Jüdisch-liberale Zeitung
- Journal
- Jüdisch-liberale Zeitung
- Volume
- 9 (1929)
- Issue
- 27 (3.7.1929)
- Date
- 1929-07-03
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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und wie einladend der Schein des weißen Sternes war, ebenso beunruhigend war jener des zweiten Sternes. Einige Minuten lang standen sie so in der Lücke der gespaltenen Wolkenhülle und dann verschwanden beide Sterne, als sich aber der Wolkenvorhang nach wenigen Minuten wieder öffnete, blickte nur mehr der eine Stern vom Himmel herab, der im weißen Glanz sanft schillernde Stern; der zweite, der grünlich-rote, war nicht mehr zu sehen. Er war ins Nichts versunken, für ewig verschwunden. Auch Rabbi Moses ben Chanach, der glückliche junge Vater, betrachtete die zwei Sterne am Himmel, und die Menschen, die um ihn standen, begannen zu raten, was das wohl zu bedeuten hat. „Es wird einen Krieg geben,“ sprachen die meisten, „das prophezeit der grünlich-rote Stern; aber der Krieg wird wieder vergehen und segensreicher Friede wird auf der Erde herrschen.“ „Nicht das ist deren Deutung,“ sagte darauf ein Greis, den niemand kannte, denn er war ein Fremder. „Jene zwei Sterne dort oben: sind das Schicksal zweier Menschen hier unten auf Erden. Zweier Menschen, die in dieser Stunde geboren wurden. Sie werden zu gleicher Zeit die Welt verlassen, aber nur der eine wird für immer im Nichts untergehen, dem zweiten wird die Seligkeit des ewigen Lebens zuteil werden.“ Rabbi Moses ben Chanach war aus ganzem Herzen ein gottesfürchtiger Ebräer. Er gab nichts auf Wahrsagungen, die Prophezeiung des alten Unbekannten beunruhigte also nicht sein väterliches Herz. ...Und das Töchterchen des Rabbi Moses wurde anz so wie Abdullah ibn Rumahis, zu einem Stern, ie hieß Jehudis und sie war schöner, als die schönsten Blumen des Gartens; ein engelhafter Liebreiz strahlte von ihrem Gesicht und die Dichter sangen von ihr, daß ihre große Schönheit selbst den schönsten Stern des sommernächtlichen Himmels übertreffe. Die Schönheit sämtlicher ebräischer Frauen war in Jehudis, in der Tochter des Rabbi Moses ben Chanach, vereint. Und es trug sich nach vielen Jahren zu, — Jehudis war damals bereits zweiundzwanzig Jahre alt und die Braut eines vornehmen spanischen Jünglings, der in Schura sein Wissen vermehrt hatte, — es trug sich also nach vielen Jahren zu, daß man in Schura tatsächlich wochen-, ja monatelang, fast ein ganzes Jahr lang nicht den Himmel sah, viel weniger die Sonne und die Sterne. Denn die Quelle der Wissenschaft war versiegt, die Schuraer Hochschule hatte sich aufgelöst, es gab niemanden, der die Worte Gottes gelehrt hätte, ln welcher Gegend aber das Judentum soweit kommt, daß es niemanden gibt, der die göttlichen Worte lehren könnte, dort sehen die Juden wirklich nicht den Himmel und nicht einen einzigen winzigen Stern bei Nacht. Vier Schuraer Juden hielten diese Trübnis, die ein noch größerer Schicksalsschlag als die egyptische Finsternis war, nicht aus. Denn die egyptische Finsternis verheerte nicht, kann man sich aber etwas Verheerenderes denken, als wenn es niemanden gibt, der Israel die Lehre Gottes verkünden könnte?! Der brachliegende Ackerboden wird, wenn er nicht gepflügt und bearbeitet wird, mit der Zeit vom Unkraut zugrunde gerichtet... auch die Seele des Judentums ist solch ein Ackerboden, der sich zur Wüste verwandelt, wenn er nicht vom göttlichen Regen gespeist wird. Die vier Schuraer Juden: Rabbi Schemarja ben Elchanan, Rabbi Chuschiel Haschofer, Rabbi Nathan Habawli und Rabbi Moses ben Chanach beschlossen also, nach Spanien zu fahren. Dort blühen reiche und opferwillige, mächtige Kultusgemeinden, die auf die bittenden Worte für Schura alles mögliche tun werden. Und Rabbi Moses ben Chanach nahm auch seine Tochter, Jehudis, mit sich. Er hatte daheim niemanden, dem er die mutterlose Braut anvertrauen hatte können, so nahm er denn das wunderschöne Mädchen, das dort in Spanien von ihrem Bräutigam schon sehnsüchtig erwartet wurde, mit sich auf den langen Weg. Rabbi Moses hätte aber aus der Heiligen Schrift wissen müssen, er hätte es aus der Geschichte Abrahams wissen müssen, daß ein schönes Weib als Reisegefährtin Gefahr bringen kann. Jenes Schiff, mit welchem sie nach dem Westen fuhren, brachte die Gesellschaft nur bis Italien. Sie waren in Bari gezwungen zu landen und auf ein anderes gelegentliches Schiff zu warten. Bereits nach zwei Tagen lief in den Barier Hafen ein großes maurisches Schiff ein, das aus Egypten kam und dessen Endziel Spanien war. Vielleicht würde dieses Maurenschiff sie für gute Worte und gutes Geld mitnehmen? Der Befehlshaber des Schiffes war Abdullah ibn Rumahis, der junge, aber bereits ruhmgekrönte Seeheld, der die maurischen Heerscharen schon in so mancher Seeschlacht zum Siege geführt hatte. Dieser wollte anfangs nicht einmal davon hören, auf sein Schiff Reisende zu nehmen, als aber die Seebrise den Schleier der neben ihrem Vater stehenden Jehudis in die Höhe hob und Abdullah ibn Rumahis deren große Schönheit erblickte, flammte es in seinen Augen auf und sein Herz fing Feuer. Er beherrschte sich aber, ließ sich dem Schein zulieb noch eine Weile bitten, schließlich willigte er ein und die Gesellschaft bestieg das Schiff. Und kaum war das geschehen, ließ Abdullah ibn Rumahis die Anker lichten und er befand sich mit seinem Schiff alsbald auf dem offenen Meer. Und hier begann er den Ansturm gegen das schöne Mädchen. Zuerst hielt er artig um ihre Hand an, als ihm jedoch eine entschiedene Zurückweisung zuteil wurde, versuchte er mit Gewalt sein Ziel zu erreichen. Er ließ durch seine Matrosen die vier jüdischen Männer bindern zu dem wehrlosen Mädchen aber sprach er: „Jetzt folgst du mir entweder freiwillig in meine Kajüte, du Ebräerin, oder ich lasse auch dich binden und gefesselt zu mir hinunter tragen.“ Die verzweifelte Jehudis wendete sich an ihren gefesselten Vater und fragte ihn in hebräischer Sprache: „Die im heiligen Namen Gottes sterben: haben die einen Anteil an dem jenseitigen Leben?“ Rabbi Moses ben Chanach verstand, was sich hinter dieser verzweifelten Frage verbarg. Er zögerte nur ein oder zwei Augenblicke, dann suchte er mit seinen Augen den Himiffel und erwiderte entschlossen: „Ja!“ „Was hast du jetzt mit deinem Vater gesprochen?“ fragte Ibn Rumahis wild. Worauf ihm Jehudis, die Augen schamhaft niederschlagend, lächelnd entgegnete: „Ich habe ihn gefragt, ob es eine Sünde ist, wenn ich mich dem Zwang füge und darnach handle, und mein Vater antwortete mir darauf, daß es keine Sünde sei. Nun, um den Zwang zu symbolisieren,“ setzte das schöne Mädchen berückend fort, „versetze mir einen Stoß, damit ich bis dorthin taumle, wo die Treppe zu deiner Kajüte ist.“ „Dann also vorwärts, du Mädchen,“ rief mit geheucheltem Zorn der Befehlshaber, packte sie bei der Schulter und stieß sie fest von sich. Dieser Zwischenraum von drei Schritten genügte dem schlanken Mädchen, um im raschen Lauf die Brustwehr des Schiffes zu erreichen und sich über diese hinweg ins Meer zu stürzen. „Jiskadasch schimcho, abinu baschomajin,“ diese vier Worte entschwebten ihren Lippen hinauf zum Himmel, dann wurde es totenstill, nur das Meer murmelte ein „Amen" darauf. Abdullah ibn Rumahis war einen Augenblick fast gelähmt vor Erstarrung, aber schon im nächsten Augenblick sprang er dem Mädchen nach, um sie den Wellen zu entreißen und, sie in seinen Armen — wenn auch ohnmächtig, wenn auch tot — wieder zur Besinnung und zum Leben zu erwecken. „Ich werde dich doch besitzen,“ keuchte er in seinem wilden Verlangen, dann gurgelte das Meer, dann wurde es still. Spurlos verschwanden sowohl er, wie auch das Mädchen, das zur Märtyrerin ihrer Anständigkeit und Ehrenhaftigkeit wurde.... # ....Was hat der Schuraer Wahrsager auf die zwei Sterne gesagt? „Zu gleicher Zeit werden sie aus dieser Welt entschwinden, aber nur der eine wird für immer im Nichts untergehen“.... Heute gibt es schon keine Mauren mehr, die sich an Ibn Rumahis erinnern würden. — „Dem zweiten wird die Seligkeit des ewigen Lebens zuteil werden.“ Dieser zweite Stern war das heldenmütige Mädchen. Ihr Beispiel strahlt, wie ein unvergänglicher Stern, auf dem heiligen Himmel des Judentums, von welchem, ach! noch viele solch ähnliche Sterne mit strahlenden Augen auf die traurige Erde herunter blicken. Und auch die Prophezeiung der maurischer: Wahrsager hat sich nur bei Jehudis bewahrheitet. Ihr himmlisches Feuer, ihr schwärmerisches jüdisches Leben verlosch im irdischen Wasser; der schönste Stern des paradiesischen Himmels fand seinen Tod im Meer, — sicherlich war es aber so, daß auf Befehl Gottes die Engel den Stern in den Himmel hinauftrugen und auch Gott selbst ergötzt sich nun an seinem Glanze. Aus der Ili-Vewegung Verankworkl.: Arbeitsgemeinschaft jüdisch-liberaler Jugendvereine Deutschlands j Vorsitzender: Dr. Hugo Hoffmann, Frankfurt a. Main I ►4-44H ♦4444»44444444«4»44444»44444444444444 4 4»444444*****»444444 - ★ Das Ili-Programm n i 1-44444 4»4»»»»4-»» »»44444-» »»»»»»»f»»»» »»♦♦♦♦♦♦♦♦♦»♦♦»»♦♦ »»»44» Berlin. 7. Juli 8.30 Uhr Bahnhof Heerstraße nach Gatow— Cladow. 19.—22. Juli: Fahrt. Anmeldung und Anfragen bis 5. Juli an Hilde Deutschland. Telephon: Steglitz 1352. 27.-23. Juli: Fahrt nach Kl.-Köris. Anmeldung baldigst an Irma Kindermann. Telephon: Königstadt 1297. Gruppe Norden: 3. Just 19.00 Uhr Heimabend bei Fräulein Schlesinger, Fehtbelliner Straße 92. Gruppe Pankow-Osten: 4. Juli 20.09 Uhr Heimabend bei Martin Glaß, Danziger Straße 94. Gruppe Norden: Heimabend am Montag, den 8. Juli. Aelterengruppe: FreEtag-Adendfeier am 5. Juli bei Ellen Salomon, Schönhauser Allee 144. Frankfurt a. M. Samstag, 6. Juli: Gemütliches Beisammensein. Trefspunit 16 Uhr Schiss „Friede". Montag, 8. Juli, 20,30 Uhr: Arbeitsgemeinschaft Tr. Gottschalt, „Religiöser Liberalismus", bei Tr. Hossmann, Untermainanlage 7. Samstag. 13. Juii, 17 Uhr: „Faust", Tr. Hossmann, Unter/- mainanlage 7. »4♦4^44444444* 444 4 4444 4 4»4444444»4»,4 4 4 4444 »4444444444 Aus der Ili-Arbeil >4»4444444444»4444»4»4»444»4444444»44>44444»»44444444 44444! Frankfurt a. M. Treffen jüdischer Jugend. Ter Jugcndausschuß des Central Vereins hurte seine Mitglieder zu einem Tressen nach Friedberg eingeladen. Toch nur wenige der Eingeladenen waren erschienen, nur die „Kameraden" und der ,„Jli" hatten Vertreter entsandt. Unter Führung des Vorsitzenden des Jugcndausschusfes Tr. Rudols Stahl-Bad Nauheim und dem einheimischen Lehrer wurde die Jndcngasse in Friedbcrg besichtigt, insbesondere das historische Frauen bad, das lies unten in einem Schacht eingebaut ist, indem es durch das Gruudwasser gespeist wird. In dieser Tiefe nehmen bis vor etwa 100 Jahren die Frauen Friedbergs ihre rituell vorgeschricbenen Waschungen vor. Nach einem Einsturz wurde das Bad vor etwa 10 Jahren restauriert, um als historisches Tenkma! der Nach wett überliefert zu bleiben. Weiterhin wurden die mertwürdigcn Bauten der Judengasse besichtigt, den Abschluß bildete ein kurzer Blick in die Synagoge und in das neue moderne Frauenbad, das durch ausgesangenes und erwärmtes Regcnwasscr gespeist wird. Nach dieser interessanten Besichtigung und einem kurzen Besuch der Burg und des Burggartens wunderte man nach dem Hochwald. Eine längere Ruhepause, dann ging es weiter nach dem Waldhaus und dem Endziel Bad Nauheim. Man besprach sich ivährend des Ausflugs über einige aktuelle Fragen, doch war eine Besprechung wichtigerer Fragen durch die mangelhafte Beteiligung unmöglich gemacht. Be Ho Frankfurt a. M. Jüdisch-liberale I u g c u d g e m e i n s ch a s t. Gesell-- schaslsaocnd im Garten Flörsheim! Traußen in Eschersheim, fern vom Getriebe der Großstadt, hat sich uns eine neue gastliche Stätte eröffnet. . An einem lauen Frühlingsabcnd haben wir sie das erste Mal ausgesucht. Obgleich anfangs fremd, fühlten ivir uns binnen kurzer Zeit wie zu Hause; die Gastfreundlichleit unserer Gönner ließ cs nicht anders zu. Eine fröhliche Gesellschaft fand sich hier zusammen. Ter wnn derschönc große Garten bot Raum genug, unserer Freude freien Laus zu lassen. Rezitation, Gesang, Tanz wechselten in bunter Reihenfolge. Bis nach Mitternacht blieben :vir zusammen. Ta erloschen die Lampions, das Grammophon streikte und - - ivir zogen nach Hause. Es lvar ein wohl gelungener Abend, der sich hoffentlich noch oft lvicderholen wird. Hans Grünebaum. Oppeln. Am 1. Tage des Wochenfcstes kam die Jngruppe Oppeln zum ersten Mal zusammen. In einer \-j Stunde dauernden Versammlung wurden hie Satzungen besprochen. Statt des, aus gewissen Gründen, aus dem Vorstand ausgeschiedenen Curt Kassel wurde Ilse Gadiel gewählt. Zur Kassiererin lvurde .Herta Psisfcr ernannt. Am Mittwoch, den '26. Juni, fand der Jnstruktions- und Tisittssions- Abend über die Nordcnsche Broschüre statt. Tie Tiskussion, die Enrr Kassel leitete, war außerordentlich lebhaft. Tie Mitglieder, die sich erfreulicherweise sämtlichst an der Tiskussion beteiligten, besprachen Fragen wie z. B. die äußeren Formen im Judentum, die Erziehung zur Religion durch andere und durch sich selbst u. a. m. Nach dem offiziellen Teil erfreute uns Margot Translatcur buvcii Klavierdarbietungen. Sic machte uns mit der Tanzmusik der letzten Jahre bekannt. Tie Versammlung, die um 8 Uhr begann, wurde um 10 Uhr beendet. C. K. Das hiesige Rabhinai (zugleich Landesrabbinat für den Freistaat Braunschweig) ist neu zu besetzen. Bewerbungen bis zum 15. August 1929 erbeten an Vorstand der jüdischen Gemeinde Braunschwelg Verein für Feuerbestattung In Berlin von 1874, e. V. Term, kostenlose Feuerbestattung Annahme W 35, Lütiowstraße 44, Telephon: Ltttzow 960-61 und Charlottenburg, Kantstr. 154 a Bcke Fasanenstraöe, Telephon: Steinplati 1835 Mitglieder! des Liberalen Vereins iiir die ingelegenbeittn der jüdisch. Gemeinde zu Berlin E. V. erhalten zur Besichtigung der Ausstellung Hundert Jahre Berliner Kunst Landesausstellungsgebäude am Lehrter Bahnhof eine Ermässigung. Der Eintrittspreis beträgt nui Mk. 0.S0 (sonst Mk. 1.—). Geöffnet täglich von 10—6 Uhr, Juli 1929. Jeden Mittwoch 4 Uhr nachmittag Führungen von Herrn Professor Kern. Ausweise zum verbilligten Besuch der Ausstellung sind im Büro des liberalen Vereins, SW 48, Wilhelmstr. 147 (Telefon F 5 Bergmann 8358-59) erhältlich. Hilfskantor Für unseren liberalen Filialgottesdienst an den hohen Feiertagen mit Chor und Orgel wird ein stimmlich begabter Hilfskantor gesucht, der auch deutsche Gebete verzutragen in der Lage ist und Sehofarblasen kann. Meldungen mit Gehaltsansprüchen an Vorstand der Israelitischen Gemeinde, Frankfurt a/M, Fahrgasse 146 ♦ ♦ ~~ WERKSTÄTTEN FÜR GRABMALKUNST S. WEISS GRABDENKMÄLER U. ERBBEGRÄBNISSE BERL1N-W EISSENSEE LOTHR1NGERSTR. 8 - TELEPHON: WEISSENSEE 407 ♦ ♦ Bad Tölz Kurarzt Dr. Levi A Geöt uns Familien- Julius Simon Kunstu. Bauglaserei Bilder-Einrahmungen Charlottenburg Eosander Strasse 8 Wilhelm 8157 flbiiar. Obersehunda Vormittags-Abendschule Private Vorbereitungsanstalt. Direktor Danziger Berlin, Alte Jakobstraße 125 Für die hohen Feiertage ein Prediger TÄT gesucht. — Meldungen an den Vorstand der sgnagogen-aemeinde Barmen Kerla«: Bereinigung für da» liberale Judentum e. SB., Berlin VW. 48. — Verantwortlicher Ledakteur: Dipl.-Jng. Bruno Koyda, Berlin SW. 29. — Druck: Hermann Wegner 8- To., Berlin-Mariendorf.