Agency aber wäre diese „Oberleitung des jüdischen Volkes" tatsächlich geschaffen, wenn nicht alle nichtzionistischen Gruppen, liberal oder orthodox, belangvoll oder ohne Belang, stark an Zahl oder stark an Gesinnung, erklärt hätten und fortfahren, unüberhörbar und unmißverständlich zu erklären: Wir machen nicht mit. George Goetz. Vereinsnachrichten Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise. Wir machen erneut ans die Jüdische 'Berufsberatung und Lchrstcllenvermittlung,, sowie auf den Jüdischen Arbeitsnachweis aufmerksam. Wir bitten alle diejenigen jüdischen Jugendlichen, die zum .Herbst ds. Js. die Schule verlasseu, sich bereits jetzt um die Beschaffung einer Lehrstelle bei uns zu bemühen. Letztes Schulzeugnis und Bastelarbeiten bitten ivir miizubringen. Sprechstunden für Schulentlassene: Knaben Dienstags und Freitags von 11—12 Uhr; Mädchen Montags und Donnerstags von 11 — 12 Uhr. Für Schüler: Knaben Dienstags und Mittwochs von 3-4 Uhr nachmittags; Mädchen Montags und Donnerstags von 3—4 Uhr nachmittags. Arbeitsgemeinschaft der Jüdischen Arbeitsnachweise, Berlin N. 24, Auguststraßc 17. Telephon: Norden 7085—7087 und 9130. Der Verein jüdischer Handwerks- und Handlungsgehilfen Groß- Berlin 1925, Geschäftsstelle: I. Rosenthal, Kanzowstraßc 3, feiert sein 4. Stiftungsfest verbunden mit Sommeruachtsball am Sonnabend, den 1. September, in den Gcsamträumcn der Alhambra-Festsäle, Wallnertheaterstraße 15. Vorträge, Musik, Tombola, 12 Uhr Polonaise mit Ueberraschung. Eintritt Mk. 1,— inkl. Steuer. Kalendarium f. die Zeit v. 28. 8. b. 4.9. 29 August 1929 Tammus 5689 Mittwoch Donnerstag 28 29 22 23 Freitag 30 24 Sonnabend 31 20 Neumondweihe Wochenabschnitt: R'ci September 1929 Hastarah: Jes. 54, 11—17; 55, 1—5 Sabbat Ansqanq: 7.44 Uhr Sonntag 1 26 27 Montag 2 Dienstag 3 28 Mittwoch 4 29 Hier fehlt Ihr Inserat Staatlich genehmigte wirtschaftliche Frauenschule auf dem Lande Woifratshausen im Isartal / 580 m Ober dem Meer (Gründung des jüdischen Frauenbundes, Ortsgruppe München) bildet junge Mädchen ans an tüchtigen Hausfrauen und schafft die Ctrnndlage zun Wlrtschaftsbernf, zwo Sozialberuf und zum l,ehrbernf Die Schule wird streng rituell geführt. Anmeldungen für das Winterhalbjahr jetzt erbeten. Prospekte durch die Schulleitung. MM Gemeinde Berlin Unsere verehrlichen Gemeindemitglieder weisen wir auf die Bekanntmachung betr. Vermietung der Synagogen und Betsaaipiätze hin, die im „Gemeindeblatt der Jüd. Gemeinde zu Berlin“ abgedruckt und in den Gemeindesynagogen, Verwaltungsgebäuden wie auch in den unter Gemeindeaufsicht stehenden Geschäften ausgehängt ist. Diese Bekanntmachung enthält insbesondere auch Näheres über die Vermietung von Plätzen für die Synagoge Orunewald und für den Festgottesdienst im „Atrium“, Wilmersdorf (diesjähriges Ersatzlokal für die im Bau befindliche SynÜgoge Prinzregentenstrasse). Berlin, im August 1929. uorstaml der Jüdischen Bemeinde. irgaiisator mit den Berliner wirtschaftlichen und Vereinsverhältnissen durch langjährige Tätigkeit vertraut steht neuen Vlirln»oskree Offerten unter Ch. A 268 an die Geschäftsstelle dieser Zeitung IIM sucht zum baldigen Antritt lungeren seminaristisch oebild. Lehrer u. Kantor der in der Hauptsynagoge mit Chor und Orgel vorzubeten hat. Meldungen sind an den Vorstand zu richten. Verein für Feuerbestattung in Berlin von 1874, e. V. Term, koztenloze ITenefbestattuii^ Annahme W 35, Lfltzowstraße 44, Telephon: Lützow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Bcke Fasanenstraße, Telephon: Steinplatz 1835 Verlag: Vereinigung für das Liberale Judentum e. V., Berlin SW 48. — Verantwortlicher Redakteur: I. B. George Goetz, Berlin SW 48. — Druck: Hermann Wegner 8f Eo., Berlin-Mariendorf.

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