Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 29 (17.7.1929)
- Date
- 1929-07-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Ich möchte nicht mißverstairden werden. Ich stehe keineswegs auf dem Standpunkt, daß die deutsche Sprache aus der Synagoge verschwinden soll; im Gegenteil, auch ich, der Laie, halte sie für unentbehrlich; nur muß sie zur rechten Zeit, am rechten Platz, in der rechten Form verwendet werden. Das dies möglich ist, dafür ist ein ausgezeichnetes Beispiel die kurze Sabbatbetrachtung, die der Rabbiner am Freitagabend nach den einleitenden Sabbatpsalmen vor dem Lecho daudi zu sprechen pflegt; Zeitpunkt, Inhalt und Form dieser schlichten Worte sind so glücklich gewählt, so gut getroffen, daß man sich einen besseren Vorspruch, eine würdigere Einleitung für den folgenden poetischen Begrüßungsgesang des Sabbats kaum denken kann. Oder wenn die deutsche Predigt als ein selbständiger und in sich abgeschlossener Bestandteil des Gottesdienstes von deutschen Gesängen umrahmt wird, oder wenn am Jom Kippur nach Beendigung der Seelenfeier ein deutscher Psalm gesungen wird, gewissermaßen als Uebergang, als Zwischenstück zwischen Seelcnfeier und Schlußgebet, da wird weder Stil noch Stimmung irgendwie verletzt, da sind deutsche Gesänge richtig am Platz. Ter deutsche Gesang soll aber auch nur dem Chor zugeteilt werden und bleiben, nicht dem Vorbeter, selbst wenn dieser erhebeflid und künstlerisch singt, das entspricht einem durchaus berechtigtem Herkommen, nach welchem auch gesprochene deutsche Gebete nicht vom Vorbeter, sondern vom Rabbiner vorgetragen werden; in der „Heiligung" wird die Stilwidrigkeit gerade dadurch noch erhöht, daß der Vorbeter, der sich fönst nur der hebräischen Sprache bedient, plötzlich unmotiviert deutsch singt. (Schluß folgt.) Sprechsaal «fit diese Rubrik Übernimmt die Schristlettung lediglich die pretzaelekliche Derantwortuua. Entschiedener Liberalismus Von Studienrat Dr. Wachsner, Berlin. Fast durch alle historischen Bücher der Bibel zieht sich der Bericht über den jahrhundertelang währenden Kampf zweier religiöser Anschauungen: Den Kampf zwischen dem in Palästina heimischen Baalsdienst mit dem von außen hineingetragenen Monotheismus Israels. Immer klarer erhebt sich die Gottesanschauung in den Gestalten unserer Propheten. Auch weite Kreise des Volkes empfanden in der Zeit der ersten Propheten den Baalskultus längst nicht mehr als zeitgemäß, der immer wieder in eigensüchtigen Erwägungen religiös uninteressierter Könige seine Stütze fand. Allein das Volk fand nicht die Kraft, das als überlebt Erkannte von sich zu werfen, es diente dem unsichtbaren, einheitlichen Gott, und opferte doch zugleich den örtlichen Baalim auf den Höhen. Da trat eine der stärksten religiösen Persönlichkeiten aller Zeiten, Elias, mutig vor das Volk hin mit der schicksalsschweren Frage: „Warum hinket ihr nach beiden Seiten? Ist euch Baal der richtige Gott, so dienet ihm ganz, wo nicht, dienet ganz dem Ewigen!" Die Lage des deutschen Judentums sieht gegenwärtig der Lage des palästinensischen Judentums zurzeit des politischen Niederganges Israels nicht so ganz unähnlich. Auch heute ist Israels Lehre von dem einheitlichen, rein geistigen Gott, die Lehre, für die Leute von der überragenden Größe unserer Propheten kämpften und starben, in Gefahr, unter einem Wust überlebter Gebräuche verschüttet zu werden. Genau wie damals handelt es sich um weit mehr als bloß kultische Dinge, zwei Kulturen ringen miteinander, die lediglich in diesen kultischen Dingen ihren Ausdruck finden. Wieder stellt sich dem Monotheismus eine Anzahl Baalim in den Weg, von denen Rabbiner Dr. Julius Galliner in seinem Artikel vom 3. Juli dieses Jahres nur einen einzigen herausgreift. Nach seiner Ansicht ist das jüdische Eherecht, an dem die Orthodoxen mit Zähigkeit festhalten, längst überlebt. Doch stellt er fest, „daß es in Deutschland keinen liberalen Rabbiner gibt, der eine religiöse Trauung vollzieht, ohne daß vorher die religiöse Scheidung stattgefunden hat." Resigniert weist er darauf hin, daß auch die Tagung der liberalen Rabbiner hier nichts Entschiedenes getan habe, und wehmütig wendet er seinen Blick nach Amerika, wo alle Richtungen des Judentums längst ihre Entscheidungen von den Staatsgesetzen abhängig gemacht haben. Ja, ja, Amerika! Einst galt Deutschland als die Wiege religiöser Erkenntnis, als das Land religiösen Fortschrittes. Heute ich ein erheblicher Teil modernen Judentums nach Amerika abgewandert, Za sogar die Mittel zu moderner Religionsforschung gehen dem deutschen Judentum immer mehr verloren. So wird unser Kampf gegen jene finsteren Mächte immer schwieriger, der ja nur durch die Aufklärung unserer Glaubensgenossen über die wirklichen Verhältnisse erfolgen kann. Nicht allein den jüdischen Ehegesetzen hat der Kampf eines deutschen Judentums zu gelten, es gibt noch eine ganze Reihe aus anderen Zeiten und anderen Völkern stammercker Gebräuche, die von der Orthodoxie verehrt, von der überwiegenden Mehrzahl der deutschen Juden aber als überlebt anerkannt sind. Ich nenne hier nur die Speisegesetze und den Festkalender. Welcher liberale Rabbiner würde sich aber ehrlich dazu bekennen, daß er diese Dinge nicht für wesentlich hält, gegen die sich schon großenteils die Propheten gewandt haben? Man will es mit niemand verderben und bringt es nur zu Halbheiten. Wirkliche Religion aber kennt nur ein Entweder — Oder. Religiöse Entscheidungen erfolgen niemals auf dem Wege der Revolution, sie setzen vielmehr eine langsame Entwicklung voraus. Und tritt dann einmal ein Feuergeist auf den Plan, der das entscheidende Wort spricht, so bedeutet dieses nur die Sanktionierung bereits bestehender Tatsachen. Wie weit ist denn nun gegenwärtig die Entwicklung bei uns gediehen? — Ein Blick in eine jüdische Zeitung zeigt uns, daß jede Gemeinde nur Rabbiner und Lehrer ihrer bestimmten Richtuung anzustellen wünscht. Im preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden gibt es zwei Kultuskommissionen, eine liberale und eine orthodoxe, und ebenso gibt es dort zwei Unterrichtskommissionen. Nur in seltenen Fällen beraten die betreffenden Kommissionen beider Richtungen gemeinsam, man hat vielmehr genau wie Dr. Galliner den Eindruck, daß eine Verständigung zwischen dem liberalen Judentum und der Orthodoxie unmöglich ist. Es ist ein offenes Geheimnis, daß es nicht ein deutsches Judentum gibt, sondern vielmehr zwei Judentümer in Deutschlarrd. Es sind nur noch äußere Rücksichten, die diese beiden Judentümer zwingen, den Schein der Einheit zu wahren, in erster Linie die gemeinsamen humanitären und sonstigen wirtschaftlichen Notwendigkeiten. Das Bestehenlassen eines solchen offenen Geheimnisses ist einer Religionsgemeinschaft unwürdig, die der Welt erst die Augen für das geöffnet hat, was Treu und Glauben verlangen. Auch die landläufigen Redensarten von der Gemeinbürgschaft aller Juden füreinander, die Mahnung „sondere dich nicht ab von der Gemeinde" dürfen uns nicht über die gegenwärtigen Notwendigkeiten hinwegtäuschen. Ob uns wohl ein Elias noch einmal aus der Not retten wird? ' Ich glaube nicht. Ter Gegenwartsmensch ist leider viel zu sachlich geworden, er würde den Propheten, der in Gottes Namen sein ganzes Herz der Menschheit schenken will, höchstens „interessant" finden. Nur keine Begeisterung —- solch wichtigen Fragen bespricht man hübsch am Konferenztisch, am besten an der Hand gedruucktuer Richtlinien. Was dabei heraus kommt, hat uns freilich Dr. Galliners Artikel auch gezeigt: Gemeinplätze ohne Saft und Kraft, geeignet, weiteren Kreisen der deutschen Judenheit das Interesse an einer Gemeinschaft zu nehmen, der das wichtigste Kennzeichen einer Religionsgemeinschaft fehlt, das Streben nach Wahrhaftigkeit bis zum Aeußersten. Was aber können wir tun, um zu retten, was noch zu retten ist? Die Zahl unserer Führer, die im Liberalismus das werktätige Streben nach Einfügung der von allem Beiwerk befreiten Religion in das deutsche Wesen erblicken, ist gering, und nur ganz vereinzelt finden wir unter ihnen Rabbiner und Lehrer von dem Mute eines Elias. Ihnen müssen wir den Rücken stärken, ihnen zeigen, daß sie unser Empfinden zum Ausdruck bringen können und sollen. Gerade in dieser Beziehung sündigen die „liberalen" Juden am meisten, von Speisegesetzen und anderen veralteten Bestimmungen halten sie nichts, würden es aber dem Rabbiner außerordentlich übel .nehmen, wenn er in gleicher Weise verfahren wollte. Hierin liegt wieder ein gut Teil Unaufrichtigkeit, den wir uns schnellstens abgewöhnen müssen, wenn wir dazu beitragen wollen, das deutsche Judentum wieder zu dem Ansehen zu bringen, das es voreinst besessen hat. Also keine Halbheiten, reinliche Scheidung — jeder bei seiner Fahne! Mensa, aber keine Mittelstandsküchen Für die Studierenden nn den hiesigen Hochschulen hat ein Verein die studentische Mensa in der Johannisstraße errichtet, die Mittagessen zu 35 Psg. verabreicht. Im Erfrischungsraum der Universität und anderer .Hochschulen werden solche in besserer Art und Ausmachung zu 75—80 Psg. abgegeben. Unter den Studierenden gibt es auch rituell lcb-ende jüdische, die mit knappen Mitteln Haushalten müssen, und ihnen ist ein rituelles Mittagessen zu billigem Preise von Herzen zu gönnen. Die Gemeinde hat für diesen Zweck 6000 Mark .bewilligt, und so ist die jüdische Mensa am Hackeschen Markt entstanden. Es ist nun verwunderlich, daß für diese Esten der höhere Preis in Anrechnung kommt, den die Restaurateure in der Universität usw. in ihren gemieteten Räumen und mit ihren sonstigen Spesen fordern. Man sieht so viele Gäste dort speisen, die durchaus nicht bcn Eindruck der Unbcmitteltheit machen; cs stellen sich auch Nichtstudenten ein, denn nur hier und da wird einmal das Vor°^ zeigen des Studentenausweises verlangt. Außer den- Studierenden gibt cs aber noch andere Schichten der jüdischen Bevölkerung, die mit des Lebens Notdurst kämpfen; viele Angestellte mit kleinem Einkommen, viele alleinstehende ältere Personen ohne eigenen Haushalt leiden darunter, daß sie ihr Mittag-- essen in Restaurationen für teueres Geld einnehmeu müssen; auch diesen Leuten sollte ein wenig geholfen werden. - In bürgerlichen Familien ist der Selbstkostenpreis eines Mittagessens im Durchschnitt nicht höher als der Preis in der Mensa; durch rationelle Führung von Mittelstandsküchen könnte weiten Kreisen eine Wohlfahrt erwiesen werden, ohne daß der Gemeindekasse durch erhebliche Zuschüsse Lasten entstehen. Der Gemeindevorstand sollte cs sich angelegen sein .affen, Mmclstandstüchen so bald als möglich auch für diejenigen Stadtteile zu errichten, die am bevölkertsten sind mit Menschen, die einer Hilfe bedürfen. L. Lctvandowski, Berlin. BÜCHERSCHAU * Hermann Cohen: Religion der Vernunft aus den Quellen des Judentums. »2. Auflage. J. Kauffmann Verlag. Frankfurt a. M. 1929. Es gewährt eine starke geistige Genugtuung, daß dieses tiefste Buch des ganzen neuzeitlichen Judentums seinen Weg zu den Menschen gefunden hat. Bedenkt man allerdings, daß Philosophie^ und Judentum, daß die Philosophie des Judentums hier ihre klassische Ausprägung und Systematik erreicht hat, so muß man die Verbreitung" als eine intellektuelle und zugleich moralische Selbstverständlichkeit empfinden. Solange jüdischer und wissenschaftlicher Geist immer wieder zur Selbstbesinnung kommen werden, wird dieses unvergleichlich vollendete Werk Hermann Cohens richtunggebend bleiben müssen. Und daß die innere Glut der jüdischen Seele für das reine Denken ln Cohen neue Gestalt und Lebendigkeit gewonnen hat und wir die Aufgabe uns zu eigen machen müssen, seine Oedanken nachzudenken, muß ein Hochgefühl des Juden sein, dem die Begründung seiner Lebensanschauung eine innere Notwendigkeit bedeutet. _ Es wäre Vermessenheit, den Gehalt des Werkes mit wenigen Strichen wiederzugeben. So seien nur die wesentlichsten Themen genannt, über die das Buch den tiefsten Aufschluß gewährt: Einzigkeit Gottes, Schöpfung, Offenbarung, der heilige Geist, die Entdeckung des Menschen als des Mitmenschen, das Problem der religiösen Liebe, die Versöhnung, die Idee des Messias und die Menschheit, Unsterblichkeit und Auferstehung, das Gesetz, das Gebet, die Tugenden, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Treue, der Friede. Die „Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaft des Judentums“, die sich rühmen kann, die Anregerin für dieses Werk zu sein, und es von neuem in vorbildlicher Ausstattung darbietet, hat sich mit dieser Publikation ein dauerndes Verdienst um die Geltung des Judentums nach innen und nach außen erworben. So kann die Gewißheit ausgesprochen werden, daß nniemand, der mit intellektueller Redlichkeit das Judentum in aller Zukunft wird erkennen wollen, an Cohens „Religion der Vernunft" wird vorübergehen dürfen. Berlin-Spandau. Dr. L ö w e n s t a m m. Jehudo Epstein: Mein Weg von Ost nach West. Stuttgart 1929, J. Engelhoms Nachfolger. 342 Seiten. Broschiertes Billigbuch 3,— Mk., Leinen 7,50 Mk., Halbleder 10,50 Mk. Der 1870 in Slutzk im Gouvernement Minsk geborene Maler, der seit langen Jahren in Wien schafft, hat seine Kindheit im Dunstkreis der enghorizontigen russischen Ghettoorthodoxie verlebt. Ein stark entwickelter Trieb zu geistiger Weite gepaart mit frischem Wagemut ließ ihn in ganz jungen Jahren der düstern Heimat den Rücken kehren und zu den Staaten westeuropäischer Kultur eilen. Die geringen Mittel, die ihm zuweilen der glückliche Zufall bescherte, halfen dem kunstbeflissenen Jüngling den rauhen Weg vom Elternhaus über Wilna zur Kunstakademie in Wien voll- In herzgewinnender Schlichtheit und mit feinem Humor schildert der Künstler sein Werden inmitten der engen Welt der russischen Judenheit, von deren Bindungen er sich frühzeitig zu befreien wußte. Dabei entfließt seiner Feder kein Wort des Grolls, und liebenswerte Neigung zu menschlichem Verständnis durchpulst die Darstellung bis zur letzten Zeile. Dem Kulturhistoriker bietet das Buch mit den trefflichen Miniaturen aus dem Ghetto und aus der Zeit der beginnenden Haskala (Aufklärung) eine reiche Fundgrube. Es erinnert in manchen Partien an die bei Töpelmann in Gießen erschienenen Jugenderinnerungen eines deutschen Professors. Deren Verfasser, Professor Litzbarsky-Göttingen, nennt sein Buch „Auf rauhem Wege". In Wirklichkeit kann hier von einem rauhen Weg weit weniger gesprochen werden als bei Jehudo Epstein, der das Attribut rauh vermeidet. Denn L. gehörte den wohlhabenden Schichten an und sein Uebertritt zur europäischen Kultur vollzog sich bei weitem glatter als bei unserm Autor. Wir empfehlen die Lektüre dieses prächtigen Buches, von dem wir nur gewünscht hätten, es möchte uns einen Einblick auch in die Reifezeit des Künstlers verstatten. Dr. Siegfried Braun, Köln. 10. Liste der Spenden für den Hilfsfonds I. Auffeeßer, Nürnberg; Leopold Sonntag, Frankfurt a. O.; Willy Dreyfus, Berlin; Dr. Maas, Berlin; Rabbiner Dr. Martin Salomonsky, Berlin; Dr. Theodor Vogelstein, Berlin; Direktor Max Kuezyaski, Berlin; Leo Piek, Magdeburg; Reformgemeinde Berlin; Erich Scheidemann, Dahlem; Moritz Schloß, Berlin; Alb. Lilienfeld, Düsseldorf; Hans Wachsmann, Breslau; Alex Doetor, Liegnitz; Gustav Blumenau, Aachen; Edmund Elend, Berlin-Tempelhof; R.-A. Leutschütz, tzindenburg; Tr. Wolfs, Cleve; Bernhard Isaak, Dresden; Georg Berghold, Danzig; Bankdirektor Albert Fraenkel, Nürnberg; Kapellmeister Benno Pulvermacher, Breslau; S. Simon, Tresden-A. 1; Claude G. Montefiore, London; Tr. jur. Julius Woyda, Leipzig. Lebenslängliches Mitglied geworden ist auf Grund einer Stiftung Frau Gertrud Mosse, Berlin W, Bendlerstr. 33 a. Weitere Zahlungen erbitten mir auf bas Postscheckkonto der Bereinigung Kr das liberale Judentum Berlin 137069. In unserer Gemeinde ist die Stelle eines leitenden Beamten der Mitung zü besetzen. Gesucht wird eine 1» Kraft die in jüd. Gemeindeangelegenheiten bewandert ist. Bevorzugt Akademiker und solche Personen, welche in leitender Stellung einer Großgemeinde tätig waren. Lebenslängliche Anstellung ist in Aussicht genommen. Bewerbungen bitten wir unter Anschluß von Zeugnissen und eines ausführlichen Lebenslaufes und unter Angabe der Gehaltsansprüche, sowie des Zeitpunkts, zu welchem der Eintritt erfolgen kann, bis 31. Juli 1929 an das unterfertigte Amt zu richten. Stuttgart, den 12. Juli 1929 Israelitisches Vorsteheramt Verein für Feuerbestattung ln Berlin von 1874, e. V. venu, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, LfltzowstraSe 44, Telephon: Lfitxow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Ecke Fasanenstrafie, Telephon: Steinplatz 1835 Sehflltenrellie i Vereinigung f. d. Hb, Judentum E. ¥. Die Grundsätze des Jüdischreligiösen Liberalismus Von Rabbiner Dr. Lewkowitz-Berlin Preis 0:50 Mk. HMt Kr. 3 in zweiter Auflage die seit Jahren vergriffene Broschüre Grundlagen und Ziele des religiös-liberalen Judentums Frais 0.73 Mk. Bestellungen beim Verlag der »Jüdisch-liberalen Zeitung* Berlin SW 48. WilhelmstraBe 147 Die Erste Weltkonferenz liberaler Juden (Reden, Diskussion, Beschlüsse) Gründungsversammlung der World Union for Progressive Judaism London, 10.—12. Juli 1926 mW Preis: Im Buchhandel Mk. 1.80 für Mitglieder der Vereinigung^ die bei uns direkt bestellen uerefiilDung iflr das lilieraie. Lll. Berlin SW 48, WilhelmstraBe 147 Verlag: Vereinigung für dar liberale Judentum e. »ertt« SW. *8. - Verantwortlicher Bebattcnr: Dipl.-Jng. Bruno Woyda, Berlin SW. 29. - Druck: Hermann Wvgner » «&>., Berlin-Mariendorf.