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Jüdisch-liberale Zeitung · 1929-08-21 · 34 (21.8.1929) · page 1

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Journal
Jüdisch-liberale Zeitung
Volume
9 (1929)
Issue
34 (21.8.1929)
Date
1929-08-21
Page
– (sequence 1)
Language
German
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IMchMemleZeilmg Organ der Vereinigung für das liberale Iudenium e. V. Bezugspret» durch die Gejchästistelle '/«jährlich M. 2.50 Glszelnummer 0.20. Bei freier Zusendung l Inland 0.25 f flr die Mitglieder der Vereinigung ist der Bezugspreis im Mitgliedsbeitrage enthalten. H.rnarwortl. Redakteur: Bruno woyda. Die „Jüdisch-liberale Zeitungerscheint jeden Mittwoch, »edaktion und G-schüst-steUe: Berlin Sw 4». wilhelmslr. 147 Aernruf: Bergmann 3358. 3359 Postscheckkonto: Berka MB 7, 137069 (Vereinigung für da» liberale Judentum) Buchdruck sämtlicher Original-Beiträge nur mit vorheriger Genehmigung der Redamoa gestattet. Anzeigenpreise: Die ILgefpaltene RoavaraillezeUe 0.48 Goldmark. die Reklamezeile 3.00 Goldmark, b« Wiederholungen Rabatt. Anzeigenannahme: .Jüdisch-liberale Zeitung" Inseratenabteilnng: Berlin SW 48. Vilhelmstrahe 147 (Bergmanu: 3358-59), sowie sämtt. Annoncen-Lxpeditiou. Nr. 34 Berlin. 21. August 1929 9. Jahrgang Unser Maximum der Religion Ein Rückblick auf die Berliner Tagung des Weltverbandes für liberales Judentum Bon Dr. S. Samuel, Essen. Es war gewiß ein kühnes Unternehmen, auf der jetzt sich fahrenden, großen Konferenz für liberales Judentum im Namen desselben von einem Maximum der Religion zu sprechen und dies Wort zum Leitmotiv aller Erörterungen zu machen. Es konnte nicht ausbleiben. daß es auf der andern Seite Befremden und Widerspruch erregte. Wie also? Dieselbe Gruppe, die man bisher eines Minimums an Religion und Judentum bezichtigt hatte, nahm das Gegenteil für sich in Anspruch? War das nicht eine unerhörte Anmaßung? In der Tat, hier hatten Selbstgerechtigkeit und Selbstbespiegelung und natürlich Selbstverblendung offenbar den Gipfel erreicht. So lautete insbesondere die Kritik, die Oberrabbiner Dr. Joseph Carlebach im „Jeschurun" (Sept.-Okt. 1928) unserer Tagung wümrete. Weil sie weitaus die beachtenswerteste ist und von kundiger Seite geübt worden ist, wollen wir näher auf sie eingehen und unser Maximum der Religion ms Licht rücken. Es hat für die große Oeffentlichkeit vielleicht besonderen Reiz; denn Tr. Carlebach ist der jüngste Wortführer der Orthodoxie, den die Berliner Judenheit soeben berufen hat, in der gleichen, großen Gemeinde zu wirken, in der heute Dr. Leo Baeck, der Autor jenes Wortes, Kanzel und Katheder beherrscht. Welche Aussichten bietet der sich ankündende Geisteskampf? Vor allem: es ist dem Hauptredner der Tagung nicht in den Sinn gekommen, im gegenwärttgen, liberalen Judentum das Maximum der Religion bereits verwirklicht szu sehen. Er hat davon als von einer Botschaft, einer großen Forderung, einem Ideal gesprochen. Aber er hat sich bewußt der Auffassung entgegengestellt, als wäre es nur auf dem einen Wege zu erreichen, auf dem es die Orthodoxie für möglich geboten, ja gottgewollt hält: ans dem Wege des sich immer erneuernden und vermehrenden Rituallsmus. A u ch d i e s i st e i n Weg; und alle, die ihn für den sichersten halten, mögen ihn weiter gehen; sei es in aufrichtiger Gläubigkeit, die wir gern in weitem Umkreis ooraussetzen, sei es auch nur, weil sie als Juden keinen andern sehen. Das liberale Judentum glaubt einen neuen zu erkennen, und fürchtet sich keinen Augenblick vor dein Borwurf des Paulinismus, zu dem ja wohl, außer der Bestreitung des Gesetzes, noch eine für den liberalsten Juden unannehmbare positive Ergänzung gehört! Wir glauben, allein durch eine volle Verwurzelung in Gott, wie sie uns der jüdische Prophetismus gelehrt hat, und durch eine Erfüllung der großen, religiösen und sittlichen Normen, wie sie uns die Lehre Moses an die Hand gibt, mit neuem Geiste bis zu einem Maximum an Religion und Judentum zu gelangen. In dieser Ueberzeugung werden wir bestärkt, sooft wir einen kritischen Blick ins andere Lager tun. Gerade die eifrigen Bestrebungen der Neuorthodoxie, anaefangen von S.-R. Hirsch bis auf Joseph Carlebach, den Rrtualismus zu durchgeistigen, allem Versteinerten, dem deutlich das Zeit- und Ortbedingte an der Stirne steht, neues Leben einzuhauchen, beweisen, wie problematisch den Wortführern selbst ihr Standpunkt geworden ist. Sie wissen genau, daß in jedem Brauch und jedem Ritus nur soviel Wert liegt, als Gottesfurcht darin enthalten ist; sie wissen aber auch, wie es um die Gläubigkeit in den orthodoxen Massen bestellt ist. Eine geradezu erschreckende Glaubensflucht hat insbesondere die ostjüdische Jugend ergriffen, und wie fanatisch sie sich auch gegen den westlichen Liberalismus gebärdet, 'm Innern herrscht bei ihr eine ausgesprochene Skepsis. Auch ältere Leute urteilen über die höheren, .jüdischen Lehren, die uns religiöses H a u p t g u t bedeuten, mit Ach selzucken, und ziehen sich auf ihren unanfechtbaren, trad> tionstreuen Ritualismus zurück. Wieder andere sind dem Chassidismus verfallen, der zwischen Tiessinn und Blödsinn hin und her schwankt, aber an keinem Brauch etwas zu ändern wagt. Der blinde Gehorsam kann keine guten Früchte tragen. Es ist unmöglich, für alle Einzelheiten und Anhäufungen, Verzweigungen und Subtilitäten der Tradition die Ueberzeugung herbeizuführen, daß, weil sie im Worte entdeckt wurden, sre darum auch in Gott wurzeln. Ja, es trat der Verdacht an die Stelle, daß sie von Gott hinwegsühren. Im Glaubenseifer verbrannten, in der Glaubensleere vertrockneten die Seelen. Seit säst 200 Jahren empfindet man (wir begehen ja bald die 2. Centenarftier Moses Mendelssohns) und seit mehr als 100 Jahren verwirklicht man das, was dem Judentum allein zu neuem Leben inmitten einer anders gewordenen Welt verhelfen und auch dem neuen Juden zur Versöhnung mit seinem alten Glauben dienen konnte. Es liegt in der Linie des Liberalismus. Wir wissen wohl, daß dieser im begreiflichen Ueberschwang seiner Entdeckerfreude seine Sturm- und Drangs- Periode mit allen ihren Uebertreibungen und Fehlgriffen gehabt hat. Er ist heute längst im Stadium abgeklärten und besonnenen Fortschritts begriffen. Er hat Bannflüche und Schmähungen über sich ergehen lassen müssen, die schmerzhafteste, als ob die Kurve Liberalismus—Jndifferyntismus—Taufe die natürliche wäre, war gottlob immer die ungerechteste. Tie katholische Kirche hat sich im Tridentinum mit der Reformation ebenso heftig auseinandergesetzt; mehr als ihren Standpunkt behauptet, hat sie nicht; die Nonkonformisten hat sie dulden müssen. Niemand kann es tiefer beklagen, als der Liberalismus, wenn heute von zwei Judentümern gesprochen wird. Wir beklagen es; aber an ein Zurück im Sinne religiöser Reaktion ist bei uns so wenig zu denken, wie etwa im Protestantismus, möchten auch Vereinzelte aus diesem sich reuig wieder in den Schoß der alten Kirche geflüchtet haben. Den Ruf zur Buße und Umkehr können wir von der Seite nicht annehmen, die sich selbst einer schmerzlich empfundenen Labilität im Denken und Wollen zeiht, so stabil sie auch im Gehorsam sein mag. Weder das Denken noch das sittliche Urteilen können wir aufgeben, zugunsten der Autoritäten des Ostens oder des Westens. Und hierin ruht allerdings die Schwere und Größe unserer Lage. Wir sehen ab von dem letzten Verpflichtungsgrund des Ritualismus, in dessen Namen einst Priester, heute Gelehrte, immer aber Menschen, sprechen. Für uns haben Vorstellungen wie „Uebergabe des Gesetzes durch die Hand des Himmels", „Auserwählung aus den Völkern" u. ä. einen neuen Sinn erhalten, der sich vom letzten mythologischen Beiwerk befreit hat; — und dennoch glauben wir, zu einem Maximum von Religion Vordringen zu können. Das eben ist das Neue; das war und bleibt die Botschaft des jüdischen Liberalismus. Nun macht uns freilich der Pädagoge Tr. Carlebach darauf aufmerksam, daß wir den Wirklichkeitssinn in erschrekkendem Maße vermissen lassen. Schon Goethe hat einmal gesagt: die Menschheit schreitet voran, der Mensch bleibt immer derselbe. Dem Dichter und dem Pädagogen zum Trotz wagen wir zu widersprechen. Der junge Mensch, in eine wirklich vorgeschrittene Gesellschaft gestellt und sogleich von neuen, höheren Einsichten erhellt, ist nicht derselbe w'.e ehemals, mag sein i Triebleben uno Begeyrungsvermögen auch ganz die' alten Züge tragen. Besseren Methoden folgt man heute nicht nur beim Erlernen von Sprachen und Fertigkeiten, sondern auch in der Zucht und Erziehung. Das Judentum hat an uns seit Jahrtausenden eine großartige, wahrhaft göttliche Erziehung geleistet. Wohin es uns führen will, darüber kann gar kein Zweifel sein. Aber in seiner Methode ist mehr als einmal ein Wechsel eingctrctcn. Und heute, wo es uns in sehr wichtigen Lebensfragen ganz aus seiner unmittelbaren Leitung entlasten hat, sollte es uns auf die alte Weise allein zum Urquell alles Lebens führen können, nämlich durch das Maximum des Ritualismus? Wir werden doch nicht mit dem Spötter Heinrich Heine sagen wellen: „Tie Menge tut es!?" Wir haben allzu oft erlebt, daß beim Maximum von Gebeten und Uebungen ein Minimum von Frömmigkeit vorhanden war. Gewiß sind solche Erscheinungen zumeist bei den Mitläufern und Nutznießern der Orthodoxie sestznstellen. Aber sie sind aus ihrer Gefolgschaft so wenig auszuschließen, wie die Mitläufer des Liberalismus von diesem. Beide Gruppen zeigen uns die Gefahrenzone. Aber noch Liberale, deren Bekenntnis sich im „A daunoj echod", und deren religiöses Bekenntnis sich im „Adaunoj echod", und deren religiöses sind Juden, und wir wollen nicht, daß man ihre Religiosität und ihr oft tiesjüdisches Bewußtsein schmälert, indem inan das Metermaß und die Gewichtsteine benutzt für etwas, was docki nicht gemessen und gewogen werden kann. Und zum andern vermißt man bei uns die Würdigung der g e m e i n s ch a f t s b i l d e n d e n K rast der Religion. Man sieht uns dafür au, daß wir jeden Juden ganz sich selbst überlassen, indem wir ihn im Letzten und Heiligsten aus sich selber, auf sein Gottsuchcn uno Gottsinden stellen. Aber das ist völlig verkehrt gesehen. Es gibt lerne noch so liberale Gemeinoe (auch nicht in Amerika), die nicht ihre Ausgabe, man möchte sagen, in „Thora, Aboda und Gemilut Chaßodim" erblickte; d. h. für Unterricht, Gottesdienst und Wohlfahrtsdienst sorgte. zuckt die Achseln über das Minimum von religiösem Wissen; kann man aber bestreiten, daß sich hier eine starke Aufwärtsbewegung anbahnt? Man mäkelt an Orgel, gemischten Chören, Gebeten in der Landessprache; aber haben nicht Tausende darin Erbauung gefunden? An den großes: sozialen Werken kann man schwerer Kritik üben. Tr. Carlebach rügt, daß die Logen die Reicheren anstatt der Würdigeren ausnehmen; diese Kritik ist ungerecht. Er erinnert daran, daß die persönlichen Liebeswerke von Mensch zu Mensch und von der Gemeinde an allen ihren Mitgliedern bitter notleide, und berührt damit allerdings einen wunden Punkt in unserer Wohlfahrtspflege. Aber er vergißt, die Anhäufung unserer Juden in den Großstädten in Rechnung zu ziehen; und manches mutet an, als ob er als lauckator temporis acti es ebenso beklagte, daß die heutige jüdische Frau (die sogar eine Kanzel besteigt!) nicht mehr ihr eigenes Brot bäckt oder ihren Flachs spinnt. Tenn nach einem Talmudlehrer besteht alle Weisheit der Frau — im Spinnrocken! Ob es hiernach richtig ist, daß wir (nach einem Worte von Franz Rosenzweig) wohl im Letzten, also im Ziele, einig wären, aber leider nicht im Vorletzten, im Wege, das möchte ich bezweifeln. Gewitzt trenn das Ziel heißt: Gott lieben, ihn ehr fürchten, in seinen Wegen wand e l n - so nehmen wir es auch für uns m Anspruch. Aber wir Menschen sind immer nur aus dem Wege; alles Leben ist ein Uebergang. In der Formulierung des Zieles sind wir aber auch dann uneins, wenn es nach Carlebach heißt „Der Primat des Religiösen in der Alltäglichkeit". Denn diese Vorherrschaft bedeutet ihm ja nichts anderes, als das Maximum des Ritualismus, dem er offenbar eine magische Bedeutung beimißt. Sein Ideal schiene uns auch nur in einer rein jüdischen Gesellschaft erfüllbar, die ausschließlich unter dem jüdischen Gesetze lebte. So denkt es sich die zionistische Gruppe der Orthodoxie, der Misrachi. Für sie ist das Leben im „Galut" ein stetes Provisorium. Man kann uno mag so denken. Und wir wollen nicht entscheiden, ob das schwer oder leicht ist. Wir glauben aufrichtig: von einem Maximum der Religion zeugt es nicht. Wir haben zu Gott das kindliche Vertrauen, daß er uns hier siedeln und wurzeln lassen will, wo wir unsere Heimat gefunden haben. Es ikt ein Schicksal, und es ruhen tragische Momente in dieser unserer jüdischen Aufgabe, mitten unter den Völkern. Aber daß wir das Judentum tragen, lieben und verwirklichen, nicht um des Ritus, sondern um unseres Gottes willen - das gerade gibt uns Kraft und Stärke. Nach fünfzig Jahren Was hat sich seit der Jugendzeit unserer Väter oder Großväter geändert? Flüchtiges Blättern in vergilbten Zeitungen jener Zeit zeigt uns^ was blieb und was sich änderte. Damals erschien^ herausgegeben von Rabbiner Dr. Ludwig Philippson in Bonn, die „Allgemeine Zeitung des Judenthums". Blättern wir in dem Jahrgang von 1879. Aus der Shnagogengemeinde Zerbst kündet ein Inserat: „Wegen Einrichtung von Gasbeleuchtung sind die bisher in der Synagoge benutzten großen Messingkronen ü 20 Kerzen, prachtvoll, schön, fast neu und complet zu verkaufen." Und wie die Welt der Technik hat sich auch die Sprache gewandelt. Das auch damals schon bekannte Heiratsinserat lautete: „Für eine nicht mehr im jugendlichen Alter stehende, frommbescheidene (Mädchen oder alleinstehende Wittwe) mit Vermögen ereignet sich eine ihr consorme Parthie". Wir haben das falsche Schamgefühl jener Zeit überwunden, so daß beim Abdruck eines wissenschaftlichen Artikels über „Die rituelle Beschneidung" nicht mehr eine entschuldigende Note der Redaktion erforderlich ist: „Indem wir unsere freundlichen Leserinnen ersuchen, diesen Artikel zu überschlagen, bemerken wir, daß es sich in diesem, übrigens durchaus' decent gehaltenen Vortrage nicht um den dogmatischen Gehalt und 'Schwerpunkt des besprochenen Actes, sondern nur um den med i - c i n i s ch e n handelt." Gleich geblieben sind sich aber die Vorwürfe gegen das liberale Judentum. Die nachfolgenden Ausführungen aus der Allgemeinen Zeitung des Judentums vom 26. August!879 erinnern mehrfach an die Einwände, die erst kürzlich gegeri^ das Zusammensitzen von Männern und Frauen in der Synagoge geltend gemacht wurden. Damals wurde in der Rubrik „Leitende Artikel" erwidert: E^ne Antwort. b;e Reform betreffend. Unsre Artikel über „La morale de Moise" haben uns mehrere zustimmende Zuschriften gebracht, unter welchen auch eine anonyme, „Ein Jehudi belew" unterschrieben. Wir würden diese unbeachtet gelassen haben, wie Hunderte anonymer Schreiben, die uns im Laufe der Jahre zugekommen, wenn nicht ein ähnliches Schreiben aus einem anderen Teile des Vaterlandes nachgefolgt wäre und die darin geäußerte Ansicht sich nicht schon öfter an uns herangedrängt hätte.. Es hieß endlich darin, daß auch unter unseren Glaubensgenossen die Demoralisation Platz gegriffen hätte, und dies die Folge der „Reform" sei. Der Briefsteller sagte von sich selbst, daß er kein frommer Jude, aber „Zeit seines Lebens auf dem Wege dahin" sei, und daß er, wenn er in die Synagoge komme, keinen „fremden Göttern dienen wolle". — Diese so schroff ausgesprochene Ansicht, welche gewisse Leute eifrigst zu verbreiten suchen, ist durch und durch falsch, und so einleuchtend dies jedem Sachkundigen ist, müssen wir sie doch einmal näher besprechen. Wir wollen dies nicht an der Hand theoretischer Voraussetzungen, sondern von der Erfahrung geleitet tun. Es wird hierbei zunächst die Reform des Gottesdienstes mit jener Umwandlung in Lebensweise und Sitte und in der strengen Beobachtung überkommener Satzungen untereinander geworfen. Beide sind aber durchaus unterschieden. Als Knabe lebte ich in meiner

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